Reise-Kit · für Korea

Koreanisch Reise-Kit50 Sätze auf Koreanisch für deine Reise, mit Aussprache

  1. noch 5 Tage
    Tag 1 hier starten
    Die zehn, die zählen
    • 안녕하세요
    • 안녕히 주무세요
    10 Sätze~10 Min.
  2. noch 4 Tage
    Tag 2
    Café und Restaurant
    • 두 명이요
    • …(으)로 할게요
    10 Sätze~10 Min.
  3. noch 3 Tage
    Tag 3
    Bezahlen und Einkaufen
    • …얼마예요?
    • 너무 비싸요
    10 Sätze~10 Min.
  4. noch 2 Tage
    Tag 4
    Unterwegs und Schilder
    • …어디예요?
    • 화장실이 어디예요?
    10 Sätze~10 Min.
  5. noch 1 Tag
    Tag 5
    Hotel und Hilfe
    • 예약했어요
    • 키 주세요
    10 Sätze~10 Min.
  6. Deine Reise
    50 Sätze bereit
Morgen geht es los? Mach nur Tag eins: die zehn Sätze, die zählen. Zehn Minuten, und du kommst an und kannst grüßen, bitte und danke sagen und dich entschuldigen. Tag eins starten
Bonus Zahlen 1–10 · 10 Karten · an jedem Tag

Zehn am Tag, fünf Tage, jeweils etwa zehn Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.

1안녕하세요
2annyeonghaseyo (deutsch gelesen: an-njong-ha-ssä-jo; Koreanisch kennt keine Wortbetonung, alle Silben gleich stark; s vor Vokal bleibt scharf, darum „ss“)
3Guten Tag / Hallo (zu jeder Tageszeit)
4Ein einziger Gruß deckt Morgen, Mittag und Abend ab. Beim Eintreten ruft dir das Personal „eoseo oseyo“ (willkommen) entgegen; ein leises „annyeonghaseyo“ mit einem kurzen Nicken ist die ganze Antwort. Personal und Fremden gibt man nicht die Hand, eine angedeutete Verbeugung ist der Gruß; der Händedruck gehört zur Vorstellung unter Erwachsenen und kommt dann oft mit beiden Händen oder einer kleinen Verbeugung dazu. Das nackte „annyeong“ gehört Kindern und engen Freunden.
  1. 1Der Satz so, wie ihn ein Einheimischer zu einem Touristen sagt
  2. 2Wie man ihn sagt: betonte Silbe in Großbuchstaben
  3. 3Was er bedeutet
  4. 4Der Hinweis: wann man ihn sagt und welchen Fehler Touristen in Korea machen

Tag eins öffnet sich in deinem Browser, ohne Konto. Stapeldetails.

  • Mit kostenlosem Konto
  • Fortschritt gespeichert
  • Tage 2–5 eingeplant
  • drei Lernarten: umdrehen, umgekehrt, tippen
  • Quiz und Kreuzworträtsel, wenn Karten langweilig werden
  • Erinnerungen, wenn Karten fällig sind
50 Sätze + 10 Zahlen5 Tage · ~10 Min./TagAussprache auf jeder KarteVerteiltes Wiederholen
Tag 1

Die zehn, die zählen

10 Sätze

Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.

  1. 안녕하세요 annyeonghaseyo (deutsch gelesen: an-njong-ha-ssä-jo; Koreanisch kennt keine Wortbetonung, alle Silben gleich stark; s vor Vokal bleibt scharf, darum „ss“)
    Guten Tag / Hallo (zu jeder Tageszeit)
    Ein einziger Gruß deckt Morgen, Mittag und Abend ab. Beim Eintreten ruft dir das Personal „eoseo oseyo“ (willkommen) entgegen; ein leises „annyeonghaseyo“ mit einem kurzen Nicken ist die ganze Antwort. Personal und Fremden gibt man nicht die Hand, eine angedeutete Verbeugung ist der Gruß; der Händedruck gehört zur Vorstellung unter Erwachsenen und kommt dann oft mit beiden Händen oder einer kleinen Verbeugung dazu. Das nackte „annyeong“ gehört Kindern und engen Freunden.
    어서 오세요! – 안녕하세요. — Herzlich willkommen! – Guten Tag.
  2. 안녕히 주무세요 annyeonghi jumuseyo (deutsch gelesen: an-njong-hi dschu-mu-ssä-jo; das koreanische j ist ein weiches „dsch“, nicht der deutsche j-Gleitlaut) formal
    Gute Nacht (nur vor dem Schlafengehen; einen Abendgruß gibt es nicht)
    Ein Gegenstück zu „Guten Abend“ gibt es nicht: „annyeonghaseyo“ passt um 21 Uhr genauso wie um 9 Uhr. Dies ist der einzige tageszeitgebundene Gruß, und du wirst ihn öfter hören als sagen – vom Hotel- oder Pensionspersonal, wenn du aufs Zimmer gehst; die passende Antwort ist „ne, sugohaseyo“ oder „gamsahamnida“. Selbst sagst du ihn nur der Gastgeberin einer Pension, nie beim Verlassen eines Restaurants.
    안녕히 주무세요. – 네, 수고하세요. — Gute Nacht. – Ja, machen Sie es gut.
  3. …주세요 juseyo (deutsch gelesen: dschu-ssä-jo; j wie in „Dschungel“, das s scharf wie in „Ast“, nie summend)
    Bitte (geben Sie mir…) / …, bitte
    Ein eigenständiges „bitte“ gibt es nicht: Du nennst die Sache und hängst „juseyo“ (geben Sie mir) an – die Höflichkeit steckt in der Verbform, nicht in einem Extrawort. Ein eingeschobenes „jom“ („mul jom juseyo“) wirkt wie unser abschwächendes „mal“ und macht die Bitte weicher. Geht es um einen Gefallen statt um eine Sache, schließt „butakdeurimnida“ höflich ab.
    물 좀 주세요. – 네, 잠시만요. — Etwas Wasser, bitte. – Ja, einen Moment.
  4. 감사합니다 gamsahamnida (deutsch gelesen: gam-ssa-ham-ni-da; das s vor Vokal bleibt scharf, ein summendes s wie in „Sonne“ wäre falsch; keine Silbe wird betont) formal
    Danke / Vielen Dank
    „Gamsahamnida“ und „gomapseumnida“ sind austauschbar und beide höflich genug für jeden. Das Lehrbuch-„cheonmaneyo“ (gern geschehen) hörst du kaum; üblich sind „ne“, „anieyo“ oder eine Verbeugung. Trinkgeld gibt es in Korea nirgends – nicht im Restaurant, nicht im Taxi, nicht im Hotel; „stimmt so“ hat keine Entsprechung, und liegen gelassenes Wechselgeld läuft man dir hinterher. Der Dank und das Nicken sind das Trinkgeld.
    감사합니다! – 네, 안녕히 가세요. — Vielen Dank! – Gern, auf Wiedersehen.
  5. 저기요 / 죄송합니다 jeogiyo / joesonghamnida (deutsch gelesen: dscho-gi-jo / dschuä-ssong-ham-ni-da; eo ist ein offenes o wie in „Sonne“)
    Entschuldigung (um Personal zu rufen) / Verzeihung
    Zwei verschiedene Wörter. „Jeogiyo“ (wörtlich „dort drüben“) ruft den Kellner oder hält eine fremde Person an – und zwar laut quer durch den Raum: Was bei uns als schlechtes Benehmen gälte, ist hier der normale Weg, denn ungerufen kommt niemand an den Tisch; viele Lokale haben dafür einen Klingelknopf am Tisch. „Joesonghamnida“ ist die Entschuldigung fürs Anrempeln, „sillyehamnida“ die Anrede, wenn du jemanden mit einer Frage unterbrichst.
    저기요! 주문할게요. – 네, 갈게요. — Entschuldigung! Wir möchten bestellen. – Ja, ich komme.
  6. 잠시만요 jamsimanyo (deutsch gelesen: dscham-schi-man-jo; s vor i klingt wie „sch“, das End-yo ist ein deutsches „jo“)
    Entschuldigung (wenn du vorbeimöchtest) / Einen Moment
    Das Wort fürs Durchkommen in einer vollen U-Bahn, auf dem Markt oder in der Schlange; ein „naerilgeyo“ (ich steige aus) an der Tür lässt die Leute beiseitetreten. Es heißt zugleich „einen Augenblick“, weshalb das Personal es dir ständig zurückgibt. Anders als in Japan wird in Bus und U-Bahn durchaus telefoniert und geplaudert, nur eben halblaut – auffällig wird erst die lärmende Gruppe; im Restaurant darf es dagegen richtig laut zugehen.
    잠시만요, 내릴게요! – 아, 네. — Entschuldigung, ich möchte aussteigen! – Ah, ja.
  7. 네 / 아니요 ne / aniyo (deutsch gelesen: nä / a-ni-jo; das e ist ein offenes ä, das y der deutsche j-Laut)
    Ja / Nein
    „Ne“ heißt auch schlicht „ich höre zu“; eine Kette von „ne, ne“ an der Kasse ist also keine Zustimmung. Ein bloßes „aniyo“ wirkt schroff – das höfliche Nein zu Tüte, Probe oder Kundenkarte ist „aniyo, gwaenchanayo“ (nein, passt schon) mit einer kleinen Handbewegung. Tüten kosten überall ein paar Won, die Frage „bongtu piryohaseyo?“ kommt daher täglich.
    봉투 필요하세요? – 아니요, 괜찮아요. — Brauchen Sie eine Tüte? – Nein, danke.
  8. 영어 할 줄 아세요? yeongeo hal jul aseyo (deutsch gelesen: jong-o hal dschul a-ssä-jo; yeo ist ein j plus offenes o)
    Sprechen Sie Englisch?
    Die Frage überhaupt auf Koreanisch zu stellen ist bereits die halbe Höflichkeit; die Antwort lautet meist „jogeumyo“ (ein bisschen), oder es wird eine jüngere Kollegin geholt. Deutsch spricht praktisch niemand, und Englisch wird besser gelesen als gesprochen: Tipp die Frage ins Handy oder nutze die Übersetzungs-App Papago, statt lauter zu werden. Bei echten Problemen dolmetscht die Touristen-Hotline 1330 rund um die Uhr am Telefon auf Englisch.
    실례합니다, 영어 할 줄 아세요? – 조금요. — Entschuldigen Sie, sprechen Sie Englisch? – Ein bisschen.
  9. 잘 못 알아들었어요 jal mot aradeureosseoyo (deutsch gelesen: dschal mo-da-ra-dü-ro-sso-jo; „mot“ bindet an den folgenden Vokal, also „mo-da-ra“; r mit der Zungenspitze geschlagen, nie im Rachen; „dü“ ohne Lippenrundung)
    Das habe ich nicht verstanden
    Häng „cheoncheonhi malhae juseyo“ (bitte langsamer) an, dann vereinfachen die Leute; „hangugeo mot haeyo“ (ich spreche kein Koreanisch) beendet das Gespräch dagegen ganz. Wirst umgekehrt du nicht verstanden, liegt es fast immer an den Verschlusslauten: Koreanisch unterscheidet drei Reihen – schlicht (ㄱ), gepresst (ㄲ) und behaucht (ㅋ) –, wo das Deutsche nur das Paar g/k kennt; die gepresste Reihe ist kurz und hart, ohne den Hauch eines deutschen „k“, und keine Umschrift kann sie dir vormachen. „Ne, algesseoyo“ (verstanden) ist deine Antwort, sobald es klar ist.
    잘 못 알아들었어요. 천천히 말해 주세요. — Das habe ich nicht verstanden. Sprechen Sie bitte langsamer.
  10. 안녕히 계세요 / 안녕히 가세요 annyeonghi gyeseyo / gaseyo (deutsch gelesen: an-njong-hi gjä-ssä-jo / ga-ssä-jo; gje in einer Silbe) formal
    Auf Wiedersehen (du gehst) / Auf Wiedersehen (der andere geht)
    Welche Form gilt, entscheidet, wer sich bewegt: „gyeseyo“ (bleiben Sie wohl) sagst du der Verkäuferin, die zurückbleibt, „gaseyo“ (gehen Sie wohl) jemandem, der weggeht; verwechselst du sie, nimmt das niemand krumm. Beim Verlassen eines Ladens sagen Einheimische meist „sugohaseyo“, etwa „weiterhin gute Arbeit“ – wofür wir kein Wort haben –, und das Personal antwortet mit „annyeonghi gaseyo“. Gegenüber deutlich älteren Menschen gilt „sugohaseyo“ allerdings als unpassend: dem ergrauten Taxifahrer sagst du besser „gamsahamnida“.
    감사합니다, 안녕히 계세요. – 네, 안녕히 가세요. — Danke, auf Wiedersehen. – Gern, auf Wiedersehen.

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Tag 2

Café und Restaurant

10 Sätze

Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.

  1. 두 명이요 du myeong-iyo (deutsch gelesen: du mjong-i-jo; „mjong“ ist eine einzige Silbe, das j der Gleitlaut wie in „ja“)
    Wir sind zu zweit (ein Tisch für zwei)
    Am Eingang warten: Das Personal fragt „myeot bun-iseyo?“ (wie viele?), und du antwortest mit der einheimischen Zahlreihe plus „myeong“ – han myeong, du myeong, se myeong, ne myeong; Finger hochhalten funktioniert überall. Führt eine Stufe auf einen erhöhten Holzboden mit niedrigen Tischen, ziehst du die Schuhe aus und stellst sie ins Regal daneben; dasselbe gilt in Tempeln, Hanok-Pensionen und jeder Privatwohnung – also besser keine Löcher in den Socken. Achtung: In vielen einfachen Lokalen bestellst und zahlst du an einem Automaten oder über ein Tablet am Tisch, es kommt also niemand, um die Bestellung aufzunehmen; brauchst du doch einen Menschen, drückst du die Taste 호출 (Ruf).
    몇 분이세요? – 두 명이요. – 이쪽으로 앉으세요. — Für wie viele? – Zu zweit. – Setzen Sie sich bitte hierhin.
  2. …(으)로 할게요 …(eu)ro halgeyo (deutsch gelesen: …(ü)ro hal-gä-jo; das ü ohne Lippenrundung, das r mit der Zungenspitze) Satzmuster
    Ich nehme… / Ich hätte gern…
    Schema: erst das Gericht, dann „-euro halgeyo“ nach Konsonant und „-ro halgeyo“ nach Vokal oder ㄹ; damit antwortest du auf „jumun hasigesseoyo?“ (möchten Sie bestellen?), mit „jeoneun“ (ich für meinen Teil) davor, wenn jeder für sich bestellt. Geht es um eine Menge, nimmst du „-juseyo“: „bibimbap hana juseyo“, „du gae juseyo“. „Igeo juseyo“ (das hier, bitte) mit dem Finger auf Bild oder Wandtafel ist die Abkürzung, an der niemand Anstoß nimmt; die kostenlosen Beilagen (banchan) kommen ungefragt dazu.
    저는 비빔밥으로 할게요. 음료는 생맥주로 할게요. — Ich nehme das Bibimbap. Als Getränk nehme ich ein Bier vom Fass.
  3. 메뉴판 주세요 menyupan juseyo (deutsch gelesen: mä-nju-pan dschu-ssä-jo; das p mit hörbarem Hauch)
    Die Karte, bitte
    „Menyupan“ ist die Karte zum Anfassen; in vielen einfachen Lokalen gibt es nur die Tafel an der Wand und sonst nichts. „Yeongeo menyu isseoyo?“ fragt nach einer englischen Karte, die in Seouls Touristenvierteln üblich ist; sonst hilft die Kamera-Übersetzung im Handy, denn eine deutsche Karte wirst du nirgends finden. „Mwoga masisseoyo?“ (was ist gut?) holt dir eine Empfehlung.
    메뉴판 주세요. 영어 메뉴 있어요? – 네, 여기요. — Die Karte, bitte. Haben Sie eine englische Karte? – Ja, hier.
  4. 아메리카노 하나 주세요 amerikano hana juseyo (deutsch gelesen: a-mä-ri-ka-no ha-na dschu-ssä-jo; das r mit der Zungenspitze geschlagen)
    Einen Kaffee (also einen Americano), bitte
    „Kaffee“ heißt in Korea Americano; wer „keopi“ bestellt, bekommt die Rückfrage, welchen denn. Filterkaffee und Milchkaffee nach deutschem Zuschnitt gibt es nicht, der Milchkaffee heißt „kape rate“ (카페라테). Das ganze Jahr über wirst du „ttatteutan geo, aiseu?“ (heiß oder mit Eis?) gefragt, und viele nehmen ihn auch im Januar kalt. Bei den günstigen Ketten Mega, Compose oder Paik’s kostet ein Americano ungefähr 1.500 bis 2.500 Won, bei Starbucks rund das Doppelte; Cafés gibt es überall und bis spät in die Nacht.
    아메리카노 하나 주세요. – 따뜻한 거요, 아이스요? – 아이스요. — Einen Americano, bitte. – Heiß oder mit Eis? – Mit Eis.
  5. 물 좀 주세요 mul jom juseyo (deutsch gelesen: mul dschom dschu-ssä-jo; das l am Silbenende hell, mit der Zungenspitze)
    Etwas Wasser, bitte (Leitungswasser, kostenlos)
    Die Frage „still oder mit Kohlensäure?“ wird dir nie gestellt: Wasser ist kostenlos und kommt im Metallkrug, oder du holst es selbst am Spender unter dem Schild 물은 셀프 (Wasser Selbstbedienung); manchmal ist es Gerstentee (boricha). Sprudelwasser heißt „tansansu“, kommt aus der Flasche und kostet Geld, meist nur im Café und im 24-Stunden-Laden. Wasser und Beilagen werden gratis nachgefüllt, „banchan deo juseyo“ darfst du ohne schlechtes Gewissen sagen.
    물 좀 주세요. – 물은 셀프예요. — Etwas Wasser, bitte. – Wasser ist Selbstbedienung.
  6. 계산해 주세요 gyesanhae juseyo (deutsch gelesen: gjä-ssan-hä dschu-ssä-jo; beide s scharf, nie summend)
    Ich möchte zahlen, bitte
    Die Rechnung kommt nicht an den Tisch: Du nimmst den Zettel, der am Tisch klemmt, und zahlst an der Kasse neben dem Ausgang – den Kellner, der bei uns mit dem Portemonnaie herantritt, gibt es hier nicht. „Ttaro gyesanhae juseyo“ heißt „getrennt, bitte“, ist aber unüblich; meist zahlt einer für alle und die anderen gleichen später aus. Trinkgeld gibt es nicht, und aufrunden solltest du ebenfalls nicht.
    계산해 주세요. – 네, 카운터로 오세요. — Ich möchte zahlen, bitte. – Ja, kommen Sie bitte zur Kasse.
  7. 카드 돼요? kadeu dwaeyo (deutsch gelesen: ka-dü duä-jo; das ü ohne Lippenrundung, das w ein u-Gleitlaut, kein deutsches w)
    Kann ich mit Karte zahlen?
    Karten werden fast überall genommen, auch im Taxi, im 24-Stunden-Laden und an vielen Marktständen, und eine deutsche Visa- oder Mastercard funktioniert in aller Regel – den heimischen Bargeldreflex kannst du zu Hause lassen. Bargeld brauchst du für Straßenstände, traditionelle Märkte und die Bestellautomaten mancher Lokale, die ausländische Karten gern verweigern. Achtung: Der Nahverkehr läuft über die T-money-Karte, leer für rund 3.000 Won im 24-Stunden-Laden zu kaufen und dort wie an den Automaten in den Stationen nur mit Bargeld aufzuladen; halte dafür immer ein paar Scheine bereit. Handy-Bezahldienste wie Kakao Pay setzen ein koreanisches Konto voraus.
    카드 돼요? – 네, 됩니다. — Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, das geht.
  8. 건배! geonbae (deutsch gelesen: gon-bä; eo ist ein offenes o wie in „Sonne“, ae ein offenes ä)
    Prost!
    Warte, bis allen eingeschenkt ist; unter Freunden ruft man „jjan!“. Wichtiger als das Wort ist die Etikette, und sie richtet sich streng nach dem Alter: mit beiden Händen für andere einschenken, nie das eigene Glas füllen, beim Anstoßen das Glas tiefer halten als das der älteren Person und beim Trinken den Kopf leicht zur Seite drehen. Der feste Blickkontakt, den wir beim Anstoßen erwarten, ist hier keine Pflicht – der gesenkte Blick vor Älteren ist der Respekt. Die erste Runde Soju wird in einem Zug getrunken.
    건배! – 건배! — Prost! – Prost!
  9. 잘 먹겠습니다 / 잘 먹었습니다 jal meokgetseumnida / meogeotseumnida (deutsch gelesen: dschal mok-kät-ssüm-ni-da / mo-got-ssüm-ni-da; ü ohne Lippenrundung) formal
    „Ich werde gut essen“ (vor dem Essen) / Es hat sehr geschmeckt, danke (danach)
    „Guten Appetit“ sagt hier nicht der Gast, sondern das Personal: „masitge deuseyo“, sobald das Essen kommt. Deine Antwort – und was du zu jedem sagst, der dich einlädt – ist „jal meokgetseumnida“ (ich werde gut essen); „jal meogeotseumnida“ an der Kasse auf dem Weg hinaus ist das Lob, das Wirte sich merken. Aus den gemeinsamen Beilagen isst jeder mit den eigenen Stäbchen, das ist normal und nicht unhöflich; sitzt eine ältere Person am Tisch, greift sie zuerst zu.
    맛있게 드세요! – 잘 먹겠습니다. …잘 먹었습니다! — Guten Appetit! – Danke, ich lasse es mir schmecken. …Es hat sehr geschmeckt!
  10. 부가세 별도 / 봉사료 bugase byeoldo / bongsaryo (deutsch gelesen: bu-ga-ssä bjol-do / bong-ssa-rjo; jedes s scharf, „rjo“ eine Silbe) Schild
    Mehrwertsteuer nicht enthalten / Servicezuschlag (Trinkgeld gibt es trotzdem nicht)
    Bei uns ist der ausgezeichnete Preis der Endpreis, und in gewöhnlichen koreanischen Lokalen gilt dasselbe: kein Gedeck, kein Trinkgeld, Wasser und Beilagen gratis (ein Posten „seobiseu“ auf dem Tisch ist eine Zugabe des Wirts). Die Überraschung lauert in Hotels und gehobenen Restaurants: 부가세 별도 (ohne Mehrwertsteuer) heißt zehn Prozent obendrauf, 봉사료 (Servicezuschlag) noch einmal zehn, während 부가세 포함 (Mehrwertsteuer enthalten) bedeutet, dass die Zahl endgültig ist. In Kneipen gibt es kein Gedeck japanischer Art: Der kleine Teller, der ungefragt zum Bier kommt (기본 안주), ist gratis. Erwartet wird dafür, dass jeder Tisch mindestens ein richtiges 안주 bestellt, also ein Essen zum Trinken – das ist Koreas Version des Mindestverzehrs.
    표시된 가격은 부가세 별도입니다. 봉사료 10%가 부가됩니다. — Die angegebenen Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer. Es wird ein Servicezuschlag von 10 % erhoben.
Tag 3

Bezahlen und Einkaufen

10 Sätze

Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.

  1. …얼마예요? …eolmayeyo (deutsch gelesen: …ol-ma-jä-jo; eo ist ein offenes o wie in „Sonne“, das y ein deutsches j) Satzmuster
    Was kostet…?
    Schema: erst die Sache, dann „eolmayeyo“ – oder einfach „eolmayeyo?“ mit dem Finger darauf; „da haeseo eolmayeyo?“ fragt nach der Gesamtsumme. Preise laufen über die sinokoreanische Zahlreihe, und die Stolperstelle ist die Einheit: „cheon“ ist tausend, „man“ zehntausend, „man won“ also 10.000 Won und damit gut sechs Euro. Wer unsicher aussieht, bekommt die Zahl in den Taschenrechner getippt.
    이거 얼마예요? 이 가방 얼마예요? — Was kostet das hier? Was kostet diese Tasche?
  2. 너무 비싸요 neomu bissayo (deutsch gelesen: no-mu bi-ssa-jo; die Doppelbuchstaben kk, tt, pp, ss, jj stehen für gepresste Laute; eine dritte Reihe neben g und k, die dem Deutschen fehlt)
    Das ist zu teuer
    Nur auf Märkten und an Straßenständen (Namdaemun, Dongdaemun, Gwangjang), wo „jom kkakka juseyo“ (machen Sie mir bitte einen besseren Preis) ein freundliches Spiel ist und oft einen kleinen Nachlass oder eine Zugabe bringt. In Läden, Kaufhäusern, Ketten und Cafés sind die Preise fest, und Handeln wirkt dort so unhöflich, wie es bei uns im Supermarkt wirken würde. Mit einem freundlichen „gwaenchanayo“ gehst du ohne Peinlichkeit weiter.
    너무 비싸요. 좀 깎아 주세요. – 그럼 만 원에 드릴게요. — Das ist zu teuer. Machen Sie mir bitte einen besseren Preis. – Dann gebe ich es Ihnen für 10.000 Won.
  3. 현금 / 카드 hyeongeum / kadeu (deutsch gelesen: hjon-güm / ka-dü; beide ü ohne Lippenrundung, also kein deutsches ü)
    Bar / Karte (wie möchten Sie zahlen?)
    Die Kassenfrage lautet „gyeolje eotteoke hasigesseoyo?“ (wie zahlen Sie?), die Antwort „kadeu-yo“ oder „hyeongeum-iyo“. Reiche Karte oder Schein mit beiden Händen hinüber oder stütze die rechte Hand am linken Unterarm ab – einhändig hinschieben gilt hier als unhöflich. An Kettenkassen folgen drei Rückfragen: „yeongsujeung deurilkkayo?“ (Beleg?), „bongtu piryohaseyo?“ (Tüte?) und „jeongnip haseyo?“ (Punkte sammeln?); „aniyo, gwaenchanayo“ beantwortet alle drei. Eine Geheimzahl verlangen die meisten ausländischen Karten nicht.
    결제 어떻게 하시겠어요? – 카드요. — Wie möchten Sie zahlen? – Mit Karte.
  4. 영수증 주세요 yeongsujeung juseyo (deutsch gelesen: jong-ssu-dschüng dschu-ssä-jo; das ü ohne Lippenrundung)
    Den Beleg, bitte
    Eine Belegausgabepflicht wie bei uns gibt es nicht, und an der Kasse wird „yeongsujeung deurilkkayo?“ eher in der Erwartung eines „aniyo, gwaenchanayo“ gefragt. Sag Ja, wenn es sich lohnt: Ab 15.000 Won auf einem Bon bekommen ausländische Gäste in Geschäften mit Steuerfrei-Schild einen Teil der zehnprozentigen Mehrwertsteuer zurück – nach Abzug der Gebühr bleiben meist sieben bis acht Prozent des Kaufpreises –, entweder sofort an der Kasse gegen Vorlage des Reisepasses oder mit den Bons an den Automaten am Flughafen. Im Taxi druckt das Kartenlesegerät auf Wunsch einen Beleg aus.
    영수증 드릴까요? – 네, 주세요. — Möchten Sie den Beleg? – Ja, bitte.
  5. 그냥 구경할게요 geunyang gugyeonghalgeyo (deutsch gelesen: gü-njang gu-gjong-hal-gä-jo; das ü ohne Lippenrundung)
    Ich schaue mich nur um, danke
    Die Antwort auf „chajeusineun geo isseuseyo?“ (suchen Sie etwas?). In den Kosmetikläden von Myeongdong und an Marktständen folgt dir das Personal mit Proben und englischen Brocken; dieser Satz und ein Lächeln schicken es freundlich weg, „gwaenchanayo“ allein tut es auch. Ware in die Hand zu nehmen verpflichtet zu nichts.
    찾으시는 거 있으세요? – 아니요, 그냥 구경할게요. — Suchen Sie etwas Bestimmtes? – Nein, ich schaue mich nur um.
  6. 이게 다예요 ige dayeyo (deutsch gelesen: i-gä da-jä-jo; das y ist der deutsche j-Laut, kein „dsch“)
    Das ist alles, danke
    Beendet die Bestellung an der Bäckertheke, am Straßenstand oder auf dem Markt: Auf „deo piryohan geo eopseuseyo?“ (brauchen Sie sonst nichts?) antwortest du „ne, ige dayeyo“. Das „ne“ ist hier kein „ja“, sondern die Zustimmung zur verneinten Frage, also „richtig, sonst nichts“ – wo wir „nein“ sagen würden, sagt das Koreanische „ja“. Ein knappes „dwaesseoyo“ (reicht) klingt dagegen leicht gereizt.
    더 필요한 거 없으세요? – 네, 이게 다예요. — Darf es sonst noch etwas sein? – Nein, das ist alles.
  7. 이거 하나 주세요 igeo hana juseyo (deutsch gelesen: i-go ha-na dschu-ssä-jo; eo ist ein offenes o wie in „Sonne“)
    Eins davon, bitte
    Zeigen und sagen: funktioniert für Hotteok, Tteokbokki, ein Gebäckstück oder eine Einzelfahrkarte am Schalter. „Hana“ ist eins, „du gae“ zwei, „se gae“ drei, alles in der einheimischen Zahlreihe. Danach folgt „deusigo gaseyo, pojang-iseyo?“ (hier essen oder mitnehmen?): „meokgo galgeyo“ zum Bleiben, „pojang-iyo“ zum Mitnehmen.
    이거 하나 주세요. – 드시고 가세요, 포장이세요? – 포장이요. — Eins davon, bitte. – Zum Hieressen oder zum Mitnehmen? – Zum Mitnehmen.
  8. …있어요? …isseoyo (deutsch gelesen: …i-sso-jo; das ss gepresst, das o offen wie in „Sonne“) Satzmuster
    Haben Sie…?
    Schema: die Sache, dann „isseoyo?“; dasselbe Wort ohne Frageton ist die Antwort „haben wir“, „eopseoyo“ heißt „haben wir nicht“. Kleidung gibt es oft nur in einer Einheitsgröße (프리 사이즈), die nach unserem Maß klein ausfällt, und Schuhgrößen stehen in Millimetern: 250 entspricht ungefähr Größe 40. „Jari isseoyo?“ fragt, ob im Lokal ein Tisch frei ist.
    더 큰 사이즈 있어요? 영어 메뉴 있어요? — Haben Sie eine größere Größe? Haben Sie eine englische Karte?
  9. 영업중 / 영업 종료 yeongeopjung / yeongeop jongnyo (deutsch gelesen: jong-op-dschung / jong-op dschong-njo; anlautendes y ist der j-Gleitlaut) Schild
    Geöffnet / Geschlossen
    준비중 (in Vorbereitung) heißt ebenfalls geschlossen und hängt während der Pause, die viele Restaurants zwischen Mittag- und Abendgeschäft einlegen, etwa von 15 bis 17 Uhr. Sonst gilt das Gegenteil dessen, was du gewohnt bist: Läden öffnen gegen zehn und schließen um 21 oder 22 Uhr, Cafés später, die 24-Stunden-Läden nie, und der Sonntag ist ein ganz normaler Einkaufstag. 정기휴무 ist der wöchentliche Ruhetag, 휴무 ein einzelner freier Tag.
    영업중. – 준비중: 브레이크 타임 15:00~17:00. — Geöffnet. – In Vorbereitung: Ruhezeit von 15 bis 17 Uhr.
  10. 세일 / 계산대 seil / gyesandae (deutsch gelesen: ssä-il / gjä-ssan-dä; beide s scharf, nicht summend) Schild
    Ausverkauf / Kasse
    „Seil“ ist der Ausverkauf, „harin“ der Rabatt; die großen Aktionen der Kaufhäuser laufen im Januar und im Juli. „1+1“ (won-peulleoseu-won) im Regal des 24-Stunden-Ladens ist wörtlich zu nehmen: zwei zum Preis von einem, ohne Haken. „Gyesandae“ ist die Kasse, „gyesan“ das Bezahlen; 셀프 계산대 ist die Selbstbedienungskasse, die ausländische Karten in aller Regel akzeptiert.
    겨울 세일 최대 50% 할인. 계산은 계산대에서 해 주세요. — Winterschlussverkauf, bis zu 50 % Rabatt. Bitte zahlen Sie an der Kasse.
Tag 4

Unterwegs und Schilder

10 Sätze

Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.

  1. …어디예요? …eodiyeyo (deutsch gelesen: …o-di-jä-jo; eo ist ein offenes o, das y ein deutsches j) Satzmuster
    Wo ist…?
    Schema: der Ort, dann „eodiyeyo?“; die Partikel „i/ga“ dahinter darf im Gespräch wegfallen. Fremde sprichst du mit „sillyehamnida“ an. Oft bringt man dich einfach hin, statt den Weg zu erklären – ein Angebot, das freundlich gemeint und nicht aufdringlich ist; folgt doch eine Erklärung, enthält sie „oenjjok“, „oreunjjok“ und „jjuk gaseyo“ (links, rechts, geradeaus).
    출구가 어디예요? 편의점이 어디예요? — Wo ist der Ausgang? Wo ist ein 24-Stunden-Laden?
  2. 화장실이 어디예요? hwajangsiri eodiyeyo (deutsch gelesen: hua-dschang-schi-ri o-di-jä-jo; hw ist h plus u-Gleitlaut, kein deutsches w)
    Wo ist die Toilette?
    Öffentliche Toiletten sind zahlreich und immer kostenlos – kein Drehkreuz, kein Teller mit Münzen: in jedem U-Bahnhof (meist noch vor den Sperren), in Parks, Kaufhäusern und Cafés. An den Türen steht 남 oder 남자 für Herren und 여 oder 여자 für Damen. Achtung: In älteren Gebäuden hängt das Papier auf einer großen Rolle am Eingang, du nimmst es dir also vorher; steht ein Eimer neben der Schüssel, gehört das Papier dort hinein und nicht ins Becken.
    화장실이 어디예요? – 저쪽 계단 옆에 있어요. — Wo ist die Toilette? – Da drüben, neben der Treppe.
  3. 지하철역이 어디예요? jihacheollyeogi eodiyeyo (deutsch gelesen: dschi-ha-tschol-ljo-gi o-di-jä-jo; ch ist ein behauchtes tsch)
    Wo ist die U-Bahn-Station?
    „Yeok“ ist jede Station: „jihacheollyeok“ die U-Bahn, „gichayeok“ der Bahnhof, und am „Seoul-yeok“ treffen sich Schnellzug und Flughafenbahn. Achtung: Google Maps liefert in Korea aus Gesetzesgründen keine brauchbare Fußgängernavigation – lade dir vor der Reise Kakao Map oder Naver Map, beide auf Englisch umstellbar. Orientiert wird sich ohnehin nicht über Straßennamen, sondern über die Nummer des U-Bahn-Ausgangs.
    지하철역이 어디예요? – 쭉 가시면 3번 출구가 보여요. — Wo ist die U-Bahn-Station? – Immer geradeaus, dann sehen Sie Ausgang 3.
  4. 부산 가는 표 한 장 주세요 busan ganeun pyo han jang juseyo (deutsch gelesen: bu-ssan ga-nün pjo han dschang dschu-ssä-jo; „pjo“ eine Silbe)
    Eine Fahrkarte nach Busan, bitte
    „Pyeondo“ ist einfach, „wangbok“ hin und zurück, „han jang“ eine Karte („jang“ zählt Flaches). Im Schnellzug KTX ist jeder Platz reserviert, und freitagabends sowie an Feiertagen sind die Züge ausverkauft: Buche über die App Korail Talk, die ausländische Karten annimmt, oder am Schalter; 입석 ist der günstigere Stehplatz. Die Karte liegt auf dem Handy, entwertet wird nichts – einen Entwerter wie im deutschen Nahverkehr suchst du hier vergebens.
    부산 가는 표 한 장 주세요. – 편도요, 왕복이요? – 편도요. — Eine Fahrkarte nach Busan, bitte. – Einfach oder hin und zurück? – Einfach.
  5. 몇 번 승강장이에요? myeot beon seunggangjang-ieyo (deutsch gelesen: mjot bon ssüng-gang-dschang-i-ä-jo; ü ohne Lippenrundung)
    Auf welchem Gleis?
    Auf den Schildern steht 타는 곳 (Einstiegsstelle) mit der Nummer, und die Antwort kommt in der sinokoreanischen Reihe: il, i, sam, sa. Anders als bei uns erscheint das Gleis erst rund zehn Minuten vor der Abfahrt auf der Anzeige; dafür ist die Wagennummer auf den Bahnsteig gemalt, du stehst also von vornherein richtig. In der U-Bahn gibt es keine Gleisnummern: Man wählt die Richtung, angeschrieben als 방면 plus dem Namen der Endstation.
    부산행 몇 번 승강장이에요? – 삼 번 타는 곳이요. — Auf welchem Gleis fährt der Zug nach Busan? – Bahnsteig drei.
  6. 왼쪽 / 오른쪽 / 쭉 가세요 oenjjok / oreunjjok / jjuk gaseyo (deutsch gelesen: uän-dschok / o-rün-dschok / dschuk ga-ssä-jo; jj gepresst, ohne Hauch)
    Links / rechts / geradeaus
    Was in jeder Antwort vorkommt: „jjuk gaseyo“ ist immer geradeaus (auf Schildern und in Navi-Apps 직진), „sageori“ eine Kreuzung, „geonneopyeon“ die andere Straßenseite, „golmok“ eine Gasse. Entfernungen werden nicht in Metern, sondern in Gehminuten angegeben. Gezeigt wird mit der ganzen Hand statt mit dem Zeigefinger, und oft endet die Auskunft mit „geunyang ttaraoseyo“ (kommen Sie einfach mit).
    쭉 가다가 사거리에서 왼쪽으로 가세요. — Gehen Sie geradeaus und an der Kreuzung nach links.
  7. 입구 / 출구 ipgu / chulgu (deutsch gelesen: ip-ku / tschul-gu; das k in „ip-ku“ gepresst, ch ein behauchtes tsch) Schild
    Eingang / Ausgang
    U-Bahn-Ausgänge sind nummeriert und dienen als Treffpunkt und als Wegbeschreibung: „sam beon chulgu“ ist Ausgang 3, immer in der sinokoreanischen Zahlreihe. Auf den Schildern steht daneben 나가는 곳 (Weg hinaus) und 타는 곳 für den Bahnsteig. 비상구 ist der Notausgang, 출입구 meint Ein- und Ausgang zugleich.
    3번 출구로 나가세요. — Nehmen Sie Ausgang 3.
  8. 미시오 / 당기시오 misio / danggisio (deutsch gelesen: mi-schi-o / dang-gi-schi-o; s vor i klingt wie „sch“) Schild
    Drücken / Ziehen
    Die Türwörter stehen in einer altertümlichen Befehlsform auf -시오, die es nur auf Schildern gibt; gesprochen hieße es „miseyo“ und „danggiseyo“. Die meisten Türen tragen zusätzlich eine englische Beschriftung, eine deutsche nirgends. 자동문 ist eine automatische Tür, und 손대지 마시오 heißt „nicht berühren“.
    미시오. – 당기시오. — Drücken. – Ziehen.
  9. 내리실 때 카드를 대 주세요 naerisil ttae kadeureul dae juseyo (deutsch gelesen: nä-ri-schil ttä ka-dü-rül dä dschu-ssä-jo; tt gepresst, ohne Hauch) Schild
    Beim Aussteigen die Karte auflegen (beim Ein- und beim Aussteigen)
    Entwertet wird in Korea nichts; der Fehler, der Geld kostet, ist das vergessene Auschecken. Beim Einsteigen in den Bus die Karte an das Lesegerät halten und an der hinteren Tür beim Aussteigen noch einmal: Wer das zweite Mal auslässt, verliert den kostenlosen Umstieg auf Bus oder U-Bahn innerhalb von 30 Minuten und zahlt bei der nächsten Fahrt drauf. Auch an den U-Bahn-Sperren wird ein- und ausgecheckt; ohne gültige Buchung zu fahren kostet den Fahrpreis plus das Dreißigfache des Grundtarifs.
    타실 때와 내리실 때 카드를 꼭 대 주세요. — Bitte halten Sie die Karte beim Einsteigen und beim Aussteigen unbedingt an das Lesegerät.
  10. 버스정류장 / 정류장 beoseu jeongnyujang (deutsch gelesen: bo-ssü dschong-nju-dschang; das ü ohne Lippenrundung, „nju“ eine Silbe) Schild
    Bushaltestelle / Haltestelle
    Alle sagen „jeongnyujang“, offiziell heißt es auf den Seouler Schildern und in der Ansage aber 정류소 (jeongnyuso): „ibeon jeongnyuso-neun…“ (diese Haltestelle ist…), auf Seouler Linien zusätzlich auf Englisch. Du steigst vorn ein, hältst die Karte an das Lesegerät, drückst vor deiner Haltestelle den roten Halteknopf (하차벨) und steigst hinten aus. Die Farbe verrät den Linientyp: Blau sind die Hauptlinien, Grün die Zubringer im Viertel, Rot die Schnellbusse ins Umland.
    이번 정류소는 명동입니다. 다음 정류소는 서울역입니다. — Diese Haltestelle ist Myeongdong. Die nächste Haltestelle ist der Bahnhof Seoul.
Tag 5

Hotel und Hilfe

10 Sätze

Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.

  1. 예약했어요 yeyakaesseoyo (deutsch gelesen: jä-ja-kä-sso-jo; das k mit hörbarem Hauch, das ss gepresst)
    Ich habe eine Reservierung
    Der Satz für die Rezeption; danach kommt „seonghami eotteoke doeseyo?“ (wie ist Ihr Name?). Halte Buchung und Reisepass bereit – Hotels sind gesetzlich verpflichtet, den Pass ausländischer Gäste zu kopieren, der Personalausweis genügt hier nicht. „Yeyak“ ist dasselbe Wort für die Tischreservierung. Eingecheckt wird meist ab 15 Uhr; „jim matgil su isseoyo?“ fragt, ob du das Gepäck schon vorher abstellen darfst.
    안녕하세요, 예약했어요. – 성함이 어떻게 되세요? – 스미스요. — Guten Tag, ich habe eine Reservierung. – Wie ist Ihr Name? – Smith.
  2. 키 주세요 ki juseyo (deutsch gelesen: ki dschu-ssä-jo; das k behaucht wie in „Kanne“, das j ein „dsch“)
    Den Schlüssel, bitte
    Hotels geben eine „kadeu ki“ (Kartenschlüssel), die in den Schlitz neben der Tür gehört und den Strom im Zimmer freigibt; ziehst du sie heraus, geht alles aus. Zimmernummern werden Ziffer für Ziffer in der sinokoreanischen Reihe plus „ho“ gelesen: „sam-gong-il ho“ für 301, mit „gong“ für die Null – nicht als „dreihunderteins“ wie bei uns. „Yeolsoe“ ist das ältere Wort für den Metallschlüssel.
    키 주세요. 삼공일 호요. – 네, 여기 있습니다. — Den Schlüssel, bitte. Zimmer 301. – Ja, hier bitte.
  3. 와이파이 비밀번호가 뭐예요? waipai bimilbeonhoga mwoyeyo (deutsch gelesen: ua-i-pa-i bi-mil-bon-ho-ga muo-jä-jo; w ist ein u-Gleitlaut, kein deutsches w)
    Wie lautet das WLAN-Passwort?
    „Waipai“ ist das WLAN, „bimilbeonho“ das Passwort, von allen unter fünfzig zu „bibeon“ verkürzt. Cafés drucken es auf den Beleg oder hängen es an die Wand, Hotels auf die Schlüsselhülle, und Seoul bietet kostenloses WLAN in U-Bahnhöfen und Bussen. Da die EU-Roaming-Regel in Korea nicht greift, lösen die meisten Reisenden das Thema mit einer eSIM oder einer Prepaid-Karte vom Schalter am Flughafen.
    와이파이 비밀번호가 뭐예요? – 영수증에 있어요. — Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf dem Beleg.
  4. 조식은 몇 시예요? josigeun myeot siyeyo (deutsch gelesen: dscho-schi-gün mjot schi-jä-jo; s vor i wird zu „sch“, das ü ungerundet)
    Wann gibt es Frühstück?
    „Josik“ ist das Hotelwort fürs Frühstück, „myeot si“ heißt „um wie viel Uhr“, und die Antwort „…buteo …kkaji“ nennt von und bis. Achtung: Die Stunde steht in der einheimischen Zahlreihe („ilgop si“, sieben Uhr), die Minuten in der sinokoreanischen („sam-sip bun“, dreißig Minuten) – zwei Zahlensysteme in einer einzigen Uhrzeit. Viele einfache Hotels und Motels bieten gar kein Frühstück; die koreanische Antwort darauf ist der 24-Stunden-Laden nebenan.
    조식은 몇 시예요? – 일곱 시부터 열 시까지예요. — Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis zehn Uhr.
  5. 도와주세요! dowajuseyo (deutsch gelesen: do-ua-dschu-ssä-jo; das w ist ein u-Gleitlaut, kein deutsches w)
    Hilfe!
    Für alles vom klemmenden Sperrgatter bis zum Unfall; bei echter Gefahr schreit man „sallyeo juseyo!“ (rettet mich). Es gibt zwei Notrufnummern statt der einen 112, die du kennst, und die 112 bedeutet hier etwas anderes: 112 ist die Polizei, 119 sind Feuerwehr und Rettungsdienst, beide mit Dolmetschern, und der Krankenwagen ist kostenlos. Korea ist sehr sicher; der wahrscheinlichste Notfall ist ein verlorenes Handy, und Liegengebliebenes wird meist abgegeben.
    도와주세요! 구급차 불러 주세요! — Hilfe! Rufen Sie bitte einen Krankenwagen!
  6. 병원에 가야 해요 byeongwone gaya haeyo (deutsch gelesen: bjong-uo-nä ga-ja hä-jo; „bjong“ eine Silbe, w als u-Gleitlaut)
    Ich brauche einen Arzt
    Koreaner sagen „ins Krankenhaus gehen“ auch bei einer Erkältung, denn „byeongwon“ umfasst die kleine Praxis ohne Termin – der Besuch geht schnell und kostet wenig. „Apayo“ heißt „es tut weh“, „eunggeupsil“ ist die Notaufnahme. Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt in Korea nicht: Du zahlst vor Ort bar oder mit Karte und reichst die Quittung bei deiner Auslandsreisekrankenversicherung ein. Den Krankenwagen rufst du unter 119, eine Praxis mit englischsprachigem Personal findet die Hotline 1330, die auch dolmetscht.
    병원에 가야 해요. 배가 너무 아파요. — Ich brauche einen Arzt. Ich habe starke Bauchschmerzen.
  7. 약국이 어디예요? yakgugi eodiyeyo (deutsch gelesen: jak-ku-gi o-di-jä-jo; anlautendes y ist der j-Gleitlaut, kk gepresst)
    Wo ist die Apotheke?
    Halte nach dem großen Schriftzeichen 약 (Arznei) Ausschau, meist weiß auf rotem oder grünem Grund; das rote A gibt es hier nicht. Neben fast jeder Praxis liegt eine Apotheke, rezeptfrei ist vieles zu haben, und auf die schmerzende Stelle zu zeigen genügt. Achtung: Einen Notdienst nach deutschem Muster gibt es nicht, sonntags und abends ist meist geschlossen; dafür gibt es öffentliche Nachtapotheken (공공심야약국, geöffnet bis 1 Uhr nachts, allein 39 in Seoul), die du über Naver Map findest. Im Zweifel hilft die Touristen-Hotline 1330 rund um die Uhr mit Dolmetscher, und auch die 119 gibt am Telefon Auskunft; Schmerz- und Erkältungstabletten sowie Pflaster führt außerdem der 24-Stunden-Laden.
    약국이 어디예요? – 병원 건물 일 층에 있어요. — Wo ist die Apotheke? – Im Erdgeschoss des Ärztehauses.
  8. 경찰 좀 불러 주세요 gyeongchal jom bulleo juseyo (deutsch gelesen: gjong-tschal dschom bul-lo dschu-ssä-jo; ch ist ein behauchtes tsch)
    Rufen Sie bitte die Polizei
    Die Polizei erreichst du unter 112, auf Wunsch mit Dolmetscher, ebenso über die Hotline 1330. Kleine Wachen mit den Schildern 지구대 oder 파출소 liegen an vielen Hauptstraßen, in Myeongdong, Hongdae und an Busans Stränden gibt es zusätzlich englischsprachige Touristenpolizei. Für die Versicherung brauchst du eine schriftliche Anzeige; häufiger taucht die Geldbörse aber wieder auf – schau zuerst auf lost112.go.kr und in der nächsten Wache nach.
    경찰 좀 불러 주세요. 지갑을 도둑맞았어요. — Rufen Sie bitte die Polizei. Mir wurde die Geldbörse gestohlen.
  9. 길을 잃었어요 gireul ireosseoyo (deutsch gelesen: gi-rül i-ro-sso-jo; beide r mit der Zungenspitze geschlagen, das ü ungerundet)
    Ich habe mich verlaufen
    Der Satz bleibt für alle gleich: Anders als im Italienischen oder Französischen gibt es im Koreanischen keine Endung, die dein Geschlecht verrät. Häng „yeogiga eodiyeyo?“ (wo bin ich hier?) an oder den Zielort plus „eotteoke gayo?“ (wie komme ich zu…?), oder zeig die Adresse in Kakao Map. Jüngere Leute und das Personal in den Stationen helfen am ehesten, und viele bringen dich hin.
    길을 잃었어요. 여기가 어디예요? – 여기는 인사동이에요. — Ich habe mich verlaufen. Wo bin ich hier? – Das hier ist Insadong.
  10. 택시 좀 불러 주세요 taeksi jom bulleo juseyo (deutsch gelesen: täk-schi dschom bul-lo dschu-ssä-jo; t behaucht, s vor i wie „sch“)
    Rufen Sie mir bitte ein Taxi
    Taxis sind günstig, fahren immer mit Taxameter und stehen überall; 빈차 auf dem Dach heißt frei. Kakao T lässt sich auf Englisch stellen, scheitert aber oft an der ausländischen Karte – wähle dort „beim Fahrer zahlen“ und zahle im Wagen mit Karte, oder nimm k.ride, Kakaos App für Gäste aus dem Ausland. Englisch spricht kaum ein Fahrer, zeig also Adresse oder Ziel auf Koreanisch. Schwarze 모범-Taxis sind die gehobene Klasse und kosten mehr; Karten nehmen alle, Trinkgeld keiner.
    택시 좀 불러 주세요. – 어디까지 가세요? – 서울역이요. — Rufen Sie mir bitte ein Taxi. – Wohin soll es gehen? – Zum Bahnhof Seoul.
Bonus

Zahlen 1–10

10 Karten

Gruppengrößen, Preise, Gleise, Zimmernummern. Eine optionale sechste Sitzung, und die Gruppe, die am häufigsten als Karteikarten ausgedruckt wird.

하나
eins
hana (deutsch gelesen: ha-na; vor einem Zählwort verkürzt zu „han“; keine Silbe wird betont)
zwei
dul (deutsch gelesen: dul, das l hell mit der Zungenspitze; vor einem Zählwort verkürzt zu „du“)
drei
set (deutsch gelesen: ssät, das s scharf; vor einem Zählwort verkürzt zu „se“)
vier
net (deutsch gelesen: nät; vor einem Zählwort verkürzt zu „ne“, was genauso klingt wie das Wort für „ja“)
다섯
fünf
daseot (deutsch gelesen: da-ssot; das s scharf, das o offen wie in „Sonne“)
여섯
sechs
yeoseot (deutsch gelesen: jo-ssot; yeo ist ein j plus offenes o, das s bleibt scharf)
일곱
sieben
ilgop (deutsch gelesen: il-gop; das l hell mit der Zungenspitze, beide Silben gleich stark)
여덟
acht
yeodeol (deutsch gelesen: jo-dol; am Wortende steht geschrieben ein zusätzliches ㅂ, gesprochen wird es nicht)
아홉
neun
ahop (deutsch gelesen: a-hop; beide Silben gleich stark, keine Betonung)
zehn
yeol (deutsch gelesen: jol, eine Silbe; das l hell mit der Zungenspitze, nicht dunkel wie im deutschen „voll“)

Fragen von Reisenden

Wie viele Sätze auf Koreanisch brauche ich für eine Reise nach Korea?

Etwa fünfzig. Reisende berichten immer wieder, dass eine Handvoll Sätze am meisten gebracht hat, und zwar als Höflichkeit, nicht als Überlebenshilfe: beim Betreten eines Ladens grüßen, danke sagen, höflich fragen. Dieses Kit sind fünfzig Sätze in fünf Tagen zu je zehn, mit den zehn, die zählen, an Tag eins, dazu die Zahlen eins bis zehn als Bonus.

Wie sagt man danke auf Koreanisch?

Auf Koreanisch heißt danke “감사합니다” (gamsahamnida (deutsch gelesen: gam-ssa-ham-ni-da; das s vor Vokal bleibt scharf, ein summendes s wie in „Sonne“ wäre falsch; keine Silbe wird betont)). „Gamsahamnida“ und „gomapseumnida“ sind austauschbar und beide höflich genug für jeden. Das Lehrbuch-„cheonmaneyo“ (gern geschehen) hörst du kaum; üblich sind „ne“, „anieyo“ oder eine Verbeugung. Trinkgeld gibt es in Korea nirgends – nicht im Restaurant, nicht im Taxi, nicht im Hotel; „stimmt so“ hat keine Entsprechung, und liegen gelassenes Wechselgeld läuft man dir hinterher. Der Dank und das Nicken sind das Trinkgeld.

Wie sagt man Entschuldigung auf Koreanisch?

Um auf dich aufmerksam zu machen oder dich zu entschuldigen, sagst du “저기요 / 죄송합니다” (jeogiyo / joesonghamnida (deutsch gelesen: dscho-gi-jo / dschuä-ssong-ham-ni-da; eo ist ein offenes o wie in „Sonne“)). Zwei verschiedene Wörter. „Jeogiyo“ (wörtlich „dort drüben“) ruft den Kellner oder hält eine fremde Person an – und zwar laut quer durch den Raum: Was bei uns als schlechtes Benehmen gälte, ist hier der normale Weg, denn ungerufen kommt niemand an den Tisch; viele Lokale haben dafür einen Klingelknopf am Tisch. „Joesonghamnida“ ist die Entschuldigung fürs Anrempeln, „sillyehamnida“ die Anrede, wenn du jemanden mit einer Frage unterbrichst.

Wie bitte ich auf Koreanisch um die Rechnung?

Nach der Rechnung fragst du mit “계산해 주세요” (gyesanhae juseyo (deutsch gelesen: gjä-ssan-hä dschu-ssä-jo; beide s scharf, nie summend)). Die Rechnung kommt nicht an den Tisch: Du nimmst den Zettel, der am Tisch klemmt, und zahlst an der Kasse neben dem Ausgang – den Kellner, der bei uns mit dem Portemonnaie herantritt, gibt es hier nicht. „Ttaro gyesanhae juseyo“ heißt „getrennt, bitte“, ist aber unüblich; meist zahlt einer für alle und die anderen gleichen später aus. Trinkgeld gibt es nicht, und aufrunden solltest du ebenfalls nicht.

Wie frage ich auf Koreanisch nach der Toilette?

Frag “화장실이 어디예요?” (hwajangsiri eodiyeyo (deutsch gelesen: hua-dschang-schi-ri o-di-jä-jo; hw ist h plus u-Gleitlaut, kein deutsches w)). Öffentliche Toiletten sind zahlreich und immer kostenlos – kein Drehkreuz, kein Teller mit Münzen: in jedem U-Bahnhof (meist noch vor den Sperren), in Parks, Kaufhäusern und Cafés. An den Türen steht 남 oder 남자 für Herren und 여 oder 여자 für Damen. Achtung: In älteren Gebäuden hängt das Papier auf einer großen Rolle am Eingang, du nimmst es dir also vorher; steht ein Eimer neben der Schüssel, gehört das Papier dort hinein und nicht ins Becken.

Kann ich wirklich fünfzig Sätze auf Koreanisch in fünf Tagen lernen?

Ja, bei zehn neuen Sätzen am Tag. Das sind fünf bis acht Minuten täglich mit verteiltem Wiederholen, weil die App die Sätze von Tag eins an den Tagen zwei bis fünf zurückbringt, während du die nächsten zehn hinzunimmst. Fang eine Woche vor der Abreise an, und du kommst mit allen fünfzig an. Das druckbare Blatt ist die Rückversicherung für die Reise selbst.

Vor der Abreise

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