Fünfzig Sätze auf Englisch für deine Reise (Reiseziel: ein englischsprachiges Land), als Fünf-Tage-Plan mit zehn Sätzen am Tag: Begrüßung und Höflichkeit, Café und Restaurant, Bezahlen und Einkaufen, unterwegs und Schilder, Hotel und Hilfe. Jede Karte hat eine Lautschrift, ein echtes Beispielgespräch und einen Hinweis darauf, wann man sie sagt und was Touristen auffliegen lässt, dazu eine Bonusgruppe mit den Zahlen 1–10. Etwa 10 Minuten am Tag.
GER A1 — Anfänger
Auf diesem Niveau kannst du: sich vorstellen, essen bestellen, nach dem weg fragen. Wortschatz: ~500 Wörter (kumulativ).
Das lernst du
Wie sagt man “Hallo / Guten Morgen” auf Englisch?
“Hallo / Guten Morgen” heißt auf Englisch “Hello / Good morning”. Zum Beispiel: Morning! – Morning. You alright? — Morgen! – Morgen. Alles klar?
Wie sagt man “Guten Abend” auf Englisch?
“Guten Abend” heißt auf Englisch “Good evening”. Zum Beispiel: Good evening. Have you got a table for two? – Of course, follow me. — Guten Abend. Haben Sie einen Tisch für zwei Personen? – Natürlich, folgen Sie mir.
Wie sagt man “Bitte (an jede Bitte angehängt)” auf Englisch?
“Bitte (an jede Bitte angehängt)” heißt auf Englisch “Please”. Zum Beispiel: A flat white, please. – Anything else? — Einen Kaffee mit Milch, bitte. – Sonst noch etwas?
Wie sagt man “Danke / Danke (lockerer)” auf Englisch?
“Danke / Danke (lockerer)” heißt auf Englisch “Thank you / Thanks”. Zum Beispiel: Thanks a lot. – No worries. — Vielen Dank. – Kein Problem.
Englisch → Deutsch60 Wörter~6 Tage bei 10 Wörtern/Tag0 DownloadsA1A2
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Wort
Übersetzung
Beispiel
Hello / Good morningA1
he-LOH / gudd MOO-ning
The everyday greeting for shop staff, drivers, hotel reception and anyone you speak to first.
Synonyme:Hi, Morning, Hiya
Hallo / Guten Morgen
Morning! – Morning. You alright?
Morgen! – Morgen. Alles klar?
Anders als bei uns grüßt man beim Betreten eines Ladens nicht den ganzen Raum, aber die Person, die einen bedient, grüßt man immer. „Good morning“ wird im Alltag zu „Morning“, „Hello“ zu „Hiya“ oder „Hi there“. „You alright?“ ist eine Begrüßung und keine Frage nach deinem Befinden: Die Antwort lautet „Yeah, good, thanks, you?“, nie ein echter Bericht.
Good eveningA1formal
gudd IEW-ning
A polite evening greeting, used mainly in hotels, restaurants and other formal situations.
Guten Abend
Good evening. Have you got a table for two? – Of course, follow me.
Guten Abend. Haben Sie einen Tisch für zwei Personen? – Natürlich, folgen Sie mir.
Etwa ab sechs Uhr abends, und vor allem vom Personal in Restaurants und Hotels; unter Freunden klingt es steif, dort sagt man „Hi“ oder „Evening“. „Good night“ entspricht dem deutschen „Gute Nacht“: nur zum Abschied am Ende des Abends oder vor dem Schlafengehen, nie zur Begrüßung. „Good afternoon“ gibt es zwar, gesprochen hört man es aber selten.
PleaseA1
plies
The politeness word added to any request; British speakers expect it every time.
Bitte (an jede Bitte angehängt)
A flat white, please. – Anything else?
Einen Kaffee mit Milch, bitte. – Sonst noch etwas?
Es steht am Ende der Bitte, nach einem Komma: „A coffee, please“. Briten benutzen es weit häufiger als wir; wer es weglässt, klingt nicht neutral, sondern unhöflich. Auch nach einem „yes“ ist es Pflicht: „Yes, please“ statt eines bloßen „Yes“. Vorsicht: Unser „bitte“ als Antwort auf ein Danke heißt hier nie „please“, sondern „You're welcome“ oder „No worries“.
Thank you / ThanksA1
THÄNGK ju / THÄNGKS (th = Zunge zwischen die Zähne, weder s noch t)
The word for thanking someone; British speakers say it many times in one short transaction.
Synonyme:Cheers, Ta
Danke / Danke (lockerer)
Thanks a lot. – No worries.
Vielen Dank. – Kein Problem.
Als Antwort hört man selten das Schulbuch-„You're welcome“, sondern „No worries“, „That's alright“, „No problem“ oder einfach „Cheers“. Zwei Alltagswörter für Danke überraschen Besucher: „Cheers“ (zugleich Trinkspruch und Abschied) und „Ta“. In Großbritannien wird ununterbrochen gedankt, auch dem Busfahrer beim Aussteigen.
Excuse meA1
ik-SKJUS mie
The phrase for getting a stranger's or a waiter's attention before you ask anything.
Synonyme:Sorry to bother you
Entschuldigung (um jemanden anzusprechen)
Excuse me, could we order? – Yes, of course.
Entschuldigung, können wir bestellen? – Ja, natürlich.
So spricht man Fremde und Personal an: sagen, kurz warten, dann fragen. Niemals mit den Fingern schnippen, winken oder „waiter“ rufen – das ist das Einzige, was einen Besucher sofort als unhöflich abstempelt. Im Pub kommt ohnehin niemand an den Tisch: Man stellt sich an die Theke, wartet, bis man an der Reihe ist, und sucht den Blick der Person hinter dem Tresen.
Sorry, can I just get past?A1
SORR-i, känn ai dschast gett PAAST
What you say to squeeze through a crowd, a train carriage or a queue.
Synonyme:Excuse me
Entschuldigung, darf ich mal durch?
Sorry, can I just get past? – Of course, sorry.
Entschuldigung, darf ich mal durch? – Ja klar, Entschuldigung.
„Sorry“ erledigt hier alles, wofür wir „Entschuldigung“, „Vorsicht“, „Verzeihung“ und sogar ein höfliches Widersprechen haben. Wo ein Deutscher wortlos vorbeigeht, sagt man „sorry“, und wer dich anrempelt, sagt es ebenfalls; das ist Reflex und keine Ironie, erwartet wird ein „sorry“ zurück. „Excuse me“ geht genauso; „Move“ oder „Let me pass“ klingt aggressiv.
Yes / NoA1
jess / noh
The two basic answers; in Britain they are said with 'please' or 'thanks' attached.
Ja / Nein
Would you like a bag? – No, thanks.
Möchten Sie eine Tüte? – Nein, danke.
Ein nacktes „Yes“ oder „No“ wirkt schroff; fast immer hängt man ein Wort an: „Yes, please“ und „No, thanks“. Gegenüber Spendensammlern und Leuten, die Flyer verteilen, lautet die übliche Absage „No, thanks“ oder „I'm alright, thanks“, im Weitergehen gesagt.
Sorry, my English isn't very goodA2
SORR-i, mai ING-glisch IS-ent WÄ-ri gudd
The sentence that asks people to slow down and use simpler English with you.
Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut
Sorry, my English isn't very good. Could you speak more slowly? – Of course, no problem.
Entschuldigung, mein Englisch ist nicht sehr gut. Könnten Sie bitte langsamer sprechen? – Ja, natürlich, kein Problem.
Dieser eine Satz zu Beginn verändert das ganze Gespräch: Man spricht langsamer, lässt Slang weg und wiederholt gern. Er ist die höfliche Art, um langsameres Sprechen zu bitten; auf Deutsch wechselt niemand, das Personal ist an Besucher gewöhnt und bleibt bei Englisch. Bitte also um langsames Englisch statt um eine Übersetzung: „Could you…“ ist die höfliche Form, „Speak slowly!“ klingt wie ein Befehl.
Sorry, I don't understandA1
SORR-i, ai dohnt an-de-STÄND
The phrase for admitting you missed what was said and asking for a repeat.
Synonyme:Sorry?, Pardon?
Entschuldigung, ich verstehe nicht
Sorry, I don't understand. Could you say that again? – Sure, no problem.
Entschuldigung, ich verstehe nicht. Könnten Sie das bitte wiederholen? – Ja, klar, kein Problem.
Kombiniere ihn mit „Could you say that again, please?“ oder „Could you write it down?“. Ist dir nur ein Satz entgangen, sagt man „Sorry?“ mit steigender Stimme oder „Pardon?“; das ist unser „Wie bitte?“, ein trockenes „What?“ wirkt unhöflich. Meist liegt es am Akzent und nicht an deinem Englisch: Glasgow, Newcastle und Liverpool überfordern ausländische Besucher und Londoner gleichermaßen.
Goodbye / ByeA1
gudd-BAI / BAI
The farewell said when leaving a shop, a café or any short conversation.
Synonyme:Bye, Cheers, See you
Auf Wiedersehen / Tschüss
Thanks, bye! – Cheers, see you!
Danke, tschüss! – Danke, bis bald!
Das volle „Goodbye“ ist förmlich; in Läden und Cafés sagen alle „Bye“, „Bye bye“, „Cheers“ oder „See you“. Das Personal schickt einen oft mit einer ganzen Kette hinaus: „Cheers, thanks, bye, take care“. Regional hörst du „Ta-ra“ in den Midlands und im Norden und „Cheerio“ von älteren Sprechern.
A table for two, pleaseA1
e TEJ-bl fo TU, plies
The phrase for asking a restaurant for a table, saying how many people you are.
Einen Tisch für zwei, bitte
A table for two, please. – Have you booked?
Einen Tisch für zwei Personen, bitte. – Haben Sie reserviert?
Im Restaurant setzt man sich nicht selbst hin: Man wartet an der Tür, bis man platziert wird, und wird mit „Have you booked?“ begrüßt – „booking“ ist das übliche Wort für Reservierung. Im Pub steht dagegen niemand am Eingang: freien Tisch suchen, Tischnummer merken, an der Theke bestellen. Beliebte Lokale nehmen Reservierungen online entgegen und halten den Tisch oft nur für ein festes Zeitfenster.
I'd like…A1
aid LAIK
The standard polite frame for ordering food, drinks or tickets.
Synonyme:Could I have…
Ich hätte gern… (Kurzform von „I would like“)
I'd like the fish and chips, please. I'd like a cup of tea, please.
Ich hätte gern die Fish and Chips, bitte. Ich hätte gern eine Tasse Tee, bitte.
Die sicherste Bestellformel: „I'd like“ plus Gericht plus „please“. Die volle Form „I would like“ klingt förmlich, und „I want“ klingt wie die Forderung eines Kindes – unser „Ich will“ oder „Ich bekomme“ also bitte nicht wörtlich übersetzen. „Could I have…“ und „Can I get…“ sind ebenso gebräuchlich, Letzteres etwas amerikanisch. Ohne „please“ ist der Satz nicht fertig.
Could we see the menu, please?A1
kudd ui SIE the MEN-ju, plies
A polite request to be given the menu in a restaurant.
Könnten wir bitte die Speisekarte haben?
Could we see the menu, please? – Here you are.
Könnten wir bitte die Speisekarte haben? – Bitte sehr.
„Could we…, please?“ ist die übliche höfliche Form; ein bloßes „The menu“ versteht man zwar, es klingt aber so knapp wie ein hingeworfenes „Die Karte!“. Im Pub gibt es meist gar keine Bedienung: Die Karte liegt auf dem Tisch oder steht auf einer Tafel, bestellt und bezahlt wird an der Theke. „The wine list“ ist die eigene Weinkarte, „the specials“ sind die Tagesgerichte von der Tafel.
A coffee, pleaseA1
e KOFF-i, plies
How to order coffee; in Britain you must also say which kind of coffee.
Einen Kaffee, bitte
A coffee, please. – Americano or latte?
Einen Kaffee, bitte. – Schwarzen Kaffee oder mit Milch?
„A coffee“ ist in Großbritannien noch keine Bestellung: Man fragt zurück, welchen du willst. „An Americano“ kommt dem Filterkaffee am nächsten, „a flat white“ und „a latte“ sind mit viel Milch, „a cappuccino“ mit Schaum; „white coffee“ heißt in Cafés und Hotels schlicht mit Milch. Umgekehrt gilt dieselbe Falle beim Tee: „a cup of tea“ kommt kräftig und mit Milch, wenn du nicht „black, please“ sagst.
Still or sparkling water?A1
STILL o SPAA-kling UOO-ta
The restaurant question about water, its two answers, and free tap water.
Stilles Wasser oder mit Kohlensäure?
Still or sparkling? – Tap water is fine, thanks.
Still oder mit Kohlensäure? – Leitungswasser reicht, danke.
„Still“ ist ohne, „sparkling“ mit Kohlensäure, und beides kommt als Flasche, die du bezahlst. Die Antwort, die Geld spart, ist „Just tap water, please“: Lokale mit Alkoholausschank geben Leitungswasser gratis aus, es ist in ganz Großbritannien trinkbar, und danach zu fragen gilt nicht als knauserig, sondern ist völlig normal. Von selbst wird kein Wasser an den Tisch gebracht.
Could we have the bill, please?A2
kudd ui häw the BILL, plies
How to ask for the bill at the end of a meal; it is not brought unasked.
Könnten wir bitte die Rechnung haben?
Could we have the bill, please? – I'll bring it over.
Könnten wir bitte die Rechnung haben? – Ich bringe sie Ihnen.
Die Rechnung kommt nie von allein: Niemand will dich hinausdrängen, also musst du fragen. Such den Blick der Bedienung und heb leicht die Hand; ein durch den Raum gerufenes „Zahlen, bitte!“ gibt es hier nicht, eine Unterschrift in die Luft zu malen funktioniert dagegen. In Pubs, Cafés und Ketten zahlt man stattdessen an der Theke oder an der Kasse, oft schon vor dem Essen. In den USA sagt man „the check“; in Irland heißt es wie in Großbritannien „the bill“.
Can I pay by card?A2
känn ai PEJ bai KAAD
The question asking whether a place takes card payment rather than cash.
Kann ich mit Karte zahlen?
Can I pay by card? – Yes, card only actually.
Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, wir nehmen sogar nur Karte.
Fast immer ja: In den Städten nehmen viele Cafés, Busse und Museen ausschließlich Karte, eine Woche ganz ohne Bargeld ist normal; anders als bei uns musst du keinen Geldautomaten suchen. Kleinbeträge zahlt man kontaktlos; liegt der Betrag darüber, verlangt das Gerät die PIN, und mit dem Handy zahlst du überall dort, wo Karten gehen. Marktstände und kleine Landpubs wollen manchmal Bargeld oder setzen einen Mindestbetrag.
Cheers!A1informal
TSCHIE-es
The word said when raising glasses; it also means thanks and goodbye.
Prost!
Cheers! – Cheers, thanks for coming.
Prost! – Prost, danke fürs Kommen.
Man stößt einmal an und trinkt los; anders als bei uns besteht niemand auf Blickkontakt, ein festes Ritual gibt es nicht. Denk daran, dass „cheers“ im Alltag auch danke und tschüss heißt; du hörst es den ganzen Tag. Die Pub-Sitte, die Besucher überrascht, sind „rounds“: Wer in einer Gruppe ein Getränk ausgegeben bekommt, gibt die nächste Runde aus.
Enjoy your mealA1
in-DSCHOI joo MIEL
What restaurant staff say when serving your food, and how you answer them.
Guten Appetit
Enjoy your meal. – Thank you, it looks lovely.
Guten Appetit. – Danke, das sieht wirklich gut aus.
Das sagt die Bedienung, wenn die Teller kommen, meist verkürzt zu „Enjoy“; die Antwort ist einfach „Thank you“. Ein alltägliches „Guten Appetit“ unter Tischgenossen kennt das Englische nicht: Am Tisch sagt man gar nichts, unter Freunden höchstens „Tuck in“. Wenn du das Essen hinterher loben willst, sag „That was lovely, thank you“.
Service chargeA2
SÖÖ-wiss tschaadsch
The optional service line added to restaurant bills in Britain, which replaces a tip.
Synonyme:Service included
Servicezuschlag (steht schon auf der Rechnung)
A discretionary service charge of 12.5% has been added to your bill.
Ein freiwilliger Servicezuschlag von 12,5 % wurde bereits auf Ihre Rechnung gesetzt.
In Restaurants mit Bedienung steht unten auf der Rechnung oft ein Servicezuschlag von meist 10 bis 12,5 %. Er ist keine Steuer, sondern freiwillig, er ersetzt das Trinkgeld, und bei schlechtem Service darfst du höflich um seine Streichung bitten. Aufgerundet wird hier also nicht: Du nennst beim Zahlen keine Summe wie bei uns. Steht nichts auf der Rechnung, sind rund 10 % üblich; im Pub und an der Bar, wo du am Tresen bestellst, gibt niemand Trinkgeld.
How much is…?A1
hau MATSCH is
The frame for asking the price of something in a shop, market or ticket office.
Was kostet…?
How much is this? How much is a day ticket?
Was kostet das? Was kostet eine Tageskarte?
„How much is this?“ mit einer Zeigegeste löst fast alles; bei mehreren Dingen heißt es „How much are these?“. Der Preis auf dem Schild ist der Preis, den du zahlst: Die Mehrwertsteuer ist wie bei uns schon enthalten, anders als in den USA, wo sie erst an der Kasse dazukommt. Preise spricht man als „three pounds fifty“, geschrieben £3.50; das Kleingeld heißt „p“ (pence).
That's a bit too expensiveA1
thäts e bitt tu iks-PEN-siw
A polite way to say the price is too high, and to leave without buying.
Das ist mir ein bisschen zu teuer
That's a bit too expensive for me, sorry. – No problem, have a look around.
Das ist mir leider ein bisschen zu teuer. – Kein Problem, schauen Sie sich in Ruhe um.
Britisches Englisch dämpft Absagen: „a bit“ und „sorry“ leisten das, was ein direktes „Das ist zu teuer“ bei uns nicht braucht, hier aber hart klingen würde. Gehandelt wird in Läden, Cafés und Taxis nicht; der Versuch wirkt peinlich statt clever. Auf Straßenmärkten, Trödelmärkten und an Antiquitätenständen darfst du „Is that your best price?“ fragen; wenn du ohne Kauf gehst: „I'll think about it, thanks“.
Cash or card?A1
KÄSCH o KAAD (ä = offenes a, zwischen deutschem ä und a)
The question about how you will pay, with the two possible answers.
Bar oder mit Karte?
Cash or card? – Card, please.
Bar oder mit Karte? – Mit Karte, bitte.
Diese Frage hörst du an Kassen und Marktständen; die Antwort ist „Card, please“ oder „Cash, please“. Viele sagen inzwischen gleich „Card only“. Kontaktlos hältst du die Karte nur hin; liegt der Betrag über der Kontaktlos-Grenze, fragt das Gerät nach der PIN. Schottische und nordirische Banknoten darfst du in England ausgeben, manche Läden nehmen sie aber nur ungern an.
Can I have a receipt, please?A2
känn ai häw e ri-SIET, plies
Asking for the receipt; you need it for returns, because refunds are shop policy.
Kann ich bitte den Kassenbon haben?
Can I have a receipt, please? – Printed or by email?
Kann ich bitte den Kassenbon haben? – Ausgedruckt oder per E-Mail?
Beachte das stumme „p“: „ri-SIET“. Ohne Bon aus dem Laden zu gehen, ist in Großbritannien nicht strafbar; heb ihn trotzdem auf. Wenn du es dir nur anders überlegst, muss dir kein Laden das Geld zurückgeben, und die freiwillige Umtauschregelung verlangt den Bon; für defekte Ware gilt dagegen das Gesetz. Auf eine Steuerrückerstattung am Flughafen solltest du nicht bauen: Tax-free-Shopping für Besucher wurde in Großbritannien 2021 abgeschafft.
I'm just looking, thanksA1
aim dschast LUK-ing, THÄNGKS
The standard answer to a shop assistant when you want to browse without buying.
Ich schaue mich nur um, danke
Can I help you at all? – I'm just looking, thanks.
Kann ich Ihnen behilflich sein? – Ich schaue mich nur um, danke.
Das ist die feste Antwort auf „Can I help you at all?“ oder „Are you alright there?“; britisches Verkaufspersonal spricht dich an, statt dich in Ruhe zu lassen. Mit „thanks“ und einem Lächeln gesagt, lässt man dich danach wirklich stöbern; ohne „thanks“ klingt es schnippisch. Niemand erwartet, dass du nach dem Betreten auch etwas kaufst.
That's all, thanksA1
thäts OOL, THÄNGKS
The phrase that closes an order at a counter before you pay.
Synonyme:That's it, thanks
Das ist alles, danke
Anything else? – That's all, thanks. – Do you want a bag?
Sonst noch etwas? – Nein, das ist alles, danke. – Möchten Sie eine Tüte?
Damit beendest du die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker oder an der Feinkosttheke, nachdem du jeden Artikel einzeln verlangt hast; „That's it, thanks“ bedeutet dasselbe. Dann kommt die letzte Frage: „Do you want a bag?“ Tragetaschen sind nicht kostenlos, jede kostet ein paar Pence, deshalb bringen die meisten ihre eigene mit.
One of these, pleaseA1
UANN ew thies, plies
The pointing phrase for buying something you cannot name, at any counter.
Eines davon, bitte
One of these, please. – The sausage roll? – Yes, that one, thanks.
Eines davon, bitte. – Das Würstchen im Blätterteig? – Ja, genau das, danke.
Zeigen und sagen: Das funktioniert für Gebäck, Käse, Fahrkarten und alles, was du nicht benennen kannst; für ein anderes Blech heißt es „Two of those, please“. Sieh vorher nach, wo die Schlange anfängt: Anstellen ist in Großbritannien streng und wortlos geregelt und wird ernst genommen, wer sich vordrängelt, erntet böse Blicke statt Worte.
Have you got…?A1
häw ju GOTT
The frame for asking whether a shop has an item, a size or a colour.
Synonyme:Do you have…?
Haben Sie…?
Have you got this in a medium? Have you got any sun cream?
Haben Sie das in Größe M? Haben Sie Sonnencreme?
„Have you got“ ist die britische Alltagsform; „Do you have“ ist genauso richtig und klingt etwas amerikanisch. Vor Mehrzahl und Unzählbarem steht „any“: „Have you got any batteries?“. Als Antwort erwarte „Sorry, we've run out“, „It's out of stock“ oder „It's just over there, next to the till“.
Open / ClosedA1
OH-pen / KLOHSD
The two door signs, plus the short Sunday opening hours of big British shops.
Geöffnet / Geschlossen
Sorry, we're closed. We open at nine tomorrow.
Tut mir leid, wir haben geschlossen. Morgen öffnen wir um neun.
Das kleine Schild an der Tür, darunter meist „Opening hours“ oder „Opening times“. Anders als bei uns wird auch sonntags verkauft, der Sonntag ist dafür kurz: Große Läden in England und Wales dürfen sonntags nur sechs Stunden öffnen, viele also von elf bis fünf, während Schottland keine solche Grenze kennt. Eine Mittagspause gibt es nirgends; Banken und Postämter schließen gegen fünf, Museen gegen sechs.
Sale / TillA1
SEJL / TILL
The signs for discounts and for the place where you pay in a British shop.
Synonyme:Checkout, Cashier
Ausverkauf / Kasse
Sale: up to 50% off. Please pay at the till.
Ausverkauf: bis zu 50 % Rabatt. Bitte an der Kasse bezahlen.
„Till“ ist das britische Wort für die Kasse: Du hörst „Next till, please“ und siehst „Self-service tills“. Die großen Rabattzeiten sind der Januar und der Sommer; weitere Aufschriften sind „Reduced“, „2 for 1“ und „Buy one get one free“. In amerikanischen Läden heißt derselbe Ort „register“ oder „checkout“.
Excuse me, where's…?A1
ik-SKJUS mie, UÄRS
The frame for asking where something is, with the polite opener British people expect.
Entschuldigung, wo ist…?
Excuse me, where's the station? Excuse me, where's the nearest cash machine?
Entschuldigung, wo ist der Bahnhof? Entschuldigung, wo ist der nächste Geldautomat?
Fang immer mit „Excuse me“ an; einfach hinzugehen und loszufragen wirkt in Großbritannien schroff. „Where's“ ist die Kurzform von „where is“. Die Antwort kommt über Orientierungspunkte statt über Himmelsrichtungen: „just past the church“, „on your left“, „about five minutes that way“. Der Geldautomat heißt hier „cash machine“ und nicht „ATM“.
Where's the toilet, please?A1
uärs the TOI-let, plies
How to ask for the toilet in Britain, and the words written on the doors.
Synonyme:the loo, the Ladies, the Gents
Wo ist bitte die Toilette?
Where's the toilet, please? – Down the stairs, on your right.
Wo ist bitte die Toilette? – Die Treppe hinunter, auf der rechten Seite.
Der Raum heißt in Großbritannien „toilet“, umgangssprachlich „the loo“; das amerikanische „restroom“ oder „bathroom“ versteht man zwar, es klingt hier aber fremd. An den Türen steht „Toilets“, „WC“, „Ladies“ und „Gents“. Öffentliche Toiletten sind selten und kosten manchmal eine kleine Gebühr, nutz also die in Bahnhöfen, Kaufhäusern und Museen; Pub-Toiletten sind für Gäste.
Where's the station?A1
uärs the STEJ-schen
Asking for the railway station, and the British names for underground and coach travel.
Wo ist der Bahnhof?
Where's the train station? – Straight on, five minutes.
Wo ist der Bahnhof? – Immer geradeaus, fünf Minuten.
Sag zur Sicherheit „train station“, denn „the station“ kann auch den Busbahnhof oder die Polizeiwache meinen. Die U-Bahn heißt in London „the Tube“, in Glasgow „the Subway“ und in Newcastle „the Metro“. Fernbusse fahren von einer „coach station“ ab, und das ist nicht derselbe Ort wie der örtliche Busbahnhof.
A ticket to Oxford, pleaseA2
e TIK-it tu OKS-fed, plies
Buying a train ticket, plus the words for one-way, return and off-peak fares.
Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte
A ticket to Oxford, please. – Single or return?
Eine Fahrkarte nach Oxford, bitte. – Einfach oder hin und zurück?
„Single“ ist die einfache Fahrt, „return“ die Hin- und Rückfahrt, ein „day return“ bringt dich am selben Tag zurück. „Off-peak“ ist deutlich billiger, gilt aber nicht im morgendlichen Berufsverkehr, und ein „advance“-Ticket gilt nur für genau den gebuchten Zug, ähnlich der Zugbindung beim Sparpreis. Kauf vor dem Einsteigen am Automaten oder am Schalter; in London hältst du stattdessen nur die Karte hin.
Which platform?A1
UITSCH PLÄTT-foom
The question for finding which platform your train leaves from.
Von welchem Gleis?
Which platform is it for Bath? – Platform four, it's just been announced.
Von welchem Gleis fährt der Zug nach Bath? – Von Gleis vier, es wurde gerade angesagt.
Britische Bahnhöfe zeigen das Gleis erst wenige Minuten vor der Abfahrt an, deshalb starrt die ganze Halle auf die Anzeigetafeln; dieses Warten ist normal und keine Verspätung. Ein festes Gleis oder einen Wagenstandanzeiger wie bei uns gibt es nicht. Die Durchsage lautet „The train now standing at platform four…“; Amerikaner sagen dazu „track“.
Left / right / straight onA1
LEFT / RAIT / strejt ONN (r: Zunge zurück, kein Rachen-R)
The three direction words you will hear in an answer, plus the left-hand traffic warning.
Links / rechts / geradeaus
Second on the left, then straight on. You can't miss it.
Die zweite Straße links, dann immer geradeaus. Sie können es gar nicht verfehlen.
Diese drei Wörter musst du aus der Antwort heraushören. Wegbeschreibungen laufen über „straight on“ statt „straight ahead“, dazu „take the second on the right“, „carry on down“ und das optimistische „you can't miss it“. Wichtiger als die Wörter ist ein Sicherheitshinweis: Der Verkehr fährt links, schau am Bordstein zuerst nach rechts.
Way in / Way outA1
UEJ IN / UEJ AUT (u = englisches w, Lippen runden, nicht deutsches w)
The British signs for the way in and the way out of stations and buildings.
Synonyme:Entrance, Exit
Eingang / Ausgang
Way out and buses. No entry.
Ausgang und Busse. Kein Zutritt.
Auf britischen Schildern steht meist „Way in“ und „Way out“ statt „Entrance“ und „Exit“; in der U-Bahn folgst du „Way out“ nach draußen und suchst ein „Exit“ dort vergeblich. „Exit“ steht auf Autobahnen sowie auf „Fire exit“ und „Emergency exit“. „No entry“ heißt: nicht hindurchgehen; an Gebäuden steht oft „Main entrance“.
Push / PullA1
PUSCH / PULL
The two words written on doors, plus the buttons on British train doors.
Drücken / Ziehen
Push to open. Pull the handle.
Zum Öffnen drücken. Am Griff ziehen.
„Pull“ reimt sich auf „full“ und hat ein kurzes u. Auf Knöpfen steht „Press“; in vielen Zügen geht die Tür nicht von selbst auf: Sobald der Zug steht, den leuchtenden Knopf drücken. Zwei weitere Schilder solltest du kennen: „Mind the gap“ in der U-Bahn und „Mind your head“ in alten Pubs.
Touch in and touch outA2
TATSCH in end TATSCH aut
Tapping your card at the start and end of a journey; forgetting costs the maximum fare.
Beim Einsteigen und beim Aussteigen die Karte an das Lesegerät halten
Please touch in and touch out with the same card.
Bitte halten Sie am Anfang und am Ende der Fahrt dieselbe Karte an das Lesegerät.
Das ist der Fehler, der in London Geld kostet. In der Tube, der Overground und den Zügen innerhalb Londons hältst du deine kontaktlose Karte oder die Oyster beim Start und noch einmal am Ziel an das gelbe Lesegerät; wer das Auschecken vergisst, zahlt den Höchstpreis für die Fahrt. Nimm beide Male dieselbe Karte, nie eine Karte für zwei Personen und nie Karte und Handy mit demselben Konto. Im Bus wird nur beim Einsteigen aufgelegt. Ohne gültigen Fahrschein verlangen Kontrolleure ein erhöhtes Beförderungsentgelt, die „penalty fare“.
Bus stop / Request stopA1
BASS stopp / ri-KUEST stopp
The bus stop sign and the request stop where you must signal the driver.
Bushaltestelle / Bedarfshaltestelle
The next stop is Oxford Circus. This is a request stop.
Die nächste Haltestelle ist Oxford Circus. Hier hält der Bus nur auf Wunsch.
An einer „request stop“ hält der Bus nur, wenn du beim Herannahen den Arm ausstreckst; zum Aussteigen drückst du den roten Knopf und wartest auf die Anzeige „Bus stopping“. Londoner Busse nehmen überhaupt kein Bargeld: Beim Einsteigen hältst du eine kontaktlose Karte oder die Oyster an das Gerät. Außerhalb Londons zahlst du oft beim Fahrer, mit Karte oder bar, und sagst ihm, wohin du möchtest.
I've got a bookingA2
aiw gott e BUK-ing
The check-in sentence at a hotel, telling reception that a room is already reserved.
Synonyme:I have a reservation
Ich habe eine Reservierung
Hello, I've got a booking for two nights. – What's the name, please?
Hallo, ich habe eine Reservierung für zwei Nächte. – Auf welchen Namen, bitte?
„Booking“ ist das britische Alltagswort, „reservation“ ist ebenso richtig und etwas förmlicher. Die Rezeption fragt nach dem Namen und nach einer Karte, die als Sicherheit für Extras hinterlegt und nicht belastet wird, oft auch nach einem Lichtbildausweis. Der Check-in ist meist ab zwei oder drei Uhr nachmittags, auschecken musst du bis zehn oder elf Uhr; das Gepäck wird davor und danach auf Wunsch aufbewahrt.
Could I have my key, please?A1
kudd ai häw mai KIE, plies
Asking reception for your room key, with the polite British request frame.
Könnte ich bitte meinen Schlüssel haben?
Could I have my key, please? Room twelve. – Here you are.
„Could I have…, please?“ ist die höfliche Formel für alles an der Rezeption. Die meisten Hotels geben dir eine „key card“, die im Zimmer auch den Strom einschaltet; zieh sie erst beim Verlassen aus dem Schlitz. Dreistellige Zimmernummern werden meist zerlegt gesprochen: Zimmer 214 ist „two fourteen“ oder „two one four“, nicht „zweihundertvierzehn“. Der Empfang heißt „reception“, nicht amerikanisch „front desk“.
What's the Wi-Fi password?A1
UOTS the UAI-fai PAAS-uöd
Asking for the wireless internet password at a hotel, café or pub.
Wie lautet das WLAN-Passwort?
What's the Wi-Fi password? – It's on the back of your key card.
Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf der Rückseite Ihrer Zimmerkarte.
Das Wort „WLAN“ kennt dort niemand: Es heißt „Wi-Fi“ und wird „UAI-fai“ gesprochen, nie „wee-fee“ und nicht mit deutschem W. In Hotels und Cafés ist es normalerweise kostenlos; manchmal werden Zimmernummer und Nachname verlangt oder du musst auf einer Anmeldeseite ein Häkchen setzen. Nützliche Nachfragen sind „Is it free?“ und „What's the network called?“; in Cafés und Pubs steht das Passwort auf einem Kärtchen an der Kasse oder auf dem Bon.
What time is breakfast?A1
uott taim is BREK-fest
Asking about breakfast times at a hotel, and the two kinds of British breakfast.
Wann gibt es Frühstück?
What time is breakfast? – From seven until half nine.
Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis halb zehn.
Frag gleich auch „Is breakfast included?“, denn oft wird es extra berechnet. Ein „full English“ ist der warme Teller mit Ei, Bacon, Wurst, Bohnen und Toast, ein „continental“ nur Brot, Gebäck und Müsli. Aufpassen bei der britischen Uhrzeit: „half nine“ heißt halb zehn, also 9:30, und nicht 8:30, wie unser „halb neun“.
Help!A1
HELP
The emergency shout, and the number to call for the emergency services.
Hilfe!
Help! Please call an ambulance!
Hilfe! Rufen Sie bitte einen Krankenwagen!
Ruf es laut; auf dieses eine Wort reagieren alle. Die Notrufnummer im ganzen Vereinigten Königreich ist die 999, und die europäische 112 funktioniert von jedem Telefon aus ebenfalls. Die Zentrale fragt „Which service do you need?“, und du antwortest „Ambulance“, „Police“ oder „Fire“. Wer am Handy nicht gefahrlos sprechen kann, kann sich vorab für den Notruf per SMS registrieren.
I need a doctorA1
ai NIED e DOK-ta
Asking for medical help, plus the British emergency and advice numbers.
Ich brauche einen Arzt
I need a doctor. – Shall I call an ambulance?
Ich brauche einen Arzt. – Soll ich einen Krankenwagen rufen?
Im Notfall wählst du die 999 und verlangst „an ambulance“; für dringende Fälle, die kein Notfall sind, gibt es in England, Schottland und Wales die kostenlose 111 mit NHS-Beratung. Die Notaufnahme heißt „A&E“ („accident and emergency“), gesprochen „ej end ie“, nicht „ER“. Mit deiner Europäischen Krankenversicherungskarte (Rückseite der Versichertenkarte) behandelt dich der NHS auch nach dem Brexit wie Einheimische, sofern die Behandlung nicht warten kann; den Rücktransport deckt sie nicht, eine Auslandsreise-Krankenversicherung lohnt sich also trotzdem.
Where's the nearest chemist?A1
uärs the NIE-rest KEM-ist
Asking for a pharmacy using the British word, and what a pharmacist can do for you.
Synonyme:the pharmacy
Wo ist die nächste Apotheke?
Where's the nearest chemist? – There's a Boots on the high street.
Wo ist die nächste Apotheke? – In der Haupteinkaufsstraße gibt es einen Boots.
Die Apotheke heißt im Alltag „the chemist“ oder „the chemist's“ – gemeint ist kein Chemiker –, die größte Kette ist Boots, und das Zeichen ist ein grünes Kreuz. Das „ch“ spricht man wie ein „k“. Apotheker beraten kostenlos an der Theke und empfehlen Mittel ohne Termin; viele Medikamente, die anderswo frei verkäuflich sind, brauchen hier allerdings ein Rezept, und Schmerzmittel gibt es nur in kleinen Packungen.
Call the police, pleaseA1
KOOL the pe-LIES, plies
Asking someone to call the police, and which number to use when.
Rufen Sie bitte die Polizei
Call the police, please. My bag has been stolen. – I'll ring 999 now.
Rufen Sie bitte die Polizei. Meine Tasche wurde gestohlen. – Ich rufe sofort die 999 an.
Die 999 ist für Straftaten, die gerade passieren, und für jede Gefahr; einen Diebstahl, den du nur noch meldest, gibst du unter 101 oder online an. Fürs Telefonieren sagen Briten genauso oft „ring“ oder „phone“ wie „call“. Lass dir eine „crime reference number“ geben, deine Versicherung wird sie verlangen. Polizisten auf der Straße sind ansprechbar und die normalen Ansprechpartner, wenn etwas schiefgegangen ist.
I'm lostA1
aim LOSST
Saying you cannot find your way, with the polite opener that gets people to help.
Ich habe mich verlaufen
Sorry to bother you, I'm a bit lost. – Where are you trying to get to?
Entschuldigen Sie die Störung, ich habe mich ein bisschen verlaufen. – Wo möchten Sie denn hin?
Hilfsbereit werden die Leute durch die typischen Abschwächer: „Sorry to bother you“ davor und „a bit“ mittendrin; ohne sie klingt der Satz eher nach Notlage als nach einer harmlosen Frage. Halte die Adresse oder eine Karte auf dem Handy bereit, die du zeigen kannst. Verwechsle ihn nicht mit „I've lost my phone“: Dabei geht es um einen verlorenen Gegenstand und nicht um dich selbst.
Could you call me a taxi, please?A2
kudd ju kool mie e TÄK-si, plies
Asking someone to order a taxi, plus which cars you may hail in the street.
Synonyme:cab
Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen?
Could you call me a taxi, please? – Of course, where are you going?
Könnten Sie mir bitte ein Taxi rufen? – Natürlich, wohin möchten Sie?
Hotels und Restaurants rufen gern eines für dich. Anders als bei uns darfst du nicht jedes Taxi auf der Straße heranwinken: In London sind das nur die „black cabs“ mit leuchtendem gelbem „TAXI“-Schild, und die fahren mit Taxameter. Jedes andere Auto, ein „minicab“ oder „private hire“, muss vorher telefonisch oder per App bestellt werden. Steig nie in ein Auto, dessen Fahrer dir auf der Straße eine Fahrt anbietet: Ein nicht bestelltes Minicab ist illegal und nicht versichert.
oneA1
UANN
The number 1.
eins (1)
A single to York, please. Just one.
Eine einfache Fahrkarte nach York, bitte. Nur eine.
Gesprochen „uann“, also wie „won“ und nicht wie „oun“. Bei der Bahn heißt die Fahrkarte für eine Richtung „a single“; „one way“ versteht man zwar, es ist aber der amerikanische Ausdruck. „One of these“ plus Zeigefinger löst die meisten Probleme im Laden.
twoA1
TU
The number 2.
zwei (2)
A table for two, please.
Einen Tisch für zwei Personen, bitte.
Das „w“ ist stumm: Es klingt genau wie „to“ und „too“. „For two, please“ genügt an der Restauranttür, „Two of those, please“ an der Theke.
threeA1
th-RIE (th = Zungenspitze zwischen die Zähne)
The number 3.
drei (3)
Platform three, in five minutes.
Gleis drei, in fünf Minuten.
Für das „th“ kommt die Zungenspitze zwischen die Zähne; ein deutsches „s“ oder „f“ macht daraus ein anderes Wort, denn „tree“ und „free“ gibt es wirklich. Gleis-, Zimmer- und Busnummern werden einfach als Zahl vorgelesen.
fourA1
FOO
The number 4.
vier (4)
Take the number four bus.
Nehmen Sie den Bus Nummer vier.
Es klingt genau wie „for“, das „r“ am Ende wird nicht gesprochen. Britische Busse tragen Nummern: „the number four“ oder einfach „the 4“. Verwechsle es nicht mit „forty“, das ist eine andere Zahl.
fiveA1
FAIW
The number 5.
fünf (5)
That's five pounds fifty, please.
Das macht fünf Pfund fünfzig, bitte.
Das „v“ klingt wie ein deutsches „w“, also „faiw“ und nicht „faif“. Preise sagt man als „five pounds fifty“ und schreibt sie £5.50; die kleinen Münzen heißen „pence“, abgekürzt „p“ und gesprochen „pie“. Ein Fünf-Pfund-Schein ist „a fiver“.
sixA1
SIKS
The number 6.
sechs (6)
The museum closes at six.
Das Museum schließt um sechs.
Fahrpläne benutzen die 24-Stunden-Zeit, ein Zug steht also als 18:05 da; gesprochen wird aber in zwölf: „six o'clock“, „six in the evening“ oder „six pm“. Ein „achtzehn Uhr fünf“ sagt dort niemand.
sevenA1
SEW-en
The number 7.
sieben (7)
Breakfast is from seven.
Frühstück gibt es ab sieben.
Zwei Silben, betont auf der ersten. Achtung bei „half seven“: Es heißt halb acht, also 7:30, und nicht 6:30, wie unser „halb sieben“.
eightA1
EJT
The number 8.
acht (8)
A table at eight, please.
Einen Tisch um acht, bitte.
Das „gh“ ist stumm, es klingt wie „ate“. Acht Uhr ist nach britischen Maßstäben spät reserviert: Pubs und viele Küchen hören gegen neun auf, Essen auszugeben.
nineA1
NAIN
The number 9.
neun (9)
Room nine, second floor.
Zimmer neun, im zweiten Stock.
Reimt sich auf „line“. Merk es dir als Notrufnummer, gesprochen „nain nain nain“. Die Stockwerke zählt man wie bei uns: „ground floor“ ist das Erdgeschoss, der „first floor“ liegt eine Treppe höher.
tenA1
TENN
The number 10.
zehn (10)
It's about ten minutes' walk.
Das sind ungefähr zehn Minuten zu Fuß.
„Ten minutes' walk“ ist die Antwort, die man sich erhofft, wenn man nach dem Weg fragt. Ein Zehn-Pfund-Schein heißt „a tenner“; zwanzig ist „twenty“ und hundert „a hundred“.