Fünfzig Sätze auf Polnisch für deine Reise (Reiseziel: Polen), als Fünf-Tage-Plan mit zehn Sätzen am Tag: Begrüßung und Höflichkeit, Café und Restaurant, Bezahlen und Einkaufen, unterwegs und Schilder, Hotel und Hilfe. Jede Karte hat eine Lautschrift, ein echtes Beispielgespräch und einen Hinweis darauf, wann man sie sagt und was Touristen auffliegen lässt, dazu eine Bonusgruppe mit den Zahlen 1–10. Etwa 10 Minuten am Tag.
GER A1 — Anfänger
Auf diesem Niveau kannst du: sich vorstellen, essen bestellen, nach dem weg fragen. Wortschatz: ~500 Wörter (kumulativ).
Das lernst du
Wie sagt man “Guten Tag / Guten Morgen” auf Polnisch?
“Guten Tag / Guten Morgen” heißt auf Polnisch “Dzień dobry”. Zum Beispiel: Dzień dobry! Poproszę kawę. — Guten Tag! Einen Kaffee, bitte.
Wie sagt man “Guten Abend” auf Polnisch?
“Guten Abend” heißt auf Polnisch “Dobry wieczór”. Zum Beispiel: Dobry wieczór, stolik dla dwóch osób, poproszę. — Guten Abend, einen Tisch für zwei Personen, bitte.
Wie sagt man “Bitte / Bitte sehr / Gern geschehen” auf Polnisch?
“Bitte / Bitte sehr / Gern geschehen” heißt auf Polnisch “Proszę”. Zum Beispiel: Jeszcze jedną kawę, proszę. – Proszę bardzo. — Noch einen Kaffee, bitte. – Bitte sehr.
Wie sagt man “Danke” auf Polnisch?
“Danke” heißt auf Polnisch “Dziękuję”. Zum Beispiel: Dziękuję bardzo! – Proszę bardzo. — Vielen Dank! – Gern geschehen.
Polnisch → Deutsch60 Wörter~6 Tage bei 10 Wörtern/Tag0 DownloadsA1A2
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Wort
Übersetzung
Beispiel
Dzień dobryA1
dschen DO-bri
Powitanie używane przez cały dzień, gdy wchodzimy do sklepu lub spotykamy kogoś obcego.
Guten Tag / Guten Morgen
Dzień dobry! Poproszę kawę.
Guten Tag! Einen Kaffee, bitte.
Derselbe Reflex wie dein „Guten Tag“ beim Betreten eines Ladens, nur ausnahmslos: auch beim Busfahrer, in der Apotheke und im Wartezimmer, und zwar bevor du irgendetwas anderes sagst. Ein eigenes „Guten Morgen“ gibt es nicht – „dzień dobry“ deckt den ganzen Tag bis zum frühen Abend ab. „Cześć“ entspricht dem Duzen und klingt an der Ladentheke genauso unpassend.
Dobry wieczórA1
DO-bri WJE-tschur
Powitanie używane wieczorem, mniej więcej od osiemnastej, gdy gdzieś przychodzimy.
Guten Abend
Dobry wieczór, stolik dla dwóch osób, poproszę.
Guten Abend, einen Tisch für zwei Personen, bitte.
Ab etwa achtzehn Uhr, im Winter sobald es dunkel ist, und beim Ankommen zum Abendessen immer. „Dobranoc“ ist wie „Gute Nacht“ nur fürs Schlafengehen, nie zur Begrüßung; beim Hinausgehen sagst du „do widzenia“. Das „cz“ ist unser „tsch“ und das „ó“ ein schlichtes u: „WJE-tschur“.
ProszęA1
PRO-sche
Słowo grzecznościowe: prośba, podawanie czegoś, odpowiedź na 'dziękuję' albo zaproszenie do wejścia.
Synonyme:proszę bardzo
Bitte / Bitte sehr / Gern geschehen
Jeszcze jedną kawę, proszę. – Proszę bardzo.
Noch einen Kaffee, bitte. – Bitte sehr.
Unser „bitte“ leistet fast dieselbe Doppelarbeit, deshalb fällt dir „proszę“ leicht: es heißt „bitte“ bei einer Bitte, „bitte sehr“ beim Überreichen, „gern geschehen“ als Antwort auf „dziękuję“ und „bitte, treten Sie ein“ an der Tür. Jeder Einkauf läuft dadurch als „proszę“ – „dziękuję“ – „proszę“ ab, ohne dass irgendjemand etwas von dir will. Zum Bestellen heißt die Form „poproszę“ plus die Sache (Tag 2).
DziękujęA1
dschen-KU-je
Słowo, którym dziękujemy; odpowiedź to 'proszę'. Przy płaceniu oznacza 'reszty nie trzeba'.
Danke
Dziękuję bardzo! – Proszę bardzo.
Vielen Dank! – Gern geschehen.
Die Antwort darauf ist „proszę“ oder „proszę bardzo“. Die Falle lauert beim Bezahlen im Lokal oder im Taxi: Ein „dziękuję“ genau in dem Moment, in dem du das Geld übergibst, heißt dort so viel wie „stimmt so“ – das Wechselgeld ist damit weg. Warte, bis du es in der Hand hast, und bedanke dich erst dann. An der Ladenkasse gilt das nicht, dort bekommst du dein Rückgeld ohnehin. „Dzięki“ ist das lockere Danke unter Freunden.
PrzepraszamA1
psche-PRA-scham
Słowo, którym zwracamy na siebie uwagę, zaczepiamy obcą osobę lub przepraszamy.
Synonyme:bardzo przepraszam
Entschuldigung / Entschuldigen Sie
Przepraszam, czy mogę zamówić?
Entschuldigen Sie, kann ich bestellen?
Ein Wort für alles: den Kellner heranwinken, eine fremde Person ansprechen, ein Anrempeln, und mit „bardzo przepraszam“ auch die ernst gemeinte Entschuldigung. Fürs Aussprechen ist das Deutsche bestens gerüstet – „sz“ ist unser „sch“, „cz“ unser „tsch“, „rz“ hier ebenfalls „sch“ –, nur die Betonung sitzt anders: Polnisch betont fast immer die vorletzte Silbe, also „psche-PRA-scham“ und nicht die erste wie bei uns.
Przepraszam, wysiadamA1
psche-PRA-scham, wi-SCHA-dam
Zwrot, którym prosimy o przepuszczenie w tramwaju lub autobusie przed swoim przystankiem.
Entschuldigung, ich steige aus
Przepraszam, wysiadam! – Proszę.
Entschuldigung, ich steige aus! – Bitte sehr.
Ein eigenes Wort fürs Vorbeikommen gibt es nicht: „przepraszam“ erledigt das, und in der vollen Straßenbahn hängst du „wysiadam“ („ich steige aus“) an, damit die Leute Platz machen. Von hinten kann „pan wysiada?“ oder „pani wysiada?“ kommen, wörtlich „steigt der Herr aus?“ – antworte „tak“ und bleib stehen oder „nie“ und tausch den Platz. Im Gedränge auf dem Markt genügt „przepraszam“ allein.
Tak / NieA1
tak / nje
Dwie podstawowe odpowiedzi; 'nie, dziękuję' to grzeczna odmowa.
Ja / Nein
Coś jeszcze? – Nie, dziękuję.
Sonst noch etwas? – Nein, danke.
„Nie, dziękuję“ ist der höfliche Schlusspunkt gegenüber Flyerverteilern und Straßenverkäufern, „tak, poproszę“ nimmt an. An der Kasse folgt auf „coś jeszcze?“ („sonst noch etwas?“) fast immer die Frage nach der „reklamówka“, der Tragetasche, die extra kostet. „Nie“ heißt außerdem schlicht „nicht“ und steckt in unzähligen Sätzen, ohne dass dir jemand etwas abschlägt.
Czy mówi pan / pani po angielsku?A1formal
tschi MU-wi pan / PA-ni po an-GJEL-sku
Grzeczne pytanie, czy obca osoba zna angielski; 'pan' do mężczyzny, 'pani' do kobiety.
Sprechen Sie Englisch?
Przepraszam, czy mówi pani po angielsku? – Trochę.
Entschuldigen Sie, sprechen Sie Englisch? – Ein bisschen.
Ein Anredepronomen wie unser „Sie“ gibt es nicht: Man sagt „pan“ (Herr) zu einem Mann und „pani“ (Frau) zu einer Frau und setzt das Verb in die dritte Person – wörtlich steht da „spricht der Herr Englisch?“, ganz wie in unserem altmodischen „Was wünscht der Herr?“. Was bei uns aus der Zeit gefallen ist, ist in Polen der Normalfall, und es wird konsequenter verlangt als das deutsche Siezen: gegenüber Verkäuferinnen, Schaffnern, Ärztinnen, Nachbarn. Die Du-Form „mówisz“ aus dem Mund eines Reisenden wirkt schlicht unhöflich; „trochę“ als Antwort heißt „ein bisschen“.
Nie rozumiemA1
nje ro-SU-mjem
Zdanie, którym mówimy, że nie zrozumieliśmy tego, co ktoś powiedział.
Ich verstehe nicht
Nie rozumiem. Proszę mówić wolniej.
Ich verstehe nicht. Bitte sprechen Sie langsamer.
Häng „proszę mówić wolniej“ an, also „bitte langsamer sprechen“, dann wird tatsächlich langsamer geredet oder ins Englische gewechselt. „Nie mówię po polsku“ heißt „ich spreche kein Polnisch“. Deutsch versteht man am ehesten im Westen des Landes, an der Ostsee und in Hotels; erwartet wird von Reisenden ohnehin kein Polnisch, weshalb schon der Versuch die Stimmung verändert.
Do widzeniaA1
do wi-DSE-nja
Pożegnanie używane z osobami obcymi, w sklepie lub hotelu.
Synonyme:do zobaczenia
Auf Wiedersehen
Dziękuję, do widzenia! – Do widzenia, miłego dnia!
Danke, auf Wiedersehen! – Auf Wiedersehen, einen schönen Tag noch!
Der Abschied für Läden, Hotels und alle Fremden – auch dann, wenn du nichts gekauft hast. „Cześć“ und „na razie“ gehören zum Duzen. Spätabends verabschiedet man sich mit „dobranoc“, und zurück kommt oft „miłego dnia“, „einen schönen Tag“.
Stolik dla dwóch osób, poproszęA1
STO-lik dla dwuch O-ssup, po-PRO-sche
Prośba o stolik w restauracji z podaniem liczby osób.
Einen Tisch für zwei Personen, bitte
Dobry wieczór, stolik dla dwóch osób, poproszę. – Mają państwo rezerwację?
Guten Abend, einen Tisch für zwei Personen, bitte. – Haben Sie reserviert?
In den meisten Restaurants suchst du dir den Tisch selbst, sofern dich niemand am Eingang empfängt oder ein Schild ums Warten bittet; in Cafés, Kneipen und im „bar mleczny“, der günstigen Selbstbedienungskantine, bestellst du am Tresen. Zu einem Paar oder einer Gruppe sagt man „państwo“, wieder mit dem Verb in der dritten Person: „mają państwo rezerwację?“ ist „haben Sie reserviert?“. Sprich das „st“ am Wortanfang als s plus t – „STO-lik“, nicht „schtolik“ – und das „s“ in „osób“ scharf, denn im Polnischen summt es nie.
Poproszę…A1
po-PRO-sche
Grzeczna forma zamawiania: 'poproszę' i nazwa dania, napoju lub biletu.
Synonyme:chciałbym / chciałabym
Ich hätte gern…
Poproszę pierogi z mięsem. Poproszę piwo.
Ich hätte gern die Pierogi mit Fleisch. Ich hätte gern ein Bier.
Das Bestellschema für alles – Café, Bäckerei, Fahrkartenschalter: „poproszę“ plus die Sache. Die Sache bekommt dabei eine andere Endung („kawa“ wird zu „kawę“, „woda“ zu „wodę“), aber eine falsche Endung nimmt dir niemand übel. „Chcę“ („ich will“) klingt so schroff wie im Deutschen; die lange höfliche Form ist „chciałbym“ für Männer und „chciałabym“ für Frauen.
Poproszę menuA1
po-PRO-sche ME-ni
Prośba o kartę dań w restauracji.
Synonyme:poproszę kartę
Die Speisekarte, bitte
Poproszę menu. Czy jest menu po angielsku? – Tak, proszę.
Die Speisekarte, bitte. Gibt es eine Karte auf Englisch? – Ja, bitte sehr.
Falscher Freund und überraschende Aussprache in einem: „menu“ ist die ganze Speisekarte, nicht das Menü, und es wird „ME-ni“ gesprochen. „Karta“ ist das zweite Wort dafür („karta dań“, und „karta win“ für die Weinkarte). „Danie dnia“ oder „zestaw dnia“ ist der günstige Mittagstisch aus Suppe und Hauptgericht – warm gegessen wird in Polen mittags bis in den Nachmittag hinein, der „obiad“ ist die Hauptmahlzeit des Tages.
Poproszę kawęA1
po-PRO-sche KA-we
Zamówienie kawy; kelner zapyta 'czarna czy z mlekiem'.
Einen Kaffee, bitte
Poproszę kawę. – Czarną czy z mlekiem? – Z mlekiem.
Einen Kaffee, bitte. – Schwarz oder mit Milch? – Mit Milch.
Im Café folgt auf „kawa“ die Rückfrage „jaką?“ („welchen?“), und Espresso, Cappuccino, Latte und Americano heißen dort wie überall; im Restaurant oder einfachen Lokal fragt man dagegen „czarna czy z mlekiem?“, schwarz oder mit Milch. „Kawa z mlekiem“ bringt genau das: Kaffee mit Milch, keinen Milchkaffee italienischer Bauart. In alten Milchbars steht hinter „kawa parzona“ noch der aufgebrühte Kaffee im Glas, Satz inklusive – umrühren, kurz warten und den letzten Schluck stehen lassen.
Gazowana czy niegazowana?A1
ga-so-WA-na tschi nje-ga-so-WA-na
Pytanie o wodę: z bąbelkami (gazowana) czy bez (niegazowana).
Mit Kohlensäure oder still?
Woda gazowana czy niegazowana? – Niegazowana, poproszę.
Wasser mit Kohlensäure oder still? – Still, bitte.
Diese Frage kommt bei jeder Wasserbestellung, und die Reihenfolge ist umgekehrt zu unserer: zuerst „gazowana“, mit Kohlensäure, dann „niegazowana“ – das vorangestellte „nie“ heißt „nicht“. Leitungswasser („woda z kranu“) ist in den Städten einwandfrei, kommt aber nur auf ausdrückliche Bitte; die Flasche wird immer berechnet. Antworte mit dem einen Wort plus „poproszę“.
Rachunek poproszęA1
ra-CHU-nek po-PRO-sche
Prośba o zapłatę w restauracji; rachunek nie przychodzi sam.
Die Rechnung, bitte
Przepraszam, rachunek poproszę. – Razem czy osobno?
Entschuldigung, die Rechnung, bitte. – Zusammen oder getrennt?
Die Rechnung kommt erst, wenn du danach fragst; anschließend hörst du „razem czy osobno?“ (zusammen oder getrennt) und „kartą czy gotówką?“. Ein „stimmt so“ gibt es durchaus, es heißt „reszty nie trzeba“ – die Falle ist die kürzere Variante: Wer beim Übergeben des Geldes „dziękuję“ sagt, hat das Wechselgeld damit verschenkt. Das „ch“ in „rachunek“ ist übrigens unser Ach-Laut, derselbe wie in „Buch“.
Czy mogę zapłacić kartą?A2
tschi MO-ge sa-PUA-tschitsch KAR-ton
Pytanie, czy można zapłacić kartą zamiast gotówką.
Kann ich mit Karte zahlen?
Czy mogę zapłacić kartą? – Oczywiście, zbliżeniowo.
Kann ich mit Karte zahlen? – Natürlich, kontaktlos.
Polen ist deutlich bargeldloser als Deutschland: Karte geht praktisch überall, kontaktlos, bis zum Marktstand und zur Bahnhofstoilette. Die Einheimischen zahlen mit „BLIK“, einem Code aus der Banking-App, der ein polnisches Konto voraussetzt – diese Option kannst du übergehen. Gezahlt wird in Złoty, nicht in Euro; das „ł“ in „zapłacić“ ist kein l, sondern ein kurzes u mit gerundeten Lippen wie das u-Element in „Haus“, und das „ą“ in „kartą“ ein nasales o.
Na zdrowie!A1
na SDRO-wje
Toast przy wznoszeniu kieliszków; mówi się też, gdy ktoś kichnie.
Prost!
Na zdrowie! – Na zdrowie!
Prost! – Prost!
Anstoßen, in die Augen sehen, sagen – die Regel kennst du von „Prost“. Dasselbe Wort erledigt zugleich die Arbeit von „Gesundheit!“ nach dem Niesen. Wodka kommt eiskalt im Gläschen und rundenweise, jede Runde mit eigenem Spruch; der Gastgeber schenkt nach, und „nie, dziękuję“ mit der Hand über dem Glas ist völlig in Ordnung.
Smacznego!A1
ssmatsch-NE-go
Życzenie dla osoby, która zaczyna jeść; odpowiada się 'dziękuję' lub 'nawzajem'.
Guten Appetit!
Smacznego! – Dziękuję, nawzajem.
Guten Appetit! – Danke, gleichfalls.
Derselbe Reflex wie „Guten Appetit“: Der Kellner sagt es beim Abstellen der Teller, und die Gäste sagen es einander am Tisch. Geantwortet wird „dziękuję“ oder „dziękuję, nawzajem“, also „danke, gleichfalls“. Sag es auch, wenn du an Essenden vorbeigehst oder vom Tisch aufstehst, während andere noch essen; das anlautende „s“ bleibt dabei scharf: „ssmatsch-NE-go“.
NapiwekA2
na-PI-wek
Dobrowolna kwota, około 10%, zostawiana kelnerowi za dobrą obsługę; nie jest wliczona.
Synonyme:serwis
Trinkgeld (auf der Rechnung oder am Kartenterminal)
Napiwek nie jest wliczony w rachunek.
Das Trinkgeld ist in der Rechnung nicht enthalten.
Ein Gedeck oder eine Couvert-Gebühr kennt Polen nicht, und die Bedienung wird wie bei uns nicht extra aufgeschlagen – nur in manchen Touristenrestaurants erscheint bei Gruppen eine Zeile „serwis“ von etwa zehn Prozent, dann bitte nicht noch einmal obendrauf. Üblich sind rund zehn Prozent für guten Service. Am Terminal fragt die Bedienung oft von selbst nach dem Trinkgeld oder tippt den Betrag ein, den du nennst. Bar sagst du „reszty nie trzeba“ („stimmt so“), lässt das Geld liegen – oder sagst schlicht „dziękuję“, wenn du den Schein übergibst.
Ile kosztuje…?A1
I-le kosch-TU-je
Pytanie o cenę.
Synonyme:ile płacę?
Was kostet…?
Ile to kosztuje? Ile kosztuje bilet?
Was kostet das? Was kostet eine Fahrkarte?
Schema: „ile kosztuje“ plus die Sache, oder „ile to kosztuje?“ mit dem Finger darauf; an der Kasse fragt „ile płacę?“ nach der Gesamtsumme. Gezahlt wird in Złoty (zł oder PLN) und „grosz“, denn Polen gehört nicht zur Euro-Zone – die wenigen Läden, die Euro annehmen, rechnen zu einem schlechten Kurs um. Als grobe Orientierung: Hundert Złoty sind gut zwanzig Euro.
To za drogoA1
to sa DRO-go
Zdanie, że cena jest zbyt wysoka.
Das ist zu teuer
To za drogo. Dziękuję, do widzenia.
Das ist zu teuer. Danke, auf Wiedersehen.
Preise sind in Läden, Restaurants und Taxis fest, und Handeln wirkt dort genauso unpassend wie bei uns. Verhandeln lässt sich allenfalls auf dem Flohmarkt („pchli targ“) und bei Straßenkünstlern. Sag den Satz, häng „dziękuję“ an und geh weiter – solange du höflich bleibst, nimmt das niemand krumm.
Gotówką czy kartą?A1
go-TUF-kon tschi KAR-ton
Pytanie przy kasie: płatność gotówką czy kartą.
Bar oder Karte?
Gotówką czy kartą? – Kartą, poproszę.
Bar oder Karte? – Mit Karte, bitte.
Die Frage an jeder Kasse; du antwortest mit dem einen Wort, dessen Endung „-ą“ (nasales o) das „mit“ bereits enthält. Zwei Nachfragen sind Routine: „paragon?“ (Kassenbon?) und „reklamówka?“ oder „torebka?“ (Tragetasche, kostet extra). Bei Barzahlung hörst du vielleicht „ma pan drobne?“ – „hat der Herr Kleingeld?“, wieder die dritte Person.
Poproszę paragonA2
po-PRO-sche pa-RA-gon
Dowód zakupu drukowany przy kasie; można go wziąć, ale nie trzeba.
Den Kassenbon, bitte
Poproszę paragon. – Proszę.
Den Kassenbon, bitte. – Bitte sehr.
Jede Kasse druckt den „paragon“, und das Personal muss ihn aushändigen; mitnehmen musst du ihn nicht, aber ohne ihn gibt es keinen Umtausch und keine Preisreklamation. Die Mehrwertsteuer-Rückerstattung an der Grenze steht nur Reisenden mit Wohnsitz außerhalb der EU zu – als Gast aus Deutschland kommst du dafür nicht infrage, das Thema erledigt sich also. „Faktura“ ist die Rechnung auf eine Firma; die brauchst du nicht.
Tylko oglądam, dziękujęA1
TIL-ko o-GLON-dam, dschen-KU-je
Grzeczna odpowiedź dla sprzedawcy, gdy tylko oglądamy i nie chcemy pomocy.
Ich schaue mich nur um, danke
W czym mogę pomóc? – Tylko oglądam, dziękuję.
Kann ich Ihnen helfen? – Ich schaue mich nur um, danke.
Die Antwort auf „w czym mogę pomóc?“, also „kann ich Ihnen helfen?“. Aufdringlich ist das Personal selten, du wirst den Satz daher kaum brauchen. Wichtiger ist das, was du aus der deutschen Bäckerei kennst: „dzień dobry“ beim Betreten kleiner Läden und „do widzenia“ beim Gehen, gekauft oder nicht.
To wszystko, dziękujęA1
to FSCHIST-ko, dschen-KU-je
Zdanie kończące zamówienie: nic więcej nie potrzebujemy.
Das wäre alles, danke
Coś jeszcze? – To wszystko, dziękuję.
Sonst noch etwas? – Das wäre alles, danke.
Beendet die Bestellung an der Wursttheke, beim Bäcker und am Marktstand, wo nach jedem Stück „coś jeszcze?“ kommt. Wurst und Käse verlangst du nicht in Gramm, sondern in „deko“ zu je zehn Gramm: „dwadzieścia deko“ sind zweihundert Gramm, „pół kilo“ ein halbes Kilo Obst. Vor dem stimmlosen „sz“ wird das „w“ zu f: „FSCHIST-ko“.
Poproszę toA1
po-PRO-sche to
Zwrot do zamawiania czegoś, na co wskazujemy palcem.
Synonyme:jeden taki, jedna taka, jedno takie
Das hier, bitte (zeigend)
Poproszę to. – Na miejscu czy na wynos?
Das hier, bitte. – Zum Hieressen oder zum Mitnehmen?
Zeigen plus dieser Satz bestellt jedes Gebäck, Brötchen oder Ticket und umgeht sämtliche Endungen. „Na wynos“ heißt „zum Mitnehmen“, „na miejscu“ „zum Hieressen“. Für „eines davon“ nimmst du „jeden taki“ (ein „pączek“), „jedna taka“ (eine „bułka“) oder „jedno takie“ (ein „ciastko“) – die drei Geschlechter entsprechen unseren drei Artikeln, und den Rest erledigt der Finger.
Czy jest…?A1
tschi jest
Pytanie, czy w sklepie lub lokalu jest dana rzecz.
Synonyme:czy są…?, czy mają państwo…?
Haben Sie…? / Gibt es…?
Czy jest większy rozmiar? Czy jest Wi-Fi?
Haben Sie eine größere Größe? Gibt es WLAN?
Schema: „czy jest“ plus die Sache – die einfachste Art zu fragen, ob ein Laden oder Café etwas hat; im Plural „czy są“, ganz höflich „czy mają państwo…?“. „Czy“ leitet die Entscheidungsfrage ein und hat kein deutsches Gegenstück; wörtlich steht da nur „ob es gibt“. „Rozmiar“ ist die Kleidergröße, „numer“ die Schuhgröße, beide nach der EU-Skala, die du gewohnt bist.
Otwarte / ZamknięteA1
ot-FAR-te / sam-KNJEN-te
Dwa napisy na drzwiach sklepu; 'czynne' to godziny otwarcia. W niedziele większość sklepów jest zamknięta.
Synonyme:czynne / nieczynne
Geöffnet / Geschlossen
Zamknięte w niedziele. Czynne: pon.–sob. 8–20.
Sonntags geschlossen. Geöffnet: Mo.–Sa. 8–20 Uhr.
Die zwei Türschilder; in Öffnungszeiten stehen stattdessen „czynne“ (geöffnet) und „nieczynne“ (geschlossen). Die Sonntagsruhe kennst du, hier ist sie ein Handelsverbot mit knappen Ausnahmen: An etwa acht Sonntagen im Jahr – Ende Januar, April, Juni und August sowie vor Ostern und Weihnachten – darf verkauft werden, sonst öffnen nur „Żabka“-Kioske, Tankstellen, Apotheken, Cafés und Restaurants. Werktags haben Supermärkte lange offen, oft von sechs oder sieben bis zweiundzwanzig Uhr, ohne Mittagspause.
Wyprzedaż / KasaA1
wi-PSCHE-dasch / KA-ssa
'Wyprzedaż' to obniżki cen; 'kasa' to miejsce, gdzie się płaci lub kupuje bilety.
Synonyme:promocja
Schlussverkauf / Kasse
Wyprzedaż: do 50% taniej. Kasa nr 3.
Schlussverkauf: bis zu 50 % günstiger. Kasse Nr. 3.
„Wyprzedaż“ ist der Saisonschlussverkauf, „promocja“ das alltägliche Angebot im Regal, „rabat“ der Nachlass. „Kasa“ ist die Kasse im Laden und zugleich der Fahrkarten- oder Museumsschalter; „kasa nieczynna“ bedeutet, dass genau diese geschlossen ist, du also die nächste nimmst. Aussprachefalle für uns: Das polnische „s“ bleibt immer scharf – wo wir es zwischen Vokalen summen lassen wie in „lesen“, heißt es hier „KA-ssa“.
Gdzie jest…?A1
gdsche jest
Pytanie o to, gdzie znajduje się jakieś miejsce.
Wo ist…?
Gdzie jest dworzec? Gdzie jest toaleta?
Wo ist der Bahnhof? Wo ist die Toilette?
Schema: „gdzie jest“ plus den Ort. Ein Geschenk für uns: Artikel gibt es im Polnischen nicht, du sagst also das nackte Substantiv, ohne dich zwischen der, die und das entscheiden zu müssen. Beginne mit „przepraszam“; die Antwort besteht aus den drei Richtungswörtern, und „czy to daleko?“ („ist es weit?“) bringt dir eine Angabe in Minuten.
Gdzie jest toaleta?A1
gdsche jest to-a-LE-ta
Pytanie o toaletę; na drzwiach kółko oznacza damską, trójkąt męską.
Synonyme:WC
Wo ist die Toilette?
Przepraszam, gdzie jest toaleta? – Na dole, na prawo.
Entschuldigen Sie, wo ist die Toilette? – Unten, rechts.
Die Türfalle: Ältere Toiletten tragen statt Wörtern einen Kreis für die Damen und ein Dreieck für die Herren; neuere schreiben „damska“ und „męska“. Öffentliche Toiletten an Bahnhöfen und in Parks kosten ein paar Złoty, oft per Karte; kostenlos ausweichen kannst du in ein Café oder in eine „galeria“, also ein Einkaufszentrum. „WC“ versteht man überall.
Gdzie jest dworzec?A1
gdsche jest DWO-schets
Pytanie o drogę do dworca kolejowego.
Wo ist der Bahnhof?
Gdzie jest dworzec? – Prosto, dziesięć minut.
Wo ist der Bahnhof? – Geradeaus, zehn Minuten.
„Dworzec“ allein meint den Bahnhof, „dworzec autobusowy“ den Busbahnhof, der meist direkt daneben liegt. „Główny“ hinter dem Stadtnamen ist unser „Hauptbahnhof“ (Kraków Główny), in Warschau heißt er „Warszawa Centralna“; eine U-Bahn hat allein Warschau. Zwei Laute stecken in einem Wort: „rz“ ist ein sch – zwischen Vokalen genau genommen das weiche aus „Journal“, mit unserem harten sch liegst du aber nah genug, und genau so steht es hier –, und „c“ ist unser „z“ wie in „Zeit“: „DWO-schets“.
Poproszę bilet do KrakowaA1
po-PRO-sche BI-let do kra-KO-wa
Prośba o bilet kolejowy do konkretnego miasta.
Eine Fahrkarte nach Krakau, bitte
Poproszę bilet do Krakowa. – W jedną stronę czy powrotny? – W jedną stronę.
Eine Fahrkarte nach Krakau, bitte. – Einfach oder hin und zurück? – Einfach.
„W jedną stronę“ ist einfach, „powrotny“ hin und zurück; gekauft wird vorher an der „kasa“, am Automaten oder in der App, und wer doch ohne Fahrkarte einsteigt, meldet sich sofort beim Schaffner und zahlt einen Zuschlag statt einer Strafe. Nach „do“ ändert der Stadtname seine Endung: „do Krakowa“, „do Warszawy“, „do Gdańska“. Und eine Höflichkeit, die zählt: Am Schalter und gegenüber Polen nennst du die Städte bei ihrem polnischen Namen – Wrocław, Gdańsk, Szczecin. Unter uns heißen sie auf Deutsch weiterhin Breslau, Danzig und Stettin, nur versteht dich das Schalterpersonal damit nicht, und wer im Gespräch auf den deutschen Namen beharrt, rührt an die Geschichte vor 1945.
Który peron?A1
KTU-ri PE-ron
Pytanie, z którego peronu odjeżdża pociąg; podaje się też numer toru.
Welcher Bahnsteig?
Który peron do Warszawy? – Peron trzeci, tor drugi.
Welcher Bahnsteig nach Warschau? – Bahnsteig drei, Gleis zwei.
Polnische Bahnhöfe nennen zwei Zahlen, und darin liegt der Unterschied zu Deutschland: „peron“ ist der Bahnsteig, „tor“ das Gleis an einer seiner beiden Seiten. Die Durchsage „peron trzeci, tor drugi“ heißt Bahnsteig drei, Gleis zwei, und die beiden Zahlen stimmen fast nie überein – merke dir also immer beide. Auf der Tafel steht „odjazdy“ für Abfahrt, „przyjazdy“ für Ankunft und „opóźniony“ für verspätet.
Na lewo / na prawo / prostoA1
na LE-wo / na PRA-wo / PROS-to
Trzy słowa kierunku w odpowiedzi na pytanie o drogę.
Synonyme:w lewo / w prawo
Links / rechts / geradeaus
Prosto, potem na lewo.
Geradeaus, dann links.
Die drei Wörter, aus denen jede Antwort auf „gdzie jest“ besteht; „w lewo“ und „w prawo“ bedeuten dasselbe. Dazu kommen „daleko“ (weit), „blisko“ (nah), „za rogiem“ (um die Ecke) und „obok“ (daneben). Gezeigt wird fast immer mit der Hand.
Wejście / WyjścieA1
WEJ-schtsche / WIJ-schtsche
Napisy przy drzwiach: 'wejście' do środka, 'wyjście' na zewnątrz.
Eingang / Ausgang
Wyjście ewakuacyjne. Wstęp wolny.
Notausgang. Eintritt frei.
Ein Buchstabe Unterschied: „wejście“ mit e führt hinein, „wyjście“ mit y hinaus. „Wstęp wolny“ am Museum oder an der Kirche heißt „Eintritt frei“, „wstęp wzbroniony“ dagegen „Zutritt verboten“. Kirchen stehen tagsüber offen, sind aber keine Museen: Mütze ab, leise sprechen, während der Messe nicht fotografieren – und an den Gedenkstätten, in Auschwitz-Birkenau oder auf dem Gelände von Majdanek, gilt dasselbe in strengerer Form, also keine Selfies und kein Posieren.
Pchać / CiągnąćA1
pchatsch / TSCHONG-nontsch
Napisy na drzwiach: 'pchać' to od siebie, 'ciągnąć' to do siebie.
Synonyme:od siebie / do siebie
Drücken / Ziehen
Pchać. – Ciągnąć.
Drücken. – Ziehen.
Die beiden Türverben stehen im Infinitiv. Genauso oft steht dort aber „od siebie“ (von sich weg, also drücken) oder „do siebie“ (zu sich hin, ziehen), was man sich leichter merkt. „Nacisnąć“ (drücken) findest du auf Knöpfen; das „ch“ in „pchać“ ist wieder der Ach-Laut.
Skasuj biletA2
SKA-ssuj BI-let
Papierowy bilet trzeba skasować w żółtym kasowniku zaraz po wejściu, inaczej grozi mandat.
Synonyme:kasownik
Fahrschein entwerten
Skasuj bilet zaraz po wejściu. – Bilety do kontroli, proszę.
Entwerte die Fahrkarte sofort nach dem Einsteigen. – Die Fahrscheine zur Kontrolle, bitte.
Entwerten kennst du, streng ist hier der Zeitpunkt: Der Papierfahrschein gilt erst, wenn er unmittelbar nach dem Einsteigen im gelben oder orangefarbenen „kasownik“ an der Tür abgestempelt ist – Kontrolleure in Zivil kassieren an Ort und Stelle, rund 250 bis 300 Złoty plus Fahrpreis. In der App gekaufte Tickets (jakdojade, mPay, SkyCash) aktivierst du beim Einsteigen in der App, und was du am Automaten im Fahrzeug mit Karte kaufst, ist bereits entwertet. Im Zug wird gar nicht entwertet; dort brauchst du nur die Fahrkarte vor dem Einsteigen.
PrzystanekA1
pschi-STA-nek
Miejsce, gdzie zatrzymuje się autobus lub tramwaj; 'na żądanie' trzeba nacisnąć przycisk.
Haltestelle (Bus / Straßenbahn)
Następny przystanek: Dworzec Główny. Przystanek na żądanie.
Das Wort auf jedem Haltestellenschild und in der Ansage „następny przystanek“ („nächste Haltestelle“). „Na żądanie“ ist die Bedarfshaltestelle: Drück rechtzeitig den Knopf, sonst fährt der Bus durch, und winke, wenn du dort wartest. „Pętla“ ist die Endhaltestelle.
Mam rezerwacjęA1
mam re-ser-WATS-je
Zdanie w recepcji, że pokój lub stolik został wcześniej zarezerwowany.
Ich habe eine Reservierung
Dzień dobry, mam rezerwację na nazwisko Smith.
Guten Tag, ich habe eine Reservierung auf den Namen Smith.
Der Satz an der Rezeption und im Restaurant; „na nazwisko“ plus Nachname nennt den Namen. Der Ausweis („paszport“ oder Personalausweis) wird zum Anmelden verlangt und sofort zurückgegeben. In Ferien- und Kurorten kommt eine „opłata miejscowa“ beziehungsweise „opłata klimatyczna“ dazu, also die Kurtaxe von ein paar Złoty pro Person und Nacht, oft nur bar an der Rezeption zu zahlen.
Poproszę kluczA1
po-PRO-sche klutsch
Prośba o klucz do pokoju w recepcji.
Den Schlüssel, bitte
Poproszę klucz. Pokój dwanaście.
Den Schlüssel, bitte. Zimmer zwölf.
Große Hotels arbeiten mit Karten („karta“), in Pensionen („pensjonat“) und älteren Häusern hängt der Schlüssel an der Rezeption: beim Weggehen abgeben, beim Zurückkommen mit der Zimmernummer erfragen. „Pokój“ ist das Zimmer – und zugleich das Wort für Frieden.
Jakie jest hasło do Wi-Fi?A1
JA-kje jest CHA-ssuo do WI-fi
Pytanie o hasło do sieci bezprzewodowej.
Wie lautet das WLAN-Passwort?
Jakie jest hasło do Wi-Fi? – Jest na karcie w pokoju.
Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf der Karte im Zimmer.
„Hasło“ ist das Passwort; mit dem Kürzel „WLAN“ kann in Polen niemand etwas anfangen, dort heißt es „Wi-Fi“ und wird auch so gesprochen. In Cafés steht es oft auf dem Kassenbon oder auf einer Tafel am Tresen, und im EU-Tarif telefonierst und surfst du ohnehin zu deinen heimischen Konditionen. Das „h“ in „hasło“ ist kein gehauchtes h wie in „Haus“, sondern der Ach-Laut, und das „ł“ ein kurzes u: „CHA-ssuo“.
O której jest śniadanie?A1
o KTU-rej jest schnja-DA-nje
Pytanie o godziny śniadania w hotelu.
Wann gibt es Frühstück?
O której jest śniadanie? – Od siódmej do dziesiątej.
Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis zehn.
„O której“ heißt „um wie viel Uhr“, die Antwort kommt als „od… do…“, am Wochenende meist später. Das Frühstück ist ein herzhaftes Buffet: Brot, Aufschnitt, Käse, Eier, saure Gurken und „twaróg“, ein körniger Quark – Marmelade und Müsli stehen daneben, sind aber Beiwerk. Die zweite Frage, die du brauchst, lautet „o której jest wymeldowanie?“, also wann der Check-out ist.
Pomocy!A1
po-MO-tsi
Okrzyk wzywania pomocy w nagłym wypadku.
Hilfe!
Pomocy! Proszę wezwać karetkę!
Hilfe! Rufen Sie bitte einen Krankenwagen!
Ruf es laut, verstanden wird es von jedem. Der Notruf ist die 112 wie zu Hause, mit englischsprachigen Vermittlern; daneben funktionieren weiterhin 999 für den Rettungsdienst und 997 für die Polizei. „Złodziej!“ heißt „Dieb!“, falls jemand nach deiner Tasche greift; das „c“ in „pomocy“ ist unser „z“ wie in „Zeit“.
Potrzebuję lekarzaA2
po-tsche-BU-je le-KA-scha
Zdanie, że potrzebna jest pomoc lekarska.
Ich brauche einen Arzt
Potrzebuję lekarza. Źle się czuję.
Ich brauche einen Arzt. Mir ist nicht gut.
„Potrzebuję“ heißt „ich brauche“, und im Notfall wählst du 112. Die Notaufnahme des Krankenhauses heißt „SOR“; dort legst du die Europäische Krankenversicherungskarte vor, die bei uns auf der Rückseite der Versichertenkarte aufgedruckt ist. Für Kleinigkeiten reicht die Apotheke, sonst gehst du in eine Privatklinik wie Medicover oder LUX MED, wo du kurzfristig auch auf Englisch einen Termin bekommst.
Gdzie jest apteka?A1
gdsche jest ap-TE-ka
Pytanie o aptekę; znak to zielony krzyż.
Wo ist die Apotheke?
Gdzie jest najbliższa apteka? – Za rogiem.
Wo ist die nächste Apotheke? – Um die Ecke.
Halte nicht nach dem roten A Ausschau: Das Zeichen ist ein grünes Kreuz mit dem Wort „Apteka“, und es findet sich in fast jeder Straße. „Apteka całodobowa“ hat rund um die Uhr geöffnet, und an jeder Tür hängt der Hinweis auf den nächsten Notdienst. Beraten wird ausführlich, vieles gibt es rezeptfrei; einfache Schmerzmittel führen sogar „Żabka“-Kioske und Tankstellen.
Proszę wezwać policjęA2
PRO-sche WES-watsch po-LITS-je
Prośba o wezwanie policji w razie kradzieży lub zagrożenia.
Rufen Sie bitte die Polizei
Proszę wezwać policję. Ukradziono mi portfel.
Rufen Sie bitte die Polizei. Mir wurde die Brieftasche gestohlen.
„Proszę“ plus Grundform des Verbs ist die höfliche Art, jemanden um irgendetwas zu bitten – eine bequeme Abkürzung, weil du dich um keine Verbendung kümmern musst. Die Polizei erreichst du über 112 oder 997; für die Versicherung brauchst du eine Anzeige („zgłoszenie“) auf dem „komisariat“, also der Wache, und dazu deinen Ausweis. Die uniformierte „straż miejska“ in den Innenstädten hilft ebenfalls weiter.
Zgubiłem się / Zgubiłam sięA1
sgu-BI-uem sche / sgu-BI-uam sche
Zdanie, że nie wiemy, gdzie jesteśmy; forma zależy od płci mówiącego.
Ich habe mich verlaufen
Zgubiłam się. Gdzie jest Rynek Główny?
Ich habe mich verlaufen. Wo ist der Hauptmarkt?
Etwas, das dem Deutschen völlig fehlt: Die Vergangenheitsform trägt das Geschlecht der sprechenden Person – Männer sagen „zgubiłem“, Frauen „zgubiłam“, und das gilt für jedes Verb in der Vergangenheit. Häng „gdzie jest“ plus den Ort an oder zeig die Adresse auf dem Handy. „Czy to daleko?“ („ist es weit?“) bringt dir eine brauchbare Antwort.
Czy może pan / pani zamówić taksówkę?A2formal
tschi MO-sche pan / PA-ni sa-MU-witsch tak-SSUF-ke
Grzeczna prośba w hotelu lub restauracji o zamówienie taksówki.
Können Sie bitte ein Taxi rufen?
Czy może pani zamówić taksówkę? – Oczywiście, dokąd?
Können Sie bitte ein Taxi rufen? – Natürlich, wohin?
Wieder die Anrede über „pan“ und „pani“ mit dem Verb in der dritten Person, wörtlich „kann der Herr ein Taxi bestellen?“; Hotels und Restaurants übernehmen das gern. Praktisch sind die Apps (Bolt, Uber, iTaxi) mit Festpreis meist günstiger, und konzessionierte Taxis am Stand tragen Firmennamen und Telefonnummer und fahren nach Taxameter. Steig nie bei den Männern ein, die in der Ankunftshalle in Warschau oder Krakau „taxi?“ rufen.
jedenA1
JE-den
Liczba 1.
eins
Poproszę jeden bilet.
Eine Fahrkarte, bitte.
Wie bei „ein“ und „eine“ richtet sich die Form nach dem Geschlecht, nur gibt es drei davon: „jeden bilet“ (männlich), „jedna kawa“ (weiblich), „jedno piwo“ (sächlich). Beim bloßen Zählen sagst du „jeden“. Das „j“ hat dabei genau unseren Lautwert – eines der Geschenke, die uns die polnische Schreibweise macht.
dwaA1
dwa (w wie in „Wasser“)
Liczba 2.
zwei
Dwa bilety, poproszę. Stolik dla dwóch osób.
Zwei Fahrkarten, bitte. Einen Tisch für zwei Personen.
Auch das „w“ klingt genau wie bei uns, Schreibweise inklusive; hier musst du nichts umdenken. „Dwa“ steht bei männlichen und sächlichen Wörtern (dwa bilety, dwa piwa), „dwie“ bei weiblichen (dwie kawy), und nach „dla“ („für“) wird daraus „dwóch“: „dla dwóch osób“.
trzyA1
tschi
Liczba 3.
drei
Trzy bilety, poproszę. – Peron trzeci.
Drei Fahrkarten, bitte. – Bahnsteig drei.
Drei Buchstaben, ein Laut: „trz“ sprichst du als unser „tsch“, das „y“ als kurzes, dumpfes i. Für Bahnsteige, Gleise und Uhrzeiten wird die Ordnungszahl benutzt: „peron trzeci“ ist Bahnsteig drei, „o trzeciej“ um drei Uhr.
czteryA1
TSCHTE-ri
Liczba 4.
vier
Stolik dla czterech osób, poproszę.
Einen Tisch für vier Personen, bitte.
„Cz“ ist unser „tsch“, ohne jedes k davor: „TSCHTE-ri“. „Dla czterech osób“ bestellt den Tisch für vier; nach „dla“ ändert die Zahl ihre Endung, ebenso in „dla dwóch“ und „dla trzech“.
pięćA1
pjentsch
Liczba 5.
fünf
To będzie pięć złotych.
Das macht fünf Złoty.
Das „ę“ ist ein Nasal: ein e, bei dem die Luft zugleich durch die Nase entweicht, am Wortende oft nur noch als angedeutetes n hörbar – „pjentsch“. Die Währung wechselt mit der Zahl: 1 „złoty“, 2 bis 4 „złote“, ab 5 „złotych“ („SUO-tich“), wobei das „ł“ kein l ist, sondern ein kurzes u mit gerundeten Lippen. Ein „grosz“ ist ein Hundertstel Złoty.
sześćA1
scheschtsch
Liczba 6.
sechs
Autobus numer sześć. Spotkamy się o szóstej.
Bus Nummer sechs. Wir treffen uns um sechs.
Zwei Zischlaute in einer einzigen Silbe: erst „sz“ als sch, dann „ść“ als weiches schtsch. Bus- und Zimmernummern sind schlicht „sześć“, Uhrzeiten laufen über die Ordnungszahl „o szóstej“ („um sechs“). Fahrpläne nutzen wie bei uns die vierundzwanzig Stunden, gesprochen wird aus 18:00 aber „o szóstej“.
siedemA1
SCHE-dem
Liczba 7.
sieben
Pokój siedem. Śniadanie od siódmej.
Zimmer sieben. Frühstück ab sieben.
„Si“ vor einem Vokal ist ein weiches sch, kein s: „SCHE-dem“. Öffnungs- und Frühstückszeiten kommen in der Ordnungszahl als „od siódmej“ („ab sieben“) und „do dziesiątej“ („bis zehn“); „siedem“ zählt und nummeriert Zimmer.
osiemA1
O-schem
Liczba 8.
acht
Osiem złotych. Pociąg odjeżdża o ósmej.
Acht Złoty. Der Zug fährt um acht.
„Osiem“ für Preise und Nummern, „o ósmej“ für die Uhrzeit. Warm gegessen wird in Polen mittags; die „kolacja“ am Abend fällt leichter aus, Restaurants sind um acht schon gut besetzt, und in kleineren Städten schließt die Küche gegen einundzwanzig oder zweiundzwanzig Uhr.
dziewięćA1
DSCHE-wjentsch
Liczba 9.
neun
Tramwaj numer dziewięć.
Straßenbahn Nummer neun.
„Dzi“ klingt wie ein weiches „dsch“, der Laut aus „Dschungel“. „Dziewięć“ (neun) und „dziesięć“ (zehn) verwechselt man leicht: Achte beim Preis auf das „w“ in der Neun – „DSCHE-wjentsch“ gegen „DSCHE-schentsch“, wo auf das „dsch“ sofort ein sch folgt.
dziesięćA1
DSCHE-schentsch
Liczba 10.
zehn
Dziesięć minut pieszo.
Zehn Minuten zu Fuß.
„Pieszo“ heißt „zu Fuß“, und „dziesięć minut“ ist die Antwort, die du dir auf „czy to daleko?“ erhoffst. Für Preise kommen noch „dwadzieścia“ (zwanzig), „pięćdziesiąt“ (fünfzig) und „sto“ (hundert) dazu.