Reise-Kit · für ein englischsprachiges Land

Englisch Reise-Kit50 Sätze auf Englisch für deine Reise, mit Aussprache

  1. noch 5 Tage
    Tag 1 hier starten
    Die zehn, die zählen
    • Hello / Good morning
    • Good evening
    10 Sätze~10 Min.
  2. noch 4 Tage
    Tag 2
    Café und Restaurant
    • A table for two, please
    • I'd like…
    10 Sätze~10 Min.
  3. noch 3 Tage
    Tag 3
    Bezahlen und Einkaufen
    • How much is…?
    • That's a bit too expensive
    10 Sätze~10 Min.
  4. noch 2 Tage
    Tag 4
    Unterwegs und Schilder
    • Excuse me, where's…?
    • Where's the toilet, please?
    10 Sätze~10 Min.
  5. noch 1 Tag
    Tag 5
    Hotel und Hilfe
    • I've got a booking
    • Could I have my key, please?
    10 Sätze~10 Min.
  6. Deine Reise
    50 Sätze bereit
Morgen geht es los? Mach nur Tag eins: die zehn Sätze, die zählen. Zehn Minuten, und du kommst an und kannst grüßen, bitte und danke sagen und dich entschuldigen. Tag eins starten
Bonus Zahlen 1–10 · 10 Karten · an jedem Tag

Zehn am Tag, fünf Tage, jeweils etwa zehn Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.

1Hello / Good morning
2he-LOH / gudd MOO-ning
3Hallo / Guten Morgen
4Anders als bei uns grüßt man beim Betreten eines Ladens nicht den ganzen Raum, aber die Person, die einen bedient, grüßt man immer. „Good morning“ wird im Alltag zu „Morning“, „Hello“ zu „Hiya“ oder „Hi there“. „You alright?“ ist eine Begrüßung und keine Frage nach deinem Befinden: Die Antwort lautet „Yeah, good, thanks, you?“, nie ein echter Bericht.
  1. 1Der Satz so, wie ihn ein Einheimischer zu einem Touristen sagt
  2. 2Wie man ihn sagt: betonte Silbe in Großbuchstaben
  3. 3Was er bedeutet
  4. 4Der Hinweis: wann man ihn sagt und welchen Fehler Touristen in ein englischsprachiges Land machen

Tag eins öffnet sich in deinem Browser, ohne Konto. Stapeldetails.

  • Mit kostenlosem Konto
  • Fortschritt gespeichert
  • Tage 2–5 eingeplant
  • drei Lernarten: umdrehen, umgekehrt, tippen
  • Quiz und Kreuzworträtsel, wenn Karten langweilig werden
  • Erinnerungen, wenn Karten fällig sind
50 Sätze + 10 Zahlen5 Tage · ~10 Min./TagAussprache auf jeder KarteVerteiltes Wiederholen
Tag 1

Die zehn, die zählen

10 Sätze

Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.

  1. Hello / Good morning he-LOH / gudd MOO-ning
    Hallo / Guten Morgen
    Anders als bei uns grüßt man beim Betreten eines Ladens nicht den ganzen Raum, aber die Person, die einen bedient, grüßt man immer. „Good morning“ wird im Alltag zu „Morning“, „Hello“ zu „Hiya“ oder „Hi there“. „You alright?“ ist eine Begrüßung und keine Frage nach deinem Befinden: Die Antwort lautet „Yeah, good, thanks, you?“, nie ein echter Bericht.
    Morning! – Morning. You alright? — Morgen! – Morgen. Alles klar?
  2. Good evening gudd IEW-ning formal
    Guten Abend
    Etwa ab sechs Uhr abends, und vor allem vom Personal in Restaurants und Hotels; unter Freunden klingt es steif, dort sagt man „Hi“ oder „Evening“. „Good night“ entspricht dem deutschen „Gute Nacht“: nur zum Abschied am Ende des Abends oder vor dem Schlafengehen, nie zur Begrüßung. „Good afternoon“ gibt es zwar, gesprochen hört man es aber selten.
    Good evening. Have you got a table for two? – Of course, follow me. — Guten Abend. Haben Sie einen Tisch für zwei Personen? – Natürlich, folgen Sie mir.
  3. Please plies
    Bitte (an jede Bitte angehängt)
    Es steht am Ende der Bitte, nach einem Komma: „A coffee, please“. Briten benutzen es weit häufiger als wir; wer es weglässt, klingt nicht neutral, sondern unhöflich. Auch nach einem „yes“ ist es Pflicht: „Yes, please“ statt eines bloßen „Yes“. Vorsicht: Unser „bitte“ als Antwort auf ein Danke heißt hier nie „please“, sondern „You're welcome“ oder „No worries“.
    A flat white, please. – Anything else? — Einen Kaffee mit Milch, bitte. – Sonst noch etwas?
  4. Thank you / Thanks THÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)
    Danke / Danke (lockerer)
    Als Antwort hört man selten das Schulbuch-„You're welcome“, sondern „No worries“, „That's alright“, „No problem“ oder einfach „Cheers“. Zwei Alltagswörter für Danke überraschen Besucher: „Cheers“ (zugleich Trinkspruch und Abschied) und „Ta“. In Großbritannien wird ununterbrochen gedankt, auch dem Busfahrer beim Aussteigen.
    Thanks a lot. – No worries. — Vielen Dank. – Kein Problem.
  5. Excuse me ik-SKJUS mie
    Entschuldigung (um jemanden anzusprechen)
    So spricht man Fremde und Personal an: sagen, kurz warten, dann fragen. Niemals mit den Fingern schnippen, winken oder „waiter“ rufen – das ist das Einzige, was einen Besucher sofort als unhöflich abstempelt. Im Pub kommt ohnehin niemand an den Tisch: Man stellt sich an die Theke, wartet, bis man an der Reihe ist, und sucht den Blick der Person hinter dem Tresen.
    Excuse me, could we order? – Yes, of course. — Entschuldigung, können wir bestellen? – Ja, natürlich.
  6. Sorry, can I just get past? SORR-i, känn ai dschast gett PAAST
    Entschuldigung, darf ich mal durch?
    „Sorry“ erledigt hier alles, wofür wir „Entschuldigung“, „Vorsicht“, „Verzeihung“ und sogar ein höfliches Widersprechen haben. Wo ein Deutscher wortlos vorbeigeht, sagt man „sorry“, und wer dich anrempelt, sagt es ebenfalls; das ist Reflex und keine Ironie, erwartet wird ein „sorry“ zurück. „Excuse me“ geht genauso; „Move“ oder „Let me pass“ klingt aggressiv.
    Sorry, can I just get past? – Of course, sorry. — Entschuldigung, darf ich mal durch? – Ja klar, Entschuldigung.
  7. Yes / No jess / noh
    Ja / Nein
    Ein nacktes „Yes“ oder „No“ wirkt schroff; fast immer hängt man ein Wort an: „Yes, please“ und „No, thanks“. Gegenüber Spendensammlern und Leuten, die Flyer verteilen, lautet die übliche Absage „No, thanks“ oder „I'm alright, thanks“, im Weitergehen gesagt.
    Would you like a bag? – No, thanks. — Möchten Sie eine Tüte? – Nein, danke.
  8. Sorry, my English isn't very good SORR-i, mai ING-glisch IS-ent WÄ-ri gudd
    Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut
    Dieser eine Satz zu Beginn verändert das ganze Gespräch: Man spricht langsamer, lässt Slang weg und wiederholt gern. Er ist die höfliche Art, um langsameres Sprechen zu bitten; auf Deutsch wechselt niemand, das Personal ist an Besucher gewöhnt und bleibt bei Englisch. Bitte also um langsames Englisch statt um eine Übersetzung: „Could you…“ ist die höfliche Form, „Speak slowly!“ klingt wie ein Befehl.
    Sorry, my English isn't very good. Could you speak more slowly? – Of course, no problem. — Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut. Könnten Sie bitte langsamer sprechen? – Ja, natürlich, kein Problem.
  9. Sorry, I don't understand SORR-i, ai dohnt an-de-STÄND
    Entschuldigung, ich verstehe nicht
    Kombiniere ihn mit „Could you say that again, please?“ oder „Could you write it down?“. Ist dir nur ein Satz entgangen, sagt man „Sorry?“ mit steigender Stimme oder „Pardon?“; das ist unser „Wie bitte?“, ein trockenes „What?“ wirkt unhöflich. Meist liegt es am Akzent und nicht an deinem Englisch: Glasgow, Newcastle und Liverpool überfordern ausländische Besucher und Londoner gleichermaßen.
    Sorry, I don't understand. Could you say that again? – Sure, no problem. — Entschuldigung, ich verstehe nicht. Könnten Sie das bitte wiederholen? – Ja, klar, kein Problem.
  10. Goodbye / Bye gudd-BAI / BAI
    Auf Wiedersehen / Tschüss
    Das volle „Goodbye“ ist förmlich; in Läden und Cafés sagen alle „Bye“, „Bye bye“, „Cheers“ oder „See you“. Das Personal schickt einen oft mit einer ganzen Kette hinaus: „Cheers, thanks, bye, take care“. Regional hörst du „Ta-ra“ in den Midlands und im Norden und „Cheerio“ von älteren Sprechern.
    Thanks, bye! – Cheers, see you! — Danke, tschüss! – Danke, bis bald!

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Tag 2

Café und Restaurant

10 Sätze

Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.

  1. A table for two, please e TEJ-bl fo TU, plies
    Einen Tisch für zwei, bitte
    Im Restaurant setzt man sich nicht selbst hin: Man wartet an der Tür, bis man platziert wird, und wird mit „Have you booked?“ begrüßt – „booking“ ist das übliche Wort für Reservierung. Im Pub steht dagegen niemand am Eingang: freien Tisch suchen, Tischnummer merken, an der Theke bestellen. Beliebte Lokale nehmen Reservierungen online entgegen und halten den Tisch oft nur für ein festes Zeitfenster.
    A table for two, please. – Have you booked? — Einen Tisch für zwei Personen, bitte. – Haben Sie reserviert?
  2. I'd like… aid LAIK Satzmuster
    Ich hätte gern… (Kurzform von „I would like“)
    Die sicherste Bestellformel: „I'd like“ plus Gericht plus „please“. Die volle Form „I would like“ klingt förmlich, und „I want“ klingt wie die Forderung eines Kindes – unser „Ich will“ oder „Ich bekomme“ also bitte nicht wörtlich übersetzen. „Could I have…“ und „Can I get…“ sind ebenso gebräuchlich, Letzteres etwas amerikanisch. Ohne „please“ ist der Satz nicht fertig.
    I'd like the fish and chips, please. I'd like a cup of tea, please. — Ich hätte gern die Fish and Chips, bitte. Ich hätte gern eine Tasse Tee, bitte.
  3. Could we see the menu, please? kudd ui SIE the MEN-ju, plies
    Könnten wir bitte die Speisekarte haben?
    „Could we…, please?“ ist die übliche höfliche Form; ein bloßes „The menu“ versteht man zwar, es klingt aber so knapp wie ein hingeworfenes „Die Karte!“. Im Pub gibt es meist gar keine Bedienung: Die Karte liegt auf dem Tisch oder steht auf einer Tafel, bestellt und bezahlt wird an der Theke. „The wine list“ ist die eigene Weinkarte, „the specials“ sind die Tagesgerichte von der Tafel.
    Could we see the menu, please? – Here you are. — Könnten wir bitte die Speisekarte haben? – Bitte sehr.
  4. A coffee, please e KOFF-i, plies
    Einen Kaffee, bitte
    „A coffee“ ist in Großbritannien noch keine Bestellung: Man fragt zurück, welchen du willst. „An Americano“ kommt dem Filterkaffee am nächsten, „a flat white“ und „a latte“ sind mit viel Milch, „a cappuccino“ mit Schaum; „white coffee“ heißt in Cafés und Hotels schlicht mit Milch. Umgekehrt gilt dieselbe Falle beim Tee: „a cup of tea“ kommt kräftig und mit Milch, wenn du nicht „black, please“ sagst.
    A coffee, please. – Americano or latte? — Einen Kaffee, bitte. – Schwarzen Kaffee oder mit Milch?
  5. Still or sparkling water? STILL o SPAA-kling UOO-ta
    Stilles Wasser oder mit Kohlensäure?
    „Still“ ist ohne, „sparkling“ mit Kohlensäure, und beides kommt als Flasche, die du bezahlst. Die Antwort, die Geld spart, ist „Just tap water, please“: Lokale mit Alkoholausschank geben Leitungswasser gratis aus, es ist in ganz Großbritannien trinkbar, und danach zu fragen gilt nicht als knauserig, sondern ist völlig normal. Von selbst wird kein Wasser an den Tisch gebracht.
    Still or sparkling? – Tap water is fine, thanks. — Still oder mit Kohlensäure? – Leitungswasser reicht, danke.
  6. Could we have the bill, please? kudd ui häw the BILL, plies
    Könnten wir bitte die Rechnung haben?
    Die Rechnung kommt nie von allein: Niemand will dich hinausdrängen, also musst du fragen. Such den Blick der Bedienung und heb leicht die Hand; ein durch den Raum gerufenes „Zahlen, bitte!“ gibt es hier nicht, eine Unterschrift in die Luft zu malen funktioniert dagegen. In Pubs, Cafés und Ketten zahlt man stattdessen an der Theke oder an der Kasse, oft schon vor dem Essen. In den USA sagt man „the check“; in Irland heißt es wie in Großbritannien „the bill“.
    Could we have the bill, please? – I'll bring it over. — Könnten wir bitte die Rechnung haben? – Ich bringe sie Ihnen.
  7. Can I pay by card? känn ai PEJ bai KAAD
    Kann ich mit Karte zahlen?
    Fast immer ja: In den Städten nehmen viele Cafés, Busse und Museen ausschließlich Karte, eine Woche ganz ohne Bargeld ist normal; anders als bei uns musst du keinen Geldautomaten suchen. Kleinbeträge zahlt man kontaktlos; liegt der Betrag darüber, verlangt das Gerät die PIN, und mit dem Handy zahlst du überall dort, wo Karten gehen. Marktstände und kleine Landpubs wollen manchmal Bargeld oder setzen einen Mindestbetrag.
    Can I pay by card? – Yes, card only actually. — Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, wir nehmen sogar nur Karte.
  8. Cheers! TSCHIE-es informal
    Prost!
    Man stößt einmal an und trinkt los; anders als bei uns besteht niemand auf Blickkontakt, ein festes Ritual gibt es nicht. Denk daran, dass „cheers“ im Alltag auch danke und tschüss heißt; du hörst es den ganzen Tag. Die Pub-Sitte, die Besucher überrascht, sind „rounds“: Wer in einer Gruppe ein Getränk ausgegeben bekommt, gibt die nächste Runde aus.
    Cheers! – Cheers, thanks for coming. — Prost! – Prost, danke fürs Kommen.
  9. Enjoy your meal in-DSCHOI joo MIEL
    Guten Appetit
    Das sagt die Bedienung, wenn die Teller kommen, meist verkürzt zu „Enjoy“; die Antwort ist einfach „Thank you“. Ein alltägliches „Guten Appetit“ unter Tischgenossen kennt das Englische nicht: Am Tisch sagt man gar nichts, unter Freunden höchstens „Tuck in“. Wenn du das Essen hinterher loben willst, sag „That was lovely, thank you“.
    Enjoy your meal. – Thank you, it looks lovely. — Guten Appetit. – Danke, das sieht wirklich gut aus.
  10. Service charge SÖÖ-wiss tschaadsch Schild
    Servicezuschlag (steht schon auf der Rechnung)
    In Restaurants mit Bedienung steht unten auf der Rechnung oft ein Servicezuschlag von meist 10 bis 12,5 %. Er ist keine Steuer, sondern freiwillig, er ersetzt das Trinkgeld, und bei schlechtem Service darfst du höflich um seine Streichung bitten. Aufgerundet wird hier also nicht: Du nennst beim Zahlen keine Summe wie bei uns. Steht nichts auf der Rechnung, sind rund 10 % üblich; im Pub und an der Bar, wo du am Tresen bestellst, gibt niemand Trinkgeld.
    A discretionary service charge of 12.5% has been added to your bill. — Ein freiwilliger Servicezuschlag von 12,5 % wurde bereits auf Ihre Rechnung gesetzt.
Tag 3

Bezahlen und Einkaufen

10 Sätze

Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.

  1. How much is…? hau MATSCH is Satzmuster
    Was kostet…?
    „How much is this?“ mit einer Zeigegeste löst fast alles; bei mehreren Dingen heißt es „How much are these?“. Der Preis auf dem Schild ist der Preis, den du zahlst: Die Mehrwertsteuer ist wie bei uns schon enthalten, anders als in den USA, wo sie erst an der Kasse dazukommt. Preise spricht man als „three pounds fifty“, geschrieben £3.50; das Kleingeld heißt „p“ (pence).
    How much is this? How much is a day ticket? — Was kostet das? Was kostet eine Tageskarte?
  2. That's a bit too expensive thäts e bitt tu iks-PEN-siw
    Das ist mir ein bisschen zu teuer
    Britisches Englisch dämpft Absagen: „a bit“ und „sorry“ leisten das, was ein direktes „Das ist zu teuer“ bei uns nicht braucht, hier aber hart klingen würde. Gehandelt wird in Läden, Cafés und Taxis nicht; der Versuch wirkt peinlich statt clever. Auf Straßenmärkten, Trödelmärkten und an Antiquitätenständen darfst du „Is that your best price?“ fragen; wenn du ohne Kauf gehst: „I'll think about it, thanks“.
    That's a bit too expensive for me, sorry. – No problem, have a look around. — Das ist mir leider ein bisschen zu teuer. – Kein Problem, schauen Sie sich in Ruhe um.
  3. Cash or card? KÄSCH o KAAD (ä = offenes a, zwischen deutschem ä und a)
    Bar oder mit Karte?
    Diese Frage hörst du an Kassen und Marktständen; die Antwort ist „Card, please“ oder „Cash, please“. Viele sagen inzwischen gleich „Card only“. Kontaktlos hältst du die Karte nur hin; liegt der Betrag über der Kontaktlos-Grenze, fragt das Gerät nach der PIN. Schottische und nordirische Banknoten darfst du in England ausgeben, manche Läden nehmen sie aber nur ungern an.
    Cash or card? – Card, please. — Bar oder mit Karte? – Mit Karte, bitte.
  4. Can I have a receipt, please? känn ai häw e ri-SIET, plies
    Kann ich bitte den Kassenbon haben?
    Beachte das stumme „p“: „ri-SIET“. Ohne Bon aus dem Laden zu gehen, ist in Großbritannien nicht strafbar; heb ihn trotzdem auf. Wenn du es dir nur anders überlegst, muss dir kein Laden das Geld zurückgeben, und die freiwillige Umtauschregelung verlangt den Bon; für defekte Ware gilt dagegen das Gesetz. Auf eine Steuerrückerstattung am Flughafen solltest du nicht bauen: Tax-free-Shopping für Besucher wurde in Großbritannien 2021 abgeschafft.
    Can I have a receipt, please? – Printed or by email? — Kann ich bitte den Kassenbon haben? – Ausgedruckt oder per E-Mail?
  5. I'm just looking, thanks aim dschast LUK-ing, THÄNGKS
    Ich schaue mich nur um, danke
    Das ist die feste Antwort auf „Can I help you at all?“ oder „Are you alright there?“; britisches Verkaufspersonal spricht dich an, statt dich in Ruhe zu lassen. Mit „thanks“ und einem Lächeln gesagt, lässt man dich danach wirklich stöbern; ohne „thanks“ klingt es schnippisch. Niemand erwartet, dass du nach dem Betreten auch etwas kaufst.
    Can I help you at all? – I'm just looking, thanks. — Kann ich Ihnen behilflich sein? – Ich schaue mich nur um, danke.
  6. That's all, thanks thäts OOL, THÄNGKS
    Das ist alles, danke
    Damit beendest du die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker oder an der Feinkosttheke, nachdem du jeden Artikel einzeln verlangt hast; „That's it, thanks“ bedeutet dasselbe. Dann kommt die letzte Frage: „Do you want a bag?“ Tragetaschen sind nicht kostenlos, jede kostet ein paar Pence, deshalb bringen die meisten ihre eigene mit.
    Anything else? – That's all, thanks. – Do you want a bag? — Sonst noch etwas? – Nein, das ist alles, danke. – Möchten Sie eine Tüte?
  7. One of these, please UANN ew thies, plies
    Eines davon, bitte
    Zeigen und sagen: Das funktioniert für Gebäck, Käse, Fahrkarten und alles, was du nicht benennen kannst; für ein anderes Blech heißt es „Two of those, please“. Sieh vorher nach, wo die Schlange anfängt: Anstellen ist in Großbritannien streng und wortlos geregelt und wird ernst genommen, wer sich vordrängelt, erntet böse Blicke statt Worte.
    One of these, please. – The sausage roll? – Yes, that one, thanks. — Eines davon, bitte. – Das Würstchen im Blätterteig? – Ja, genau das, danke.
  8. Have you got…? häw ju GOTT Satzmuster
    Haben Sie…?
    „Have you got“ ist die britische Alltagsform; „Do you have“ ist genauso richtig und klingt etwas amerikanisch. Vor Mehrzahl und Unzählbarem steht „any“: „Have you got any batteries?“. Als Antwort erwarte „Sorry, we've run out“, „It's out of stock“ oder „It's just over there, next to the till“.
    Have you got this in a medium? Have you got any sun cream? — Haben Sie das in Größe M? Haben Sie Sonnencreme?
  9. Open / Closed OH-pen / KLOHSD Schild
    Geöffnet / Geschlossen
    Das kleine Schild an der Tür, darunter meist „Opening hours“ oder „Opening times“. Anders als bei uns wird auch sonntags verkauft, der Sonntag ist dafür kurz: Große Läden in England und Wales dürfen sonntags nur sechs Stunden öffnen, viele also von elf bis fünf, während Schottland keine solche Grenze kennt. Eine Mittagspause gibt es nirgends; Banken und Postämter schließen gegen fünf, Museen gegen sechs.
    Sorry, we're closed. We open at nine tomorrow. — Tut mir leid, wir haben geschlossen. Morgen öffnen wir um neun.
  10. Sale / Till SEJL / TILL Schild
    Ausverkauf / Kasse
    „Till“ ist das britische Wort für die Kasse: Du hörst „Next till, please“ und siehst „Self-service tills“. Die großen Rabattzeiten sind der Januar und der Sommer; weitere Aufschriften sind „Reduced“, „2 for 1“ und „Buy one get one free“. In amerikanischen Läden heißt derselbe Ort „register“ oder „checkout“.
    Sale: up to 50% off. Please pay at the till. — Ausverkauf: bis zu 50 % Rabatt. Bitte an der Kasse bezahlen.
Tag 4

Unterwegs und Schilder

10 Sätze

Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.

  1. Excuse me, where's…? ik-SKJUS mie, UÄRS Satzmuster
    Entschuldigung, wo ist…?
    Fang immer mit „Excuse me“ an; einfach hinzugehen und loszufragen wirkt in Großbritannien schroff. „Where's“ ist die Kurzform von „where is“. Die Antwort kommt über Orientierungspunkte statt über Himmelsrichtungen: „just past the church“, „on your left“, „about five minutes that way“. Der Geldautomat heißt hier „cash machine“ und nicht „ATM“.
    Excuse me, where's the station? Excuse me, where's the nearest cash machine? — Entschuldigung, wo ist der Bahnhof? Entschuldigung, wo ist der nächste Geldautomat?
  2. Where's the toilet, please? uärs the TOI-let, plies
    Wo ist bitte die Toilette?
    Der Raum heißt in Großbritannien „toilet“, umgangssprachlich „the loo“; das amerikanische „restroom“ oder „bathroom“ versteht man zwar, es klingt hier aber fremd. An den Türen steht „Toilets“, „WC“, „Ladies“ und „Gents“. Öffentliche Toiletten sind selten und kosten manchmal eine kleine Gebühr, nutz also die in Bahnhöfen, Kaufhäusern und Museen; Pub-Toiletten sind für Gäste.
    Where's the toilet, please? – Down the stairs, on your right. — Wo ist bitte die Toilette? – Die Treppe hinunter, auf der rechten Seite.
  3. Where's the station? uärs the STEJ-schen
    Wo ist der Bahnhof?
    Sag zur Sicherheit „train station“, denn „the station“ kann auch den Busbahnhof oder die Polizeiwache meinen. Die U-Bahn heißt in London „the Tube“, in Glasgow „the Subway“ und in Newcastle „the Metro“. Fernbusse fahren von einer „coach station“ ab, und das ist nicht derselbe Ort wie der örtliche Busbahnhof.
    Where's the train station? – Straight on, five minutes. — Wo ist der Bahnhof? – Immer geradeaus, fünf Minuten.
  4. A ticket to Oxford, please e TIK-it tu OKS-fed, plies
    Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte
    „Single“ ist die einfache Fahrt, „return“ die Hin- und Rückfahrt, ein „day return“ bringt dich am selben Tag zurück. „Off-peak“ ist deutlich billiger, gilt aber nicht im morgendlichen Berufsverkehr, und ein „advance“-Ticket gilt nur für genau den gebuchten Zug, ähnlich der Zugbindung beim Sparpreis. Kauf vor dem Einsteigen am Automaten oder am Schalter; in London hältst du stattdessen nur die Karte hin.
    A ticket to Oxford, please. – Single or return? — Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte. – Einfach oder hin und zurück?
  5. Which platform? UITSCH PLÄTT-foom
    Von welchem Gleis?
    Britische Bahnhöfe zeigen das Gleis erst wenige Minuten vor der Abfahrt an, deshalb starrt die ganze Halle auf die Anzeigetafeln; dieses Warten ist normal und keine Verspätung. Ein festes Gleis oder einen Wagenstandanzeiger wie bei uns gibt es nicht. Die Durchsage lautet „The train now standing at platform four…“; Amerikaner sagen dazu „track“.
    Which platform is it for Bath? – Platform four, it's just been announced. — Von welchem Gleis fährt der Zug nach Bath? – Von Gleis vier, es wurde gerade angesagt.
  6. Left / right / straight on LEFT / RAIT / strejt ONN (r: Zunge zurück, kein Rachen-R)
    Links / rechts / geradeaus
    Diese drei Wörter musst du aus der Antwort heraushören. Wegbeschreibungen laufen über „straight on“ statt „straight ahead“, dazu „take the second on the right“, „carry on down“ und das optimistische „you can't miss it“. Wichtiger als die Wörter ist ein Sicherheitshinweis: Der Verkehr fährt links, schau am Bordstein zuerst nach rechts.
    Second on the left, then straight on. You can't miss it. — Die zweite Straße links, dann immer geradeaus. Sie können es gar nicht verfehlen.
  7. Way in / Way out UEJ IN / UEJ AUT (u = englisches w, Lippen runden, nicht deutsches w) Schild
    Eingang / Ausgang
    Auf britischen Schildern steht meist „Way in“ und „Way out“ statt „Entrance“ und „Exit“; in der U-Bahn folgst du „Way out“ nach draußen und suchst ein „Exit“ dort vergeblich. „Exit“ steht auf Autobahnen sowie auf „Fire exit“ und „Emergency exit“. „No entry“ heißt: nicht hindurchgehen; an Gebäuden steht oft „Main entrance“.
    Way out and buses. No entry. — Ausgang und Busse. Kein Zutritt.
  8. Push / Pull PUSCH / PULL Schild
    Drücken / Ziehen
    „Pull“ reimt sich auf „full“ und hat ein kurzes u. Auf Knöpfen steht „Press“; in vielen Zügen geht die Tür nicht von selbst auf: Sobald der Zug steht, den leuchtenden Knopf drücken. Zwei weitere Schilder solltest du kennen: „Mind the gap“ in der U-Bahn und „Mind your head“ in alten Pubs.
    Push to open. Pull the handle. — Zum Öffnen drücken. Am Griff ziehen.
  9. Touch in and touch out TATSCH in end TATSCH aut Schild
    Beim Einsteigen und beim Aussteigen die Karte an das Lesegerät halten
    Das ist der Fehler, der in London Geld kostet. In der Tube, der Overground und den Zügen innerhalb Londons hältst du deine kontaktlose Karte oder die Oyster beim Start und noch einmal am Ziel an das gelbe Lesegerät; wer das Auschecken vergisst, zahlt den Höchstpreis für die Fahrt. Nimm beide Male dieselbe Karte, nie eine Karte für zwei Personen und nie Karte und Handy mit demselben Konto. Im Bus wird nur beim Einsteigen aufgelegt. Ohne gültigen Fahrschein verlangen Kontrolleure ein erhöhtes Beförderungsentgelt, die „penalty fare“.
    Please touch in and touch out with the same card. — Bitte halten Sie am Anfang und am Ende der Fahrt dieselbe Karte an das Lesegerät.
  10. Bus stop / Request stop BASS stopp / ri-KUEST stopp Schild
    Bushaltestelle / Bedarfshaltestelle
    An einer „request stop“ hält der Bus nur, wenn du beim Herannahen den Arm ausstreckst; zum Aussteigen drückst du den roten Knopf und wartest auf die Anzeige „Bus stopping“. Londoner Busse nehmen überhaupt kein Bargeld: Beim Einsteigen hältst du eine kontaktlose Karte oder die Oyster an das Gerät. Außerhalb Londons zahlst du oft beim Fahrer, mit Karte oder bar, und sagst ihm, wohin du möchtest.
    The next stop is Oxford Circus. This is a request stop. — Die nächste Haltestelle ist Oxford Circus. Hier hält der Bus nur auf Wunsch.
Tag 5

Hotel und Hilfe

10 Sätze

Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.

  1. I've got a booking aiw gott e BUK-ing
    Ich habe eine Reservierung
    „Booking“ ist das britische Alltagswort, „reservation“ ist ebenso richtig und etwas förmlicher. Die Rezeption fragt nach dem Namen und nach einer Karte, die als Sicherheit für Extras hinterlegt und nicht belastet wird, oft auch nach einem Lichtbildausweis. Der Check-in ist meist ab zwei oder drei Uhr nachmittags, auschecken musst du bis zehn oder elf Uhr; das Gepäck wird davor und danach auf Wunsch aufbewahrt.
    Hello, I've got a booking for two nights. – What's the name, please? — Hallo, ich habe eine Reservierung für zwei Nächte. – Auf welchen Namen, bitte?
  2. Could I have my key, please? kudd ai häw mai KIE, plies
    Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben?
    „Could I have…, please?“ ist die höfliche Formel für alles an der Rezeption. Die meisten Hotels geben dir eine „key card“, die im Zimmer auch den Strom einschaltet; zieh sie erst beim Verlassen aus dem Schlitz. Dreistellige Zimmernummern werden meist zerlegt gesprochen: Zimmer 214 ist „two fourteen“ oder „two one four“, nicht „zweihundertvierzehn“. Der Empfang heißt „reception“, nicht amerikanisch „front desk“.
    Could I have my key, please? Room twelve. – Here you are. — Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben? Zimmer zwölf. – Bitte sehr.
  3. What's the Wi-Fi password? UOTS the UAI-fai PAAS-uöd
    Wie lautet das WLAN-Passwort?
    Das Wort „WLAN“ kennt dort niemand: Es heißt „Wi-Fi“ und wird „UAI-fai“ gesprochen, nie „wee-fee“ und nicht mit deutschem W. In Hotels und Cafés ist es normalerweise kostenlos; manchmal werden Zimmernummer und Nachname verlangt oder du musst auf einer Anmeldeseite ein Häkchen setzen. Nützliche Nachfragen sind „Is it free?“ und „What's the network called?“; in Cafés und Pubs steht das Passwort auf einem Kärtchen an der Kasse oder auf dem Bon.
    What's the Wi-Fi password? – It's on the back of your key card. — Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf der Rückseite Ihrer Zimmerkarte.
  4. What time is breakfast? uott taim is BREK-fest
    Wann gibt es Frühstück?
    Frag gleich auch „Is breakfast included?“, denn oft wird es extra berechnet. Ein „full English“ ist der warme Teller mit Ei, Bacon, Wurst, Bohnen und Toast, ein „continental“ nur Brot, Gebäck und Müsli. Aufpassen bei der britischen Uhrzeit: „half nine“ heißt halb zehn, also 9:30, und nicht 8:30, wie unser „halb neun“.
    What time is breakfast? – From seven until half nine. — Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis halb zehn.
  5. Help! HELP
    Hilfe!
    Ruf es laut; auf dieses eine Wort reagieren alle. Die Notrufnummer im ganzen Vereinigten Königreich ist die 999, und die europäische 112 funktioniert von jedem Telefon aus ebenfalls. Die Zentrale fragt „Which service do you need?“, und du antwortest „Ambulance“, „Police“ oder „Fire“. Wer am Handy nicht gefahrlos sprechen kann, kann sich vorab für den Notruf per SMS registrieren.
    Help! Please call an ambulance! — Hilfe! Rufen Sie bitte einen Krankenwagen!
  6. I need a doctor ai NIED e DOK-ta
    Ich brauche einen Arzt
    Im Notfall wählst du die 999 und verlangst „an ambulance“; für dringende Fälle, die kein Notfall sind, gibt es in England, Schottland und Wales die kostenlose 111 mit NHS-Beratung. Die Notaufnahme heißt „A&E“ („accident and emergency“), gesprochen „ej end ie“, nicht „ER“. Mit deiner Europäischen Krankenversicherungskarte (Rückseite der Versichertenkarte) behandelt dich der NHS auch nach dem Brexit wie Einheimische, sofern die Behandlung nicht warten kann; den Rücktransport deckt sie nicht, eine Auslandsreise-Krankenversicherung lohnt sich also trotzdem.
    I need a doctor. – Shall I call an ambulance? — Ich brauche einen Arzt. – Soll ich einen Krankenwagen rufen?
  7. Where's the nearest chemist? uärs the NIE-rest KEM-ist
    Wo ist die nächste Apotheke?
    Die Apotheke heißt im Alltag „the chemist“ oder „the chemist's“ – gemeint ist kein Chemiker –, die größte Kette ist Boots, und das Zeichen ist ein grünes Kreuz. Das „ch“ spricht man wie ein „k“. Apotheker beraten kostenlos an der Theke und empfehlen Mittel ohne Termin; viele Medikamente, die anderswo frei verkäuflich sind, brauchen hier allerdings ein Rezept, und Schmerzmittel gibt es nur in kleinen Packungen.
    Where's the nearest chemist? – There's a Boots on the high street. — Wo ist die nächste Apotheke? – In der Haupteinkaufsstraße gibt es einen Boots.
  8. Call the police, please KOOL the pe-LIES, plies
    Rufen Sie bitte die Polizei
    Die 999 ist für Straftaten, die gerade passieren, und für jede Gefahr; einen Diebstahl, den du nur noch meldest, gibst du unter 101 oder online an. Fürs Telefonieren sagen Briten genauso oft „ring“ oder „phone“ wie „call“. Lass dir eine „crime reference number“ geben, deine Versicherung wird sie verlangen. Polizisten auf der Straße sind ansprechbar und die normalen Ansprechpartner, wenn etwas schiefgegangen ist.
    Call the police, please. My bag has been stolen. – I'll ring 999 now. — Rufen Sie bitte die Polizei. Meine Tasche wurde gestohlen. – Ich rufe sofort die 999 an.
  9. I'm lost aim LOSST
    Ich habe mich verlaufen
    Hilfsbereit werden die Leute durch die typischen Abschwächer: „Sorry to bother you“ davor und „a bit“ mittendrin; ohne sie klingt der Satz eher nach Notlage als nach einer harmlosen Frage. Halte die Adresse oder eine Karte auf dem Handy bereit, die du zeigen kannst. Verwechsle ihn nicht mit „I've lost my phone“: Dabei geht es um einen verlorenen Gegenstand und nicht um dich selbst.
    Sorry to bother you, I'm a bit lost. – Where are you trying to get to? — Entschuldigen Sie die Störung, ich habe mich ein bisschen verlaufen. – Wo möchten Sie denn hin?
  10. Could you call me a taxi, please? kudd ju kool mie e TÄK-si, plies
    Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen?
    Hotels und Restaurants rufen gern eines für dich. Anders als bei uns darfst du nicht jedes Taxi auf der Straße heranwinken: In London sind das nur die „black cabs“ mit leuchtendem gelbem „TAXI“-Schild, und die fahren mit Taxameter. Jedes andere Auto, ein „minicab“ oder „private hire“, muss vorher telefonisch oder per App bestellt werden. Steig nie in ein Auto, dessen Fahrer dir auf der Straße eine Fahrt anbietet: Ein nicht bestelltes Minicab ist illegal und nicht versichert.
    Could you call me a taxi, please? – Of course, where are you going? — Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen? – Natürlich, wohin möchten Sie?
Bonus

Zahlen 1–10

10 Karten

Gruppengrößen, Preise, Gleise, Zimmernummern. Eine optionale sechste Sitzung, und die Gruppe, die am häufigsten als Karteikarten ausgedruckt wird.

one
eins (1)
UANN
two
zwei (2)
TU
three
drei (3)
th-RIE (th = Zungenspitze zwischen die Zähne)
four
vier (4)
FOO
five
fünf (5)
FAIW
six
sechs (6)
SIKS
seven
sieben (7)
SEW-en
eight
acht (8)
EJT
nine
neun (9)
NAIN
ten
zehn (10)
TENN

Fragen von Reisenden

Wie viele Sätze auf Englisch brauche ich für eine Reise nach ein englischsprachiges Land?

Etwa fünfzig. Reisende berichten immer wieder, dass eine Handvoll Sätze am meisten gebracht hat, und zwar als Höflichkeit, nicht als Überlebenshilfe: beim Betreten eines Ladens grüßen, danke sagen, höflich fragen. Dieses Kit sind fünfzig Sätze in fünf Tagen zu je zehn, mit den zehn, die zählen, an Tag eins, dazu die Zahlen eins bis zehn als Bonus.

Wie sagt man danke auf Englisch?

Auf Englisch heißt danke “Thank you / Thanks” (THÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)). Als Antwort hört man selten das Schulbuch-„You're welcome“, sondern „No worries“, „That's alright“, „No problem“ oder einfach „Cheers“. Zwei Alltagswörter für Danke überraschen Besucher: „Cheers“ (zugleich Trinkspruch und Abschied) und „Ta“. In Großbritannien wird ununterbrochen gedankt, auch dem Busfahrer beim Aussteigen.

Wie sagt man Entschuldigung auf Englisch?

Um auf dich aufmerksam zu machen oder dich zu entschuldigen, sagst du “Excuse me” (ik-SKJUS mie). So spricht man Fremde und Personal an: sagen, kurz warten, dann fragen. Niemals mit den Fingern schnippen, winken oder „waiter“ rufen – das ist das Einzige, was einen Besucher sofort als unhöflich abstempelt. Im Pub kommt ohnehin niemand an den Tisch: Man stellt sich an die Theke, wartet, bis man an der Reihe ist, und sucht den Blick der Person hinter dem Tresen.

Wie bitte ich auf Englisch um die Rechnung?

Nach der Rechnung fragst du mit “Could we have the bill, please?” (kudd ui häw the BILL, plies). Die Rechnung kommt nie von allein: Niemand will dich hinausdrängen, also musst du fragen. Such den Blick der Bedienung und heb leicht die Hand; ein durch den Raum gerufenes „Zahlen, bitte!“ gibt es hier nicht, eine Unterschrift in die Luft zu malen funktioniert dagegen. In Pubs, Cafés und Ketten zahlt man stattdessen an der Theke oder an der Kasse, oft schon vor dem Essen. In den USA sagt man „the check“; in Irland heißt es wie in Großbritannien „the bill“.

Wie frage ich auf Englisch nach der Toilette?

Frag “Where's the toilet, please?” (uärs the TOI-let, plies). Der Raum heißt in Großbritannien „toilet“, umgangssprachlich „the loo“; das amerikanische „restroom“ oder „bathroom“ versteht man zwar, es klingt hier aber fremd. An den Türen steht „Toilets“, „WC“, „Ladies“ und „Gents“. Öffentliche Toiletten sind selten und kosten manchmal eine kleine Gebühr, nutz also die in Bahnhöfen, Kaufhäusern und Museen; Pub-Toiletten sind für Gäste.

Kann ich wirklich fünfzig Sätze auf Englisch in fünf Tagen lernen?

Ja, bei zehn neuen Sätzen am Tag. Das sind fünf bis acht Minuten täglich mit verteiltem Wiederholen, weil die App die Sätze von Tag eins an den Tagen zwei bis fünf zurückbringt, während du die nächsten zehn hinzunimmst. Fang eine Woche vor der Abreise an, und du kommst mit allen fünfzig an. Das druckbare Blatt ist die Rückversicherung für die Reise selbst.

Vor der Abreise

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