Fünfzig Sätze auf Japanisch für deine Reise (Reiseziel: Japan), als Fünf-Tage-Plan mit zehn Sätzen am Tag: Begrüßung und Höflichkeit, Café und Restaurant, Bezahlen und Einkaufen, unterwegs und Schilder, Hotel und Hilfe. Jede Karte hat eine Lautschrift, ein echtes Beispielgespräch und einen Hinweis darauf, wann man sie sagt und was Touristen auffliegen lässt, dazu eine Bonusgruppe mit den Zahlen 1–10. Etwa 10 Minuten am Tag.
GER A1 — Anfänger
Auf diesem Niveau kannst du: sich vorstellen, essen bestellen, nach dem weg fragen. Wortschatz: ~500 Wörter (kumulativ).
Das lernst du
Wie sagt man “Guten Tag / Guten Morgen” auf Japanisch?
“Guten Tag / Guten Morgen” heißt auf Japanisch “こんにちは / おはようございます”. Zum Beispiel: おはようございます。 – いらっしゃいませ! — Guten Morgen. – Willkommen!
Wie sagt man “Guten Abend” auf Japanisch?
“Guten Abend” heißt auf Japanisch “こんばんは”. Zum Beispiel: こんばんは。二名です。 – どうぞ、こちらへ。 — Guten Abend. Wir sind zu zweit. – Bitte, hier entlang.
Wie sagt man “Bitte (bei einer Bitte)” auf Japanisch?
“Bitte (bei einer Bitte)” heißt auf Japanisch “お願いします”. Zum Beispiel: これ、お願いします。 – かしこまりました。 — Das hier, bitte. – Sehr gern.
Wie sagt man “Danke / Vielen Dank” auf Japanisch?
“Danke / Vielen Dank” heißt auf Japanisch “ありがとうございます”. Zum Beispiel: ありがとうございます。 – ありがとうございました。またお越しください。 — Vielen Dank. – Ich danke Ihnen. Kommen Sie gern wieder.
Japanisch → Deutsch60 Wörter~6 Tage bei 10 Wörtern/Tag0 DownloadsA1A2
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Wort
Übersetzung
Beispiel
こんにちは / おはようございますA1
konnichiwa / ohayō gozaimasu (deutsch gelesen: kon-nitschi-ua / o-ha-joh go-sai-mass; alle Silben gleich lang, keine betonte Silbe, das n in der Mitte doppelt halten)
昼間のあいさつ。朝は「おはようございます」、それ以降は「こんにちは」。
Guten Tag / Guten Morgen
おはようございます。 – いらっしゃいませ!
Guten Morgen. – Willkommen!
Bis etwa zehn oder elf Uhr „ohayō gozaimasu“, danach bis zur Dämmerung „konnichiwa“. Anders als bei uns grüßt du das Ladenpersonal beim Eintreten nicht: die Angestellten rufen „irasshaimase!“ (willkommen) und erwarten keine Antwort, ein kleines Nicken genügt. Statt der ausgestreckten Hand eine leichte Verbeugung — ein Händedruck bringt dein Gegenüber nur in Verlegenheit.
こんばんはA1
konbanwa (deutsch gelesen: kon-ban-ua; drei gleich lange Silben; das Schluss-は klingt wie „ua“, nicht wie „ha“)
夕方から夜に、人に会ったときのあいさつ。
Guten Abend
こんばんは。二名です。 – どうぞ、こちらへ。
Guten Abend. Wir sind zu zweit. – Bitte, hier entlang.
Ab der Dämmerung, also etwa ab fünf oder sechs Uhr, und immer, wenn du abends irgendwo zum Essen ankommst. „Oyasumi nasai“ ist die Gute-Nacht-Formel vor dem Schlafengehen und niemals der Abschied im Lokal. Wie „konnichiwa“ ist es ein Gruß beim Ankommen, nicht beim Gehen.
お願いしますA1
onegai shimasu (deutsch gelesen: o-ne-gai schi-mass; gleichmäßiger Rhythmus, das u am Ende bleibt fast stumm)
何かを頼むときに、最後につける丁寧な言葉。
Synonyme:ください
Bitte (bei einer Bitte)
これ、お願いします。 – かしこまりました。
Das hier, bitte. – Sehr gern.
Anders als das deutsche „bitte“, das fast überall im Satz stehen darf, kommt es immer ans ENDE: erst die Sache nennen oder darauf zeigen, dann „… o onegai shimasu“. Es heißt zugleich „ich verlasse mich auf Sie“ und schließt darum fast jede Bitte an Personal ab. Alle Formen auf „-masu“ gehören zur höflichen Ebene, die für Besucher immer passt und unserem Siezen entspricht; „…o kudasai“ ist die zweite höfliche Art, „geben Sie mir bitte“ zu sagen, und beide machen aus einem bloßen Substantiv eine Bestellung.
ありがとうございますA1formal
arigatō gozaimasu (deutsch gelesen: a-ri-ga-toh go-sai-mass; das s in „gosai“ summt wie in „Sonne“, das u am Schluss verschwindet)
感謝を伝える丁寧な言葉。店では「ありがとうございました」と返される。
Danke / Vielen Dank
ありがとうございます。 – ありがとうございました。またお越しください。
Vielen Dank. – Ich danke Ihnen. Kommen Sie gern wieder.
Die volle Form gegenüber Fremden und Personal, das nackte „arigatō“ nur unter Freunden und zu Kindern. Trinkgeld gibt es in Japan nirgends, und liegen gelassenes Wechselgeld gilt nicht als Großzügigkeit, sondern als vergessenes Geld: man läuft dir damit auf die Straße nach. Als Antwort hörst du selten das Lehrbuch-„dō itashimashite“, sondern eine Verbeugung oder „arigatō gozaimashita“, die Vergangenheitsform, mit der Personal sich für den Besuch bedankt.
すみませんA1
sumimasen (deutsch gelesen: ssu-mi-ma-ssen; das s bleibt scharf wie in „Ast“ und summt nicht wie in „Sie“; vier gleich lange Silben)
人を呼ぶとき、軽く謝るとき、お礼を言うときに使う便利な言葉。
Synonyme:すいません
Entschuldigung / Entschuldigen Sie
すみません、注文お願いします。 – はい、ただいま。
Entschuldigung, wir möchten bestellen. – Ja, sofort.
Das nützlichste Wort des Landes und dreifach im Einsatz: Entschuldigung, um Personal zu rufen oder Fremde anzusprechen, Verzeihung beim Anrempeln, Dank für einen kleinen Gefallen. Ein deutliches „sumimasen!“ quer durchs Lokal zu rufen ist hier nicht unhöflich, sondern nötig; ungerufen kommt niemand an den Tisch, und viele Häuser haben stattdessen einen Rufknopf am Tisch. Für eine echte Entschuldigung sagst du „gomen nasai“; das förmliche „mōshiwake arimasen“ hörst du vor allem vom Personal, wenn etwas schiefgelaufen ist.
すみません、降りますA1
sumimasen, orimasu (deutsch gelesen: ssu-mi-ma-ssen, o-ri-mass; das r ist ein kurz angetippter Laut zwischen r und l, nie im Rachen gerollt)
電車を降りるときや、人ごみで道をあけてもらうときに言う。
Entschuldigung, ich steige aus (um durchzukommen)
すみません、降ります! – あ、どうぞ。
Entschuldigung, ich steige aus! – Ah, bitte sehr.
Ein eigenes Wort fürs Durchkommen gibt es nicht: wieder „sumimasen“, dazu das, was du vorhast. Im vollen Zug sagst du an der Tür „orimasu“ (ich steige aus), und die Leute machen Platz; im Gedränge oder im engen Ladengang „sumimasen, tōshite kudasai“. Auf der Rolltreppe steht man in Tokio links, in Osaka rechts, und im Zug wird nicht telefoniert und nur leise gesprochen, auch in einem vollen Waggon. Zurück kommt meist „dōzo“ (bitte, gehen Sie vor).
はい / いいえA1
hai / iie (deutsch gelesen: hai / ih-e; erst ein langes i, dann ein kurzes e; nicht wie das deutsche „ie“ zusammenziehen)
「はい」は肯定、「いいえ」は否定。丁寧に断るときは「結構です」。
Synonyme:結構です, 大丈夫です
Ja / Nein
袋はご利用ですか? – いいえ、結構です。
Möchten Sie eine Tüte? – Nein, danke.
„Hai“ heißt auch schlicht „ich höre zu“, ein mehrfaches „hai, hai“ am Schalter ist also noch keine Zusage. Ein nacktes „iie“ klingt schroff; höflich lehnst du mit „kekkō desu“ (danke, nicht nötig) oder „daijōbu desu“ ab, gern mit einer kleinen Handbewegung. Plastiktüten kosten ein paar Yen, deshalb kommt an jeder Konbini-Kasse die Frage „fukuro wa?“ (Tüte?): „hai, onegai shimasu“ oder „kekkō desu“.
英語を話せますか?A1
eigo o hanasemasu ka (deutsch gelesen: eh-go o ha-na-sse-mass-ka; „ei“ ist ein langes e und kein „ai“; das s bleibt scharf und summt nicht; die Stimme geht auf dem „ka“ am Ende leicht nach oben)
相手が英語を話せるかどうか、丁寧にたずねる言い方。
Sprechen Sie Englisch?
すみません、英語を話せますか? – 少しだけ。
Entschuldigung, sprechen Sie Englisch? – Nur ein bisschen.
Deutsch wird praktisch nirgends gesprochen, Englisch ist die Rückfallsprache — und die japanische Frage vorweg entspannt die Lage spürbar. Die Antwort ist meist „sukoshi“ (ein bisschen), dann folgt ein ernsthafter Versuch: Bahnpersonal, Hotels und große Läden kommen zurecht, kleine Lokale oft nicht. Gelesen wird Englisch weit besser als gesprochen, also lieber die Frage aufschreiben oder die Übersetzungs-App zeigen, statt lauter zu wiederholen.
わかりませんA1
wakarimasen (deutsch gelesen: ua-ka-ri-ma-ssen; das w ist kein deutsches w, sondern ein schnelles „ua“; fünf gleich lange Silben)
言われたことがわからないときに言う。「もう一度ゆっくり」と続ける。
Synonyme:日本語がわかりません
Ich verstehe nicht
わかりません。もう一度、ゆっくりお願いします。
Ich verstehe nicht. Bitte noch einmal, langsam.
Häng „mō ichido, yukkuri onegai shimasu“ an (noch einmal, bitte langsam); „nihongo ga wakarimasen“ heißt „ich verstehe kein Japanisch“. Dasselbe Wort bedeutet auch „ich weiß es nicht“ — sag es ruhig aus, statt nur mit den Schultern zu zucken, was hier als abweisend ankommt. Ist alles klar, antwortest du mit „wakarimashita“ (verstanden).
失礼しますA1formal
shitsurei shimasu (deutsch gelesen: schi-zu-reh schi-mass, im Tempo „schzu-reh“; „tsu“ ist das deutsche z, „rei“ ein langes e)
別れるときの丁寧なあいさつ。店を出るときは会釈だけでもよい。
Synonyme:さようなら
Auf Wiedersehen (höflich, beim Weggehen)
では、失礼します。 – ありがとうございました。
Dann also, auf Wiedersehen. – Vielen Dank für Ihren Besuch.
Wörtlich „ich bin unhöflich (indem ich gehe)“: die Abschiedsformel an der Hotelrezeption, im Touristenbüro, im Polizeihäuschen oder bei jemandem zu Hause. „Sayōnara“ klingt endgültig, nach einem Abschied für lange Zeit, und fällt im Laden nie. Beim Verlassen von Laden oder Lokal brauchst du überhaupt keinen Gruß: das Personal sagt „arigatō gozaimashita“, ein Nicken oder nach dem Essen „gochisōsama deshita“ ist deine Antwort.
二名ですA1
ni-mei desu (deutsch gelesen: ni-meh dess; „ei“ ist ein langes e, und „desu“ endet als „dess“, das u fällt weg)
レストランの入口で、人数を伝える言い方。「何名様ですか」への答え。
Synonyme:二人です
Wir sind zu zweit (ein Tisch für zwei)
何名様ですか? – 二名です。 – カウンター席でもよろしいですか?
Für wie viele Personen? – Für zwei. – Wäre Ihnen ein Platz am Tresen recht?
Warte am Eingang, bis dir ein Platz zugewiesen wird; die erste Frage lautet „nan-mei sama desu ka?“ (wie viele Personen?). Geantwortet wird mit dem Personenzähler: „hitori“ (eine Person), „futari“ (zwei) oder förmlicher „ni-mei“ — hochgehaltene Finger funktionieren überall. Bei beliebten Lokalen trägst du dich in eine Warteliste ein oder ziehst am Automaten neben der Tür eine Wartenummer; vor der Bestellung kommen ungefragt ein heißes Tuch („oshibori“) und kostenloses Wasser.
…をくださいA1
… o kudasai (deutsch gelesen: o ku-da-ssai; drei gleich lange Silben, das s bleibt scharf)
注文や買い物で「これがほしい」と丁寧に言うときの形。
Synonyme:…をお願いします
Ich hätte gern… / …, bitte
ラーメンをください。 生ビールをください。
Ich hätte gern eine Schüssel Ramen. Ich hätte gern ein Bier vom Fass.
Gerüst: erst die Sache, dann „o kudasai“ — der Wunsch steht also hinten und nicht wie im Deutschen vorn. Bestellt wird meist durch Zeigen auf die Fotokarte oder das Plastikmodell im Schaufenster: „kore o kudasai“ (das hier, bitte), die Menge folgt der Sache („hitotsu“ eins, „futatsu“ zwei). In vielen Ramen-Läden und Ketten steht ein Automat an der Tür: auswählen, bezahlen, Bon abgeben, hinsetzen — gesprochen bestellt wird gar nichts.
メニューをお願いしますA1
menyū o onegai shimasu (deutsch gelesen: me-njuh o o-ne-gai schi-mass; „nyū“ ist „njuh“ mit langem u)
店でメニューを見せてもらうときの言い方。
Die Karte, bitte
メニューをお願いします。英語のメニューはありますか? – はい、こちらです。
Die Karte, bitte. Haben Sie eine englische Karte? – Ja, hier bitte.
„Eigo no menyū“ ist die englische Karte, in Touristengegenden üblich; sonst helfen Fotos, die Plastikmodelle im Schaufenster und die Kamera-Übersetzung. Das Mittags-„teishoku“ (Set aus Hauptgericht, Reis, Misosuppe und Eingelegtem) ist das beste Angebot des Tages und endet oft schon um zwei. „Osusume wa?“ fragt nach der Empfehlung des Hauses, „omakase“ überlässt die Auswahl ganz dem Koch.
コーヒーをお願いしますA1
kōhī o onegai shimasu (deutsch gelesen: koh-hih o o-ne-gai schi-mass; beide Vokale im ersten Wort sind lang)
喫茶店やカフェでコーヒーを注文する言い方。「ホット」か「アイス」を聞かれる。
Synonyme:コーヒーをください
Einen Kaffee, bitte
コーヒーをお願いします。 – ホットとアイス、どちらになさいますか? – ホットで。
Einen Kaffee, bitte. – Heiß oder kalt, was darf es sein? – Heiß, bitte.
„Kōhī“ allein ist eine Tasse heißer Filterkaffee, schwarz, Milch und Zucker daneben; einen Milchkaffee bestellst du als „kafe ore“ oder „kafe rate“, „burendo“ ist die Hausmischung. Gefragt wirst du das ganze Jahr über „hotto ka aisu?“ (heiß oder kalt) — Eiskaffee ist hier Standard und keine Sommerlaune. Der billigste gute Becher kommt für etwa 140 Yen aus dem Konbini-Automaten; im altmodischen „kissaten“ zahlst du ab 500 Yen und sitzt dafür so lange du willst, und vor elf Uhr bringt das „mōningu“-Set Toast und Ei zum Getränk — in vielen Häusern ohne Aufpreis, in Ketten als etwas teureres Set.
お水をくださいA1
o-mizu o kudasai (deutsch gelesen: o-mi-su o ku-da-ssai; das z summt wie das s in „Sonne“, das „o-“ ist eine Höflichkeitssilbe)
レストランで水を頼む言い方。日本では水は無料で、頼まなくても出てくる。
Wasser, bitte (kostenloses Leitungswasser)
すみません、お水をください。 – はい、お冷ですね。
Entschuldigung, Wasser bitte. – Ja, kaltes Wasser, kommt sofort.
Nach still oder mit Kohlensäure fragt dich niemand: ein Glas eisgekühltes Leitungswasser („ohiya“) oder grüner Tee steht ungefragt und kostenlos auf dem Tisch und wird nachgeschenkt, und Leitungswasser ist im ganzen Land trinkbar. Sprudel heißt „tansan-sui“, kommt aus der Flasche, kostet extra und ist längst nicht überall zu haben. Das vorangestellte „o-“ findest du an vielen höflichen Wörtern wieder: „okane“ (Geld), „otearai“ (Toilette).
お会計お願いしますA1
o-kaikei onegai shimasu (deutsch gelesen: o-kai-keh o-ne-gai schi-mass; „kei“ ist ein langes e und kein „kai“)
食事のあとで支払いを頼む言い方。会計はレジですることが多い。
Synonyme:お勘定お願いします
Die Rechnung, bitte
すみません、お会計お願いします。 – レジでお願いします。
Entschuldigung, die Rechnung bitte. – Bitte an der Kasse.
Die Rechnung liegt oft schon während des Essens in einem Schälchen auf dem Tisch, und du trägst sie zum Schluss selbst zur Kasse neben der Tür; am Platz wird nicht abkassiert. Fehlt sie, hilft dieser Satz oder das japanische Zeichen dafür: die beiden Zeigefinger zu einem X gekreuzt. Geld und Karte legst du ins Tablett und nicht in die Hand des Personals; getrennt gezahlt wird selten („betsu-betsu de“ klappt in Ketten). Kein Trinkgeld, und bitte auch nicht aufrunden.
カードは使えますか?A2
kādo wa tsukaemasu ka (deutsch gelesen: kah-do ua zu-ka-e-mass-ka; „tsu“ ist genau das deutsche z, das w wird zu „ua“)
クレジットカードで払えるかどうかをたずねる言い方。
Kann ich mit Karte zahlen?
カードは使えますか? – はい、大丈夫です。
Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, das geht.
Karte und kontaktloses Zahlen funktionieren in Ketten, Kaufhäusern, Hotels, Konbini und im Shinkansen, aber viele kleine Lokale, Ramen-Läden, Tempel, Marktstände und fast alles auf dem Land sind „genkin nomi“ (nur Bargeld). Rechne mit deutlich mehr Bargeld, als du zu Hause dabeihättest: 10.000 bis 20.000 Yen in der Tasche sind hier normal und unproblematisch. Geldautomaten bei 7-Eleven und in Postfilialen nehmen ausländische Karten, Bankautomaten oft nicht; die IC-Karte des Nahverkehrs (Suica, PASMO, ICOCA) zahlt auch im Konbini und am Getränkeautomaten.
乾杯!A1
kanpai (deutsch gelesen: kan-pai; zwei gleich lange Silben, das n klingt nasal nach)
お酒を飲み始めるときのかけ声。全員がそろってから言う。
Prost!
乾杯! – 乾杯!
Prost! – Prost!
Warte, bis alle etwas vor sich stehen haben; vor dem gemeinsamen Zuruf zu trinken ist der eigentliche Fauxpas. Angestoßen wird, und gegenüber Älteren oder Vorgesetzten hältst du dein Glas etwas tiefer als deren Glas; der bei uns strenge Blickkontakt ist dagegen kein Muss. Sag in Japan nie „chin chin“ — das ist hier ein Kinderwort für ein Körperteil. Im Izakaya heißt die erste Runde „toriaezu bīru“, eingeschenkt wird gegenseitig, und dein Glas hältst du dabei mit beiden Händen hoch.
いただきます / ごちそうさまでしたA1
itadakimasu / gochisōsama deshita (deutsch gelesen: i-ta-da-ki-mass / go-tschi-ssoh-ssa-ma desch-ta; langes o in „ssoh“)
食事の前に「いただきます」、食べ終わったら「ごちそうさまでした」と言う。
Guten Appetit (sagst du selbst vor dem Essen) / Es hat hervorragend geschmeckt (nach dem Essen)
いただきます! …ごちそうさまでした。 – ありがとうございました。
Guten Appetit! …Es hat hervorragend geschmeckt, danke. – Vielen Dank für Ihren Besuch.
Ein „Guten Appetit“ vom Kellner gibt es nicht; stattdessen sagst du selbst vor dem ersten Bissen „itadakimasu“ (ich nehme dankend an), die Hände zusammengelegt. Nach dem Essen kommt „gochisōsama deshita“ (es war ein Festmahl), noch einmal an der Kasse oder beim Hinausgehen — das ist das Lob, über das sich die Küche wirklich freut. Nudeln laut zu schlürfen ist erlaubt und erwünscht; sich am Tisch die Nase zu putzen und die Stäbchen senkrecht in den Reis zu stecken sind dagegen schwere Verstöße.
お通しA2
otōshi (deutsch gelesen: o-toh-schi; das o in der Mitte ist lang, „shi“ wird zu „schi“)
居酒屋で最初に出る小さな料理。席料として料金がかかる。
Synonyme:席料, サービス料
Gedeckgebühr (das kleine Gericht, das du nicht bestellt hast)
お通し 400円(お一人様)
Otōshi 400 Yen (pro Person)
Im Izakaya kommt mit dem ersten Getränk ein kleines Gericht, das du nicht bestellt hast: das „otōshi“, eine verbindliche Platzgebühr von etwa 300 bis 600 Yen pro Person, auf der Rechnung als お通し oder 席料 (seki-ryō). Es entspricht dem Gedeck, nicht der Bedienung, ist kein Betrug und lässt sich kaum ablehnen; Hotels und gehobene Häuser schlagen stattdessen 10 bis 15 % サービス料 auf, Trinkgeld gibt es trotzdem nirgends. Preise stehen als 税込 (inklusive Steuer) oder 税抜 (zuzüglich 10 % an der Kasse).
…はいくらですか?A1
… wa ikura desu ka (deutsch gelesen: ua i-ku-ra dess-ka; die Partikel は wird „ua“ gesprochen, nicht „ha“)
値段をたずねる言い方。物を指して「これはいくらですか」と聞く。
Wie viel kostet…?
これはいくらですか? 入場料はいくらですか?
Wie viel kostet das hier? Wie viel kostet der Eintritt?
Gerüst: die Sache plus „wa ikura desu ka“, beim Zeigen genügt „kore wa ikura desu ka?“ (was kostet das hier?). Preise stehen fast immer am Regal, du brauchst den Satz also vor allem am Marktstand und am Ticketschalter. Achte auf das Schild 税抜: das ist der Preis ohne Verbrauchsteuer — zehn Prozent auf fast alles, acht Prozent auf Lebensmittel und Getränke zum Mitnehmen; 税込 ist der Betrag, den du tatsächlich zahlst. Große Zahlen kommen in Einheiten: 1.500 Yen heißt „sen gohyaku en“, 10.000 Yen „ichi-man en“.
ちょっと高いですねA1
chotto takai desu ne (deutsch gelesen: tschot-to ta-kai dess-ne; den Doppelkonsonanten als kurze Pause halten)
値段が高いと感じたときに、やわらかく言う言い方。
Das ist etwas teuer
ちょっと高いですね。もう少し考えます。
Das ist etwas teuer. Ich überlege es mir noch.
Gehandelt wird in Japan nicht: Läden, Märkte und selbst Flohmärkte haben feste Preise, und einen Nachlass zu fordern ist beiden Seiten peinlich. Mit „chotto“ (ein bisschen) und dem weichen „ne“ ist der Satz nur eine Bemerkung, und „kangaemasu“ (ich überlege es mir) ist die höfliche Art, wieder zu gehen. Der einzige echte Besucherrabatt ist der steuerfreie Einkauf (免税, ab 5.000 Yen pro Laden, mit Reisepass); ab November 2026 wird die Steuer nicht mehr an der Kasse abgezogen, sondern am Flughafen erstattet.
現金で / カードでA1
genkin de / kādo de (deutsch gelesen: gen-kin de / kah-do de; langes a in „kah“, das g hart wie in „gehen“)
レジで支払い方法を言うときの言い方。「現金で」か「カードで」。
Bar / mit Karte
お支払いはどうなさいますか? – カードで。 – 一括でよろしいですか? – はい。
Wie möchten Sie zahlen? – Mit Karte. – Auf einmal, ist das recht? – Ja.
An der Kasse kommt „o-shiharai wa?“ (Zahlung?), und du antwortest „genkin de“ oder „kādo de“. Bei der Kreditkarte folgt fast immer „ikkatsu de yoroshii desu ka?“ — ob der Betrag auf einmal abgebucht werden soll, eine Frage, die Besucher regelmäßig ratlos macht; die Antwort ist „hai“. Das Geld legst du ins Tablett, das Wechselgeld wird dir laut vorgezählt; in den Städten laufen daneben IC-Karten und QR-Zahlung per PayPay, im kleinen Lokal aber verlass dich auf nichts außer Bargeld.
レシートをお願いしますA2
reshīto o onegai shimasu (deutsch gelesen: re-schih-to o o-ne-gai schi-mass; langes i in „schih“)
レジで買い物の明細をもらうときの言い方。正式なものは「領収書」。
Den Kassenbon, bitte
レシートはご利用ですか? – はい、お願いします。
Brauchen Sie den Bon? – Ja, bitte.
An der Konbini-Kasse wirst du gefragt „reshīto wa go-riyō desu ka?“ (Bon erwünscht?): „hai“ oder „kekkō desu“. Eine Pflicht, den Beleg mitzunehmen, gibt es nicht. Entscheidend sind die zwei Wörter: „reshīto“ ist der Kassenzettel, 領収書 (ryōshūsho) die förmliche Quittung mit deinem Namen für die Reisekostenabrechnung — danach zu fragen löst eine kleine Zeremonie aus. Bei steuerfreien Einkäufen bewahrst du den Beleg bis zum Abflug beim Reisepass auf.
見ているだけですA1
mite iru dake desu (deutsch gelesen: mi-te i-ru da-ke dess; die End-e voll aussprechen wie in „Bett“, nicht murmeln)
店員に「買うつもりはなく、見ているだけ」と伝える言い方。
Ich schaue mich nur um, danke
何かお探しですか? – 見ているだけです。ありがとうございます。
Suchen Sie etwas Bestimmtes? – Ich schaue mich nur um, danke.
Das Personal ruft „irasshaimase“ und fragt manchmal „nanika o-sagashi desu ka?“ (suchen Sie etwas?); dieser Satz lässt dich höflich in Ruhe, aufdringlich wird niemand. Begrüßen musst du beim Eintreten nicht und verabschieden beim Gehen ebenso wenig, ein Nicken reicht. In kleinen Läden fragst du, bevor du empfindliche Ware anfasst; beim Anprobieren zieht man die Schuhe aus und bekommt für Pullover ein Tuch übers Gesicht.
以上ですA1
ijō desu (deutsch gelesen: i-dschoh dess; das j ist ein „dsch“ wie in „Dschungel“, das o lang)
注文や買い物を終えるときの「これで全部です」。
Das ist alles, danke
以上でよろしいですか? – はい、以上です。
Ist das alles? – Ja, das ist alles.
In der Bäckerei, an der Feinkosttheke und im Konbini fragt man „ijō de yoroshii desu ka?“ (ist das alles?); „hai, ijō desu“ schließt ab, im Restaurant beendet „ijō de“ die Bestellung. Danach folgt die Konbini-Fragenkette: „fukuro?“ (Tüte), „atatamemasu ka?“ (aufwärmen?), „o-hashi?“ (Stäbchen) — jeweils „hai“ oder „kekkō desu“. Dasselbe Wort beendet auch Durchsagen im Sinne von „das war alles“.
これを一つくださいA1
kore o hitotsu kudasai (deutsch gelesen: ko-re o hi-to-zu ku-da-ssai; „tsu“ ist das deutsche z, das e in „kore“ voll sprechen)
指さして一つ買うときの言い方。「これ」「それ」「あれ」で使い分ける。
Davon eins, bitte
これを一つください。 – 温めますか? – はい、お願いします。
Davon eins, bitte. – Soll ich es aufwärmen? – Ja, bitte.
„Kore“ (das hier), „sore“ (das bei Ihnen), „are“ (das dort drüben), dazu „o hitotsu kudasai“. „Hitotsu, futatsu, mittsu“ ist der Allzweckzähler für Dinge und erspart dir das japanische System der Formzähler. In der Bäckerei nimmst du dir selbst Zange und Tablett; zu jedem Bento im Konbini gehören die Frage „atatamemasu ka?“ und die Mikrowelle hinter der Kasse — gegessen wird es dann aber nicht im Gehen, sondern im Stehen neben dem Laden.
…はありますか?A1
… wa arimasu ka (deutsch gelesen: ua a-ri-mass-ka; gleichmäßiger Rhythmus, die Stimme geht auf dem „ka“ am Ende leicht nach oben)
店に何かがあるかどうかをたずねる言い方。
Haben Sie…?
大きいサイズはありますか? Wi-Fiはありますか?
Haben Sie eine größere Größe? Haben Sie WLAN?
Gerüst: die Sache plus „wa arimasu ka“. Ja heißt „arimasu“ oder höflicher „gozaimasu“, nein „nai desu“ oder „gozaimasen“ — manchmal auch nur ein entschuldigend eingesogener Atem, und der bedeutet ebenfalls nein. Konfektionsgrößen fallen kleiner aus als bei uns, ein japanisches L entspricht etwa unserem M, deshalb ist „ōkii saizu“ (größere Größe) die Füllung, die du wirklich brauchst. Konbini und Drogerien führen fast alles, was man auf Reisen vergisst.
営業中 / 準備中A1
eigyō-chū / junbi-chū (deutsch gelesen: eh-gjoh-tschuh / dschun-bi-tschuh; „ei“ ist ein langes e, „j“ ein „dsch“)
店の入口の札。「営業中」は開いている、「準備中」は閉まっている。
Geöffnet / Geschlossen (Vorbereitung)
営業中 11:00〜22:00 定休日:水曜日
Geöffnet 11:00–22:00. Ruhetag: Mittwoch.
Die Schilder an der Tür: 営業中 heißt geöffnet, 準備中 („in Vorbereitung“) heißt geschlossen, auch während der Pause zwischen Mittag- und Abendbetrieb. 定休日 ist der wöchentliche Ruhetag, 閉店 der Feierabend oder die endgültige Schließung, und ein Noren-Vorhang vor der Tür bedeutet: es wird serviert. Läden öffnen später als bei uns, gegen zehn oder elf, und schließen erst um acht oder neun; dafür ist auch am Sonntag geöffnet, während Restaurants zwischen etwa 14 und 17 Uhr zusperren.
セール / レジA1
sēru / reji (deutsch gelesen: sseh-ru / re-dschi; scharfes s, langes e, und „ji“ ist „dschi“ wie in „Dschungel“)
「セール」は値引き、「レジ」は支払いをする場所。
Synonyme:バーゲン
Ausverkauf / Kasse
セール 30%OFF お会計はこちら(レジ)
Ausverkauf: 30 % Rabatt. Zahlen hier (Kasse).
„Sēru“ und „bāgen“ (バーゲン) meinen beide den Ausverkauf; die großen laufen Anfang Januar mit den „fukubukuro“-Glückstüten und im Hochsommer. „Reji“ ist die Kasse: in der markierten Spur anstellen und immer öfter an einer セルフレジ (Selbstbedienungskasse) zahlen oder die Scheine selbst in den Automaten stecken, nachdem gescannt wurde. 割引 heißt Rabatt, 半額 halber Preis — der Aufkleber, der ab etwa sieben Uhr abends auf frische Supermarktware kommt.
…はどこですか?A1
… wa doko desu ka (deutsch gelesen: ua do-ko dess-ka; alle Silben gleich lang, keine Betonung)
場所をたずねる言い方。「駅はどこですか」など。
Wo ist…?
駅はどこですか? トイレはどこですか?
Wo ist der Bahnhof? Wo ist die Toilette?
Gerüst: der Ort plus „wa doko desu ka“, eingeleitet mit „sumimasen“. Häufig bringt man dich einfach hin, statt den Weg zu erklären — das ist ernst gemeint, und ein „wakarimasen“ ist keine Abfuhr. Japanische Adressen laufen über Bezirk und Block statt über Straßennamen, deshalb schlägt die Karte auf dem Handy jede gesprochene Auskunft; in der Antwort hörst du „migi“, „hidari“ und „massugu“.
トイレはどこですか?A1
toire wa doko desu ka (deutsch gelesen: to-i-re ua do-ko dess-ka; „to-i-re“ sind drei gleich lange Silben)
トイレの場所をたずねる言い方。駅やコンビニのトイレは無料。
Synonyme:お手洗い
Wo ist die Toilette?
すみません、トイレはどこですか? – 奥の右側です。
Entschuldigung, wo ist die Toilette? – Hinten rechts.
„Toire“ ist das Alltagswort, auf den Schildern steht お手洗い (otearai) oder 化粧室. Hier gilt das Gegenteil des europäischen Ärgernisses: Toiletten sind überall, sauber und kostenlos — in jedem Bahnhof, Konbini, Kaufhaus und Park —, du zahlst also nie etwas und musst auch nichts verzehren. 男 ist Herren, 女 Damen; an der Washlet-Konsole heißt 流す spülen, おしり Unterdusche, 止 Stopp. Papierhandtücher fehlen meistens, deshalb trägt man ein eigenes kleines Handtuch bei sich.
駅はどこですか?A1
eki wa doko desu ka (deutsch gelesen: e-ki ua do-ko dess-ka; das e kurz und offen wie in „Bett“)
駅の場所をたずねる言い方。出口の名前も確認するとよい。
Wo ist der Bahnhof?
駅はどこですか? – まっすぐ行って、五分くらいです。
Wo ist der Bahnhof? – Immer geradeaus, etwa fünf Minuten.
„Eki“ ist jeder Bahn- und U-Bahn-Hof, in Großstädten nennst du ihn also beim Namen („Shinjuku eki wa doko desu ka?“). Bahnhöfe haben mehrere Ausgänge nach Himmelsrichtung (東口 Ost, 西口 West) oder Nummer, und der falsche kostet dich eine Viertelstunde — frag gleich nach dem Ausgang mit. Halte dich an das JR-Logo oder das „M“ der Metro; der Busbahnhof heißt „basu tāminaru“.
京都まで一枚お願いしますA1
Kyōto made ichi-mai onegai shimasu (deutsch gelesen: kjoh-to ma-de i-tschi-mai o-ne-gai schi-mass; „Kyō“ ist eine Silbe mit langem o)
切符を買うときの言い方。「まで」のあとに枚数を言う。
Eine Fahrkarte nach Kyoto, bitte
京都まで一枚お願いします。 – 自由席ですか、指定席ですか? – 指定席で。
Eine Fahrkarte nach Kyoto, bitte. – Ohne Reservierung oder mit festem Sitzplatz? – Mit Sitzplatz.
„Made“ (bis) plus „ichi-mai“, dem Zähler für Flaches wie Fahrkarten. Am Shinkansen-Schalter wirst du „jiyū-seki“ (freie Wagen) oder „shitei-seki“ (reservierter Platz) gefragt; gekauft wird am grünen Schalter みどりの窓口, am Automaten oder online über SmartEX (von Tokio über Kyoto und Osaka bis Hakata) und Eki-net (JR East). Für Nahverkehr und Metro brauchst du gar keine Fahrkarte: IC-Karte auflegen, abgerechnet wird nach Entfernung. Auf Tokaido-, Sanyo- und Kyushu-Shinkansen braucht jeder Koffer mit mehr als 160 cm Summe aus Länge, Breite und Höhe eine kostenlose Sperrgepäck-Reservierung, sonst zahlst du 1.000 Yen.
Auf welchem Gleis fährt der Zug nach Kyoto? – Auf Gleis drei.
Gleise heißen auf den Anzeigen, in den Durchsagen und über den Treppen „X-ban-sen“. Auf dem Bahnsteig stellst du dich zwischen die aufgemalten Linien und lässt zuerst aussteigen; die Wagennummern des Shinkansen sind am Bahnsteigrand markiert. Die Pünktlichkeit, die du von zu Hause kennst, gilt hier noch strenger — abgefahren wird auf die Minute. „-yuki“ hinter einem Ortsnamen heißt „in Richtung“ und „kakueki-teisha“ ist der Bummelzug, prüf also auch die Zugart und nicht nur das Gleis.
左 / 右 / まっすぐA1
hidari / migi / massugu (deutsch gelesen: hi-da-ri / mi-gi / mas-su-gu; das g hart wie in „geben“, das doppelte s lang halten)
道案内で聞く三つの言葉。左、右、まっすぐ。
Links / rechts / geradeaus
まっすぐ行って、二つ目の信号を右です。
Geradeaus, dann an der zweiten Ampel rechts.
Diese drei stecken in jeder Antwort auf „doko desu ka“, meist mit „itte“ (gehen) oder „magatte“ (abbiegen). Der Weg wird über Orientierungspunkte und Ampeln („shingō“) beschrieben, nicht über Straßennamen, denn die meisten Straßen tragen keine. „Mukai“ ist gegenüber, „tonari“ nebenan, „chikai“ nah, „tōi“ weit. Und hier herrscht Linksverkehr: vor dem Betreten der Fahrbahn zuerst nach rechts schauen.
入口 / 出口A1
iriguchi / deguchi (deutsch gelesen: i-ri-gu-tschi / de-gu-tschi; „ch“ wird zu „tsch“, das g hart wie in „gut“)
「入口」は入るところ、「出口」は出るところ。駅の出口には名前がある。
Eingang / Ausgang
東口 → 出口はこちら
Ostausgang → Zum Ausgang hier entlang
An jedem Bahnhof, Museum und Laden zu finden. Bahnhofsausgänge tragen Himmelsrichtungen (東口 Ost, 西口 West, 南口 Süd, 北口 Nord) oder Nummern, und die Karten-Apps nennen sie mit — wähle den richtigen, bevor du die Treppe hochgehst. 非常口 ist der Notausgang mit dem grünen Männchen, 改札 sind die Schranken, an denen du deine Karte auflegst, 乗り換え das Umsteigen.
押す / 引くA1
osu / hiku (deutsch gelesen: o-ssu / hi-ku; scharfes s, beide Wörter kurz und gleichmäßig)
ドアの札。「押す」は押して開ける、「引く」は手前に引く。
Drücken / Ziehen
押す。 – 引く。
Drücken. – Ziehen.
An Türen steht meist nur das einzelne Zeichen 押 (drücken) oder 引 (ziehen), oft mit englischer Beschriftung daneben. Die meisten Türen an Konbini, Hotels und Bahnhöfen öffnen ohnehin von selbst, und auch die hintere Taxitür geht automatisch auf und zu: Hände weg, nicht zuschlagen. 押 findest du außerdem auf den Ampelknöpfen und auf der Klingel am Restauranttisch, mit der du das Personal rufst.
ICカードをタッチしてくださいA2
ai-shī kādo o tatchi shite kudasai (deutsch gelesen: ai-schih kah-do o tat-tschi schi-te ku-da-ssai; „ch“ ist „tsch“)
改札でICカードを読み取り機にあてる。入るときと出るときは同じカードを使う。
IC-Karte auflegen (beim Einsteigen und beim Aussteigen)
ICカードをタッチしてください。残高不足の場合は精算機をご利用ください。
Bitte legen Sie Ihre IC-Karte auf. Bei zu geringem Guthaben nutzen Sie bitte den Nachzahlautomaten.
Entwertet wird in Japan nichts, und Strafen fürs vergessene Entwerten gibt es nicht: du legst beim Einsteigen und beim Aussteigen auf, der Fahrpreis wird an der Ausgangsschranke berechnet. Die Falle ist eine andere: es muss dieselbe Karte sein wie beim Einstieg, sonst schlägt die Schranke zu und du steckst fest, bis das Personal sie zurücksetzt; reicht das Guthaben nicht, lädst du am 精算機 (Nachzahlautomat) neben den Schranken auf. Suica, PASMO und ICOCA gelten landesweit in fast allen Zügen und Bussen und zahlen auch im Konbini; auf dem iPhone lässt sich eine Karte in Apple Wallet anlegen.
バス停A1
basu-tei (deutsch gelesen: ba-ssu-teh; scharfes s, „ei“ ist ein langes e und kein „ai“)
バスが止まる場所の札。車内では「次は…」と放送される。
Synonyme:停留所
Bushaltestelle
次は、清水道。お降りの方はボタンを押してください。
Nächste Haltestelle: Kiyomizu-michi. Wer aussteigen möchte, drückt bitte den Knopf.
Das Schild an der Haltestelle, oft nur ein Mast mit einem rein japanischen Fahrplan. Im Bus kündigt „tsugi wa…“ die nächste Haltestelle an, zusätzlich auf einem Bildschirm; den Knopf drückst du rechtzeitig vorher. Außerhalb Tokios steigst du hinten ein und zahlst beim Aussteigen vorn, per IC-Karte oder mit passendem Geld im Kasten — Wechselgeld gibt der Fahrer nicht heraus, dafür steht der 両替-Wechsler neben ihm, der Münzen und 1.000-Yen-Scheine kleinmacht. In Kyoto gilt im Stadtbus ein Einheitspreis beim Aussteigen.
予約していますA1
yoyaku shite imasu (deutsch gelesen: jo-ja-ku schi-te i-mass; das y ist unser j wie in „ja“, gleichmäßiger Rhythmus)
ホテルやレストランで、予約してあることを伝える言い方。
Ich habe eine Reservierung
こんばんは。予約しています。スミスです。 – パスポートをお願いします。
Guten Abend. Ich habe reserviert, auf den Namen Smith. – Ihren Reisepass, bitte.
Dahinter nennst du deinen Nachnamen plus „desu“. Hotels müssen von jedem ausländischen Gast den Pass kopieren, halt ihn also bereit — und trag ihn auch tagsüber bei dir, denn Besucher sind dazu verpflichtet und die Polizei darf danach fragen. Eingecheckt wird selten vor 15 Uhr. Im Ryokan oder in der Pension endet der Weg an der Stufe im Eingang: Schuhe aus, die Hausschuhe stehen bereit, fürs WC gibt es ein zweites Paar.
鍵をお願いしますA1
kagi o onegai shimasu (deutsch gelesen: ka-gi o o-ne-gai schi-mass; beide g hart wie in „gut“)
フロントで部屋の鍵を受け取るときの言い方。
Den Schlüssel, bitte
鍵をお願いします。305号室です。 – はい、どうぞ。
Den Schlüssel, bitte. Zimmer 305. – Ja, bitte sehr.
„Kagi“ ist der Schlüssel; die meisten Businesshotels arbeiten mit Karte („kādo kī“), und in kleineren Häusern gibst du den Schlüssel beim Ausgehen an der Rezeption ab. Zimmernummern liest man Ziffer für Ziffer, die Null als „maru“: 305 ist „san-maru-go“, dahinter „gō-shitsu“. Ausgecheckt wird oft schon um zehn und in Ketten am Automaten in der Lobby; das Gepäck nimmt sonst ein Schließfach am Bahnhof für 400 bis 900 Yen pro Tag.
Wi-Fiのパスワードは何ですか?A1
wai-fai no pasuwādo wa nan desu ka (deutsch gelesen: uai-fai no pa-ssu-uah-do ua nan dess-ka; das w ist überall ein schnelles „u“)
Wi-Fiのパスワードをたずねる言い方。
Wie lautet das WLAN-Passwort?
Wi-Fiのパスワードは何ですか? – こちらに書いてあります。
Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht hier.
„Wai-fai“ und „pasuwādo“ versteht jeder, „nan desu ka“ heißt „was ist“. In Hotels, Cafés, Bahnhöfen und Konbini ist freies WLAN normal, auf der Straße dagegen lückenhaft — die meisten Besucher kaufen deshalb am Flughafen eine eSIM oder einen mobilen Router. Das Hotelpasswort steht meist auf einem Kärtchen im Zimmer oder auf dem Fernsehbildschirm.
朝食は何時からですか?A1
chōshoku wa nan-ji kara desu ka (deutsch gelesen: tschoh-scho-ku ua nan-dschi ka-ra dess-ka; „ji“ ist „dschi“)
朝食の時間をたずねる言い方。
Ab wann gibt es Frühstück?
朝食は何時からですか? – 七時から十時までです。
Ab wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis zehn.
„Nan-ji kara“ heißt „ab wann“, und die Antwort „X-ji kara Y-ji made“ nennt die Spanne. Im Hotel ist das Frühstück oft ein Büfett mit einer westlichen und einer japanischen Ecke (Reis, Misosuppe, gegrillter Fisch, Nattō); im Ryokan wird es zu einer festen Uhrzeit serviert, die du am Vorabend vereinbarst, und das Abendessen ist inbegriffen und früh. Die zweite nützliche Frage: „chekku-auto wa nan-ji desu ka?“.
助けて!A1
tasukete (deutsch gelesen: ta-ssu-ke-te, in der Eile „tass-ke-te“; die End-e voll sprechen, nicht murmeln)
緊急のときに助けを求める言葉。警察は110、救急車は119。
Hilfe!
助けて!誰か、救急車を呼んでください!
Hilfe! Kann jemand einen Krankenwagen rufen!
Ruf es laut; „dareka“ heißt „jemand“. Es gibt zwei Notrufnummern, beide von jedem Telefon kostenlos: 110 für die Polizei und 119 für Krankenwagen und Feuerwehr — die 112 kennt man hier nicht. In den großen Städten wird ein Dolmetscher zugeschaltet. Bei einem Griff nach der Tasche rufst du „dorobō!“ (Dieb), was praktisch nie vorkommt; außerdem steht in jedem Viertel ein Polizeihäuschen (交番, kōban), das von der verlorenen Brieftasche bis zur Wegauskunft alles übernimmt.
病院に行きたいですA2
byōin ni ikitai desu (deutsch gelesen: bjoh-in ni i-ki-tai dess; „byō“ ist eine Silbe mit langem o)
体調が悪くて医者にみてもらいたいときの言い方。
Ich muss zum Arzt
具合が悪いです。病院に行きたいです。 – 救急車を呼びましょうか?
Mir ist nicht gut. Ich muss zum Arzt. – Soll ich einen Krankenwagen rufen?
Zum Arzt geht man ohne Termin ins „byōin“ (Krankenhaus) oder in eine „kurinikku“ und zahlt vor dem Gehen am Schalter; „guai ga warui“ heißt „mir ist nicht gut“. Deine Versichertenkarte gilt hier nicht: Besucher zahlen den vollen Betrag, oft im Voraus, eine Auslandskrankenversicherung gehört also zwingend ins Gepäck. Der Krankenwagen kommt unter 119, und die JNTO-Hotline 050-3816-2787 hilft rund um die Uhr auf Englisch und nennt Praxen mit englischsprachigem Personal.
薬局はどこですか?A1
yakkyoku wa doko desu ka (deutsch gelesen: jak-kjo-ku ua do-ko dess-ka; das y ist unser j, den Doppelkonsonanten kurz halten)
薬局の場所をたずねる言い方。市販薬はドラッグストアで買える。
Synonyme:ドラッグストア
Wo ist die Apotheke?
薬局はどこですか? – あのドラッグストアにあります。
Wo ist die Apotheke? – In dem Drogeriemarkt dort.
Es gibt zwei Sorten: die ドラッグストア (Ketten wie Matsumoto Kiyoshi, Welcia oder Sugi) führt rezeptfreie Mittel, Kosmetik und Snacks bis spät in den Abend, das 薬局 oder 調剤薬局 neben der Praxis löst Rezepte ein. Ein einheitliches Zeichen wie unser rotes Apotheken-A gibt es nicht: such nach den Farben der Kette oder einem großen 薬. Manche bei uns alltäglichen Wirkstoffe sind in Japan verboten oder genehmigungspflichtig (Pseudoephedrin, einige ADHS- und starke Schmerzmittel), also vor dem Packen prüfen; die hiesigen Schmerzmittel sind schwächer dosiert.
警察を呼んでくださいA2
keisatsu o yonde kudasai (deutsch gelesen: keh-ssa-zu o jon-de ku-da-ssai; „ei“ langes e, „tsu“ das deutsche z, „yo“ wie „jo“)
事件や盗難のときに警察を呼んでもらう言い方。近くの交番でもよい。
Rufen Sie bitte die Polizei
警察を呼んでください。財布を盗まれました。
Rufen Sie bitte die Polizei. Mir wurde die Geldbörse gestohlen.
„Yonde kudasai“ heißt „rufen Sie bitte“. Japan ist sicher, verloren geht trotzdem etwas, und zuständig ist das 交番 (kōban) an der Ecke: „otoshimono“ ist der Fundgegenstand, und Handys, Schirme und Geldbörsen werden meist samt Bargeld abgegeben. Für die Versicherung lässt du dir dort eine Anzeige („todokede“) bestätigen. 110 ist die direkte Nummer, „tōnan“ der Diebstahl.
道に迷いましたA1
michi ni mayoimashita (deutsch gelesen: mi-tschi ni ma-joi-masch-ta; das i in „shita“ fällt fast weg)
自分がどこにいるかわからなくなったときに言う。
Ich habe mich verlaufen
道に迷いました。浅草寺はどこですか?
Ich habe mich verlaufen. Wo ist der Sensō-ji-Tempel?
Männlich oder weiblich macht im Japanischen keinen Unterschied, alle sagen denselben Satz. Sag ihn im Kōban oder beim Bahnpersonal und zeig die Adresse auf dem Handy; die Antwort ist öfter ein gemeinsamer Gang bis zur Ecke als eine Erklärung. Adressen laufen über Bezirk, Block und Gebäude statt über Straße und Hausnummer, weshalb auch Einheimische nach Karten-App und Orientierungspunkten navigieren — die Visitenkarte des Hotels mit der Adresse auf Japanisch löst jede Taxifahrt zurück.
タクシーを呼んでもらえますか?A2
takushī o yonde moraemasu ka (deutsch gelesen: ta-ku-schih o jon-de mo-ra-e-mass-ka; langes i in „schih“)
タクシーを呼んでもらうときの丁寧な言い方。
Könnten Sie mir ein Taxi rufen?
タクシーを呼んでもらえますか? – はい、どちらまでですか?
Könnten Sie mir ein Taxi rufen? – Ja, wohin soll es gehen?
„Yonde moraemasu ka“ ist das höfliche „könnten Sie für mich…“. Taxis stehen in den Städten überall, am Stand oder herangewinkt, und die hintere Tür öffnet und schließt der Fahrer per Hebel: nicht selbst anfassen. Englisch spricht kaum ein Fahrer, zeig also die Adresse auf Japanisch oder auf der Karte; der Preis läuft ab etwa 500 Yen über das Taxameter, nachts mit Zuschlag, Karte meist möglich, Trinkgeld nie. Die App GO oder Uber, das hier reguläre Taxis vermittelt, spart das Gespräch ganz.
一A1
ichi (いち; deutsch gelesen: i-tschi, zwei gleich lange Silben, „ch“ klingt wie das „tsch“ in „Deutsch“)
数字の一(1)。
eins
大人一枚お願いします。
Eine Eintrittskarte für einen Erwachsenen, bitte.
„Ichi“ ist die reine Zählform; sobald etwas gezählt wird, ändert sich das Wort: „hitotsu“ für ein Stück beim Bestellen, „hitori“ für eine Person, „ichi-mai“ für eine Karte. Zeigen plus „hitotsu“ ist die Abkürzung um das ganze Zählwortsystem herum.
二A1
ni (に; deutsch gelesen: ni, eine kurze Silbe mit klarem i)
数字の二(2)。
zwei
二名です。
Wir sind zu zweit.
„Ni-mei“ oder „futari“ für zwei Personen, „futatsu“ für zwei Stück, „ni-mai“ für zwei Karten. Heb dazu zwei Finger — Zahlengesten werden an jedem Schalter verstanden. „Ni-ban-sen“ ist Gleis zwei.
三A1
san (さん; deutsch gelesen: ssan, scharfes s wie in „Ast“, das n klingt nasal nach)
数字の三(3)。
drei
三番線です。
Gleis drei.
„San-ban-sen“ ist Gleis drei, „mittsu“ drei Stück, „san-nin“ drei Personen. Dieselbe Silbe ist die Höflichkeitsanrede hinter Namen (Tanaka-san), wundere dich also nicht, wenn dich das Hotel „Sumisu-san“ nennt. Die Drei gilt hier als Glückszahl.
四A1
yon / shi (よん・し; deutsch gelesen: jon / schi; nimm im Zweifel „jon“)
数字の四(4)。「よん」と読むことが多い。
vier
四名です。 – 少々お待ちください。
Wir sind zu viert. – Einen Moment, bitte.
Zwei Lesungen, und die Falle ist, dass „shi“ zugleich „Tod“ heißt: Hotels und Krankenhäuser lassen die Nummer 4 aus, und beim Zählen sagt man „yon“ — „yon-mei“ (vier Personen), „yon-ban-sen“ (Gleis vier), „yon-hyaku“ (400). „Shi“ hält sich nur in festen Wendungen wie „shi-gatsu“ (April) und im Abzählrhythmus „ichi-ni-san-shi“.
五A1
go (ご; deutsch gelesen: go, kurz, das g hart wie in „gut“)
数字の五(5)。
fünf
五分くらいです。
Etwa fünf Minuten.
„Go-fun“ sind fünf Minuten, „go-hyaku en“ ist die 500-Yen-Münze, die man für Schließfächer und Automaten sammelt, „go-nin“ fünf Personen. Beim Zeigen auf Ware heißen fünf Stück „itsutsu“. „Kurai“ hinter einer Zahl bedeutet „ungefähr“.
六A1
roku (ろく; deutsch gelesen: ro-ku; das r ist ein kurz angetippter Laut zwischen r und l, nie im Rachen gerollt)
数字の六(6)。
sechs
六時に予約しています。
Ich habe für sechs Uhr reserviert.
„Roku-ji“ ist sechs Uhr, „X-ji ni“ heißt „um“ eine Uhrzeit. Fahrpläne zählen wie bei uns bis 24 (18:00), gesprochen wird aber „roku-ji“. Um sechs zu Abend zu essen ist hier normal, und viele Küchen nehmen die letzte Bestellung um neun an — also lieber früh reservieren als spät. „Roppyaku“ sind 600.
七A1
nana / shichi (なな・しち; deutsch gelesen: na-na / schi-tschi; beim Zählen „na-na“, bei der Uhrzeit „schi-tschi“)
数字の七(7)。「なな」と読むことが多い。
sieben
朝食は七時からです。
Frühstück gibt es ab sieben.
Wieder zwei Lesungen: „nana“ beim Zählen („nana-hyaku“ 700, „nana-mai“ sieben Karten) und „shichi“ bei der Uhrzeit („shichi-ji“) und für den Juli. Im Zweifel „nana“ — das wird immer verstanden und vermeidet die Verwechslung von „shichi“ und „ichi“ über einen lauten Tresen hinweg, weshalb auch die Einheimischen es vorziehen.
八A1
hachi (はち; deutsch gelesen: ha-tschi; das h wird deutlich gesprochen, „ch“ ist „tsch“)
数字の八(8)。
acht
八時に閉まります。
Es schließt um acht.
„Hachi-ji“ ist acht Uhr, „hachi-nin“ acht Personen; vor manchen Zählwörtern zieht es sich zusammen: „happyaku“ (800), „happun“ (acht Minuten). Die Hundestatue Hachikō am Bahnhof Shibuya, Tokios klassischer Treffpunkt, trägt genau diese Zahl im Namen.
九A1
kyū / ku (きゅう・く; deutsch gelesen: kjuh / ku; „kjuh“ mit langem u, das y ist unser j)
数字の九(9)。「きゅう」と読むことが多い。
neun
九番出口です。
Das ist Ausgang neun.
„Kyū“ beim Zählen („kyū-hyaku“ 900, „kyū-mai“ neun Karten, „kyū-ban“ Nummer neun), „ku“ bei der Uhrzeit („ku-ji“) und für den September. Wie bei der Vier hat die kurze Lesung einen düsteren Gleichklang — „ku“ heißt auch Leid —, deshalb ist „kyū“ die sichere Alltagswahl.
十A1
jū (じゅう; deutsch gelesen: dschuh, eine lange Silbe; „dsch“ wie in „Dschungel“, nicht wie das deutsche j)
数字の十(10)。
zehn
十分くらい歩きます。
Man geht etwa zehn Minuten.
„Juppun“ sind zehn Minuten, „jū-ji“ ist zehn Uhr. Größere Zahlen werden gestapelt: „jū-ichi“ 11, „ni-jū“ 20, „hyaku“ 100, „sen“ 1.000 und „man“ 10.000 — die Einheit, in der hier Preise genannt werden: „ichi-man en“ sind 10.000 Yen, „san-man en“ sind 30.000 Yen.