Fünfzig Sätze auf Niederländisch für deine Reise (Reiseziel: die Niederlande), als Fünf-Tage-Plan mit zehn Sätzen am Tag: Begrüßung und Höflichkeit, Café und Restaurant, Bezahlen und Einkaufen, unterwegs und Schilder, Hotel und Hilfe. Jede Karte hat eine Lautschrift, ein echtes Beispielgespräch und einen Hinweis darauf, wann man sie sagt und was Touristen auffliegen lässt, dazu eine Bonusgruppe mit den Zahlen 1–10. Etwa 10 Minuten am Tag.
GER A1 — Anfänger
Auf diesem Niveau kannst du: sich vorstellen, essen bestellen, nach dem weg fragen. Wortschatz: ~500 Wörter (kumulativ).
Das lernst du
Wie sagt man “Hallo / Guten Morgen” auf Niederländisch?
“Hallo / Guten Morgen” heißt auf Niederländisch “Hallo / Goedemorgen”. Zum Beispiel: Goedemorgen! Een koffie, alstublieft. — Guten Morgen! Einen Kaffee, bitte.
Wie sagt man “Guten Abend” auf Niederländisch?
“Guten Abend” heißt auf Niederländisch “Goedenavond”. Zum Beispiel: Goedenavond, heeft u een tafel voor twee? — Guten Abend, haben Sie einen Tisch für zwei?
Wie sagt man “Bitte / Bitte sehr” auf Niederländisch?
“Bitte / Bitte sehr” heißt auf Niederländisch “Alstublieft”. Zum Beispiel: Een water, alstublieft. – Alstublieft! — Ein Wasser, bitte. – Bitte sehr!
Wie sagt man “Vielen Dank” auf Niederländisch?
“Vielen Dank” heißt auf Niederländisch “Dank u wel”. Zum Beispiel: Dank u wel! – Graag gedaan. — Vielen Dank! – Gern geschehen.
Niederländisch → Deutsch60 Wörter~6 Tage bei 10 Wörtern/Tag0 DownloadsA1A2
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Wort
Übersetzung
Beispiel
Hallo / GoedemorgenA1
ha-LOH / chu-de-MOR-che
Begroeting bij het binnenkomen van een winkel of café; 'goedemorgen' tot ongeveer twaalf uur.
Synonyme:goedemiddag, dag
Hallo / Guten Morgen
Goedemorgen! Een koffie, alstublieft.
Guten Morgen! Einen Kaffee, bitte.
Der Reflex ist derselbe wie zu Hause: beim Betreten jedes Ladens, Cafés oder Busses wird gegrüßt. „Goedemorgen“ gilt bis etwa zwölf, danach „goedemiddag“, ab sechs „goedenavond“; „hallo“ passt zu jeder Stunde, „hoi“ nur unter Freunden. Fürs Ohr entscheidend: Das „g“ ist kein deutsches „g“, sondern ein rauer Reibelaut, deutlich kratziger als dein „ach“, und „oe“ ist schlicht ein „u“. Deshalb erkennst du „goedemorgen“ im Druck sofort und im Gespräch gar nicht.
GoedenavondA1
chu-de-NAH-wont
Begroeting vanaf ongeveer zes uur 's avonds, bij aankomst en niet bij het slapengaan.
Guten Abend
Goedenavond, heeft u een tafel voor twee?
Guten Abend, haben Sie einen Tisch für zwei?
Ab etwa sechs Uhr abends und immer beim Betreten eines Restaurants zum Essen. „Goedenacht“ ist wie „gute Nacht“ nur fürs Schlafengehen; beim Hinausgehen sagst du „tot ziens“ oder „fijne avond“ (schönen Abend noch). Das „d“ zwischen Vokalen wird im Sprechen oft zu einem „j“, du hörst also eher „chu-je-NAH-wont“.
AlstublieftA1formal
als-tü-BLIEFT
'Alstublieft' vraagt beleefd om iets en wordt ook gezegd als je iemand iets geeft.
Synonyme:alsjeblieft
Bitte / Bitte sehr
Een water, alstublieft. – Alstublieft!
Ein Wasser, bitte. – Bitte sehr!
Hier hast du es leichter als englischsprachige Reisende: „Alstublieft“ macht genau die zwei Jobs unseres „bitte“ – die höfliche Bitte am Satzende und das „bitte sehr“ beim Überreichen von Ware oder Wechselgeld. Es enthält das förmliche „u“, also unser „Sie“; die Du-Form „alsjeblieft“ hörst du von jüngerem Personal, und beide sind harmlos. Im Alltag wird es zu „stublieft“ zusammengezogen.
Dank u welA1
dank ü WEL
Woord om te bedanken; het antwoord is 'graag gedaan'. Op een aanbod betekent 'dank u' vaak 'nee'.
Synonyme:bedankt, dank je wel
Vielen Dank
Dank u wel! – Graag gedaan.
Vielen Dank! – Gern geschehen.
Die Antwort ist „graag gedaan“ (gern geschehen) oder „geen dank“; „bedankt“ ist die Alltagskurzform und passt überall. Die Falle kennst du aus dem Deutschen: Ein bloßes „dank u“ auf ein Angebot hin wird als Ablehnung verstanden, genau wie unser „danke“ – wer annehmen will, sagt „ja, graag“ (ja, gerne). Das „u“ ist ein langes „ü“, nicht dein „u“.
Pardon / SorryA1
par-DON / SOR-rie (reines „s“)
'Pardon' om aandacht te vragen, 'sorry' om je te verontschuldigen voor iets kleins.
Entschuldigen Sie / Entschuldigung
Pardon, mogen wij bestellen? – Ja, natuurlijk.
Entschuldigung, können wir bestellen? – Ja, natürlich.
„Pardon“ holt Aufmerksamkeit, „sorry“ – im Niederländischen völlig eingebürgert und nicht als Fremdwort empfunden – ist die Entschuldigung für den kleinen Rempler; für eine echte Entschuldigung sagst du „het spijt me“. Rechne nicht mit deutschem Servicetempo: Der Kellner ignoriert dich nicht, sondern lässt dich in Ruhe, also Blickkontakt und dann „pardon“ oder ein höfliches „meneer“ / „mevrouw“. Umgekehrt klingt die niederländische Direktheit für deutsche Ohren gelegentlich schroff – ein knappes „nee, dat kan niet“ ist keine Unfreundlichkeit.
Mag ik er even langs?A1
mach ik er EH-we langs
Beleefde vraag om ruimte te maken zodat je erdoor of eruit kunt.
Darf ich bitte mal vorbei?
Mag ik er even langs? Ik moet eruit. – Ja hoor.
Darf ich bitte mal vorbei? Ich muss hier raus. – Aber klar.
Zwei Wörter, die dich sonst stolpern lassen: „mogen“ heißt dürfen (nicht mögen) und „durven“ heißt wagen (nicht dürfen), „mag ik“ ist also „darf ich“. „Even“ ist das niederländische „mal“ und macht jede Bitte weicher; es fällt in fast jedem Satz. Der Satz ist für die volle Straßenbahn, den Markt und die Theke. Klingelt es hinter dir, stehst du auf dem „fietspad“, dem roten Radstreifen, wo niemand für dich bremst.
Ja / NeeA1
jah / neh
De twee basisantwoorden; 'nee, dank u' weigert beleefd, 'ja, graag' neemt aan.
Ja / Nein
Wilt u een tasje? – Nee, dank u.
Möchten Sie eine Tüte? – Nein, danke.
„Nee, dank u“ ist der höfliche Schlusspunkt gegenüber Flyerverteilern und an jeder Kasse, wo nach der Tüte gefragt wird (Tüten kosten Geld). „Ja, graag“ nimmt an. Zurück kommt oft „ja hoor“ oder „nee hoor“: Das Wörtchen „hoor“ ist ein Weichmacher ohne eigene Bedeutung, ungefähr unser „schon“ oder „klar“, und klingt freundlich, nicht flapsig.
Spreekt u Engels?A1formal
sprehkt ü ENG-els (reines „s“, kein „sch“)
Beleefde vraag of iemand Engels spreekt; in Nederland is het antwoord bijna altijd ja.
Sprechen Sie Englisch?
Pardon, spreekt u Engels? – Ja, natuurlijk.
Entschuldigung, sprechen Sie Englisch? – Ja, natürlich.
Die Antwort ist fast überall ja, oft schon bevor du ausgesprochen hast. Für dich kommt eine Überlegung dazu: Sehr viele Niederländer sprechen auch Deutsch, im Grenzgebiet, an der Küste und an jeder Hotelrezeption wird es ganz selbstverständlich benutzt. Trotzdem ist Englisch die neutralere Ausweichsprache; unaufgefordert auf Deutsch loszulegen wirkt leicht, als setzte man es voraus. Frag also auf Niederländisch, wechsle ins Englische – und „spreekt u Duits?“ ist eine völlig normale Frage, wenn es damit leichter geht.
Ik begrijp het nietA1
ik be-CHRÄIP et NIET
Zin om te zeggen dat je niet begrijpt wat er gezegd wordt.
Synonyme:ik snap het niet
Ich verstehe das nicht
Ik begrijp het niet. Langzamer, alstublieft.
Ich verstehe das nicht. Langsamer, bitte.
„Begrijpen“ ist unser „begreifen“: Niederländisches „ij“ entspricht regelmäßig deutschem „ei“ (mijn/mein, tijd/Zeit), was geschriebene Wörter durchsichtig macht und gesprochene nicht – der Laut ist enger als dein „ei“, eher ein „äi“. Sag den Satz, und dein Gegenüber wechselt sofort ins Englische; „langzamer, alstublieft“ brauchst du nur, wenn es auf Niederländisch weitergeht. Ein Wort zum Merken: „doof“ heißt taub, nicht dumm – dumm wäre „dom“.
Tot ziens / DagA1
tot SIENS / dach
Afscheidsgroet voor mensen die je niet kent; 'dag' is ook een begroeting.
Synonyme:doei, fijne dag nog
Auf Wiedersehen / Tschüss
Bedankt, tot ziens! – Dag, fijne dag nog!
Danke, auf Wiedersehen! – Tschüss, schönen Tag noch!
„Tot ziens“ ist der sichere Abschied für Läden und Hotels; „dag“ dient wie unser „Tag“ als Gruß und als Abschied. „Doei“ hörst du von fast allen, es ist locker, aber nie unhöflich. Auch aus einem Laden, in dem du nichts gekauft hast, geht man mit einem Gruß hinaus; zurück kommt oft „fijne dag nog“ (schönen Tag noch).
Een tafel voor twee, alstublieftA1
en TAH-fel wohr TWEH, als-tü-BLIEFT
Zin om in een restaurant een tafel te vragen voor een aantal personen.
Einen Tisch für zwei, bitte
Goedenavond, een tafel voor twee, alstublieft. – Heeft u gereserveerd?
Guten Abend, einen Tisch für zwei, bitte. – Haben Sie reserviert?
Im Restaurant wartest du am Eingang, bis dir ein Tisch zugewiesen wird; im „bruin café“, der klassischen Stammkneipe, setzt du dich selbst. Die Niederländer essen früh: Viele Küchen nehmen ab neun oder halb zehn nichts mehr an, acht Uhr ist hier schon spät. Tausch „twee“ gegen deine Zahl (drie, vier). „Tafel“ ist der Tisch, nicht die Tafel.
Ik wil graag…A1
ik wil CHRAHCH
Beleefde manier om iets te bestellen of te vragen: 'ik wil graag' plus het gerecht.
Synonyme:mag ik…?
Ich hätte gern…
Ik wil graag de dagsoep. Ik wil graag een biertje.
Ich hätte gern die Tagessuppe. Ich hätte gern ein Bier.
„Graag“ (gern) macht aus dem sonst schroffen „ik wil“ die höfliche Bestellung – dasselbe Gefälle wie zwischen „ich will“ und „ich hätte gern“. „Mag ik…?“ ist die zweite Alltagsform. Der Kellner eröffnet mit „zegt u het maar“ (sagen Sie ruhig). Ein „biertje“ ist ein kleines Pils; die Verkleinerung auf „-je“ ist kein Kinderton, sondern Standard und begegnet dir überall.
De kaart, alstublieftA1
de KAHRT, als-tü-BLIEFT
Vraag om de menukaart; 'het menu' is vaak het vaste dagmenu.
Synonyme:menukaart
Die Speisekarte, bitte
De kaart, alstublieft. Heeft u een Engelse kaart?
Die Speisekarte, bitte. Haben Sie eine englische Karte?
Die Speisekarte heißt „de kaart“ oder „menukaart“; fragst du nach „het menu“, bekommst du womöglich das feste Tagesmenü. „Dagschotel“ ist das Tagesgericht, „de wijnkaart“ die Weinkarte. Aufpassen bei „deftig“: Das heißt vornehm, nicht herzhaft – ein „deftig restaurant“ ist ein feines Haus, kein rustikales.
Een koffie, alstublieftA1
en KOF-fie, als-tü-BLIEFT
Bestelling van gewone koffie; 'koffie verkeerd' is met veel melk. Een coffeeshop verkoopt geen koffie.
Einen Kaffee, bitte
Een koffie en een koffie verkeerd, alstublieft.
Einen Kaffee und einen Milchkaffee, bitte.
„Koffie“ ist eine normale Tasse schwarzer Kaffee, meist mit Keks und einem Kännchen Milch daneben; „koffie verkeerd“ heißt wörtlich „verkehrter Kaffee“ und ist ein Milchkaffee halb und halb. Die Falle steht an der Fassade: Ein „coffeeshop“ verkauft Cannabis und keinen Kaffee. Für Kaffee suchst du „café“, „koffiebar“ oder „lunchroom“ – wobei „café“ hier eher die Kneipe meint als das Kaffeehaus.
Plat of bruisend?A1
plat of BRÖI-sent
Vraag bij water in een restaurant: zonder prik (plat) of met prik (bruisend).
Synonyme:spa blauw / spa rood, kraanwater
Still oder mit Kohlensäure?
Plat of bruisend water? – Plat, alstublieft.
Stilles oder sprudelndes Wasser? – Still, bitte.
Die Frage kommt zu jedem Wasser, oft in der Markenfassung „spa blauw of spa rood?“ (blaues Etikett still, rotes mit Kohlensäure), die als ganz normales Wort gilt. „Kraanwater“ ist Leitungswasser: Viele Lokale bringen es kostenlos, manche verlangen einen kleinen Betrag oder lehnen ab, eine Pflicht dazu gibt es nicht. Nebenbei der Klassiker unter den falschen Freunden: „meer“ ist der Binnensee und „zee“ das Meer, genau umgekehrt zu deinem Sprachgefühl – und „meer“ heißt außerdem „mehr“. Das „ui“ in „bruisend“ ist ein gerundetes „äi“, für das es im Deutschen keine Entsprechung gibt.
De rekening, alstublieftA1
de REH-ke-ning, als-tü-BLIEFT
Zin om te vragen of je mag betalen; de rekening komt niet vanzelf.
Synonyme:mogen wij afrekenen?
Die Rechnung, bitte
Mogen wij afrekenen? – Ja, samen of apart?
Können wir bitte zahlen? – Ja, zusammen oder getrennt?
Die Rechnung kommt nicht von selbst, und niemand komplimentiert dich hinaus; du fragst danach. „Mogen wij afrekenen?“ (dürfen wir zahlen?) ist der Satz, den die Niederländer benutzen, und das Kartenterminal kommt an den Tisch. „Samen of apart?“ fragt zusammen oder getrennt – getrennt zahlen ist völlig normal und muss nicht begründet werden. „Rekening“ und „afrekenen“ erkennst du im Druck sofort wieder, im Sprechfluss dagegen kaum.
Kan ik pinnen?A2
kan ik PIN-ne
Vraag of je met een betaalpas kunt betalen; creditcards worden niet overal geaccepteerd.
Kann ich mit Karte zahlen?
Kan ik pinnen? – Ja, graag. Contactloos mag ook.
Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, gern. Kontaktlos geht auch.
„Pinnen“ heißt mit der Debitkarte zahlen, und so zahlt das Land: Viele Cafés, Läden und sogar Marktstände sind „alleen pinnen“ und nehmen überhaupt kein Bargeld – das Gegenteil deutscher Gewohnheiten. Die eigentliche Falle ist deine Karte: Eine reine Girocard ohne Maestro oder V-Pay wird vielerorts nicht gelesen, während Debit-Mastercard, Visa Debit sowie Apple und Google Pay praktisch überall laufen. Echte Kreditkarten weisen manche Supermärkte und kleine Läden zurück; frag im Zweifel vorher „kan ik met creditcard betalen?“.
Proost!A1
prohst
Wat je zegt bij het proosten; kijk elkaar aan bij het klinken.
Prost!
Proost! – Proost, op de vakantie!
Prost! – Prost, auf den Urlaub!
Angestoßen wird mit Blickkontakt zu jedem Einzelnen, wie bei uns. Bier kommt klein: ein „fluitje“ ist das schmale hohe Glas, ein „vaasje“ etwa 25 Zentiliter; für einen halben Liter bittest du um „een grote“. „Op de vakantie“ heißt „auf den Urlaub“.
Eet smakelijk!A1
eht SMAH-ke-lek (reines „s“)
Wens voor iemand die gaat eten; het antwoord is 'dank u' of 'insgelijks'.
Synonyme:smakelijk
Guten Appetit!
Eet smakelijk! – Dank u, insgelijks.
Guten Appetit! – Danke, gleichfalls.
Sagt der Kellner beim Servieren und der Nachbartisch im Vorbeigehen; du antwortest „dank u“ oder „insgelijks“ (gleichfalls), Kurzform ist „smakelijk“. Sprich das „s“ als reines „s“ und nicht als „sch“ – dieselbe Regel gilt für „spreekt“, „station“, „straat“ und „sleutel“, und sie ist der schnellste Weg, nicht deutsch zu klingen. Mittags gibt es meist nur ein belegtes Brötchen („broodje“), warm isst man abends.
FooiA2
foh-i
Extra geld voor goede bediening; bediening zit al in de prijs, dus afronden is genoeg.
Trinkgeld
Wilt u een fooi geven? – Maak er maar twintig van.
Möchten Sie ein Trinkgeld geben? – Machen Sie zwanzig daraus.
Bedienung und Mehrwertsteuer stecken im Preis, es gibt also keine Extrazeile auf der Rechnung und keinen Erwartungsdruck. Aufrunden oder fünf bis zehn Prozent bei gutem Service ist üblich, etwas weniger selbstverständlich als in Deutschland, und nachlaufen wird dir niemand. Am Terminal erscheint oft ein „fooi“-Bildschirm; mündlich rundest du mit „maak er maar twintig van“ auf zwanzig auf. Bar gegebenes Trinkgeld landet zuverlässiger beim Personal.
Hoeveel kost…?A1
hu-WEHL kost
Vraag naar de prijs van iets.
Synonyme:wat kost het?
Was kostet…?
Hoeveel kost dit? Hoeveel kost een kaartje?
Was kostet das? Was kostet eine Fahrkarte?
Rahmen: „hoeveel kost“ plus die Sache, oder beim Zeigen einfach „hoeveel kost het?“. „Wat kost het?“ ist mindestens genauso häufig und bedeutet dasselbe. Für mehrere Dinge „hoeveel kosten ze?“. Preise sind immer inklusive Mehrwertsteuer ausgezeichnet, das Schild nennt also den Endpreis.
Dat is te duurA1
dat is te DÜR
Zin om te zeggen dat de prijs te hoog is; afdingen is alleen normaal op rommelmarkten.
Das ist zu teuer
Dat is te duur. Toch bedankt.
Das ist zu teuer. Trotzdem danke.
„Duur“ heißt teuer – als Substantiv allerdings auch „Dauer“, weshalb das Wort gern in die falsche Schublade rutscht. In Läden und auf den berühmten Märkten (Albert Cuyp, Käse- und Blumenstände) sind die Preise fest, Handeln wirkt dort bloß unbeholfen. Ein niedrigeres Gebot ist nur auf Floh- und Trödelmärkten üblich. „Toch bedankt“ (trotzdem danke) bringt dich höflich wieder hinaus.
Contant of pinnen?A1
kon-TANT of PIN-ne
Vraag aan de kassa: betalen met contant geld of met de pas.
Bar oder mit Karte?
Contant of pinnen? – Pinnen, alstublieft.
Bar oder mit Karte? – Mit Karte, bitte.
Die Frage an der Kasse, sofern sie überhaupt gestellt wird: Viele Kassen nehmen nur Karten, und das Schild „alleen pinnen“ heißt ausdrücklich kein Bargeld. Antworte mit dem einen Wort. „Contant“ ist bar, „pinnen“ ist Karte oder Telefon; hast du nur eine Kreditkarte, sag „creditcard“ und rechne mit einem Nein.
Het bonnetje, alstublieftA2
et BON-ne-tje, als-tü-BLIEFT
Vraag om de kassabon; je hoeft hem niet aan te nemen, maar bewaar hem voor ruilen.
Synonyme:de bon, kassabon
Den Kassenbon, bitte
Wilt u de bon? – Ja, graag.
Möchten Sie den Bon? – Ja, gern.
Den Bon musst du hier nicht mitnehmen; gefragt wirst du trotzdem („wilt u de bon?“), Antwort „ja, graag“ oder „nee, dank u“. Für einen Umtausch heb ihn auf; eine Mehrwertsteuer-Erstattung gibt es innerhalb der EU nicht. Der zweite Zettel, den du kennenlernen wirst, ist der Pfandbeleg: Auf Flaschen und Dosen liegt „statiegeld“ (15 bis 25 Cent), der Rücknahmeautomat im Supermarkt druckt einen „statiegeldbon“, und den gibst du an der Kasse ab. Das Verfahren kennst du aus Deutschland, nur die Wörter nicht.
Ik kijk alleen even, dank uA1
ik KÄIK a-LEHN EH-we, dank ü
Beleefd antwoord aan de verkoper als je alleen wilt rondkijken.
Ich schaue mich nur um, danke
Kan ik u helpen? – Ik kijk alleen even, dank u.
Kann ich Ihnen helfen? – Ich schaue mich nur um, danke.
Die Antwort auf „kan ik u helpen?“ in jedem Laden. Sie wird wörtlich genommen, und man lässt dich dann wirklich in Ruhe; das ist keine Gleichgültigkeit, sondern dieselbe Direktheit, die dir überall begegnet. Das Personal ist „aardig“, also nett – nicht „artig“. Beim Hinausgehen sagst du „dag“ oder „tot ziens“, auch ohne Einkauf.
Dat was het, dank uA1
dat WAS et, dank ü
Zin om te zeggen dat je niets meer wilt, meestal als antwoord op 'anders nog iets?'.
Synonyme:dat is alles
Das wäre alles, danke
Anders nog iets? – Nee, dat was het, dank u.
Sonst noch etwas? – Nein, das wäre alles, danke.
„Anders nog iets?“ ist die Standardfrage an Bäckertheke, Käsestand und Feinkost; dieser Satz beendet die Bestellung, „dat is alles“ geht genauso. Merk dir dabei „klaar“: Das heißt fertig, nicht klar – „ik ben klaar“ sagt, dass du durch bist, und „klaar?“ fragt der Verkäufer, wenn er meint, ob es das war. Am Käsestand bestellst du nach Gramm oder bittest um „een stukje“ (ein Stück).
Eén van deze, alstublieftA1
EHN wan DEH-se, als-tü-BLIEFT
Zin om iets te bestellen door het aan te wijzen.
Eins davon, bitte
Eén van deze, alstublieft. – Voor hier of om mee te nemen?
Eins davon, bitte. – Zum Hieressen oder zum Mitnehmen?
Zeigen und sagen; funktioniert für Stroopwafel, „broodje“ und jedes Gebäck. „Voor hier“ ist zum Hieressen, „om mee te nemen“ zum Mitnehmen. Die Akzente auf „één“ markieren die Zahl gegenüber „een“ (ein); gesprochen ist es ein klares langes „e“. „Twee van deze“ für zwei.
Heeft u…?A1formal
HEHFT ü
Beleefde vraag of een winkel of restaurant iets heeft.
Synonyme:hebben jullie…?
Haben Sie…?
Heeft u dit in maat 40? Heeft u een oplader?
Haben Sie das in Größe 40? Haben Sie ein Ladegerät?
Rahmen: „heeft u“ plus die Sache, gerichtet an die Person, die dich bedient. „U“ ist unser „Sie“ und „je“ das „du“, aber die Grenze liegt deutlich niedriger als bei uns: Jüngeres Personal duzt dich mit „heb je…?“, ohne dass darin eine Respektlosigkeit läge. Bleib selbst bei „u“, dann liegst du immer richtig. Größen laufen auf der EU-Skala – und „slim“ heißt klug, nicht „schlimm“.
Open / GeslotenA1
OH-pe / che-SLOH-te (reines „s“)
De twee bordjes op winkeldeuren; 'koopzondag' is een zondag waarop winkels open zijn.
Geöffnet / Geschlossen
Maandag gesloten. Koopzondag: open van 12 tot 17 uur.
Montags geschlossen. Verkaufsoffener Sonntag: von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Die beiden Türschilder – und „winkel“ ist der Laden, nicht der Winkel. Geöffnet ist meist von neun oder zehn bis achtzehn Uhr ohne Mittagspause, dafür montags oft erst nachmittags oder gar nicht. „Koopavond“ ist der lange Abend bis einundzwanzig Uhr (Donnerstag in Amsterdam, Utrecht und Den Haag, Freitag in Rotterdam), „koopzondag“ der verkaufsoffene Sonntag: in den großen Städten jeder Sonntag, in kleinen Orten nur einzelne. Ein Ladenschlussgesetz wie bei uns gibt es nicht, Supermärkte öffnen bis spät und sonntags.
Uitverkoop / KassaA1
ÖIT-fer-kohp / KAS-sa (reines „s“)
'Uitverkoop' zijn de koopjes, 'korting' is een lagere prijs, 'kassa' is waar je betaalt.
Synonyme:opruiming, korting
Ausverkauf / Kasse
Uitverkoop: tot 50% korting. Betalen bij de kassa.
Ausverkauf: bis zu 50 % Rabatt. Zahlen an der Kasse.
„Uitverkoop“ oder „opruiming“ ist der Schlussverkauf, vor allem im Januar und Juli, „korting“ der Rabatt; im Schaufenster steht genauso oft nur das englische Wort dafür. „Kassa“ ist die Kasse, „zelfscankassa“ die Selbstbedienungskasse, die in vielen Supermärkten nur Karten nimmt – mit Bargeld also an die besetzte Kasse.
Waar is…?A1
wahr is
Vraag om te weten waar iets is.
Wo ist…?
Waar is het station? Waar is het toilet?
Wo ist der Bahnhof? Wo ist die Toilette?
Rahmen: „waar is“ plus den Ort mit „de“ oder „het“; das Niederländische hat nur diese zwei Artikel, und welcher gilt, musst du nicht wissen, um verstanden zu werden. Im Plural „waar zijn“. Setz „pardon“ davor. In der Antwort kommen die drei Richtungswörter links, rechts, rechtdoor – oft geht man auch einfach ein Stück mit.
Waar is het toilet?A1
wahr is et twa-LET
Vraag om de wc te vinden; 'heren' en 'dames' staan op de deuren.
Synonyme:de wc
Wo ist die Toilette?
Pardon, waar is het toilet? – Achterin, links.
Entschuldigung, wo ist die Toilette? – Hinten, links.
„Het toilet“ ist die höfliche Form, „de wc“ (weh-SEH) sagen alle. An den Türen steht „heren“ für Herren und „dames“ für Damen. Öffentliche Toiletten sind rar und kosten fünfzig Cent bis einen Euro, häufig nur per Karte; Kaufhäuser, Bahnhöfe und Cafés – dort bitte einen Kaffee bestellen – sind die übliche Lösung.
Waar is het station?A1
wahr is et sta-SCHON (reines „s“)
Vraag om het treinstation te vinden; 'Centraal' is het hoofdstation.
Wo ist der Bahnhof?
Waar is het station? – Rechtdoor, tien minuten lopen.
Wo ist der Bahnhof? – Geradeaus, zehn Minuten zu Fuß.
„Het station“ allein meint den Bahnhof; „Centraal“ oder „CS“ hinter dem Stadtnamen (Amsterdam Centraal) ist der Hauptbahnhof. „Busstation“ ist der Busbahnhof, „de metro“ gibt es nur in Amsterdam und Rotterdam. Sprich „st“ als reines „s“ plus „t“, also „sta-SCHON“; ein deutsches „scht“ verrät dich sofort. Zug, Tram, Bus und Metro laufen alle über dasselbe Ein- und Auscheck-System.
Een kaartje naar Utrecht, alstublieftA1
en KAHR-tje nahr Ü-trecht, als-tü-BLIEFT
Zin om een treinkaartje naar een bestemming te kopen; inchecken met bankpas kan ook.
Eine Fahrkarte nach Utrecht, bitte
Een kaartje naar Utrecht, alstublieft. – Enkele reis of retour?
Eine Fahrkarte nach Utrecht, bitte. – Einfach oder hin und zurück?
„Enkele reis“ ist einfach, „retour“ hin und zurück. Besetzte Schalter gibt es kaum noch: entweder der gelbe Automat (Karte und Münzen, plus einen Euro Aufschlag für die Papierfahrkarte) oder gleich ohne Ticket mit kontaktloser Bankkarte oder Telefon an der Säule einchecken (OVpay), zum normalen Tarif. Achtung bei der Karte: eine reine Girocard ohne Maestro oder V-Pay funktioniert dort nicht. Und in jedem Fall am Ziel auschecken.
Welk spoor?A1
welk SPOHR (reines „s“)
Vraag van welk spoor de trein vertrekt; 'spoor' staat op de borden.
Synonyme:perron
Welches Gleis?
Welk spoor voor Rotterdam? – Spoor vier, de intercity.
Welches Gleis nach Rotterdam? – Gleis vier, der Intercity.
„Spoor“ ist das Gleis, nicht die Spur; es steht auf den Anzeigen, „vertrek“ ist die Abfahrt und „vertraging“ die Verspätung. Lange Bahnsteige sind in 4a und 4b geteilt, achte auf den Buchstaben. Der „intercity“ lässt kleine Halte aus, der „sprinter“ (oder „stoptrein“) hält überall – dieselbe Fahrkarte gilt für beide, einen Zuschlag wie beim ICE gibt es nicht.
Links / rechts / rechtdoorA1
links / rechts / recht-DOHR
De drie richtingwoorden in een routebeschrijving: links, rechts, rechtdoor.
Links / rechts / geradeaus
Rechtdoor, dan de tweede straat links.
Geradeaus, dann die zweite Straße links.
Was in jeder Wegauskunft vorkommt, dazu „om de hoek“ (um die Ecke), „aan de overkant“ (gegenüber) und „over de brug“ (über die Brücke), was in Amsterdam fast immer stimmt. Bleib beim Schauen vom roten Asphalt herunter: Das ist das „fietspad“, und Radfahrer bremsen dort nicht für Fußgänger. Mietest du selbst ein Rad, heißt das „een fiets huren“ – „huren“ ist schlicht mieten, ein Wort, über das deutsche Ohren jedes Mal stolpern.
Ingang / UitgangA1
IN-chang / ÖIT-chang
De bordjes voor de ingang en de uitgang; 'nooduitgang' is voor noodgevallen.
Eingang / Ausgang
Nooduitgang. Geen toegang.
Notausgang. Kein Zutritt.
Fast dein eigenes Wort: Niederländisch „uit“ entspricht regelmäßig deutschem „aus“ (uit/aus, huis/Haus), gesprochen aber als „öi“, ein gerundetes „äi“, das es im Deutschen nicht gibt – deshalb liest du das Schild mühelos und verstehst die Durchsage nicht. „Nooduitgang“ ist der Notausgang, „uitrit“ die Ausfahrt für Autos. An größeren Bahnhöfen führt der „uitgang“ durch „poortjes“, Schranken, die nur mit derselben Karte aufgehen, mit der du eingecheckt hast.
Duwen / TrekkenA1
DÜ-we / TREK-ke
De woorden op deuren: 'duwen' is van je af, 'trekken' is naar je toe.
Drücken / Ziehen
Duwen. – Trekken.
Drücken. – Ziehen.
Die zwei Türwörter: „duwen“ ist drücken, „trekken“ ziehen. „Drukken“ gibt es auch, meint aber Knöpfe – etwa den Türknopf am Zug, der sich nicht von selbst öffnet, und den „stop“-Knopf im Bus. „Deur sluit automatisch“ heißt, dass die Tür von allein schließt.
Inchecken / UitcheckenA2
IN-tschek-ke / ÖIT-tschek-ke
Bij het OV je pas of telefoon scannen bij instappen én uitstappen; vergeten kost een vast bedrag.
Synonyme:OV-chipkaart, OVpay
Einchecken / Auschecken
Vergeet niet uit te checken.
Vergessen Sie nicht auszuchecken.
Das ist die Regel, an der deutsche Reisende scheitern, weil es sie zu Hause nicht gibt: In jedem Zug, jeder Tram, jedem Bus und jeder Metro hältst du Karte oder Telefon beim Einsteigen an den Leser UND beim Aussteigen noch einmal. Vergisst du das Auschecken, bucht das System einen Pauschalbetrag ab, zwanzig Euro im Zug und vier in Bus, Tram und Metro. Wer ganz ohne Check-in erwischt wird, zahlt siebzig Euro plus Fahrpreis (fünfzig bei sofortiger Kartenzahlung), und kontrolliert wird gründlich. Nimm beide Male dieselbe Karte, und checke beim Umstieg vom Zug in den Bus aus und wieder ein.
HalteA1
HAL-te
De plek waar bus of tram stopt; 'volgende halte' is de omroep in het voertuig.
Haltestelle
Volgende halte: Leidseplein.
Nächste Haltestelle: Leidseplein.
Steht auf den Schildern („bushalte“, „tramhalte“) und in der Ansage „volgende halte“, also nächste Haltestelle. Drück den roten „stop“-Knopf vor deinem Ziel, sonst fährt der Fahrer durch; „eindpunt“ ist die Endstation. In den Bus steigst du vorn ein und checkst am Fahrer vorbei ein.
Ik heb een reserveringA1
ik hep en re-ser-WEH-ring
Zin bij het inchecken om te zeggen dat je al geboekt hebt.
Ich habe eine Reservierung
Goedenavond, ik heb een reservering op naam van Smith.
Guten Abend, ich habe eine Reservierung auf den Namen Smith.
Der Satz zum Einchecken; „op naam van“ plus Nachname nennt die Buchung. An der Rezeption wird nach dem „paspoort“ gefragt, der Personalausweis genügt. Meist kommt die „toeristenbelasting“ obendrauf, die städtische Übernachtungssteuer: In Amsterdam sind das 12,5 Prozent des Zimmerpreises, einer der höchsten Sätze Europas, und sie wird im Hotel bezahlt, sofern deine Buchung sie nicht schon enthält.
De sleutel, alstublieftA1
de SLÖ-tel, als-tü-BLIEFT
Vraag om de kamersleutel bij de receptie.
Den Schlüssel, bitte
De sleutel, alstublieft. Kamer twaalf. – Alstublieft.
Den Schlüssel, bitte. Zimmer zwölf. – Bitte sehr.
Meist bekommst du eine „sleutelkaart“ oder ein „pasje“; kleinere Häuser haben echte Schlüssel, die man beim Weggehen an der Rezeption abgibt. „Kamer“ ist das Zimmer, nicht die Kammer. Sprich „sleutel“ mit reinem „s“ und einem „ö“ wie in „schön“, also „SLÖ-tel“: Dass darin unser „Schlüssel“ steckt, siehst du sofort und hörst du nie. In alten Grachtenhäusern sind die Treppen extrem steil und Aufzüge selten – frag nach einem unteren Stockwerk, wenn das zählt.
Wat is het wifi-wachtwoord?A1
wat is et WIE-fie WACHT-wohrt
Vraag naar het wachtwoord van het draadloze netwerk.
Wie lautet das WLAN-Passwort?
Wat is het wifi-wachtwoord? – Het staat op de bon.
Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf dem Bon.
„Wachtwoord“ ist das Passwort, und „wachten“ heißt warten, nicht wachen; „wifi“ wird „WIE-fie“ gesprochen. „Is er wifi?“ fragt, ob es überhaupt welches gibt. Cafés schreiben es auf den Bon oder ein Kärtchen, das Hotelnetz ist fast immer kostenlos. Innerhalb der EU brauchst du es dank Roaming ohnehin seltener als anderswo.
Hoe laat is het ontbijt?A1
hu LAHT is et ont-BÄIT
Vraag naar de ontbijttijden in een hotel.
Wann gibt es Frühstück?
Hoe laat is het ontbijt? – Van zeven tot tien.
Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis zehn.
„Hoe laat“ heißt „um wie viel Uhr“, die Antwort kommt als „van… tot…“ und auf Aushängen in der 24-Stunden-Schreibweise. Niederländisches Frühstück ist Brot, Käse, Aufschnitt und „hagelslag“, Schokostreusel aufs Butterbrot, die hier auch Erwachsene essen. Die zweite Frage, die du brauchst, ist „hoe laat moet ik uitchecken?“.
Help!A1
help (kurzes „e“, laut gerufen)
Roep om hulp in een noodgeval; het alarmnummer is 112.
Hilfe!
Help! Bel een ambulance!
Hilfe! Rufen Sie einen Krankenwagen!
Kurzes Wort, überall verstanden. Die Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ist die 112, dieselbe wie zu Hause, und die Leitstelle arbeitet auch auf Englisch. „Brand!“ heißt Feuer, und „houd de dief!“ ruft man dem hinterher, der die Tasche oder das Rad hat.
Ik heb een dokter nodigA2
ik hep en DOK-ter NOH-dech
Zin om te zeggen dat je een arts nodig hebt; bij spoed bel je 112.
Ich brauche einen Arzt
Ik heb een dokter nodig. Ik voel me niet goed.
Ich brauche einen Arzt. Mir geht es nicht gut.
„Ik heb… nodig“ ist „ich brauche“. Im Notfall die 112. Alles andere läuft wie bei uns über den Hausarzt („huisarts“) oder außerhalb der Sprechzeiten über den „huisartsenpost“; wer ohne Überweisung in die Notaufnahme („spoedeisende hulp“) marschiert, wird konsequenter zurückgeschickt als in deutschen Kliniken. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte auf der Rückseite deiner Gesundheitskarte bist du abgesichert.
Waar is de apotheek?A1
wahr is de a-po-TEHK
Vraag om de apotheek te vinden; voor pijnstillers en pleisters ga je naar de drogist.
Synonyme:drogist
Wo ist die Apotheke?
Waar is de apotheek? – Naast de drogist, op de hoek.
Wo ist die Apotheke? – Neben der Drogerie, an der Ecke.
Dieselbe Zweiteilung wie zu Hause: Die „apotheek“ macht Rezepte und schließt gegen halb sechs und am Wochenende, alles Übrige – Schmerzmittel, Pflaster, Erkältungsmittel, Sonnencreme – holst du beim „drogist“ (Kruidvat, Etos) oder im Supermarkt. Nachts übernimmt die „dienstapotheek“, der Notdienst, und welche gerade dran ist, steht an der Apothekentür. Ein einheitliches Zeichen wie unser rotes A gibt es nicht: Such nach dem Wort „apotheek“ am Schaufenster, ein grünes Kreuz hängt nur an manchen.
Kunt u de politie bellen, alstublieft?A2formal
künt ü de po-LIET-sie BEL-le, als-tü-BLIEFT
Beleefd verzoek om de politie te bellen bij een noodgeval of diefstal.
Können Sie bitte die Polizei rufen?
Kunt u de politie bellen, alstublieft? Mijn portemonnee is gestolen.
Können Sie bitte die Polizei rufen? Mein Portemonnaie wurde gestohlen.
Der falsche Freund, der dich hier am ehesten blamiert: „bellen“ heißt telefonieren, nicht bellen – „ik bel je“ ist „ich rufe dich an“. Höflich ist die Form „kunt u“ mit dem Sie-Wort „u“. Notfälle über die 112; ist der Diebstahl vorbei, gilt die 0900-8844, und die Anzeige („aangifte“) machst du auf der Wache oder online, was deine Versicherung ohnehin verlangt. Taschendiebe arbeiten in den Trams und rund um Centraal Station, und ein unabgeschlossenes Leihrad ist in Minuten weg.
Ik ben verdwaaldA1
ik ben wer-DWAHLT
Zin om te zeggen dat je de weg kwijt bent.
Synonyme:ik ben de weg kwijt
Ich habe mich verlaufen
Ik ben verdwaald. Waar is het Rijksmuseum?
Ich habe mich verlaufen. Wo ist das Rijksmuseum?
Keine geschlechtsabhängigen Formen im Niederländischen, der Satz passt für alle. Häng „waar is“ plus das Ziel an oder zeig die Adresse auf dem Telefon; „is het ver?“ (ist es weit?) bringt eine brauchbare Antwort. Amsterdams Grachten laufen in Ringen, derselbe Straßenname taucht deshalb mehrfach auf – der Grachtenname auf dem Schild sagt dir, auf welchem Ring du gerade stehst.
Kunt u een taxi bellen, alstublieft?A2formal
künt ü en TAK-sie BEL-le, als-tü-BLIEFT
Beleefd verzoek om een taxi te laten bellen.
Können Sie bitte ein Taxi rufen?
Kunt u een taxi bellen, alstublieft? – Natuurlijk, waarheen?
Können Sie bitte ein Taxi rufen? – Natürlich, wohin?
Auch hier „bellen“ im Sinne von anrufen und das höfliche „kunt u“. Taxis winkt man kaum heran: Nimm den „taxistandplaats“ an Bahnhöfen und großen Plätzen, eine App (Uber und Bolt fahren in den Städten) oder lass Hotel und Restaurant anrufen. Gefahren wird nach Taxameter, und billig ist es nicht. Am Flughafen Schiphol – gesprochen „S-CHIP-hol“, denn „sch“ ist ein „s“ plus dem rauen Reibelaut, nie unser „sch“ – nimmst du den offiziellen Stand und ignorierst jeden, der dir im Terminal eine Fahrt anbietet.
éénA1
ehn
Het getal 1; met accenten om het van 'een' (het lidwoord) te onderscheiden.
eins
Eén kaartje, alstublieft.
Eine Fahrkarte, bitte.
Die Akzente markieren die Zahl gegenüber „een“, dem unbestimmten Artikel, der unbetont wie „en“ klingt – dieselbe Doppeldeutigkeit wie bei unserem „ein“, nur dass das Niederländische sie in der Schrift auflöst. Gesprochen ist die Zahl ein klares langes „e“. Vor einem Substantiv kannst du beides sagen; „één koffie“ betont, dass es genau einer ist.
tweeA1
tweh (das „w“ fast ein „u“)
Het getal 2.
zwei
Een tafel voor twee, alstublieft.
Einen Tisch für zwei, bitte.
Das niederländische „w“ liegt zwischen deinem „w“ und einem kurzen „u“, die Lippen bleiben lockerer; mit dem deutschen „w“ wirst du trotzdem verstanden. „Met z’n tweeën“ (zu zweit) ist die natürliche Antwort auf die Frage nach der Personenzahl an der Restauranttür. „Twee keer“ heißt zweimal, etwa „twee keer Utrecht“ am Fahrkartenautomaten.
drieA1
drie (langes „i“)
Het getal 3.
drei
Spoor drie.
Gleis drei.
Das niederländische „ie“ ist genau unser langes „i“ und wird auch so geschrieben – eine der wenigen Stellen, an denen Schrift und Klang für dich zusammenfallen. Gleisnummern, Zimmernummern und Tramlinien werden als schlichte Zahl gelesen: „tram drie“, „kamer drie“.
vierA1
wier
Het getal 4.
vier
Met z'n vieren, alstublieft.
Für vier Personen, bitte.
Klingt fast wie bei uns, nur ist das „v“ weicher, eher ein stimmhaftes „w“. „Met z’n vieren“ (zu viert) gibst du an der Restauranttür als Gruppengröße an. Vier Euro ist außerdem der Betrag, den ein vergessenes Auschecken in Bus, Tram und Metro kostet.
vijfA1
wäif
Het getal 5.
fünf
Dat is vijf euro.
Das macht fünf Euro.
„Vijf“ und „fünf“ sind dasselbe Wort, aber hören wirst du das nicht: „ij“ ist ein enges „äi“, deutlich schmaler als dein „ei“. „Dat is“ plus Betrag nennt den Preis; „euro“ bleibt im Plural unverändert, also „vijf euro“. „Vijftig“ ist fünfzig und „zeventig“ siebzig – letzteres die Höhe des Bußgelds, wenn du ohne Check-in erwischt wirst.
zesA1
sess (stimmhaftes „s“ am Anfang)
Het getal 6.
sechs
We eten om zes uur.
Wir essen um sechs Uhr.
Anlautendes „z“ ist ein stimmhaftes „s“ wie in „Sonne“, geschrieben aber „z“, und die Verwandtschaft ist regelmäßig: zes/sechs, zeven/sieben, zee/See. Wo bei uns „chs“ oder „ch“ steht, hat das Niederländische oft nur ein „s“ oder „k“. Um sechs essen die Niederländer zu Abend, entsprechend voll sind die Lokale früh; Fahrpläne nennen die Zeit als 18:00, gesprochen wird „zes uur“.
zevenA1
SEH-we
Het getal 7.
sieben
Het ontbijt is om zeven uur.
Das Frühstück ist um sieben Uhr.
Das „n“ am Ende der Endung „-en“ fällt weg, du hörst „SEH-we“ – und das gilt für praktisch alle Wörter auf „-en“, auch für „pinnen“, „bellen“ und „duwen“. Wer die geschriebene Endung erwartet, erkennt das gesprochene Wort nicht wieder. Öffnungs- und Frühstückszeiten kommen in dieser Form: „vanaf zeven uur“ ist ab sieben.
achtA1
acht (raues „ch“)
Het getal 8.
acht
De trein vertrekt om acht uur.
Der Zug fährt um acht Uhr ab.
Gleiches Wort, gleiche Schreibung, anderer Klang: Das „ch“ entsteht weiter hinten und ist deutlich rauer als in „Bach“, eher ein Schaben als ein Hauchen – und genau dieser Laut steckt auch hinter jedem geschriebenen „g“. Im Süden und in Flandern klingt er weicher, in Amsterdam am kratzigsten. „Vertrekt om“ plus Stunde heißt „fährt ab um“.
negenA1
NEH-che
Het getal 9.
neun
Kamer negen.
Zimmer neun.
Das „g“ in der Mitte ist derselbe raue Reibelaut, und zusammen mit dem verschluckten „n“ am Ende bleibt von der Schreibung „negen“ akustisch wenig übrig. Neun Uhr ist das Ende des „koopavond“ und die Zeit, zu der viele Küchen keine Bestellungen mehr annehmen: „tot negen uur“ lohnt sich zu erkennen.
tienA1
tien (langes „i“)
Het getal 10.
zehn
Tien minuten lopen.
Zehn Minuten zu Fuß.
Unser „z“ steht im Niederländischen regelmäßig als „t“: tien/zehn, twee/zwei, tijd/Zeit – wer diese eine Regel kennt, entziffert das halbe Straßenschild. „Lopen“ heißt gehen, nicht laufen (das wäre „rennen“), und „tien minuten lopen“ ist die Antwort, die du auf „is het ver?“ hören willst. „Twintig“ ist zwanzig, „honderd“ hundert.