Englisch Reise-Kit50 Sätze auf Englisch für deine Reise, mit Aussprache
noch 5 Tage
Tag 1 hier starten
Die zehn, die zählen
Hello / Good morning
Good evening
10 Sätze~10 Min.
noch 4 Tage
Tag 2
Café und Restaurant
A table for two, please
I'd like…
10 Sätze~10 Min.
noch 3 Tage
Tag 3
Bezahlen und Einkaufen
How much is…?
That's a bit too expensive
10 Sätze~10 Min.
noch 2 Tage
Tag 4
Unterwegs und Schilder
Excuse me, where's…?
Where's the toilet, please?
10 Sätze~10 Min.
noch 1 Tag
Tag 5
Hotel und Hilfe
I've got a booking
Could I have my key, please?
10 Sätze~10 Min.
Deine Reise
50 Sätze bereit
Morgen geht es los? Mach nur Tag eins: die zehn Sätze, die zählen. Zehn Minuten, und du kommst an und kannst grüßen, bitte und danke sagen und dich entschuldigen. Tag eins starten
Bonus Zahlen 1–10 · 10 Karten · an jedem Tag
Zehn am Tag, fünf Tage, jeweils etwa zehn Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.
1Hello / Good morning
2he-LOH / gudd MOO-ning
3Hallo / Guten Morgen
4Anders als bei uns grüßt man beim Betreten eines Ladens nicht den ganzen Raum, aber die Person, die einen bedient, grüßt man immer. „Good morning“ wird im Alltag zu „Morning“, „Hello“ zu „Hiya“ oder „Hi there“. „You alright?“ ist eine Begrüßung und keine Frage nach deinem Befinden: Die Antwort lautet „Yeah, good, thanks, you?“, nie ein echter Bericht.
1Der Satz so, wie ihn ein Einheimischer zu einem Touristen sagt
2Wie man ihn sagt: betonte Silbe in Großbuchstaben
3Was er bedeutet
4Der Hinweis: wann man ihn sagt und welchen Fehler Touristen in ein englischsprachiges Land machen
Tag eins öffnet sich in deinem Browser, ohne Konto. Stapeldetails.
Mit kostenlosem Konto
Fortschritt gespeichert
Tage 2–5 eingeplant
drei Lernarten: umdrehen, umgekehrt, tippen
Quiz und Kreuzworträtsel, wenn Karten langweilig werden
Erinnerungen, wenn Karten fällig sind
50 Sätze + 10 Zahlen5 Tage · ~10 Min./TagAussprache auf jeder KarteVerteiltes Wiederholen
Tag 1
Die zehn, die zählen
10 Sätze
Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.
Hello / Good morninghe-LOH / gudd MOO-ning
Hallo / Guten Morgen
Anders als bei uns grüßt man beim Betreten eines Ladens nicht den ganzen Raum, aber die Person, die einen bedient, grüßt man immer. „Good morning“ wird im Alltag zu „Morning“, „Hello“ zu „Hiya“ oder „Hi there“. „You alright?“ ist eine Begrüßung und keine Frage nach deinem Befinden: Die Antwort lautet „Yeah, good, thanks, you?“, nie ein echter Bericht.
Morning! – Morning. You alright? — Morgen! – Morgen. Alles klar?
Good eveninggudd IEW-ningformal
Guten Abend
Etwa ab sechs Uhr abends, und vor allem vom Personal in Restaurants und Hotels; unter Freunden klingt es steif, dort sagt man „Hi“ oder „Evening“. „Good night“ entspricht dem deutschen „Gute Nacht“: nur zum Abschied am Ende des Abends oder vor dem Schlafengehen, nie zur Begrüßung. „Good afternoon“ gibt es zwar, gesprochen hört man es aber selten.
Good evening. Have you got a table for two? – Of course, follow me. — Guten Abend. Haben Sie einen Tisch für zwei Personen? – Natürlich, folgen Sie mir.
Pleaseplies
Bitte (an jede Bitte angehängt)
Es steht am Ende der Bitte, nach einem Komma: „A coffee, please“. Briten benutzen es weit häufiger als wir; wer es weglässt, klingt nicht neutral, sondern unhöflich. Auch nach einem „yes“ ist es Pflicht: „Yes, please“ statt eines bloßen „Yes“. Vorsicht: Unser „bitte“ als Antwort auf ein Danke heißt hier nie „please“, sondern „You're welcome“ oder „No worries“.
A flat white, please. – Anything else? — Einen Kaffee mit Milch, bitte. – Sonst noch etwas?
Thank you / ThanksTHÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)
Danke / Danke (lockerer)
Als Antwort hört man selten das Schulbuch-„You're welcome“, sondern „No worries“, „That's alright“, „No problem“ oder einfach „Cheers“. Zwei Alltagswörter für Danke überraschen Besucher: „Cheers“ (zugleich Trinkspruch und Abschied) und „Ta“. In Großbritannien wird ununterbrochen gedankt, auch dem Busfahrer beim Aussteigen.
Thanks a lot. – No worries. — Vielen Dank. – Kein Problem.
Excuse meik-SKJUS mie
Entschuldigung (um jemanden anzusprechen)
So spricht man Fremde und Personal an: sagen, kurz warten, dann fragen. Niemals mit den Fingern schnippen, winken oder „waiter“ rufen – das ist das Einzige, was einen Besucher sofort als unhöflich abstempelt. Im Pub kommt ohnehin niemand an den Tisch: Man stellt sich an die Theke, wartet, bis man an der Reihe ist, und sucht den Blick der Person hinter dem Tresen.
Excuse me, could we order? – Yes, of course. — Entschuldigung, können wir bestellen? – Ja, natürlich.
Sorry, can I just get past?SORR-i, känn ai dschast gett PAAST
Entschuldigung, darf ich mal durch?
„Sorry“ erledigt hier alles, wofür wir „Entschuldigung“, „Vorsicht“, „Verzeihung“ und sogar ein höfliches Widersprechen haben. Wo ein Deutscher wortlos vorbeigeht, sagt man „sorry“, und wer dich anrempelt, sagt es ebenfalls; das ist Reflex und keine Ironie, erwartet wird ein „sorry“ zurück. „Excuse me“ geht genauso; „Move“ oder „Let me pass“ klingt aggressiv.
Sorry, can I just get past? – Of course, sorry. — Entschuldigung, darf ich mal durch? – Ja klar, Entschuldigung.
Yes / Nojess / noh
Ja / Nein
Ein nacktes „Yes“ oder „No“ wirkt schroff; fast immer hängt man ein Wort an: „Yes, please“ und „No, thanks“. Gegenüber Spendensammlern und Leuten, die Flyer verteilen, lautet die übliche Absage „No, thanks“ oder „I'm alright, thanks“, im Weitergehen gesagt.
Would you like a bag? – No, thanks. — Möchten Sie eine Tüte? – Nein, danke.
Sorry, my English isn't very goodSORR-i, mai ING-glisch IS-ent WÄ-ri gudd
Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut
Dieser eine Satz zu Beginn verändert das ganze Gespräch: Man spricht langsamer, lässt Slang weg und wiederholt gern. Er ist die höfliche Art, um langsameres Sprechen zu bitten; auf Deutsch wechselt niemand, das Personal ist an Besucher gewöhnt und bleibt bei Englisch. Bitte also um langsames Englisch statt um eine Übersetzung: „Could you…“ ist die höfliche Form, „Speak slowly!“ klingt wie ein Befehl.
Sorry, my English isn't very good. Could you speak more slowly? – Of course, no problem. — Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut. Könnten Sie bitte langsamer sprechen? – Ja, natürlich, kein Problem.
Sorry, I don't understandSORR-i, ai dohnt an-de-STÄND
Entschuldigung, ich verstehe nicht
Kombiniere ihn mit „Could you say that again, please?“ oder „Could you write it down?“. Ist dir nur ein Satz entgangen, sagt man „Sorry?“ mit steigender Stimme oder „Pardon?“; das ist unser „Wie bitte?“, ein trockenes „What?“ wirkt unhöflich. Meist liegt es am Akzent und nicht an deinem Englisch: Glasgow, Newcastle und Liverpool überfordern ausländische Besucher und Londoner gleichermaßen.
Sorry, I don't understand. Could you say that again? – Sure, no problem. — Entschuldigung, ich verstehe nicht. Könnten Sie das bitte wiederholen? – Ja, klar, kein Problem.
Goodbye / Byegudd-BAI / BAI
Auf Wiedersehen / Tschüss
Das volle „Goodbye“ ist förmlich; in Läden und Cafés sagen alle „Bye“, „Bye bye“, „Cheers“ oder „See you“. Das Personal schickt einen oft mit einer ganzen Kette hinaus: „Cheers, thanks, bye, take care“. Regional hörst du „Ta-ra“ in den Midlands und im Norden und „Cheerio“ von älteren Sprechern.
Thanks, bye! – Cheers, see you! — Danke, tschüss! – Danke, bis bald!
Tag eins geschafft?
Speichere das Kit, und die App bringt die Tage zwei bis fünf am richtigen Tag zurück, mit den Wiederholungen, die sie festigen. Kostenloses Konto, keine Karte nötig.
Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.
A table for two, pleasee TEJ-bl fo TU, plies
Einen Tisch für zwei, bitte
Im Restaurant setzt man sich nicht selbst hin: Man wartet an der Tür, bis man platziert wird, und wird mit „Have you booked?“ begrüßt – „booking“ ist das übliche Wort für Reservierung. Im Pub steht dagegen niemand am Eingang: freien Tisch suchen, Tischnummer merken, an der Theke bestellen. Beliebte Lokale nehmen Reservierungen online entgegen und halten den Tisch oft nur für ein festes Zeitfenster.
A table for two, please. – Have you booked? — Einen Tisch für zwei Personen, bitte. – Haben Sie reserviert?
I'd like…aid LAIKSatzmuster
Ich hätte gern… (Kurzform von „I would like“)
Die sicherste Bestellformel: „I'd like“ plus Gericht plus „please“. Die volle Form „I would like“ klingt förmlich, und „I want“ klingt wie die Forderung eines Kindes – unser „Ich will“ oder „Ich bekomme“ also bitte nicht wörtlich übersetzen. „Could I have…“ und „Can I get…“ sind ebenso gebräuchlich, Letzteres etwas amerikanisch. Ohne „please“ ist der Satz nicht fertig.
I'd like the fish and chips, please. I'd like a cup of tea, please. — Ich hätte gern die Fish and Chips, bitte. Ich hätte gern eine Tasse Tee, bitte.
Could we see the menu, please?kudd ui SIE the MEN-ju, plies
Könnten wir bitte die Speisekarte haben?
„Could we…, please?“ ist die übliche höfliche Form; ein bloßes „The menu“ versteht man zwar, es klingt aber so knapp wie ein hingeworfenes „Die Karte!“. Im Pub gibt es meist gar keine Bedienung: Die Karte liegt auf dem Tisch oder steht auf einer Tafel, bestellt und bezahlt wird an der Theke. „The wine list“ ist die eigene Weinkarte, „the specials“ sind die Tagesgerichte von der Tafel.
Could we see the menu, please? – Here you are. — Könnten wir bitte die Speisekarte haben? – Bitte sehr.
A coffee, pleasee KOFF-i, plies
Einen Kaffee, bitte
„A coffee“ ist in Großbritannien noch keine Bestellung: Man fragt zurück, welchen du willst. „An Americano“ kommt dem Filterkaffee am nächsten, „a flat white“ und „a latte“ sind mit viel Milch, „a cappuccino“ mit Schaum; „white coffee“ heißt in Cafés und Hotels schlicht mit Milch. Umgekehrt gilt dieselbe Falle beim Tee: „a cup of tea“ kommt kräftig und mit Milch, wenn du nicht „black, please“ sagst.
A coffee, please. – Americano or latte? — Einen Kaffee, bitte. – Schwarzen Kaffee oder mit Milch?
Still or sparkling water?STILL o SPAA-kling UOO-ta
Stilles Wasser oder mit Kohlensäure?
„Still“ ist ohne, „sparkling“ mit Kohlensäure, und beides kommt als Flasche, die du bezahlst. Die Antwort, die Geld spart, ist „Just tap water, please“: Lokale mit Alkoholausschank geben Leitungswasser gratis aus, es ist in ganz Großbritannien trinkbar, und danach zu fragen gilt nicht als knauserig, sondern ist völlig normal. Von selbst wird kein Wasser an den Tisch gebracht.
Still or sparkling? – Tap water is fine, thanks. — Still oder mit Kohlensäure? – Leitungswasser reicht, danke.
Could we have the bill, please?kudd ui häw the BILL, plies
Könnten wir bitte die Rechnung haben?
Die Rechnung kommt nie von allein: Niemand will dich hinausdrängen, also musst du fragen. Such den Blick der Bedienung und heb leicht die Hand; ein durch den Raum gerufenes „Zahlen, bitte!“ gibt es hier nicht, eine Unterschrift in die Luft zu malen funktioniert dagegen. In Pubs, Cafés und Ketten zahlt man stattdessen an der Theke oder an der Kasse, oft schon vor dem Essen. In den USA sagt man „the check“; in Irland heißt es wie in Großbritannien „the bill“.
Could we have the bill, please? – I'll bring it over. — Könnten wir bitte die Rechnung haben? – Ich bringe sie Ihnen.
Can I pay by card?känn ai PEJ bai KAAD
Kann ich mit Karte zahlen?
Fast immer ja: In den Städten nehmen viele Cafés, Busse und Museen ausschließlich Karte, eine Woche ganz ohne Bargeld ist normal; anders als bei uns musst du keinen Geldautomaten suchen. Kleinbeträge zahlt man kontaktlos; liegt der Betrag darüber, verlangt das Gerät die PIN, und mit dem Handy zahlst du überall dort, wo Karten gehen. Marktstände und kleine Landpubs wollen manchmal Bargeld oder setzen einen Mindestbetrag.
Can I pay by card? – Yes, card only actually. — Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, wir nehmen sogar nur Karte.
Cheers!TSCHIE-esinformal
Prost!
Man stößt einmal an und trinkt los; anders als bei uns besteht niemand auf Blickkontakt, ein festes Ritual gibt es nicht. Denk daran, dass „cheers“ im Alltag auch danke und tschüss heißt; du hörst es den ganzen Tag. Die Pub-Sitte, die Besucher überrascht, sind „rounds“: Wer in einer Gruppe ein Getränk ausgegeben bekommt, gibt die nächste Runde aus.
Das sagt die Bedienung, wenn die Teller kommen, meist verkürzt zu „Enjoy“; die Antwort ist einfach „Thank you“. Ein alltägliches „Guten Appetit“ unter Tischgenossen kennt das Englische nicht: Am Tisch sagt man gar nichts, unter Freunden höchstens „Tuck in“. Wenn du das Essen hinterher loben willst, sag „That was lovely, thank you“.
Enjoy your meal. – Thank you, it looks lovely. — Guten Appetit. – Danke, das sieht wirklich gut aus.
Service chargeSÖÖ-wiss tschaadschSchild
Servicezuschlag (steht schon auf der Rechnung)
In Restaurants mit Bedienung steht unten auf der Rechnung oft ein Servicezuschlag von meist 10 bis 12,5 %. Er ist keine Steuer, sondern freiwillig, er ersetzt das Trinkgeld, und bei schlechtem Service darfst du höflich um seine Streichung bitten. Aufgerundet wird hier also nicht: Du nennst beim Zahlen keine Summe wie bei uns. Steht nichts auf der Rechnung, sind rund 10 % üblich; im Pub und an der Bar, wo du am Tresen bestellst, gibt niemand Trinkgeld.
A discretionary service charge of 12.5% has been added to your bill. — Ein freiwilliger Servicezuschlag von 12,5 % wurde bereits auf Ihre Rechnung gesetzt.
Tag 3
Bezahlen und Einkaufen
10 Sätze
Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.
How much is…?hau MATSCH isSatzmuster
Was kostet…?
„How much is this?“ mit einer Zeigegeste löst fast alles; bei mehreren Dingen heißt es „How much are these?“. Der Preis auf dem Schild ist der Preis, den du zahlst: Die Mehrwertsteuer ist wie bei uns schon enthalten, anders als in den USA, wo sie erst an der Kasse dazukommt. Preise spricht man als „three pounds fifty“, geschrieben £3.50; das Kleingeld heißt „p“ (pence).
How much is this? How much is a day ticket? — Was kostet das? Was kostet eine Tageskarte?
That's a bit too expensivethäts e bitt tu iks-PEN-siw
Das ist mir ein bisschen zu teuer
Britisches Englisch dämpft Absagen: „a bit“ und „sorry“ leisten das, was ein direktes „Das ist zu teuer“ bei uns nicht braucht, hier aber hart klingen würde. Gehandelt wird in Läden, Cafés und Taxis nicht; der Versuch wirkt peinlich statt clever. Auf Straßenmärkten, Trödelmärkten und an Antiquitätenständen darfst du „Is that your best price?“ fragen; wenn du ohne Kauf gehst: „I'll think about it, thanks“.
That's a bit too expensive for me, sorry. – No problem, have a look around. — Das ist mir leider ein bisschen zu teuer. – Kein Problem, schauen Sie sich in Ruhe um.
Cash or card?KÄSCH o KAAD (ä = offenes a, zwischen deutschem ä und a)
Bar oder mit Karte?
Diese Frage hörst du an Kassen und Marktständen; die Antwort ist „Card, please“ oder „Cash, please“. Viele sagen inzwischen gleich „Card only“. Kontaktlos hältst du die Karte nur hin; liegt der Betrag über der Kontaktlos-Grenze, fragt das Gerät nach der PIN. Schottische und nordirische Banknoten darfst du in England ausgeben, manche Läden nehmen sie aber nur ungern an.
Cash or card? – Card, please. — Bar oder mit Karte? – Mit Karte, bitte.
Can I have a receipt, please?känn ai häw e ri-SIET, plies
Kann ich bitte den Kassenbon haben?
Beachte das stumme „p“: „ri-SIET“. Ohne Bon aus dem Laden zu gehen, ist in Großbritannien nicht strafbar; heb ihn trotzdem auf. Wenn du es dir nur anders überlegst, muss dir kein Laden das Geld zurückgeben, und die freiwillige Umtauschregelung verlangt den Bon; für defekte Ware gilt dagegen das Gesetz. Auf eine Steuerrückerstattung am Flughafen solltest du nicht bauen: Tax-free-Shopping für Besucher wurde in Großbritannien 2021 abgeschafft.
Can I have a receipt, please? – Printed or by email? — Kann ich bitte den Kassenbon haben? – Ausgedruckt oder per E-Mail?
I'm just looking, thanksaim dschast LUK-ing, THÄNGKS
Ich schaue mich nur um, danke
Das ist die feste Antwort auf „Can I help you at all?“ oder „Are you alright there?“; britisches Verkaufspersonal spricht dich an, statt dich in Ruhe zu lassen. Mit „thanks“ und einem Lächeln gesagt, lässt man dich danach wirklich stöbern; ohne „thanks“ klingt es schnippisch. Niemand erwartet, dass du nach dem Betreten auch etwas kaufst.
Can I help you at all? – I'm just looking, thanks. — Kann ich Ihnen behilflich sein? – Ich schaue mich nur um, danke.
That's all, thanksthäts OOL, THÄNGKS
Das ist alles, danke
Damit beendest du die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker oder an der Feinkosttheke, nachdem du jeden Artikel einzeln verlangt hast; „That's it, thanks“ bedeutet dasselbe. Dann kommt die letzte Frage: „Do you want a bag?“ Tragetaschen sind nicht kostenlos, jede kostet ein paar Pence, deshalb bringen die meisten ihre eigene mit.
Anything else? – That's all, thanks. – Do you want a bag? — Sonst noch etwas? – Nein, das ist alles, danke. – Möchten Sie eine Tüte?
One of these, pleaseUANN ew thies, plies
Eines davon, bitte
Zeigen und sagen: Das funktioniert für Gebäck, Käse, Fahrkarten und alles, was du nicht benennen kannst; für ein anderes Blech heißt es „Two of those, please“. Sieh vorher nach, wo die Schlange anfängt: Anstellen ist in Großbritannien streng und wortlos geregelt und wird ernst genommen, wer sich vordrängelt, erntet böse Blicke statt Worte.
One of these, please. – The sausage roll? – Yes, that one, thanks. — Eines davon, bitte. – Das Würstchen im Blätterteig? – Ja, genau das, danke.
Have you got…?häw ju GOTTSatzmuster
Haben Sie…?
„Have you got“ ist die britische Alltagsform; „Do you have“ ist genauso richtig und klingt etwas amerikanisch. Vor Mehrzahl und Unzählbarem steht „any“: „Have you got any batteries?“. Als Antwort erwarte „Sorry, we've run out“, „It's out of stock“ oder „It's just over there, next to the till“.
Have you got this in a medium? Have you got any sun cream? — Haben Sie das in Größe M? Haben Sie Sonnencreme?
Open / ClosedOH-pen / KLOHSDSchild
Geöffnet / Geschlossen
Das kleine Schild an der Tür, darunter meist „Opening hours“ oder „Opening times“. Anders als bei uns wird auch sonntags verkauft, der Sonntag ist dafür kurz: Große Läden in England und Wales dürfen sonntags nur sechs Stunden öffnen, viele also von elf bis fünf, während Schottland keine solche Grenze kennt. Eine Mittagspause gibt es nirgends; Banken und Postämter schließen gegen fünf, Museen gegen sechs.
Sorry, we're closed. We open at nine tomorrow. — Tut mir leid, wir haben geschlossen. Morgen öffnen wir um neun.
Sale / TillSEJL / TILLSchild
Ausverkauf / Kasse
„Till“ ist das britische Wort für die Kasse: Du hörst „Next till, please“ und siehst „Self-service tills“. Die großen Rabattzeiten sind der Januar und der Sommer; weitere Aufschriften sind „Reduced“, „2 for 1“ und „Buy one get one free“. In amerikanischen Läden heißt derselbe Ort „register“ oder „checkout“.
Sale: up to 50% off. Please pay at the till. — Ausverkauf: bis zu 50 % Rabatt. Bitte an der Kasse bezahlen.
Tag 4
Unterwegs und Schilder
10 Sätze
Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.
Excuse me, where's…?ik-SKJUS mie, UÄRSSatzmuster
Entschuldigung, wo ist…?
Fang immer mit „Excuse me“ an; einfach hinzugehen und loszufragen wirkt in Großbritannien schroff. „Where's“ ist die Kurzform von „where is“. Die Antwort kommt über Orientierungspunkte statt über Himmelsrichtungen: „just past the church“, „on your left“, „about five minutes that way“. Der Geldautomat heißt hier „cash machine“ und nicht „ATM“.
Excuse me, where's the station? Excuse me, where's the nearest cash machine? — Entschuldigung, wo ist der Bahnhof? Entschuldigung, wo ist der nächste Geldautomat?
Where's the toilet, please?uärs the TOI-let, plies
Wo ist bitte die Toilette?
Der Raum heißt in Großbritannien „toilet“, umgangssprachlich „the loo“; das amerikanische „restroom“ oder „bathroom“ versteht man zwar, es klingt hier aber fremd. An den Türen steht „Toilets“, „WC“, „Ladies“ und „Gents“. Öffentliche Toiletten sind selten und kosten manchmal eine kleine Gebühr, nutz also die in Bahnhöfen, Kaufhäusern und Museen; Pub-Toiletten sind für Gäste.
Where's the toilet, please? – Down the stairs, on your right. — Wo ist bitte die Toilette? – Die Treppe hinunter, auf der rechten Seite.
Where's the station?uärs the STEJ-schen
Wo ist der Bahnhof?
Sag zur Sicherheit „train station“, denn „the station“ kann auch den Busbahnhof oder die Polizeiwache meinen. Die U-Bahn heißt in London „the Tube“, in Glasgow „the Subway“ und in Newcastle „the Metro“. Fernbusse fahren von einer „coach station“ ab, und das ist nicht derselbe Ort wie der örtliche Busbahnhof.
Where's the train station? – Straight on, five minutes. — Wo ist der Bahnhof? – Immer geradeaus, fünf Minuten.
A ticket to Oxford, pleasee TIK-it tu OKS-fed, plies
Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte
„Single“ ist die einfache Fahrt, „return“ die Hin- und Rückfahrt, ein „day return“ bringt dich am selben Tag zurück. „Off-peak“ ist deutlich billiger, gilt aber nicht im morgendlichen Berufsverkehr, und ein „advance“-Ticket gilt nur für genau den gebuchten Zug, ähnlich der Zugbindung beim Sparpreis. Kauf vor dem Einsteigen am Automaten oder am Schalter; in London hältst du stattdessen nur die Karte hin.
A ticket to Oxford, please. – Single or return? — Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte. – Einfach oder hin und zurück?
Which platform?UITSCH PLÄTT-foom
Von welchem Gleis?
Britische Bahnhöfe zeigen das Gleis erst wenige Minuten vor der Abfahrt an, deshalb starrt die ganze Halle auf die Anzeigetafeln; dieses Warten ist normal und keine Verspätung. Ein festes Gleis oder einen Wagenstandanzeiger wie bei uns gibt es nicht. Die Durchsage lautet „The train now standing at platform four…“; Amerikaner sagen dazu „track“.
Which platform is it for Bath? – Platform four, it's just been announced. — Von welchem Gleis fährt der Zug nach Bath? – Von Gleis vier, es wurde gerade angesagt.
Left / right / straight onLEFT / RAIT / strejt ONN (r: Zunge zurück, kein Rachen-R)
Links / rechts / geradeaus
Diese drei Wörter musst du aus der Antwort heraushören. Wegbeschreibungen laufen über „straight on“ statt „straight ahead“, dazu „take the second on the right“, „carry on down“ und das optimistische „you can't miss it“. Wichtiger als die Wörter ist ein Sicherheitshinweis: Der Verkehr fährt links, schau am Bordstein zuerst nach rechts.
Second on the left, then straight on. You can't miss it. — Die zweite Straße links, dann immer geradeaus. Sie können es gar nicht verfehlen.
Way in / Way outUEJ IN / UEJ AUT (u = englisches w, Lippen runden, nicht deutsches w)Schild
Eingang / Ausgang
Auf britischen Schildern steht meist „Way in“ und „Way out“ statt „Entrance“ und „Exit“; in der U-Bahn folgst du „Way out“ nach draußen und suchst ein „Exit“ dort vergeblich. „Exit“ steht auf Autobahnen sowie auf „Fire exit“ und „Emergency exit“. „No entry“ heißt: nicht hindurchgehen; an Gebäuden steht oft „Main entrance“.
Way out and buses. No entry. — Ausgang und Busse. Kein Zutritt.
Push / PullPUSCH / PULLSchild
Drücken / Ziehen
„Pull“ reimt sich auf „full“ und hat ein kurzes u. Auf Knöpfen steht „Press“; in vielen Zügen geht die Tür nicht von selbst auf: Sobald der Zug steht, den leuchtenden Knopf drücken. Zwei weitere Schilder solltest du kennen: „Mind the gap“ in der U-Bahn und „Mind your head“ in alten Pubs.
Push to open. Pull the handle. — Zum Öffnen drücken. Am Griff ziehen.
Touch in and touch outTATSCH in end TATSCH autSchild
Beim Einsteigen und beim Aussteigen die Karte an das Lesegerät halten
Das ist der Fehler, der in London Geld kostet. In der Tube, der Overground und den Zügen innerhalb Londons hältst du deine kontaktlose Karte oder die Oyster beim Start und noch einmal am Ziel an das gelbe Lesegerät; wer das Auschecken vergisst, zahlt den Höchstpreis für die Fahrt. Nimm beide Male dieselbe Karte, nie eine Karte für zwei Personen und nie Karte und Handy mit demselben Konto. Im Bus wird nur beim Einsteigen aufgelegt. Ohne gültigen Fahrschein verlangen Kontrolleure ein erhöhtes Beförderungsentgelt, die „penalty fare“.
Please touch in and touch out with the same card. — Bitte halten Sie am Anfang und am Ende der Fahrt dieselbe Karte an das Lesegerät.
Bus stop / Request stopBASS stopp / ri-KUEST stoppSchild
Bushaltestelle / Bedarfshaltestelle
An einer „request stop“ hält der Bus nur, wenn du beim Herannahen den Arm ausstreckst; zum Aussteigen drückst du den roten Knopf und wartest auf die Anzeige „Bus stopping“. Londoner Busse nehmen überhaupt kein Bargeld: Beim Einsteigen hältst du eine kontaktlose Karte oder die Oyster an das Gerät. Außerhalb Londons zahlst du oft beim Fahrer, mit Karte oder bar, und sagst ihm, wohin du möchtest.
The next stop is Oxford Circus. This is a request stop. — Die nächste Haltestelle ist Oxford Circus. Hier hält der Bus nur auf Wunsch.
Tag 5
Hotel und Hilfe
10 Sätze
Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.
I've got a bookingaiw gott e BUK-ing
Ich habe eine Reservierung
„Booking“ ist das britische Alltagswort, „reservation“ ist ebenso richtig und etwas förmlicher. Die Rezeption fragt nach dem Namen und nach einer Karte, die als Sicherheit für Extras hinterlegt und nicht belastet wird, oft auch nach einem Lichtbildausweis. Der Check-in ist meist ab zwei oder drei Uhr nachmittags, auschecken musst du bis zehn oder elf Uhr; das Gepäck wird davor und danach auf Wunsch aufbewahrt.
Hello, I've got a booking for two nights. – What's the name, please? — Hallo, ich habe eine Reservierung für zwei Nächte. – Auf welchen Namen, bitte?
Could I have my key, please?kudd ai häw mai KIE, plies
Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben?
„Could I have…, please?“ ist die höfliche Formel für alles an der Rezeption. Die meisten Hotels geben dir eine „key card“, die im Zimmer auch den Strom einschaltet; zieh sie erst beim Verlassen aus dem Schlitz. Dreistellige Zimmernummern werden meist zerlegt gesprochen: Zimmer 214 ist „two fourteen“ oder „two one four“, nicht „zweihundertvierzehn“. Der Empfang heißt „reception“, nicht amerikanisch „front desk“.
Could I have my key, please? Room twelve. – Here you are. — Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben? Zimmer zwölf. – Bitte sehr.
What's the Wi-Fi password?UOTS the UAI-fai PAAS-uöd
Wie lautet das WLAN-Passwort?
Das Wort „WLAN“ kennt dort niemand: Es heißt „Wi-Fi“ und wird „UAI-fai“ gesprochen, nie „wee-fee“ und nicht mit deutschem W. In Hotels und Cafés ist es normalerweise kostenlos; manchmal werden Zimmernummer und Nachname verlangt oder du musst auf einer Anmeldeseite ein Häkchen setzen. Nützliche Nachfragen sind „Is it free?“ und „What's the network called?“; in Cafés und Pubs steht das Passwort auf einem Kärtchen an der Kasse oder auf dem Bon.
What's the Wi-Fi password? – It's on the back of your key card. — Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf der Rückseite Ihrer Zimmerkarte.
What time is breakfast?uott taim is BREK-fest
Wann gibt es Frühstück?
Frag gleich auch „Is breakfast included?“, denn oft wird es extra berechnet. Ein „full English“ ist der warme Teller mit Ei, Bacon, Wurst, Bohnen und Toast, ein „continental“ nur Brot, Gebäck und Müsli. Aufpassen bei der britischen Uhrzeit: „half nine“ heißt halb zehn, also 9:30, und nicht 8:30, wie unser „halb neun“.
What time is breakfast? – From seven until half nine. — Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis halb zehn.
Help!HELP
Hilfe!
Ruf es laut; auf dieses eine Wort reagieren alle. Die Notrufnummer im ganzen Vereinigten Königreich ist die 999, und die europäische 112 funktioniert von jedem Telefon aus ebenfalls. Die Zentrale fragt „Which service do you need?“, und du antwortest „Ambulance“, „Police“ oder „Fire“. Wer am Handy nicht gefahrlos sprechen kann, kann sich vorab für den Notruf per SMS registrieren.
Help! Please call an ambulance! — Hilfe! Rufen Sie bitte einen Krankenwagen!
I need a doctorai NIED e DOK-ta
Ich brauche einen Arzt
Im Notfall wählst du die 999 und verlangst „an ambulance“; für dringende Fälle, die kein Notfall sind, gibt es in England, Schottland und Wales die kostenlose 111 mit NHS-Beratung. Die Notaufnahme heißt „A&E“ („accident and emergency“), gesprochen „ej end ie“, nicht „ER“. Mit deiner Europäischen Krankenversicherungskarte (Rückseite der Versichertenkarte) behandelt dich der NHS auch nach dem Brexit wie Einheimische, sofern die Behandlung nicht warten kann; den Rücktransport deckt sie nicht, eine Auslandsreise-Krankenversicherung lohnt sich also trotzdem.
I need a doctor. – Shall I call an ambulance? — Ich brauche einen Arzt. – Soll ich einen Krankenwagen rufen?
Where's the nearest chemist?uärs the NIE-rest KEM-ist
Wo ist die nächste Apotheke?
Die Apotheke heißt im Alltag „the chemist“ oder „the chemist's“ – gemeint ist kein Chemiker –, die größte Kette ist Boots, und das Zeichen ist ein grünes Kreuz. Das „ch“ spricht man wie ein „k“. Apotheker beraten kostenlos an der Theke und empfehlen Mittel ohne Termin; viele Medikamente, die anderswo frei verkäuflich sind, brauchen hier allerdings ein Rezept, und Schmerzmittel gibt es nur in kleinen Packungen.
Where's the nearest chemist? – There's a Boots on the high street. — Wo ist die nächste Apotheke? – In der Haupteinkaufsstraße gibt es einen Boots.
Call the police, pleaseKOOL the pe-LIES, plies
Rufen Sie bitte die Polizei
Die 999 ist für Straftaten, die gerade passieren, und für jede Gefahr; einen Diebstahl, den du nur noch meldest, gibst du unter 101 oder online an. Fürs Telefonieren sagen Briten genauso oft „ring“ oder „phone“ wie „call“. Lass dir eine „crime reference number“ geben, deine Versicherung wird sie verlangen. Polizisten auf der Straße sind ansprechbar und die normalen Ansprechpartner, wenn etwas schiefgegangen ist.
Call the police, please. My bag has been stolen. – I'll ring 999 now. — Rufen Sie bitte die Polizei. Meine Tasche wurde gestohlen. – Ich rufe sofort die 999 an.
I'm lostaim LOSST
Ich habe mich verlaufen
Hilfsbereit werden die Leute durch die typischen Abschwächer: „Sorry to bother you“ davor und „a bit“ mittendrin; ohne sie klingt der Satz eher nach Notlage als nach einer harmlosen Frage. Halte die Adresse oder eine Karte auf dem Handy bereit, die du zeigen kannst. Verwechsle ihn nicht mit „I've lost my phone“: Dabei geht es um einen verlorenen Gegenstand und nicht um dich selbst.
Sorry to bother you, I'm a bit lost. – Where are you trying to get to? — Entschuldigen Sie die Störung, ich habe mich ein bisschen verlaufen. – Wo möchten Sie denn hin?
Could you call me a taxi, please?kudd ju kool mie e TÄK-si, plies
Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen?
Hotels und Restaurants rufen gern eines für dich. Anders als bei uns darfst du nicht jedes Taxi auf der Straße heranwinken: In London sind das nur die „black cabs“ mit leuchtendem gelbem „TAXI“-Schild, und die fahren mit Taxameter. Jedes andere Auto, ein „minicab“ oder „private hire“, muss vorher telefonisch oder per App bestellt werden. Steig nie in ein Auto, dessen Fahrer dir auf der Straße eine Fahrt anbietet: Ein nicht bestelltes Minicab ist illegal und nicht versichert.
Could you call me a taxi, please? – Of course, where are you going? — Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen? – Natürlich, wohin möchten Sie?
Bonus
Zahlen 1–10
10 Karten
Gruppengrößen, Preise, Gleise, Zimmernummern. Eine optionale sechste Sitzung, und die Gruppe, die am häufigsten als Karteikarten ausgedruckt wird.
one
eins (1)
UANN
two
zwei (2)
TU
three
drei (3)
th-RIE (th = Zungenspitze zwischen die Zähne)
four
vier (4)
FOO
five
fünf (5)
FAIW
six
sechs (6)
SIKS
seven
sieben (7)
SEW-en
eight
acht (8)
EJT
nine
neun (9)
NAIN
ten
zehn (10)
TENN
Fragen von Reisenden
Wie viele Sätze auf Englisch brauche ich für eine Reise nach ein englischsprachiges Land?
Etwa fünfzig. Reisende berichten immer wieder, dass eine Handvoll Sätze am meisten gebracht hat, und zwar als Höflichkeit, nicht als Überlebenshilfe: beim Betreten eines Ladens grüßen, danke sagen, höflich fragen. Dieses Kit sind fünfzig Sätze in fünf Tagen zu je zehn, mit den zehn, die zählen, an Tag eins, dazu die Zahlen eins bis zehn als Bonus.
Wie sagt man danke auf Englisch?
Auf Englisch heißt danke “Thank you / Thanks” (THÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)). Als Antwort hört man selten das Schulbuch-„You're welcome“, sondern „No worries“, „That's alright“, „No problem“ oder einfach „Cheers“. Zwei Alltagswörter für Danke überraschen Besucher: „Cheers“ (zugleich Trinkspruch und Abschied) und „Ta“. In Großbritannien wird ununterbrochen gedankt, auch dem Busfahrer beim Aussteigen.
Wie sagt man Entschuldigung auf Englisch?
Um auf dich aufmerksam zu machen oder dich zu entschuldigen, sagst du “Excuse me” (ik-SKJUS mie). So spricht man Fremde und Personal an: sagen, kurz warten, dann fragen. Niemals mit den Fingern schnippen, winken oder „waiter“ rufen – das ist das Einzige, was einen Besucher sofort als unhöflich abstempelt. Im Pub kommt ohnehin niemand an den Tisch: Man stellt sich an die Theke, wartet, bis man an der Reihe ist, und sucht den Blick der Person hinter dem Tresen.
Wie bitte ich auf Englisch um die Rechnung?
Nach der Rechnung fragst du mit “Could we have the bill, please?” (kudd ui häw the BILL, plies). Die Rechnung kommt nie von allein: Niemand will dich hinausdrängen, also musst du fragen. Such den Blick der Bedienung und heb leicht die Hand; ein durch den Raum gerufenes „Zahlen, bitte!“ gibt es hier nicht, eine Unterschrift in die Luft zu malen funktioniert dagegen. In Pubs, Cafés und Ketten zahlt man stattdessen an der Theke oder an der Kasse, oft schon vor dem Essen. In den USA sagt man „the check“; in Irland heißt es wie in Großbritannien „the bill“.
Wie frage ich auf Englisch nach der Toilette?
Frag “Where's the toilet, please?” (uärs the TOI-let, plies). Der Raum heißt in Großbritannien „toilet“, umgangssprachlich „the loo“; das amerikanische „restroom“ oder „bathroom“ versteht man zwar, es klingt hier aber fremd. An den Türen steht „Toilets“, „WC“, „Ladies“ und „Gents“. Öffentliche Toiletten sind selten und kosten manchmal eine kleine Gebühr, nutz also die in Bahnhöfen, Kaufhäusern und Museen; Pub-Toiletten sind für Gäste.
Kann ich wirklich fünfzig Sätze auf Englisch in fünf Tagen lernen?
Ja, bei zehn neuen Sätzen am Tag. Das sind fünf bis acht Minuten täglich mit verteiltem Wiederholen, weil die App die Sätze von Tag eins an den Tagen zwei bis fünf zurückbringt, während du die nächsten zehn hinzunimmst. Fang eine Woche vor der Abreise an, und du kommst mit allen fünfzig an. Das druckbare Blatt ist die Rückversicherung für die Reise selbst.
Vor der Abreise
Über einige Links erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich.
Eine 30-Minuten-Lektion vor der Abreise, um die Sätze mit einem Muttersprachler laut zu sagen. Lehrer auf italki finden →
Words on Repeat · Reise-Kit50 Sätze auf Englisch für deine Reise
wordsonrepeat.com/de/travel-phrases/english · kostenlose Karteikarten mit AusspracheSeite 1 von 3
Tag 1Die zehn, die zählen
Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.
Hello / Good morninghe-LOH / gudd MOO-ning
Hallo / Guten Morgen
Good eveninggudd IEW-ning
Guten Abend
Pleaseplies
Bitte (an jede Bitte angehängt)
Thank you / ThanksTHÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)
Danke / Danke (lockerer)
Excuse meik-SKJUS mie
Entschuldigung (um jemanden anzusprechen)
Sorry, can I just get past?SORR-i, känn ai dschast gett PAAST
Entschuldigung, darf ich mal durch?
Yes / Nojess / noh
Ja / Nein
Sorry, my English isn't very goodSORR-i, mai ING-glisch IS-ent WÄ-ri gudd
Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut
Sorry, I don't understandSORR-i, ai dohnt an-de-STÄND
Entschuldigung, ich verstehe nicht
Goodbye / Byegudd-BAI / BAI
Auf Wiedersehen / Tschüss
Tag 2Café und Restaurant
Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.
A table for two, pleasee TEJ-bl fo TU, plies
Einen Tisch für zwei, bitte
I'd like…aid LAIK
Ich hätte gern… (Kurzform von „I would like“)
Could we see the menu, please?kudd ui SIE the MEN-ju, plies
Könnten wir bitte die Speisekarte haben?
A coffee, pleasee KOFF-i, plies
Einen Kaffee, bitte
Still or sparkling water?STILL o SPAA-kling UOO-ta
Stilles Wasser oder mit Kohlensäure?
Could we have the bill, please?kudd ui häw the BILL, plies
Könnten wir bitte die Rechnung haben?
Can I pay by card?känn ai PEJ bai KAAD
Kann ich mit Karte zahlen?
Cheers!TSCHIE-es
Prost!
Enjoy your mealin-DSCHOI joo MIEL
Guten Appetit
Service chargeSÖÖ-wiss tschaadsch
Servicezuschlag (steht schon auf der Rechnung)
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Tag 3Bezahlen und Einkaufen
Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.
How much is…?hau MATSCH is
Was kostet…?
That's a bit too expensivethäts e bitt tu iks-PEN-siw
Das ist mir ein bisschen zu teuer
Cash or card?KÄSCH o KAAD (ä = offenes a, zwischen deutschem ä und a)
Bar oder mit Karte?
Can I have a receipt, please?känn ai häw e ri-SIET, plies
Kann ich bitte den Kassenbon haben?
I'm just looking, thanksaim dschast LUK-ing, THÄNGKS
Ich schaue mich nur um, danke
That's all, thanksthäts OOL, THÄNGKS
Das ist alles, danke
One of these, pleaseUANN ew thies, plies
Eines davon, bitte
Have you got…?häw ju GOTT
Haben Sie…?
Open / ClosedOH-pen / KLOHSD
Geöffnet / Geschlossen
Sale / TillSEJL / TILL
Ausverkauf / Kasse
Tag 4Unterwegs und Schilder
Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.
Excuse me, where's…?ik-SKJUS mie, UÄRS
Entschuldigung, wo ist…?
Where's the toilet, please?uärs the TOI-let, plies
Wo ist bitte die Toilette?
Where's the station?uärs the STEJ-schen
Wo ist der Bahnhof?
A ticket to Oxford, pleasee TIK-it tu OKS-fed, plies
Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte
Which platform?UITSCH PLÄTT-foom
Von welchem Gleis?
Left / right / straight onLEFT / RAIT / strejt ONN (r: Zunge zurück, kein Rachen-R)
Links / rechts / geradeaus
Way in / Way outUEJ IN / UEJ AUT (u = englisches w, Lippen runden, nicht deutsches w)
Eingang / Ausgang
Push / PullPUSCH / PULL
Drücken / Ziehen
Touch in and touch outTATSCH in end TATSCH aut
Beim Einsteigen und beim Aussteigen die Karte an das Lesegerät halten
Bus stop / Request stopBASS stopp / ri-KUEST stopp
Bushaltestelle / Bedarfshaltestelle
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Tag 5Hotel und Hilfe
Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.
I've got a bookingaiw gott e BUK-ing
Ich habe eine Reservierung
Could I have my key, please?kudd ai häw mai KIE, plies
Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben?
What's the Wi-Fi password?UOTS the UAI-fai PAAS-uöd
Wie lautet das WLAN-Passwort?
What time is breakfast?uott taim is BREK-fest
Wann gibt es Frühstück?
Help!HELP
Hilfe!
I need a doctorai NIED e DOK-ta
Ich brauche einen Arzt
Where's the nearest chemist?uärs the NIE-rest KEM-ist
Wo ist die nächste Apotheke?
Call the police, pleaseKOOL the pe-LIES, plies
Rufen Sie bitte die Polizei
I'm lostaim LOSST
Ich habe mich verlaufen
Could you call me a taxi, please?kudd ju kool mie e TÄK-si, plies
Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen?
BonusZahlen 1–10
oneUANN
eins (1)
twoTU
zwei (2)
threeth-RIE (th = Zungenspitze zwischen die Zähne)
drei (3)
fourFOO
vier (4)
fiveFAIW
fünf (5)
sixSIKS
sechs (6)
sevenSEW-en
sieben (7)
eightEJT
acht (8)
nineNAIN
neun (9)
tenTENN
zehn (10)
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Schneide entlang der gestrichelten Zeilen und falte jeden Streifen an der Mittellinie, sodass der Satz auf der einen und die Bedeutung auf der anderen Seite steht. Druckt einseitig.
Vorderseite
Hello / Good morning
he-LOH / gudd MOO-ning
Rückseite
Hallo / Guten Morgen
Anders als bei uns grüßt man beim Betreten eines Ladens nicht den ganzen Raum, aber die Person, die einen bedient, grüßt man immer. „Good morning“ wird im Alltag zu „Morning“, „Hello“ zu „Hiya“ oder „Hi there“. „You alright?“ ist eine Begrüßung und keine Frage nach deinem Befinden: Die Antwort lautet „Yeah, good, thanks, you?“, nie ein echter Bericht.
Vorderseite
Good evening
gudd IEW-ning
Rückseite
Guten Abend
Etwa ab sechs Uhr abends, und vor allem vom Personal in Restaurants und Hotels; unter Freunden klingt es steif, dort sagt man „Hi“ oder „Evening“. „Good night“ entspricht dem deutschen „Gute Nacht“: nur zum Abschied am Ende des Abends oder vor dem Schlafengehen, nie zur Begrüßung. „Good afternoon“ gibt es zwar, gesprochen hört man es aber selten.
Vorderseite
Please
plies
Rückseite
Bitte (an jede Bitte angehängt)
Es steht am Ende der Bitte, nach einem Komma: „A coffee, please“. Briten benutzen es weit häufiger als wir; wer es weglässt, klingt nicht neutral, sondern unhöflich. Auch nach einem „yes“ ist es Pflicht: „Yes, please“ statt eines bloßen „Yes“. Vorsicht: Unser „bitte“ als Antwort auf ein Danke heißt hier nie „please“, sondern „You're welcome“ oder „No worries“.
Vorderseite
Thank you / Thanks
THÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)
Rückseite
Danke / Danke (lockerer)
Als Antwort hört man selten das Schulbuch-„You're welcome“, sondern „No worries“, „That's alright“, „No problem“ oder einfach „Cheers“. Zwei Alltagswörter für Danke überraschen Besucher: „Cheers“ (zugleich Trinkspruch und Abschied) und „Ta“. In Großbritannien wird ununterbrochen gedankt, auch dem Busfahrer beim Aussteigen.
Vorderseite
Excuse me
ik-SKJUS mie
Rückseite
Entschuldigung (um jemanden anzusprechen)
So spricht man Fremde und Personal an: sagen, kurz warten, dann fragen. Niemals mit den Fingern schnippen, winken oder „waiter“ rufen – das ist das Einzige, was einen Besucher sofort als unhöflich abstempelt. Im Pub kommt ohnehin niemand an den Tisch: Man stellt sich an die Theke, wartet, bis man an der Reihe ist, und sucht den Blick der Person hinter dem Tresen.
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Vorderseite
Sorry, can I just get past?
SORR-i, känn ai dschast gett PAAST
Rückseite
Entschuldigung, darf ich mal durch?
„Sorry“ erledigt hier alles, wofür wir „Entschuldigung“, „Vorsicht“, „Verzeihung“ und sogar ein höfliches Widersprechen haben. Wo ein Deutscher wortlos vorbeigeht, sagt man „sorry“, und wer dich anrempelt, sagt es ebenfalls; das ist Reflex und keine Ironie, erwartet wird ein „sorry“ zurück. „Excuse me“ geht genauso; „Move“ oder „Let me pass“ klingt aggressiv.
Vorderseite
Yes / No
jess / noh
Rückseite
Ja / Nein
Ein nacktes „Yes“ oder „No“ wirkt schroff; fast immer hängt man ein Wort an: „Yes, please“ und „No, thanks“. Gegenüber Spendensammlern und Leuten, die Flyer verteilen, lautet die übliche Absage „No, thanks“ oder „I'm alright, thanks“, im Weitergehen gesagt.
Vorderseite
Sorry, my English isn't very good
SORR-i, mai ING-glisch IS-ent WÄ-ri gudd
Rückseite
Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut
Dieser eine Satz zu Beginn verändert das ganze Gespräch: Man spricht langsamer, lässt Slang weg und wiederholt gern. Er ist die höfliche Art, um langsameres Sprechen zu bitten; auf Deutsch wechselt niemand, das Personal ist an Besucher gewöhnt und bleibt bei Englisch. Bitte also um langsames Englisch statt um eine Übersetzung: „Could you…“ ist die höfliche Form, „Speak slowly!“ klingt wie ein Befehl.
Vorderseite
Sorry, I don't understand
SORR-i, ai dohnt an-de-STÄND
Rückseite
Entschuldigung, ich verstehe nicht
Kombiniere ihn mit „Could you say that again, please?“ oder „Could you write it down?“. Ist dir nur ein Satz entgangen, sagt man „Sorry?“ mit steigender Stimme oder „Pardon?“; das ist unser „Wie bitte?“, ein trockenes „What?“ wirkt unhöflich. Meist liegt es am Akzent und nicht an deinem Englisch: Glasgow, Newcastle und Liverpool überfordern ausländische Besucher und Londoner gleichermaßen.
Vorderseite
Goodbye / Bye
gudd-BAI / BAI
Rückseite
Auf Wiedersehen / Tschüss
Das volle „Goodbye“ ist förmlich; in Läden und Cafés sagen alle „Bye“, „Bye bye“, „Cheers“ oder „See you“. Das Personal schickt einen oft mit einer ganzen Kette hinaus: „Cheers, thanks, bye, take care“. Regional hörst du „Ta-ra“ in den Midlands und im Norden und „Cheerio“ von älteren Sprechern.
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Vorderseite
A table for two, please
e TEJ-bl fo TU, plies
Rückseite
Einen Tisch für zwei, bitte
Im Restaurant setzt man sich nicht selbst hin: Man wartet an der Tür, bis man platziert wird, und wird mit „Have you booked?“ begrüßt – „booking“ ist das übliche Wort für Reservierung. Im Pub steht dagegen niemand am Eingang: freien Tisch suchen, Tischnummer merken, an der Theke bestellen. Beliebte Lokale nehmen Reservierungen online entgegen und halten den Tisch oft nur für ein festes Zeitfenster.
Vorderseite
I'd like…
aid LAIK
Rückseite
Ich hätte gern… (Kurzform von „I would like“)
Die sicherste Bestellformel: „I'd like“ plus Gericht plus „please“. Die volle Form „I would like“ klingt förmlich, und „I want“ klingt wie die Forderung eines Kindes – unser „Ich will“ oder „Ich bekomme“ also bitte nicht wörtlich übersetzen. „Could I have…“ und „Can I get…“ sind ebenso gebräuchlich, Letzteres etwas amerikanisch. Ohne „please“ ist der Satz nicht fertig.
Vorderseite
Could we see the menu, please?
kudd ui SIE the MEN-ju, plies
Rückseite
Könnten wir bitte die Speisekarte haben?
„Could we…, please?“ ist die übliche höfliche Form; ein bloßes „The menu“ versteht man zwar, es klingt aber so knapp wie ein hingeworfenes „Die Karte!“. Im Pub gibt es meist gar keine Bedienung: Die Karte liegt auf dem Tisch oder steht auf einer Tafel, bestellt und bezahlt wird an der Theke. „The wine list“ ist die eigene Weinkarte, „the specials“ sind die Tagesgerichte von der Tafel.
Vorderseite
A coffee, please
e KOFF-i, plies
Rückseite
Einen Kaffee, bitte
„A coffee“ ist in Großbritannien noch keine Bestellung: Man fragt zurück, welchen du willst. „An Americano“ kommt dem Filterkaffee am nächsten, „a flat white“ und „a latte“ sind mit viel Milch, „a cappuccino“ mit Schaum; „white coffee“ heißt in Cafés und Hotels schlicht mit Milch. Umgekehrt gilt dieselbe Falle beim Tee: „a cup of tea“ kommt kräftig und mit Milch, wenn du nicht „black, please“ sagst.
Vorderseite
Still or sparkling water?
STILL o SPAA-kling UOO-ta
Rückseite
Stilles Wasser oder mit Kohlensäure?
„Still“ ist ohne, „sparkling“ mit Kohlensäure, und beides kommt als Flasche, die du bezahlst. Die Antwort, die Geld spart, ist „Just tap water, please“: Lokale mit Alkoholausschank geben Leitungswasser gratis aus, es ist in ganz Großbritannien trinkbar, und danach zu fragen gilt nicht als knauserig, sondern ist völlig normal. Von selbst wird kein Wasser an den Tisch gebracht.
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Vorderseite
Could we have the bill, please?
kudd ui häw the BILL, plies
Rückseite
Könnten wir bitte die Rechnung haben?
Die Rechnung kommt nie von allein: Niemand will dich hinausdrängen, also musst du fragen. Such den Blick der Bedienung und heb leicht die Hand; ein durch den Raum gerufenes „Zahlen, bitte!“ gibt es hier nicht, eine Unterschrift in die Luft zu malen funktioniert dagegen. In Pubs, Cafés und Ketten zahlt man stattdessen an der Theke oder an der Kasse, oft schon vor dem Essen. In den USA sagt man „the check“; in Irland heißt es wie in Großbritannien „the bill“.
Vorderseite
Can I pay by card?
känn ai PEJ bai KAAD
Rückseite
Kann ich mit Karte zahlen?
Fast immer ja: In den Städten nehmen viele Cafés, Busse und Museen ausschließlich Karte, eine Woche ganz ohne Bargeld ist normal; anders als bei uns musst du keinen Geldautomaten suchen. Kleinbeträge zahlt man kontaktlos; liegt der Betrag darüber, verlangt das Gerät die PIN, und mit dem Handy zahlst du überall dort, wo Karten gehen. Marktstände und kleine Landpubs wollen manchmal Bargeld oder setzen einen Mindestbetrag.
Vorderseite
Cheers!
TSCHIE-es
Rückseite
Prost!
Man stößt einmal an und trinkt los; anders als bei uns besteht niemand auf Blickkontakt, ein festes Ritual gibt es nicht. Denk daran, dass „cheers“ im Alltag auch danke und tschüss heißt; du hörst es den ganzen Tag. Die Pub-Sitte, die Besucher überrascht, sind „rounds“: Wer in einer Gruppe ein Getränk ausgegeben bekommt, gibt die nächste Runde aus.
Vorderseite
Enjoy your meal
in-DSCHOI joo MIEL
Rückseite
Guten Appetit
Das sagt die Bedienung, wenn die Teller kommen, meist verkürzt zu „Enjoy“; die Antwort ist einfach „Thank you“. Ein alltägliches „Guten Appetit“ unter Tischgenossen kennt das Englische nicht: Am Tisch sagt man gar nichts, unter Freunden höchstens „Tuck in“. Wenn du das Essen hinterher loben willst, sag „That was lovely, thank you“.
Vorderseite
Service charge
SÖÖ-wiss tschaadsch
Rückseite
Servicezuschlag (steht schon auf der Rechnung)
In Restaurants mit Bedienung steht unten auf der Rechnung oft ein Servicezuschlag von meist 10 bis 12,5 %. Er ist keine Steuer, sondern freiwillig, er ersetzt das Trinkgeld, und bei schlechtem Service darfst du höflich um seine Streichung bitten. Aufgerundet wird hier also nicht: Du nennst beim Zahlen keine Summe wie bei uns. Steht nichts auf der Rechnung, sind rund 10 % üblich; im Pub und an der Bar, wo du am Tresen bestellst, gibt niemand Trinkgeld.
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Vorderseite
How much is…?
hau MATSCH is
Rückseite
Was kostet…?
„How much is this?“ mit einer Zeigegeste löst fast alles; bei mehreren Dingen heißt es „How much are these?“. Der Preis auf dem Schild ist der Preis, den du zahlst: Die Mehrwertsteuer ist wie bei uns schon enthalten, anders als in den USA, wo sie erst an der Kasse dazukommt. Preise spricht man als „three pounds fifty“, geschrieben £3.50; das Kleingeld heißt „p“ (pence).
Vorderseite
That's a bit too expensive
thäts e bitt tu iks-PEN-siw
Rückseite
Das ist mir ein bisschen zu teuer
Britisches Englisch dämpft Absagen: „a bit“ und „sorry“ leisten das, was ein direktes „Das ist zu teuer“ bei uns nicht braucht, hier aber hart klingen würde. Gehandelt wird in Läden, Cafés und Taxis nicht; der Versuch wirkt peinlich statt clever. Auf Straßenmärkten, Trödelmärkten und an Antiquitätenständen darfst du „Is that your best price?“ fragen; wenn du ohne Kauf gehst: „I'll think about it, thanks“.
Vorderseite
Cash or card?
KÄSCH o KAAD (ä = offenes a, zwischen deutschem ä und a)
Rückseite
Bar oder mit Karte?
Diese Frage hörst du an Kassen und Marktständen; die Antwort ist „Card, please“ oder „Cash, please“. Viele sagen inzwischen gleich „Card only“. Kontaktlos hältst du die Karte nur hin; liegt der Betrag über der Kontaktlos-Grenze, fragt das Gerät nach der PIN. Schottische und nordirische Banknoten darfst du in England ausgeben, manche Läden nehmen sie aber nur ungern an.
Vorderseite
Can I have a receipt, please?
känn ai häw e ri-SIET, plies
Rückseite
Kann ich bitte den Kassenbon haben?
Beachte das stumme „p“: „ri-SIET“. Ohne Bon aus dem Laden zu gehen, ist in Großbritannien nicht strafbar; heb ihn trotzdem auf. Wenn du es dir nur anders überlegst, muss dir kein Laden das Geld zurückgeben, und die freiwillige Umtauschregelung verlangt den Bon; für defekte Ware gilt dagegen das Gesetz. Auf eine Steuerrückerstattung am Flughafen solltest du nicht bauen: Tax-free-Shopping für Besucher wurde in Großbritannien 2021 abgeschafft.
Vorderseite
I'm just looking, thanks
aim dschast LUK-ing, THÄNGKS
Rückseite
Ich schaue mich nur um, danke
Das ist die feste Antwort auf „Can I help you at all?“ oder „Are you alright there?“; britisches Verkaufspersonal spricht dich an, statt dich in Ruhe zu lassen. Mit „thanks“ und einem Lächeln gesagt, lässt man dich danach wirklich stöbern; ohne „thanks“ klingt es schnippisch. Niemand erwartet, dass du nach dem Betreten auch etwas kaufst.
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Vorderseite
That's all, thanks
thäts OOL, THÄNGKS
Rückseite
Das ist alles, danke
Damit beendest du die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker oder an der Feinkosttheke, nachdem du jeden Artikel einzeln verlangt hast; „That's it, thanks“ bedeutet dasselbe. Dann kommt die letzte Frage: „Do you want a bag?“ Tragetaschen sind nicht kostenlos, jede kostet ein paar Pence, deshalb bringen die meisten ihre eigene mit.
Vorderseite
One of these, please
UANN ew thies, plies
Rückseite
Eines davon, bitte
Zeigen und sagen: Das funktioniert für Gebäck, Käse, Fahrkarten und alles, was du nicht benennen kannst; für ein anderes Blech heißt es „Two of those, please“. Sieh vorher nach, wo die Schlange anfängt: Anstellen ist in Großbritannien streng und wortlos geregelt und wird ernst genommen, wer sich vordrängelt, erntet böse Blicke statt Worte.
Vorderseite
Have you got…?
häw ju GOTT
Rückseite
Haben Sie…?
„Have you got“ ist die britische Alltagsform; „Do you have“ ist genauso richtig und klingt etwas amerikanisch. Vor Mehrzahl und Unzählbarem steht „any“: „Have you got any batteries?“. Als Antwort erwarte „Sorry, we've run out“, „It's out of stock“ oder „It's just over there, next to the till“.
Vorderseite
Open / Closed
OH-pen / KLOHSD
Rückseite
Geöffnet / Geschlossen
Das kleine Schild an der Tür, darunter meist „Opening hours“ oder „Opening times“. Anders als bei uns wird auch sonntags verkauft, der Sonntag ist dafür kurz: Große Läden in England und Wales dürfen sonntags nur sechs Stunden öffnen, viele also von elf bis fünf, während Schottland keine solche Grenze kennt. Eine Mittagspause gibt es nirgends; Banken und Postämter schließen gegen fünf, Museen gegen sechs.
Vorderseite
Sale / Till
SEJL / TILL
Rückseite
Ausverkauf / Kasse
„Till“ ist das britische Wort für die Kasse: Du hörst „Next till, please“ und siehst „Self-service tills“. Die großen Rabattzeiten sind der Januar und der Sommer; weitere Aufschriften sind „Reduced“, „2 for 1“ und „Buy one get one free“. In amerikanischen Läden heißt derselbe Ort „register“ oder „checkout“.
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Vorderseite
Excuse me, where's…?
ik-SKJUS mie, UÄRS
Rückseite
Entschuldigung, wo ist…?
Fang immer mit „Excuse me“ an; einfach hinzugehen und loszufragen wirkt in Großbritannien schroff. „Where's“ ist die Kurzform von „where is“. Die Antwort kommt über Orientierungspunkte statt über Himmelsrichtungen: „just past the church“, „on your left“, „about five minutes that way“. Der Geldautomat heißt hier „cash machine“ und nicht „ATM“.
Vorderseite
Where's the toilet, please?
uärs the TOI-let, plies
Rückseite
Wo ist bitte die Toilette?
Der Raum heißt in Großbritannien „toilet“, umgangssprachlich „the loo“; das amerikanische „restroom“ oder „bathroom“ versteht man zwar, es klingt hier aber fremd. An den Türen steht „Toilets“, „WC“, „Ladies“ und „Gents“. Öffentliche Toiletten sind selten und kosten manchmal eine kleine Gebühr, nutz also die in Bahnhöfen, Kaufhäusern und Museen; Pub-Toiletten sind für Gäste.
Vorderseite
Where's the station?
uärs the STEJ-schen
Rückseite
Wo ist der Bahnhof?
Sag zur Sicherheit „train station“, denn „the station“ kann auch den Busbahnhof oder die Polizeiwache meinen. Die U-Bahn heißt in London „the Tube“, in Glasgow „the Subway“ und in Newcastle „the Metro“. Fernbusse fahren von einer „coach station“ ab, und das ist nicht derselbe Ort wie der örtliche Busbahnhof.
Vorderseite
A ticket to Oxford, please
e TIK-it tu OKS-fed, plies
Rückseite
Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte
„Single“ ist die einfache Fahrt, „return“ die Hin- und Rückfahrt, ein „day return“ bringt dich am selben Tag zurück. „Off-peak“ ist deutlich billiger, gilt aber nicht im morgendlichen Berufsverkehr, und ein „advance“-Ticket gilt nur für genau den gebuchten Zug, ähnlich der Zugbindung beim Sparpreis. Kauf vor dem Einsteigen am Automaten oder am Schalter; in London hältst du stattdessen nur die Karte hin.
Vorderseite
Which platform?
UITSCH PLÄTT-foom
Rückseite
Von welchem Gleis?
Britische Bahnhöfe zeigen das Gleis erst wenige Minuten vor der Abfahrt an, deshalb starrt die ganze Halle auf die Anzeigetafeln; dieses Warten ist normal und keine Verspätung. Ein festes Gleis oder einen Wagenstandanzeiger wie bei uns gibt es nicht. Die Durchsage lautet „The train now standing at platform four…“; Amerikaner sagen dazu „track“.
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Vorderseite
Left / right / straight on
LEFT / RAIT / strejt ONN (r: Zunge zurück, kein Rachen-R)
Rückseite
Links / rechts / geradeaus
Diese drei Wörter musst du aus der Antwort heraushören. Wegbeschreibungen laufen über „straight on“ statt „straight ahead“, dazu „take the second on the right“, „carry on down“ und das optimistische „you can't miss it“. Wichtiger als die Wörter ist ein Sicherheitshinweis: Der Verkehr fährt links, schau am Bordstein zuerst nach rechts.
Vorderseite
Way in / Way out
UEJ IN / UEJ AUT (u = englisches w, Lippen runden, nicht deutsches w)
Rückseite
Eingang / Ausgang
Auf britischen Schildern steht meist „Way in“ und „Way out“ statt „Entrance“ und „Exit“; in der U-Bahn folgst du „Way out“ nach draußen und suchst ein „Exit“ dort vergeblich. „Exit“ steht auf Autobahnen sowie auf „Fire exit“ und „Emergency exit“. „No entry“ heißt: nicht hindurchgehen; an Gebäuden steht oft „Main entrance“.
Vorderseite
Push / Pull
PUSCH / PULL
Rückseite
Drücken / Ziehen
„Pull“ reimt sich auf „full“ und hat ein kurzes u. Auf Knöpfen steht „Press“; in vielen Zügen geht die Tür nicht von selbst auf: Sobald der Zug steht, den leuchtenden Knopf drücken. Zwei weitere Schilder solltest du kennen: „Mind the gap“ in der U-Bahn und „Mind your head“ in alten Pubs.
Vorderseite
Touch in and touch out
TATSCH in end TATSCH aut
Rückseite
Beim Einsteigen und beim Aussteigen die Karte an das Lesegerät halten
Das ist der Fehler, der in London Geld kostet. In der Tube, der Overground und den Zügen innerhalb Londons hältst du deine kontaktlose Karte oder die Oyster beim Start und noch einmal am Ziel an das gelbe Lesegerät; wer das Auschecken vergisst, zahlt den Höchstpreis für die Fahrt. Nimm beide Male dieselbe Karte, nie eine Karte für zwei Personen und nie Karte und Handy mit demselben Konto. Im Bus wird nur beim Einsteigen aufgelegt. Ohne gültigen Fahrschein verlangen Kontrolleure ein erhöhtes Beförderungsentgelt, die „penalty fare“.
Vorderseite
Bus stop / Request stop
BASS stopp / ri-KUEST stopp
Rückseite
Bushaltestelle / Bedarfshaltestelle
An einer „request stop“ hält der Bus nur, wenn du beim Herannahen den Arm ausstreckst; zum Aussteigen drückst du den roten Knopf und wartest auf die Anzeige „Bus stopping“. Londoner Busse nehmen überhaupt kein Bargeld: Beim Einsteigen hältst du eine kontaktlose Karte oder die Oyster an das Gerät. Außerhalb Londons zahlst du oft beim Fahrer, mit Karte oder bar, und sagst ihm, wohin du möchtest.
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Vorderseite
I've got a booking
aiw gott e BUK-ing
Rückseite
Ich habe eine Reservierung
„Booking“ ist das britische Alltagswort, „reservation“ ist ebenso richtig und etwas förmlicher. Die Rezeption fragt nach dem Namen und nach einer Karte, die als Sicherheit für Extras hinterlegt und nicht belastet wird, oft auch nach einem Lichtbildausweis. Der Check-in ist meist ab zwei oder drei Uhr nachmittags, auschecken musst du bis zehn oder elf Uhr; das Gepäck wird davor und danach auf Wunsch aufbewahrt.
Vorderseite
Could I have my key, please?
kudd ai häw mai KIE, plies
Rückseite
Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben?
„Could I have…, please?“ ist die höfliche Formel für alles an der Rezeption. Die meisten Hotels geben dir eine „key card“, die im Zimmer auch den Strom einschaltet; zieh sie erst beim Verlassen aus dem Schlitz. Dreistellige Zimmernummern werden meist zerlegt gesprochen: Zimmer 214 ist „two fourteen“ oder „two one four“, nicht „zweihundertvierzehn“. Der Empfang heißt „reception“, nicht amerikanisch „front desk“.
Vorderseite
What's the Wi-Fi password?
UOTS the UAI-fai PAAS-uöd
Rückseite
Wie lautet das WLAN-Passwort?
Das Wort „WLAN“ kennt dort niemand: Es heißt „Wi-Fi“ und wird „UAI-fai“ gesprochen, nie „wee-fee“ und nicht mit deutschem W. In Hotels und Cafés ist es normalerweise kostenlos; manchmal werden Zimmernummer und Nachname verlangt oder du musst auf einer Anmeldeseite ein Häkchen setzen. Nützliche Nachfragen sind „Is it free?“ und „What's the network called?“; in Cafés und Pubs steht das Passwort auf einem Kärtchen an der Kasse oder auf dem Bon.
Vorderseite
What time is breakfast?
uott taim is BREK-fest
Rückseite
Wann gibt es Frühstück?
Frag gleich auch „Is breakfast included?“, denn oft wird es extra berechnet. Ein „full English“ ist der warme Teller mit Ei, Bacon, Wurst, Bohnen und Toast, ein „continental“ nur Brot, Gebäck und Müsli. Aufpassen bei der britischen Uhrzeit: „half nine“ heißt halb zehn, also 9:30, und nicht 8:30, wie unser „halb neun“.
Vorderseite
Help!
HELP
Rückseite
Hilfe!
Ruf es laut; auf dieses eine Wort reagieren alle. Die Notrufnummer im ganzen Vereinigten Königreich ist die 999, und die europäische 112 funktioniert von jedem Telefon aus ebenfalls. Die Zentrale fragt „Which service do you need?“, und du antwortest „Ambulance“, „Police“ oder „Fire“. Wer am Handy nicht gefahrlos sprechen kann, kann sich vorab für den Notruf per SMS registrieren.
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Vorderseite
I need a doctor
ai NIED e DOK-ta
Rückseite
Ich brauche einen Arzt
Im Notfall wählst du die 999 und verlangst „an ambulance“; für dringende Fälle, die kein Notfall sind, gibt es in England, Schottland und Wales die kostenlose 111 mit NHS-Beratung. Die Notaufnahme heißt „A&E“ („accident and emergency“), gesprochen „ej end ie“, nicht „ER“. Mit deiner Europäischen Krankenversicherungskarte (Rückseite der Versichertenkarte) behandelt dich der NHS auch nach dem Brexit wie Einheimische, sofern die Behandlung nicht warten kann; den Rücktransport deckt sie nicht, eine Auslandsreise-Krankenversicherung lohnt sich also trotzdem.
Vorderseite
Where's the nearest chemist?
uärs the NIE-rest KEM-ist
Rückseite
Wo ist die nächste Apotheke?
Die Apotheke heißt im Alltag „the chemist“ oder „the chemist's“ – gemeint ist kein Chemiker –, die größte Kette ist Boots, und das Zeichen ist ein grünes Kreuz. Das „ch“ spricht man wie ein „k“. Apotheker beraten kostenlos an der Theke und empfehlen Mittel ohne Termin; viele Medikamente, die anderswo frei verkäuflich sind, brauchen hier allerdings ein Rezept, und Schmerzmittel gibt es nur in kleinen Packungen.
Vorderseite
Call the police, please
KOOL the pe-LIES, plies
Rückseite
Rufen Sie bitte die Polizei
Die 999 ist für Straftaten, die gerade passieren, und für jede Gefahr; einen Diebstahl, den du nur noch meldest, gibst du unter 101 oder online an. Fürs Telefonieren sagen Briten genauso oft „ring“ oder „phone“ wie „call“. Lass dir eine „crime reference number“ geben, deine Versicherung wird sie verlangen. Polizisten auf der Straße sind ansprechbar und die normalen Ansprechpartner, wenn etwas schiefgegangen ist.
Vorderseite
I'm lost
aim LOSST
Rückseite
Ich habe mich verlaufen
Hilfsbereit werden die Leute durch die typischen Abschwächer: „Sorry to bother you“ davor und „a bit“ mittendrin; ohne sie klingt der Satz eher nach Notlage als nach einer harmlosen Frage. Halte die Adresse oder eine Karte auf dem Handy bereit, die du zeigen kannst. Verwechsle ihn nicht mit „I've lost my phone“: Dabei geht es um einen verlorenen Gegenstand und nicht um dich selbst.
Vorderseite
Could you call me a taxi, please?
kudd ju kool mie e TÄK-si, plies
Rückseite
Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen?
Hotels und Restaurants rufen gern eines für dich. Anders als bei uns darfst du nicht jedes Taxi auf der Straße heranwinken: In London sind das nur die „black cabs“ mit leuchtendem gelbem „TAXI“-Schild, und die fahren mit Taxameter. Jedes andere Auto, ein „minicab“ oder „private hire“, muss vorher telefonisch oder per App bestellt werden. Steig nie in ein Auto, dessen Fahrer dir auf der Straße eine Fahrt anbietet: Ein nicht bestelltes Minicab ist illegal und nicht versichert.
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Vorderseite
one
UANN
Rückseite
eins (1)
Gesprochen „uann“, also wie „won“ und nicht wie „oun“. Bei der Bahn heißt die Fahrkarte für eine Richtung „a single“; „one way“ versteht man zwar, es ist aber der amerikanische Ausdruck. „One of these“ plus Zeigefinger löst die meisten Probleme im Laden.
Vorderseite
two
TU
Rückseite
zwei (2)
Das „w“ ist stumm: Es klingt genau wie „to“ und „too“. „For two, please“ genügt an der Restauranttür, „Two of those, please“ an der Theke.
Vorderseite
three
th-RIE (th = Zungenspitze zwischen die Zähne)
Rückseite
drei (3)
Für das „th“ kommt die Zungenspitze zwischen die Zähne; ein deutsches „s“ oder „f“ macht daraus ein anderes Wort, denn „tree“ und „free“ gibt es wirklich. Gleis-, Zimmer- und Busnummern werden einfach als Zahl vorgelesen.
Vorderseite
four
FOO
Rückseite
vier (4)
Es klingt genau wie „for“, das „r“ am Ende wird nicht gesprochen. Britische Busse tragen Nummern: „the number four“ oder einfach „the 4“. Verwechsle es nicht mit „forty“, das ist eine andere Zahl.
Vorderseite
five
FAIW
Rückseite
fünf (5)
Das „v“ klingt wie ein deutsches „w“, also „faiw“ und nicht „faif“. Preise sagt man als „five pounds fifty“ und schreibt sie £5.50; die kleinen Münzen heißen „pence“, abgekürzt „p“ und gesprochen „pie“. Ein Fünf-Pfund-Schein ist „a fiver“.
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Vorderseite
six
SIKS
Rückseite
sechs (6)
Fahrpläne benutzen die 24-Stunden-Zeit, ein Zug steht also als 18:05 da; gesprochen wird aber in zwölf: „six o'clock“, „six in the evening“ oder „six pm“. Ein „achtzehn Uhr fünf“ sagt dort niemand.
Vorderseite
seven
SEW-en
Rückseite
sieben (7)
Zwei Silben, betont auf der ersten. Achtung bei „half seven“: Es heißt halb acht, also 7:30, und nicht 6:30, wie unser „halb sieben“.
Vorderseite
eight
EJT
Rückseite
acht (8)
Das „gh“ ist stumm, es klingt wie „ate“. Acht Uhr ist nach britischen Maßstäben spät reserviert: Pubs und viele Küchen hören gegen neun auf, Essen auszugeben.
Vorderseite
nine
NAIN
Rückseite
neun (9)
Reimt sich auf „line“. Merk es dir als Notrufnummer, gesprochen „nain nain nain“. Die Stockwerke zählt man wie bei uns: „ground floor“ ist das Erdgeschoss, der „first floor“ liegt eine Treppe höher.
Vorderseite
ten
TENN
Rückseite
zehn (10)
„Ten minutes' walk“ ist die Antwort, die man sich erhofft, wenn man nach dem Weg fragt. Ein Zehn-Pfund-Schein heißt „a tenner“; zwanzig ist „twenty“ und hundert „a hundred“.