Reise-Kit · für Italien

Italienisch Reise-Kit50 Sätze auf Italienisch für deine Reise, mit Aussprache

  1. noch 5 Tage
    Tag 1 hier starten
    Die zehn, die zählen
    • Buongiorno
    • Buonasera
    10 Sätze~10 Min.
  2. noch 4 Tage
    Tag 2
    Café und Restaurant
    • Un tavolo per due, per favore
    • Vorrei…
    10 Sätze~10 Min.
  3. noch 3 Tage
    Tag 3
    Bezahlen und Einkaufen
    • Quanto costa…?
    • È troppo caro
    10 Sätze~10 Min.
  4. noch 2 Tage
    Tag 4
    Unterwegs und Schilder
    • Dov'è…?
    • Dov'è il bagno?
    10 Sätze~10 Min.
  5. noch 1 Tag
    Tag 5
    Hotel und Hilfe
    • Ho una prenotazione
    • La chiave, per favore
    10 Sätze~10 Min.
  6. Deine Reise
    50 Sätze bereit
Morgen geht es los? Mach nur Tag eins: die zehn Sätze, die zählen. Zehn Minuten, und du kommst an und kannst grüßen, bitte und danke sagen und dich entschuldigen. Tag eins starten
Bonus Zahlen 1–10 · 10 Karten · an jedem Tag

Zehn am Tag, fünf Tage, jeweils etwa zehn Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.

1Buongiorno
2buon-DSCHOR-no
3Guten Tag / Guten Morgen
4Der Reflex ist derselbe wie dein „Guten Tag“ beim Betreten eines Ladens, nur ohne Ausnahme: auch in der Bar, im Bus, beim Arzt, und zwar bevor du irgendetwas anderes sagst. Es gilt vom Morgen bis zum frühen Nachmittag. „Ciao“ ist unter Freunden; zur Verkäuferin oder zum Kellner gesagt klingt es, als würdest du eine fremde Person einfach duzen.
  1. 1Der Satz so, wie ihn ein Einheimischer zu einem Touristen sagt
  2. 2Wie man ihn sagt: betonte Silbe in Großbuchstaben
  3. 3Was er bedeutet
  4. 4Der Hinweis: wann man ihn sagt und welchen Fehler Touristen in Italien machen

Tag eins öffnet sich in deinem Browser, ohne Konto. Stapeldetails.

  • Mit kostenlosem Konto
  • Fortschritt gespeichert
  • Tage 2–5 eingeplant
  • drei Lernarten: umdrehen, umgekehrt, tippen
  • Quiz und Kreuzworträtsel, wenn Karten langweilig werden
  • Erinnerungen, wenn Karten fällig sind
50 Sätze + 10 Zahlen5 Tage · ~10 Min./TagAussprache auf jeder KarteVerteiltes Wiederholen
Tag 1

Die zehn, die zählen

10 Sätze

Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.

  1. Buongiorno buon-DSCHOR-no
    Guten Tag / Guten Morgen
    Der Reflex ist derselbe wie dein „Guten Tag“ beim Betreten eines Ladens, nur ohne Ausnahme: auch in der Bar, im Bus, beim Arzt, und zwar bevor du irgendetwas anderes sagst. Es gilt vom Morgen bis zum frühen Nachmittag. „Ciao“ ist unter Freunden; zur Verkäuferin oder zum Kellner gesagt klingt es, als würdest du eine fremde Person einfach duzen.
    Buongiorno! Un caffè, per favore. — Guten Tag! Einen Kaffee, bitte.
  2. Buonasera buo-na-SE-ra
    Guten Abend
    Anders als bei „Guten Abend“ richtet sich der Wechsel nicht nach der Dunkelheit, sondern nach der Uhr, und zwar früher als bei uns: in Rom und im Süden gleich nach dem Mittagessen, im Norden ab etwa vier oder fünf Uhr nachmittags, im Juli also bei voller Sonne. Beim Betreten eines Restaurants zum Abendessen immer. „Buonanotte“ ist wie „Gute Nacht“ nur fürs Schlafengehen; beim Hinausgehen sagst du „buonasera“ oder „arrivederci“.
    Buonasera, avete un tavolo per due? — Guten Abend, haben Sie einen Tisch für zwei?
  3. Per favore per fa-WO-re
    Bitte (bei einer Bitte)
    Unser „bitte“ kann fast überall im Satz stehen, „per favore“ steht am Ende der Bitte, nach dem Komma: „Un'acqua, per favore“. „Per piacere“ und „per cortesia“ bedeuten genau dasselbe, und du hörst alle drei. Jedes davon macht aus der bloßen Bestellung eine höfliche Bitte.
    Un'acqua, per favore. — Ein Wasser, bitte.
  4. Grazie GRA-tsje
    Danke
    Die Antwort ist „prego“, das genaue Gegenstück zu unserem „bitte“: es heißt „bitte sehr“, „bitte, gehen Sie vor“, „bitte, treten Sie ein“ und am Tresen auch „bitte?“ im Sinne von „was darf es sein?“ – deshalb hörst du es ständig. „Grazie mille“ ist „vielen Dank“. Das „z“ klingt wie „ts“ und das End-„e“ wird immer mitgesprochen: „GRA-tsje“.
    Grazie mille! – Prego. — Vielen Dank! – Bitte sehr.
  5. Scusi SKU-si formal
    Entschuldigung / Entschuldigen Sie
    Italienisch unterscheidet wie wir: „scusi“ sagst du zu allen, die du siezen würdest, „scusa“ zu Freunden und Gleichaltrigen. Verwenden kannst du es wie „Entschuldigung“ – um den Kellner heranzuwinken, um eine fremde Person etwas zu fragen, um dich fürs Anrempeln zu entschuldigen. Für eine echte Entschuldigung im Sinne von „das tut mir leid“ sagt man „mi dispiace“.
    Scusi, posso ordinare? — Entschuldigen Sie, kann ich bestellen?
  6. Permesso per-MES-so
    Entschuldigung (wenn du vorbeimöchtest)
    Bei uns reicht „Entschuldigung“ oder „darf ich mal?“, in Italien bringt „scusi“ im Gedränge kaum jemanden zum Weichen: Das Wort, auf das die Leute wirklich reagieren, ist „permesso“, oft als „permesso, scusi“. Es gilt im Bus, auf dem Markt und in jeder Menschenmenge. Beim Betreten einer fremden Wohnung oder eines Büros sagt man ebenfalls „permesso?“, etwa in der Rolle unseres „darf ich?“.
    Permesso! Devo scendere. — Entschuldigung! Ich muss aussteigen.
  7. Sì / No ssi / no
    Ja / Nein
    „No, grazie“ ist der höfliche Schlusspunkt gegenüber Rosenverkäufern, Armbandhändlern und Restaurantschleppern; einmal gesagt, ohne stehen zu bleiben, genügt völlig, und „sì, grazie“ nimmt an. Achte auf den Akzent: „sì“ heißt „ja“, „si“ ohne Strich ist ein ganz anderes Wort. Das „s“ sprichst du scharf wie in „Ast“, nicht summend wie in „Sie“.
    Vuole altro? – No, grazie. — Darf es sonst noch etwas sein? – Nein, danke.
  8. Parla inglese? PAR-la in-GLE-se formal
    Sprechen Sie Englisch?
    Erst auf Italienisch zu fragen, statt gleich auf Englisch loszulegen, verändert den Ton der Antwort spürbar. „Parla“ ist die Sie-Form; von Gleichaltrigen an einem lockeren Ort hörst du „parli inglese?“. „Un po'“ heißt „ein bisschen“ und meint meistens wirklich wenig – also sprich danach in kurzen Sätzen.
    Scusi, parla inglese? – Un po'. — Entschuldigen Sie, sprechen Sie Englisch? – Ein bisschen.
  9. Non capisco non ka-PIS-ko
    Ich verstehe nicht
    Häng „più lentamente, per favore“ an, also „bitte langsamer“, dann wird tatsächlich langsamer und einfacher gesprochen. „Non parlo italiano“ heißt „ich spreche kein Italienisch“, und „non ho capito“, „ich habe nicht verstanden“, ist die Variante, die Italiener untereinander benutzen. „Capisco“ wird mit hartem k gesprochen: „ka-PIS-ko“.
    Non capisco. Più lentamente, per favore. — Ich verstehe nicht. Bitte langsamer.
  10. Arrivederci ar-ri-we-DER-tschi
    Auf Wiedersehen
    Der Abschied für Läden, Hotels und alle, die du siezen würdest; wörtlich heißt er „auf Wiedersehen“. „Ciao“, das wir als „tschau“ auch im Deutschen sagen, ist im Italienischen nur unter Du-Freunden richtig und bedeutet dort zugleich „hallo“ und „tschüss“. Sag „arrivederci“ auch beim Verlassen eines Ladens, in dem du nichts gekauft hast; zurück kommt oft „buona giornata“ (schönen Tag) oder „buona serata“ (schönen Abend).
    Grazie, arrivederci! – Buona giornata! — Danke, auf Wiedersehen! – Einen schönen Tag noch!

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Tag 2

Café und Restaurant

10 Sätze

Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.

  1. Un tavolo per due, per favore un TA-wo-lo per DU-e, per fa-WO-re
    Einen Tisch für zwei, bitte
    In Italien setzt man sich nicht selbst hin und fragt auch nicht „ist hier noch frei?“, sondern wartet am Eingang, bis ein Tisch zugewiesen wird. Tausch „due“ gegen die Zahl, die du brauchst (tre, quattro). In beliebten Lokalen wird um acht Uhr abends nach der Reservierung gefragt; wer früher kommt, bekommt meist auch ohne einen Tisch.
    Buonasera, un tavolo per due, per favore. – Avete prenotato? — Guten Abend, einen Tisch für zwei, bitte. – Haben Sie reserviert?
  2. Vorrei… wor-REJ Satzmuster
    Ich hätte gern…
    Die höflichste Art, irgendetwas zu bestellen: „vorrei“ plus die Sache, „per favore“ ans Ende. Es entspricht genau unserem „ich hätte gern“. Vermeide „voglio“ („ich will“), das im Restaurant so grob klingt wie „ich will einen Kaffee“ auf Deutsch; der Kellner nimmt auch „per me“ („für mich“) plus Gericht an.
    Vorrei una pizza margherita. Vorrei un bicchiere di vino rosso. — Ich hätte gern eine Pizza Margherita. Ich hätte gern ein Glas Rotwein.
  3. Il menù, per favore il me-NU, per fa-WO-re
    Die Speisekarte, bitte
    Falscher Freund: „il menù“ ist die Speisekarte, nicht das Menü im deutschen Sinn; geschrieben wird es auch „menu“. Das feste Menü heißt „il menù del giorno“ oder „menù fisso“ und ist mittags meist das beste Angebot im Haus, „la carta dei vini“ ist die Weinkarte. In touristischen Gegenden gibt es fast immer eine englische Karte, aber du musst danach fragen.
    Il menù, per favore. Avete un menù in inglese? — Die Speisekarte, bitte. Haben Sie eine Karte auf Englisch?
  4. Un caffè, per favore un kaf-FE, per fa-WO-re
    Einen Kaffee (also einen Espresso), bitte
    „Un caffè“ ist ein einfacher Espresso, im Stehen an der Theke für etwa einen Euro getrunken (in großen Städten etwas mehr, am Tisch noch einmal mehr) – nicht die große Tasse von zu Hause. Die Falle: „un latte“ bringt dir ein Glas Milch, nicht den Latte macchiato aus dem deutschen Café; sag „caffè latte“ oder „cappuccino“. Cappuccino nach dem Mittagessen verrät den Touristen, verweigert wird er dir aber nirgends.
    Un caffè e un cappuccino, per favore. — Einen Espresso und einen Cappuccino, bitte.
  5. Naturale o frizzante? na-tu-RA-le o frit-TSAN-te
    Still oder mit Kohlensäure?
    Diese Frage kommt bei jeder Wasserbestellung. Leitungswasser („acqua del rubinetto“) kommt im Restaurant so gut wie nie auf den Tisch, die Flasche wird also immer berechnet. „Frizzante“ und „gassata“ heißen beide „mit Kohlensäure“, „naturale“ ist still; du antwortest mit dem einen Wort und „grazie“.
    Acqua naturale o frizzante? – Naturale, grazie. — Stilles Wasser oder mit Kohlensäure? – Still, danke.
  6. Il conto, per favore il KON-to, per fa-WO-re
    Die Rechnung, bitte
    Die Rechnung kommt nicht von selbst, auch nicht nach einer Stunde vor leeren Tellern: Das ist kein langsamer Service, sondern die Regel, dass Gäste nicht hinauskomplimentiert werden. Blickkontakt zum Kellner, dann dieser Satz oder die Geste des Schreibens in der Luft. Gezahlt wird je nach Lokal am Tisch oder an der Kasse („alla cassa“).
    Scusi, il conto, per favore. – Subito. — Entschuldigung, die Rechnung, bitte. – Sofort.
  7. Posso pagare con la carta? POS-so pa-GA-re kon la KAR-ta
    Kann ich mit Karte zahlen?
    Umgekehrt als von zu Hause gewohnt: Karten werden inzwischen fast überall genommen, die Betriebe sind sogar dazu verpflichtet, und „nur Barzahlung“ ist die Ausnahme. Nimm trotzdem eine Karte mit Visa- oder Mastercard-Logo mit, denn eine reine Girocard wird oft nicht akzeptiert, und kleine Bars, Marktstände und manche Taxis wollen lieber Bargeld („contanti“). „Bancomat“ bedeutet sowohl Debitkarte als auch Geldautomat.
    Posso pagare con la carta? – Certo. — Kann ich mit Karte zahlen? – Natürlich.
  8. Cin cin! tschin TSCHIN
    Prost!
    Anstoßen und sich dabei in die Augen sehen – die Regel, die du von „Prost“ kennst, gilt hier genauso. „Salute“ funktioniert ebenso gut und ist zugleich das Wort nach einem Niesen: Es erledigt also die Arbeit von „Prost“ und „Gesundheit“ zusammen. Beides gilt nur fürs Trinken; beim Essen wünscht man „buon appetito“.
    Cin cin! – Salute! — Prost! – Zum Wohl!
  9. Buon appetito! buon ap-pe-TI-to
    Guten Appetit!
    Derselbe Reflex wie bei „Guten Appetit“: Der Kellner sagt es beim Abstellen der Teller, und die Gäste am Nebentisch sagen es auch. Geantwortet wird „grazie, altrettanto“, also „danke, gleichfalls“. Sag es auch, wenn du an Essenden vorbeigehst oder von einem Tisch aufstehst, an dem andere noch essen.
    Buon appetito! – Grazie, altrettanto. — Guten Appetit! – Danke, gleichfalls.
  10. Coperto ko-PER-to Schild
    Gedeckgebühr (auf der Rechnung)
    Bei uns ist die Bedienung im Preis enthalten, und Trinkgeld gibt man, indem man beim Zahlen die Summe nennt („machen Sie 30“); in Italien steht dafür das „coperto“ auf Karte und Rechnung, eine feste Gebühr pro Person für Brot und Gedeck. Das ist völlig legal und keine Touristenabzocke – in Rom und in ganz Latium ist das Wort sogar verboten, dort erscheint der Posten als „pane“, Brot. Genau deshalb ist Trinkgeld freiwillig: Aufrunden oder ein, zwei Euro für guten Service genügen, und man nennt dabei keine Summe, sondern lässt das Geld liegen; „servizio incluso“ heißt, dass die Bedienung schon aufgeschlagen ist.
    Il coperto è 2 euro a persona. — Das Gedeck kostet 2 Euro pro Person.
Tag 3

Bezahlen und Einkaufen

10 Sätze

Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.

  1. Quanto costa…? KUAN-to KOS-ta Satzmuster
    Was kostet…?
    Schema: „quanto costa“ plus die Sache, oder einfach „quanto costa?“ mit dem Finger darauf. Bei mehreren Stücken heißt es „quanto costano?“ – das Verb richtet sich wie im Deutschen nach der Mehrzahl. An der Kasse fragst du mit „quant'è?“ nach der Gesamtsumme.
    Quanto costa questo? Quanto costa un biglietto? — Was kostet das? Was kostet eine Fahrkarte?
  2. È troppo caro e TROP-po KA-ro
    Das ist zu teuer
    Auf dem Markt und bei Straßenhändlern gehört Handeln dazu, auch wenn wir es kaum gewohnt sind; im Laden mit Preisschild wirkt es genauso unhöflich wie bei uns. „Grazie lo stesso“, „trotzdem danke“, lässt dich ohne Peinlichkeit weitergehen. Das Adjektiv richtet sich nach dem Geschlecht: Bei einer weiblichen Sache (una borsa) sagst du „è troppo cara“.
    È troppo caro. Grazie lo stesso. — Das ist zu teuer. Trotzdem danke.
  3. Contanti o carta? kon-TAN-ti o KAR-ta
    Bar oder Karte?
    Die Frage an jeder Kasse; du antwortest mit dem einen Wort. „Bancomat“ ist die Debitkarte und zugleich der Geldautomat, „carta di credito“ die Kreditkarte. In kleinen Lokalen wird unter etwa fünf Euro gern Bargeld verlangt – Kleingeld für den Espresso im Stehen lohnt sich also.
    Contanti o carta? – Carta, grazie. — Bar oder Karte? – Karte, danke.
  4. Lo scontrino, per favore lo skon-TRI-no, per fa-WO-re
    Den Kassenbon, bitte
    Die Belegpflicht kennst du von zu Hause, in Italien kommt eine zweite Rolle dazu: In vielen Bars zahlst du zuerst an der Kasse und legst den „scontrino“ dann vor dem Barista auf die Theke, erst dann bekommst du deinen Kaffee. Das Geschäft muss ihn ausstellen und gibt ihn dir fast immer ungefragt; eine Pflicht, ihn mitzunehmen, gibt es für dich seit 2003 nicht mehr, die Bitte brauchst du also nur, wenn du ihn haben willst und keinen bekommen hast. „La ricevuta“ ist die Quittung für eine Dienstleistung, etwa fürs Taxi oder fürs Hotel.
    Lo scontrino, per favore. – Eccolo. — Den Kassenbon, bitte. – Hier, bitte sehr.
  5. Sto solo guardando, grazie sto SSO-lo guar-DAN-do, GRA-tsje
    Ich schaue mich nur um, danke
    Die Standardantwort auf „posso aiutarla?“, also „kann ich Ihnen helfen?“. Sag beim Hereinkommen „buongiorno“ und beim Gehen „arrivederci“, auch wenn du nichts kaufst. In kleinen Läden fragt man außerdem, bevor man Ware in die Hand nimmt, statt wie in der Kaufhausabteilung selbst durch die Stange zu blättern.
    Posso aiutarla? – Sto solo guardando, grazie. — Kann ich Ihnen helfen? – Ich schaue mich nur um, danke.
  6. Basta così, grazie BAS-ta ko-SI, GRA-tsje
    Das wäre alles, danke
    Beendet die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker und an der Feinkosttheke. Achtung: Das ins Deutsche entlehnte „basta!“ heißt „Schluss jetzt“, und allein gesagt klingt es genau so – häng deshalb immer „così, grazie“ an. An der Theke wird in etti gewogen: „un etto“ sind 100 Gramm, „due etti“ 200 Gramm.
    Altro? – Basta così, grazie. — Sonst noch etwas? – Das wäre alles, danke.
  7. Uno di questi, per favore U-no di KUES-ti, per fa-WO-re
    Eines davon, bitte
    Zeigen plus dieser Satz reicht für Gebäck, Panino oder Ticket. „Da portare via“ heißt „zum Mitnehmen“, „qui“ oder „da mangiare qui“ „zum Hieressen“; am Tisch zahlst du dabei oft deutlich mehr als im Stehen an der Theke, einen Aufschlag, den es bei uns so nicht gibt. Bei einer weiblichen Sache sagst du „una di queste“.
    Uno di questi, per favore. – Da portare via? — Eines davon, bitte. – Zum Mitnehmen?
  8. Avete…? a-WE-te Satzmuster
    Haben Sie…?
    Schema: „avete“ plus die Sache, an den Laden oder das Lokal als Ganzes gerichtet, also unser „haben Sie…?“. Dasselbe leistet „c'è…?“, „gibt es…?“. „Una taglia“ ist die Kleidergröße, „un numero“ die Schuhgröße: Schuhgrößen sind dieselben wie zu Hause, italienische Kleidergrößen liegen aber sechs über den deutschen, eine deutsche 36 ist eine italienische 42.
    Avete una taglia più grande? Avete il Wi-Fi? — Haben Sie eine größere Größe? Haben Sie WLAN?
  9. Aperto / Chiuso a-PER-to / KJU-so Schild
    Geöffnet / Geschlossen
    Die zwei Schilder an der Ladentür. Außerhalb der großen Städte schließen viele Geschäfte mittags, etwa von eins bis vier, und haben einen Ruhetag pro Woche – den Begriff kennst du von deutschen Gaststätten, dort gilt er auch für Läden. „Chiuso per ferie“ sind Betriebsferien, im August die Regel; „orario“ ist der Aushang mit den Öffnungszeiten.
    Chiuso per riposo settimanale. — Geschlossen: wöchentlicher Ruhetag.
  10. Saldi / Cassa SSAL-di / KAS-sa Schild
    Schlussverkauf / Kasse
    „Saldi“ ist der Schlussverkauf, im Januar und im Juli; „sconto“ ist der Rabatt. „Cassa“ ist die Kasse – mit dem Unterschied, dass du in vielen Bars dort zuerst zahlst und den Bon anschließend zur Theke bringst.
    Saldi: sconti fino al 50%. Pagare alla cassa. — Schlussverkauf: Rabatte bis zu 50 %. Zahlung an der Kasse.
Tag 4

Unterwegs und Schilder

10 Sätze

Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.

  1. Dov'è…? do-WE Satzmuster
    Wo ist…?
    Schema: „dov'è“ plus Ort, immer mit Artikel („la stazione“, „il bagno“). Der richtet sich zwar wie im Deutschen nach dem Geschlecht, stimmt aber selten mit unserem überein: Der Bahnhof ist auf Italienisch weiblich. Beginne mit „scusi“; bei mehreren Dingen heißt es „dove sono“, und in der Antwort kommen die drei Richtungswörter vor: a destra, a sinistra, dritto.
    Dov'è la stazione? Dov'è il bagno? — Wo ist der Bahnhof? Wo ist die Toilette?
  2. Dov'è il bagno? do-WE il BAN-jo
    Wo ist die Toilette?
    „Bagno“ ist das Alltagswort, „toilette“ versteht man auch. Öffentliche Toiletten sind selten, der übliche Weg führt in eine Bar: erst einen Kaffee bestellen, dann fragen. An den Türen steht statt „Herren“ und „Damen“ oft „signori“ oder „uomini“ für Männer und „signore“ oder „donne“ für Frauen – der Unterschied hängt an einem einzigen Buchstaben.
    Scusi, dov'è il bagno? – In fondo a destra. — Entschuldigen Sie, wo ist die Toilette? – Ganz hinten rechts.
  3. Dov'è la stazione? do-WE la sta-TSJO-ne
    Wo ist der Bahnhof?
    „La stazione“ allein meint den Bahnhof; für die U-Bahn sagst du „la metro“, für den Busbahnhof „la stazione degli autobus“. „Centrale“ hinter dem Städtenamen (Milano Centrale) entspricht unserem „Hauptbahnhof“. Sprich das „st“ als s+t, nicht als „scht“.
    Dov'è la stazione? – Sempre dritto, dieci minuti. — Wo ist der Bahnhof? – Immer geradeaus, zehn Minuten.
  4. Un biglietto per Firenze, per favore un bil-JET-to per fi-REN-tse, per fa-WO-re
    Eine Fahrkarte nach Florenz, bitte
    Am Schalter musst du die italienischen Namen sagen: „Firenze“, „Roma“, „Venezia“, „Milano“, „Napoli“ – mit Florenz, Rom, Venedig, Mailand und Neapel kann dort niemand etwas anfangen. „Solo andata“ ist einfach, „andata e ritorno“ hin und zurück. Papierfahrkarten für Regionalzüge müssen vor dem Einsteigen entwertet werden (siehe die Karte „convalidare“); Tickets für Schnellzüge gelten für einen bestimmten Zug und Platz und brauchen keine Entwertung.
    Un biglietto per Firenze, per favore. – Solo andata o andata e ritorno? — Eine Fahrkarte nach Florenz, bitte. – Einfach oder hin und zurück?
  5. Quale binario? KUA-le bi-NA-rjo
    Welches Gleis?
    „Binario“ ist das Gleis, und Italien zählt wie wir die Gleise und nicht die Bahnsteige – die Zahl von der Anzeige führt dich also direkt an die richtige Kante. Sie erscheint auf der Abfahrtstafel („partenze“) oft erst wenige Minuten vor dem Zug; „in ritardo“ heißt „verspätet“. Dasselbe Wort steht auf den Schildern am Gleis.
    Quale binario per Roma? – Binario tre. — Welches Gleis nach Rom? – Gleis drei.
  6. A destra / a sinistra / dritto a DES-tra / a ssi-NIS-tra / DRIT-to
    Rechts / links / geradeaus
    Diese drei Wörter enthält jede Antwort auf „dov'è“. „Sempre dritto“ ist „immer geradeaus“, „in fondo“ „ganz hinten“, „vicino“ nah, „lontano“ weit. Dazu kommt eine Handbewegung, die oft mehr sagt als die Wörter – zeigen zu lassen bringt dich weiter als nachzufragen.
    Sempre dritto, poi a sinistra. — Immer geradeaus, dann links.
  7. Entrata / Uscita en-TRA-ta / u-SCHI-ta Schild
    Eingang / Ausgang
    Zwei Schilder, die du von Weitem lesen können musst. „Uscita“ ist auch die Autobahnausfahrt und der Weg aus der Metro. „Ingresso“ ist das zweite Wort für Eingang, oft als „ingresso libero“, also „Eintritt frei“, an Museen und Kirchen.
    Uscita di emergenza. — Notausgang.
  8. Spingere / Tirare SPIN-dsche-re / ti-RA-re Schild
    Drücken / Ziehen
    Wie auf deutschen Türen steht dort der Infinitiv, „Drücken“ und „Ziehen“, kein Befehl. Sprich das „sp“ als s+p und nicht als „schp“ – „SPIN-dsche-re“; dieselbe Regel gilt für „st“, etwa in „stazione“. „Premere“ (drücken) steht auf Knöpfen, „aprire“ und „chiudere“ (öffnen, schließen) an Toren und Aufzügen.
    Spingere. – Tirare. — Drücken. – Ziehen.
  9. Convalidare il biglietto kon-wa-li-DA-re il bil-JET-to Schild
    Fahrkarte entwerten
    Entwerter kennst du, aber bei uns hängt das Stempeln am jeweiligen Verkehrsverbund, und eine Bahnfahrkarte entwertet man nie: genau daran scheitern deutsche Reisende. In Italien gilt es auch für den Zug: Papierfahrkarten für Regionalzüge, Busse und Straßenbahnen müssen vor dem Einsteigen in den kleinen Automaten, sonst schreibt der Kontrolleur sofort ein Bußgeld. Ein in der Trenitalia-App oder online gekauftes Regionalticket ist dagegen an die gewählte Abfahrtszeit gebunden und gilt ab dieser Zeit von selbst; nimmst du einen früheren Zug, musst du vorher in der App den Zug ändern, sonst gilt die Fahrkarte nicht. Tickets für Schnellzüge gelten für einen bestimmten Zug und Platz und brauchen gar nichts.
    Convalidare il biglietto prima di salire. — Die Fahrkarte vor dem Einsteigen entwerten.
  10. Fermata fer-MA-ta Schild
    Haltestelle
    Das Schild an Bus- und Straßenbahnhaltestellen und das Wort aus der Ansage „prossima fermata“, „nächste Haltestelle“. „Fermata a richiesta“ ist der Bedarfshalt: ohne Knopfdruck hält der Bus nicht. „Capolinea“ ist die Endhaltestelle.
    Prossima fermata: Duomo. — Nächste Haltestelle: Duomo.
Tag 5

Hotel und Hilfe

10 Sätze

Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.

  1. Ho una prenotazione o U-na pre-no-ta-TSJO-ne
    Ich habe eine Reservierung
    Der Einstiegssatz an der Rezeption und im reservierten Restaurant; „a nome“ plus Nachname nennt den Namen. Das Hotel verlangt ein Ausweisdokument („un documento“, der Personalausweis genügt) und meldet dich der Polizei – wie unser Meldeschein, nur strenger und gesetzlich vorgeschrieben. Das italienische „h“ ist stumm, „ho“ sprichst du einfach „o“.
    Buonasera, ho una prenotazione a nome Smith. — Guten Abend, ich habe eine Reservierung auf den Namen Smith.
  2. La chiave, per favore la KJA-we, per fa-WO-re
    Den Schlüssel, bitte
    In kleineren Hotels bleibt der Schlüssel an der Rezeption: Beim Weggehen gibst du ihn ab, bei der Rückkehr fragst du mit der Zimmernummer danach. Falscher Freund: „la camera“ ist das Zimmer, nicht die Kamera. „La tessera“ ist die Schlüsselkarte.
    La chiave, per favore. Camera dodici. — Den Schlüssel, bitte. Zimmer zwölf.
  3. Qual è la password del Wi-Fi? kual E la PASS-uord del UAI-fai
    Wie lautet das WLAN-Passwort?
    Sag nicht „WLAN“, das Wort kennt außerhalb des deutschen Sprachraums niemand; in Italien heißt es „Wi-Fi“, englisch gesprochen „uai-fai“ (auch „ui-fi“ ist zu hören), und „password“ bleibt englisch. „Il Wi-Fi è gratis?“ fragt, ob es kostenlos ist. Dieselbe Frage funktioniert im Café; das Passwort steht dort meist auf dem Bon oder auf einem Kärtchen.
    Qual è la password del Wi-Fi? – È scritta sul cartoncino. — Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf dem Kärtchen.
  4. A che ora è la colazione? a ke O-ra e la ko-la-TSJO-ne
    Wann gibt es Frühstück?
    „A che ora“ heißt „um wie viel Uhr“, und die Antwort „dalle… alle…“ nennt die Spanne. Stell dich darauf ein, dass das italienische Hotelfrühstück süß ist: Cornetto und Kaffee statt Wurst, Käse und Ei. Die zweite Frage, die du brauchst, lautet „a che ora è il check-out?“.
    A che ora è la colazione? – Dalle sette alle dieci. — Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis zehn.
  5. Aiuto! a-JU-to
    Hilfe!
    Ruf es laut; verstanden wird es überall. Die einzige Notrufnummer in Italien ist die 112, dieselbe wie zu Hause, und die Leitstelle hat englischsprachige Mitarbeiter. Reißt dir jemand die Tasche weg, ruft man „al ladro!“, also „Dieb!“.
    Aiuto! Chiamate un'ambulanza! — Hilfe! Rufen Sie einen Krankenwagen!
  6. Ho bisogno di un medico o bi-SO-njo di un ME-di-ko
    Ich brauche einen Arzt
    „Ho bisogno di“ heißt „ich brauche“; „il pronto soccorso“ ist die Notaufnahme und die Notrufnummer die 112. Gesetzlich Versicherte zeigen dort die Europäische Krankenversicherungskarte vor – sie ist die Rückseite deiner Gesundheitskarte –, privat Versicherte halten ihre Auslandspolice bereit. Bei Kleinigkeiten führt der erste Weg in die Apotheke.
    Ho bisogno di un medico. Non mi sento bene. — Ich brauche einen Arzt. Mir geht es nicht gut.
  7. Dov'è la farmacia? do-WE la far-ma-TSCHI-a
    Wo ist die Apotheke?
    Halte nach dem grünen Kreuz Ausschau, nicht nach dem roten „A“ – das gibt es dort nicht. Apotheker beraten ausführlich und geben vieles ohne Rezept ab, bei kleinen Beschwerden ist die Apotheke also die erste und nicht die letzte Station. „Farmacia di turno“ ist der Notdienst, nachts und sonntags geöffnet; die nächstgelegene hängt an jeder Apothekentür aus.
    Dov'è la farmacia più vicina? — Wo ist die nächste Apotheke?
  8. Chiami la polizia, per favore KJA-mi la po-li-TSI-a, per fa-WO-re formal
    Rufen Sie bitte die Polizei
    Höfliche Form: „chiami“ ist die Sie-Form, also „rufen Sie“. In Italien gibt es zwei Polizeien nebeneinander, „polizia“ und „carabinieri“, und beide nehmen dich ernst. Für die Versicherung brauchst du nach einem Diebstahl eine „denuncia“, die Anzeige, aufgenommen in der „questura“ oder auf einer Carabinieri-Station; nimm den Ausweis mit.
    Chiami la polizia, per favore. Mi hanno rubato il portafoglio. — Rufen Sie bitte die Polizei. Man hat mir die Brieftasche gestohlen.
  9. Mi sono perso / persa mi SSO-no PER-so / PER-sa
    Ich habe mich verlaufen
    Anders als im Deutschen, wo der Satz für alle gleich klingt, zeigt die Endung das Geschlecht: Männer sagen „perso“, Frauen „persa“. Häng „dov'è“ und den Ort an oder zeig die Adresse auf dem Handy. „È lontano?“, „ist es weit?“, bringt dir eine Antwort, mit der du etwas anfangen kannst.
    Mi sono persa. Dov'è Piazza Navona? — Ich habe mich verlaufen. Wo ist die Piazza Navona?
  10. Può chiamare un taxi, per favore? PUO kja-MA-re un TAK-si, per fa-WO-re formal
    Können Sie bitte ein Taxi rufen?
    „Può“ ist die Sie-Form, also „können Sie“. Italienische Taxis hält man praktisch nie auf der Straße an: Du gehst zum Standplatz („posteggio taxi“), rufst an, nimmst eine App oder lässt Hotel oder Restaurant bestellen. Gefahren wird immer mit Taxameter; die Quittung erbittest du mit „la ricevuta“.
    Può chiamare un taxi, per favore? – Certo, per dove? — Können Sie bitte ein Taxi rufen? – Natürlich, wohin?
Bonus

Zahlen 1–10

10 Karten

Gruppengrößen, Preise, Gleise, Zimmernummern. Eine optionale sechste Sitzung, und die Gruppe, die am häufigsten als Karteikarten ausgedruckt wird.

uno
eins
U-no
due
zwei
DU-e
tre
drei
tre (gerolltes r)
quattro
vier
KUAT-tro
cinque
fünf
TSCHIN-kue
sei
sechs
ssej
sette
sieben
SSET-te
otto
acht
OT-to
nove
neun
NO-we
dieci
zehn
DJE-tschi

Fragen von Reisenden

Wie viele Sätze auf Italienisch brauche ich für eine Reise nach Italien?

Etwa fünfzig. Reisende berichten immer wieder, dass eine Handvoll Sätze am meisten gebracht hat, und zwar als Höflichkeit, nicht als Überlebenshilfe: beim Betreten eines Ladens grüßen, danke sagen, höflich fragen. Dieses Kit sind fünfzig Sätze in fünf Tagen zu je zehn, mit den zehn, die zählen, an Tag eins, dazu die Zahlen eins bis zehn als Bonus.

Wie sagt man danke auf Italienisch?

Auf Italienisch heißt danke “Grazie” (GRA-tsje). Die Antwort ist „prego“, das genaue Gegenstück zu unserem „bitte“: es heißt „bitte sehr“, „bitte, gehen Sie vor“, „bitte, treten Sie ein“ und am Tresen auch „bitte?“ im Sinne von „was darf es sein?“ – deshalb hörst du es ständig. „Grazie mille“ ist „vielen Dank“. Das „z“ klingt wie „ts“ und das End-„e“ wird immer mitgesprochen: „GRA-tsje“.

Wie sagt man Entschuldigung auf Italienisch?

Um auf dich aufmerksam zu machen oder dich zu entschuldigen, sagst du “Scusi” (SKU-si). Italienisch unterscheidet wie wir: „scusi“ sagst du zu allen, die du siezen würdest, „scusa“ zu Freunden und Gleichaltrigen. Verwenden kannst du es wie „Entschuldigung“ – um den Kellner heranzuwinken, um eine fremde Person etwas zu fragen, um dich fürs Anrempeln zu entschuldigen. Für eine echte Entschuldigung im Sinne von „das tut mir leid“ sagt man „mi dispiace“.

Wie bitte ich auf Italienisch um die Rechnung?

Nach der Rechnung fragst du mit “Il conto, per favore” (il KON-to, per fa-WO-re). Die Rechnung kommt nicht von selbst, auch nicht nach einer Stunde vor leeren Tellern: Das ist kein langsamer Service, sondern die Regel, dass Gäste nicht hinauskomplimentiert werden. Blickkontakt zum Kellner, dann dieser Satz oder die Geste des Schreibens in der Luft. Gezahlt wird je nach Lokal am Tisch oder an der Kasse („alla cassa“).

Wie frage ich auf Italienisch nach der Toilette?

Frag “Dov'è il bagno?” (do-WE il BAN-jo). „Bagno“ ist das Alltagswort, „toilette“ versteht man auch. Öffentliche Toiletten sind selten, der übliche Weg führt in eine Bar: erst einen Kaffee bestellen, dann fragen. An den Türen steht statt „Herren“ und „Damen“ oft „signori“ oder „uomini“ für Männer und „signore“ oder „donne“ für Frauen – der Unterschied hängt an einem einzigen Buchstaben.

Kann ich wirklich fünfzig Sätze auf Italienisch in fünf Tagen lernen?

Ja, bei zehn neuen Sätzen am Tag. Das sind fünf bis acht Minuten täglich mit verteiltem Wiederholen, weil die App die Sätze von Tag eins an den Tagen zwei bis fünf zurückbringt, während du die nächsten zehn hinzunimmst. Fang eine Woche vor der Abreise an, und du kommst mit allen fünfzig an. Das druckbare Blatt ist die Rückversicherung für die Reise selbst.

Vor der Abreise

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