Reise-Kit · für Spanien (auch Mexiko, Argentinien und fast ganz Lateinamerika)
Spanisch Reise-Kit50 Sätze auf Spanisch für deine Reise, mit Aussprache
noch 5 Tage
Tag 1 hier starten
Die zehn, die zählen
Hola / Buenos días
Buenas tardes
10 Sätze~10 Min.
noch 4 Tage
Tag 2
Café und Restaurant
Una mesa para dos, por favor
Quería…
10 Sätze~10 Min.
noch 3 Tage
Tag 3
Bezahlen und Einkaufen
¿Cuánto cuesta…?
Es demasiado caro
10 Sätze~10 Min.
noch 2 Tage
Tag 4
Unterwegs und Schilder
¿Dónde está…?
¿Dónde está el baño?
10 Sätze~10 Min.
noch 1 Tag
Tag 5
Hotel und Hilfe
Tengo una reserva
La llave, por favor
10 Sätze~10 Min.
Deine Reise
50 Sätze bereit
Morgen geht es los? Mach nur Tag eins: die zehn Sätze, die zählen. Zehn Minuten, und du kommst an und kannst grüßen, bitte und danke sagen und dich entschuldigen. Tag eins starten
Bonus Zahlen 1–10 · 10 Karten · an jedem Tag
Zehn am Tag, fünf Tage, jeweils etwa zehn Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.
1Hola / Buenos días
2O-la / BUE-nos DI-as
3Hallo / Guten Tag
4In Deutschland betritt man einen Laden gern wortlos; in Spanien fällt genau das auf, also grüß von der Tür aus, in jedem Geschäft, jeder Bar und jedem Bus. „Hola“ ist dabei keine Duz-Ansage wie ein lockeres „Hallo“, sondern passt vom Busfahrer bis zum Hoteldirektor. „Buenos días“ gilt bis zum Mittagessen, und das ist in Spanien gegen zwei Uhr nachmittags. Das „h“ bleibt stumm.
1Der Satz so, wie ihn ein Einheimischer zu einem Touristen sagt
2Wie man ihn sagt: betonte Silbe in Großbuchstaben
3Was er bedeutet
4Der Hinweis: wann man ihn sagt und welchen Fehler Touristen in Spanien machen
Tag eins öffnet sich in deinem Browser, ohne Konto. Stapeldetails.
Mit kostenlosem Konto
Fortschritt gespeichert
Tage 2–5 eingeplant
drei Lernarten: umdrehen, umgekehrt, tippen
Quiz und Kreuzworträtsel, wenn Karten langweilig werden
Erinnerungen, wenn Karten fällig sind
50 Sätze + 10 Zahlen5 Tage · ~10 Min./TagAussprache auf jeder KarteVerteiltes Wiederholen
Tag 1
Die zehn, die zählen
10 Sätze
Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.
Hola / Buenos díasO-la / BUE-nos DI-as
Hallo / Guten Tag
In Deutschland betritt man einen Laden gern wortlos; in Spanien fällt genau das auf, also grüß von der Tür aus, in jedem Geschäft, jeder Bar und jedem Bus. „Hola“ ist dabei keine Duz-Ansage wie ein lockeres „Hallo“, sondern passt vom Busfahrer bis zum Hoteldirektor. „Buenos días“ gilt bis zum Mittagessen, und das ist in Spanien gegen zwei Uhr nachmittags. Das „h“ bleibt stumm.
Buenos días, ¿me pone un café con leche? — Guten Tag, bekomme ich bitte einen Milchkaffee?
Buenas tardesBUE-nas TAR-des
Guten Tag (ab mittags) / Guten Abend
Gewechselt wird nach der Uhr, nicht nach dem Licht: nach dem Mittagessen, also gegen zwei, und dann bis es dunkel wird oder etwa neun. Unser „Guten Abend“ ab sechs kommt hier also zwei bis drei Stunden zu früh. Danach heißt es „buenas noches“, das in Spanien auch eine Begrüßung beim Ankommen ist und nicht nur der Gutenachtgruß. Im Alltag sagen die meisten zu jeder Tageszeit einfach „buenas“.
Buenas tardes, ¿tienen mesa para dos? – Sí, pasen. — Guten Abend, haben Sie einen Tisch für zwei? – Ja, kommen Sie herein.
Por favorpor fa-BOR
Bitte
Es steht am Ende der Bitte, nach dem Komma, und nicht mittendrin wie das deutsche „bitte“. Spanier setzen es sparsamer ein, als Deutsche „bitte“ sagen; Tonfall und ein „gracias“ hinterher tragen die Höflichkeit. Ein schlichtes „un café, por favor“ ist deshalb vollständig höflich und keineswegs knapp. Das „v“ klingt wie ein weiches „b“.
Una cerveza, por favor. — Ein Bier, bitte.
GraciasGRA-thjas
Danke
Die Antwort lautet „de nada“ (nichts zu danken); genauso hört man „a usted“ oder „a ti“ (ich danke Ihnen bzw. dir) und „no hay de qué“. „Muchas gracias“ heißt „vielen Dank“. Bei der Aussprache liegt die Falle: Das „c“ vor „i“ ist in Spanien ein Lispel-s, gesprochen mit der Zungenspitze zwischen den Zähnen und hier als „th“ geschrieben. Sag also „GRA-thjas“ und auf keinen Fall „GRA-zias“ mit deutschem „z“.
¡Muchas gracias! – De nada. — Vielen Dank! – Gern geschehen.
Disculpedis-KUL-peformal
Entschuldigen Sie / Entschuldigung
Im Deutschen deckt „Entschuldigung“ alles ab, im Spanischen teilt sich die Aufgabe: „disculpe“ (die Sie-Form, überall sicher) spricht jemanden an oder entschuldigt eine Kleinigkeit, ebenso „perdone“ und das vertrauliche „perdona“. Einen beschäftigten Kellner ruft man dagegen mit einem kräftigen „¡oiga!“ (hören Sie mal!) quer durch die Bar; das ist in Spanien normal und nicht unhöflich, auch wenn ein gerufenes „Hallo!“ bei uns unangenehm wäre. Für eine echte Entschuldigung sagst du „lo siento“.
Disculpe, ¿me cobra? – Ahora mismo. — Entschuldigen Sie, kann ich zahlen? – Sofort.
Perdónper-DON
Entschuldigung (um durchzukommen)
Für „darf ich mal vorbei“ gibt es kein eigenes Wort: „perdón“ oder „perdone“ mit einer Geste genügt, und „¿me deja pasar?“ (lassen Sie mich durch?) schafft in der vollen Metro Platz. Wer an der Tür steht, fragt dich umgekehrt „¿va a bajar?“ (steigen Sie aus?). „Con permiso“ versteht man auch, eher beim Betreten eines Raums oder beim Vorbeigehen am Tisch. „Perdón“ ist zugleich das Ein-Wort-Sorry, wenn du jemanden anrempelst oder ihm auf den Fuß trittst.
Perdón, ¿me deja pasar? Voy a bajar. — Entschuldigung, lassen Sie mich bitte durch? Ich möchte aussteigen.
Sí / Nossi / no
Ja / Nein
„No, gracias“ ist der höfliche Schlusspunkt gegenüber Straßenverkäufern, Flyerverteilern und den Schleppern der Restaurants auf den Ramblas; „sí, gracias“ nimmt an. Für „einverstanden“ sagen Spanier zu allem „vale“. Achte auf den Akzent: „si“ ohne ihn heißt „wenn“. Das „s“ ist immer scharf, nie das summende deutsche s.
¿Quiere algo más? – No, gracias. — Möchten Sie noch etwas? – Nein, danke.
¿Habla inglés?A-bla in-GLESSformal
Sprechen Sie Englisch?
Wer erst auf Spanisch fragt, bekommt die freundlichere Antwort. „Habla“ ist die Sie-Form (usted); in Spanien wird allerdings viel schneller geduzt als bei uns, sodass ein „¿hablas inglés?“ von einer jungen Verkäuferin freundlich gemeint ist und keine Respektlosigkeit. Bei Gleichaltrigen darfst du es genauso halten. „Un poco“ heißt „ein bisschen“.
Perdone, ¿habla inglés? – Un poco. — Entschuldigen Sie, sprechen Sie Englisch? – Ein bisschen.
No entiendono en-TJEN-do
Ich verstehe nicht
Häng „más despacio, por favor“ an, dann wird tatsächlich langsamer und einfacher gesprochen. „No hablo español“ heißt „ich spreche kein Spanisch“, „¿puede repetir?“ bittet um Wiederholung, und ein schlichtes „¿cómo?“ ist das „wie bitte?“. Spanier sprechen schnell und verschlucken Endungen, frag also lieber früh nach, statt höflich mitzunicken.
No entiendo. Más despacio, por favor. — Ich verstehe nicht. Bitte langsamer.
Adiósa-DJOSS
Auf Wiedersehen
Passt überall, doch beim Hinausgehen aus Laden und Bar hörst du fast immer „hasta luego“ (bis später), oft zu „ta luego“ verschliffen, auch zu Fremden, die man nie wiedersieht; wörtlich nehmen darf man es so wenig wie ein norddeutsches „bis dann“. Sag eines von beiden beim Gehen, selbst wenn du nichts gekauft hast. „Que vaya bien“ ist der freundliche Zusatz.
Gracias, adiós. – Hasta luego, que vaya bien. — Danke, auf Wiedersehen. – Bis später, machen Sie es gut.
Tag eins geschafft?
Speichere das Kit, und die App bringt die Tage zwei bis fünf am richtigen Tag zurück, mit den Wiederholungen, die sie festigen. Kostenloses Konto, keine Karte nötig.
Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.
Una mesa para dos, por favorU-na ME-ssa PA-ra DOSS, por fa-BOR
Einen Tisch für zwei, bitte
Im Restaurant wartet man darauf, platziert zu werden, in Bar und Café setzt man sich an jeden freien Tisch. „Dos“ ersetzt du durch deine Zahl, oder du sagst „somos tres“. Die eigentliche Falle ist die Uhrzeit: Mittagessen gibt es etwa von 13:30 bis 16:00 Uhr, Abendessen ab 20:30 oder 21:00 Uhr. Wer um sechs zum Abendessen kommt wie zu Hause, steht vor einer geschlossenen Küche („la cocina“); an der Bar bekommt er aber Tapas.
Buenas tardes, una mesa para dos, por favor. – ¿Tienen reserva? — Guten Abend, einen Tisch für zwei, bitte. – Haben Sie reserviert?
Quería…ke-RI-aSatzmuster
Ich hätte gern…
Baustein: „quería“ plus die Sache. Genau so bestellen Spanier, während das Lehrbuch-„quisiera“ steif klingt. In der Bar ist „¿me pone…?“ (geben Sie mir…?) die Alltagsform, und „para mí…“ (für mich…) funktioniert, wenn der Kellner am Tisch die Runde macht. „Quiero“ heißt wörtlich „ich will“, wirkt aber nicht so fordernd wie im Deutschen, sondern nur direkter.
Quería una ración de tortilla. Quería una caña. — Ich hätte gern eine Portion Tortilla. Ich hätte gern ein kleines Bier vom Fass.
La carta, por favorla KAR-ta, por fa-BOR
Die Speisekarte, bitte
Die Falle steckt im falschen Freund: Die Speisekarte heißt „la carta“. „El menú“ ist nicht die Karte, sondern das feste Mittagsmenü, „el menú del día“, meist drei Gänge mit Brot und Getränk für 12 bis 18 Euro und nur werktags. Es ist oft das beste Angebot im Haus und steht häufig gar nicht auf der carta, frag also danach. „La carta de vinos“ ist die Weinkarte.
La carta, por favor. ¿Tienen carta en inglés? — Die Speisekarte, bitte. Haben Sie eine Karte auf Englisch?
Un café, por favorun ka-FE, por fa-BOR
Einen Kaffee, bitte
„Un café“ allein löst die Rückfrage „solo, cortado o con leche?“ aus. „Café solo“ ist ein einfacher Espresso, „cortado“ ein Espresso mit einem Schuss Milch, „café con leche“ halb Milch in der großen Tasse, der Frühstückskaffee. Filterkaffee wie zu Hause gibt es praktisch nicht, dafür stört ein café con leche nach dem Essen niemanden. An der Theke kostet er etwa 1,50 bis 2 Euro; „americano“ ist ein verlängerter, „descafeinado“ ein entkoffeinierter.
Un café, por favor. – ¿Solo, cortado o con leche? – Con leche. — Einen Kaffee, bitte. – Schwarz, mit einem Schuss Milch oder mit Milch? – Mit Milch.
¿Con gas o sin gas?kon GASS o ssin GASS
Mit oder ohne Kohlensäure?
Wörtlich „mit Gas“ und „ohne Gas“: „con gas“ ist Sprudel, „sin gas“ stilles Wasser. Wer nur „agua“ sagt, bekommt in Spanien stilles Wasser und nicht wie bei uns selbstverständlich Sprudel. Flaschenwasser kostet, aber Bars und Restaurants müssen dir auf Nachfrage kostenlos Leitungswasser („agua del grifo“) geben. Gefragt wird außerdem „fría o del tiempo“, also kalt oder zimmerwarm.
¿Agua con gas o sin gas? – Sin gas, gracias. ¿Fría o del tiempo? – Fría. — Wasser mit oder ohne Kohlensäure? – Ohne, danke. Kalt oder zimmerwarm? – Kalt.
La cuenta, por favorla KUEN-ta, por fa-BOR
Die Rechnung, bitte
Die Rechnung kommt erst, wenn du danach fragst; dass man dich am leer geräumten Tisch in Ruhe lässt, ist Höflichkeit und kein schlechter Service. Such Blickkontakt und sag diesen Satz, das spanischere „¿me cobra?“ (kassieren Sie bitte?), oder schreib in die Luft. „Junto o separado“ ist das „zusammen oder getrennt“: Getrennt zahlen geht, unter Spaniern ist es aber unüblich, dort zahlt einer und man rechnet hinterher ab.
Perdone, la cuenta, por favor. – Ahora mismo. ¿Junto o separado? — Entschuldigen Sie, die Rechnung, bitte. – Sofort. Zusammen oder getrennt?
¿Puedo pagar con tarjeta?PUE-do pa-GAR kon tar-CHE-ta
Kann ich mit Karte zahlen?
Karte und kontaktlos funktionieren fast überall, auch im Taxi der großen Städte; anders als zu Hause kommst du in Spanien mit der Karte weiter als mit Bargeld. Kleine Bars, Kioske und Marktstände nehmen dagegen nur bar oder verlangen einen Mindestbetrag von ein paar Euro, frag also vor dem Bestellen. „En efectivo“ heißt bar. Das „j“ in „tarjeta“ ist das „ch“ wie in „Bach“.
¿Puedo pagar con tarjeta? – Sí, claro. — Kann ich mit Karte zahlen? – Ja, klar.
¡Salud!ssa-LUD
Prost!
Anstoßen und dabei jedem in die Augen sehen, das kennst du so schon; mit Wasser stoßen manche Spanier allerdings nicht an. „Chin chin“ hört man genauso oft wie „salud“. „Salud“ ist außerdem das „Gesundheit!“ nach dem Niesen, daneben auch „¡Jesús!“. Es gilt nur für Getränke; zum Essen wünscht man „que aproveche“.
¡Salud! – ¡Chin chin! — Prost! – Zum Wohl!
¡Que aproveche!ke a-pro-BE-tsche
Guten Appetit!
Der Kellner sagt es beim Hinstellen der Teller, und Fremde sagen es im Vorbeigehen an deinem Tisch oder beim Verlassen der Bar, ein Wunsch von wildfremden Leuten, den man bei uns nur am eigenen Tisch hört. Die Antwort ist „gracias“ oder „igualmente“ (gleichfalls). „Buen provecho“ ist derselbe Wunsch, in Lateinamerika häufiger, aber auch in Spanien geläufig.
„Servicio incluido“ ist genau das deutsche „Bedienung inklusive“ und keine Trinkgeldzeile. Ein festes Gedeck wie in Italien kennt Spanien nicht, das ungefragt gebrachte Brot ist aber nicht gratis: ein Posten „pan“ oder „servicio de pan“ von ein bis zwei Euro pro Person ist normal, und du darfst es beim Bringen zurückgehen lassen. Einige Häuser drucken noch „cubierto“; erlaubt ist das nur, wenn es auf der carta ausgewiesen ist. Trinkgeld fällt viel kleiner aus als die deutschen fünf bis zehn Prozent: im Restaurant aufrunden oder ein, zwei Euro liegen lassen, an der Bar gar nichts. „IVA incluido“ heißt, die Mehrwertsteuer steckt im Preis; auf der „terraza“ dürfen die Preise legal höher sein.
Pan: 1,50 € por persona. Servicio e IVA incluidos. — Brot: 1,50 € pro Person. Bedienung und Mehrwertsteuer inbegriffen.
Tag 3
Bezahlen und Einkaufen
10 Sätze
Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.
¿Cuánto cuesta…?KUAN-to KUES-taSatzmuster
Was kostet…?
Baustein: „cuánto cuesta“ plus die Sache, oder allein, während du darauf zeigst; bei mehreren Dingen heißt es „cuánto cuestan“. In Spanien bedeutet „¿cuánto vale?“ dasselbe, und „¿cuánto es?“ fragt an der Kasse oder an der Theke nach der Summe. „Entrada“ ist die Eintrittskarte, „billete“ der Fahrschein.
¿Cuánto cuesta esto? ¿Cuánto cuesta la entrada? — Was kostet das? Was kostet der Eintritt?
Es demasiado caroess de-ma-SSJA-do KA-ro
Das ist zu teuer
Preise sind im Laden fest, und Handeln gilt dort als unhöflich; gefeilscht wird nur auf Flohmärkten wie dem Madrider Rastro und bei Straßenverkäufern. Mit „gracias de todas formas“ gehst du höflich weiter. Bei einem weiblichen Gegenstand (una bolsa) heißt es „cara“, die Endung richtet sich nach dem Geschlecht des Dings, ähnlich wie bei unseren Adjektiven. „Es muy caro“ ist die weichere Variante.
Es demasiado caro. Gracias de todas formas. — Das ist zu teuer. Trotzdem danke.
¿En efectivo o con tarjeta?en e-fek-TI-bo o kon tar-CHE-ta
Bar oder mit Karte?
Die Frage an jeder Kasse, oft auf ein knappes „¿tarjeta?“ verkürzt, während man dir das Gerät hinhält. Antworte „con tarjeta“ oder „en efectivo“. Die zweite Frage lautet „¿quiere bolsa?“: Tüten kosten wie bei uns per Gesetz ein paar Cent. „Efectivo“ ist das Bargeld, „dinero“ das Geld allgemein.
¿En efectivo o con tarjeta? – Con tarjeta. — Bar oder mit Karte? – Mit Karte.
El ticket, por favorel TI-ket, por fa-BOR
Den Kassenbon, bitte
Eine Pflicht, den Bon aus dem Laden mitzunehmen, gibt es in Spanien nicht, heb ihn aber auf: Umtausch und Rückgabe („cambios y devoluciones“) sind ohne ihn nicht möglich, und reduzierte Ware wird oft nur umgetauscht statt erstattet. Ein Rückgaberecht wie beim Onlinekauf hast du im Laden ohnehin nicht, weder hier noch dort. Der Kassenbon heißt „el ticket“ (Sprachpuristen schreiben „tique“), „el recibo“ ist der Kartenbeleg, „la factura“ die Rechnung mit Ausweis der Steuer.
El ticket, por favor. – Aquí tiene. — Den Kassenbon, bitte. – Hier bitte.
Solo estoy mirando, graciasSSO-lo ess-TOI mi-RAN-do, GRA-thjas
Ich schaue mich nur um, danke
Die Antwort auf „¿le atienden?“ (werden Sie bedient?) oder „¿le puedo ayudar?“ in jedem Geschäft. Sag beim Hereinkommen „hola“ und beim Gehen „hasta luego“, auch ohne etwas zu kaufen; das wortlose Stöbern, das bei uns niemanden stört, wirkt hier unfreundlich. Wenn du doch etwas möchtest, öffnet „¿me enseña…?“ (zeigen Sie mir…?) das Gespräch.
¿Le atienden? – Solo estoy mirando, gracias. — Werden Sie schon bedient? – Ich schaue mich nur um, danke.
Nada más, graciasNA-da MASS, GRA-thjas
Das ist alles, danke
Beendet die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker oder an der Wursttheke („charcutería“) als Antwort auf „¿algo más?“. Die Falle ist die Warteschlange: An spanischen Theken stellt man sich nicht ordentlich an, sondern fragt beim Ankommen „¿quién es el último?“ (wer ist der Letzte?) und ist nach dieser Person dran. Bestellt wird nach Gewicht: „cien gramos“, „un cuarto“ sind 250 g, „medio kilo“ 500 g.
¿Algo más? – Nada más, gracias. — Sonst noch etwas? – Das ist alles, danke.
Uno de estos, por favorU-no de ESS-toss, por fa-BOR
Eins von denen, bitte
Zeigen plus dieser Satz bestellt jedes Gebäckstück, jedes bocadillo und jede Karte. „Para llevar“ ist zum Mitnehmen, „para tomar aquí“ oder kurz „para aquí“ zum Hieressen. In vielen spanischen Bars kostet derselbe Kaffee an der Theke („barra“) weniger als am Tisch („mesa“) und dort weniger als auf der Terrasse („terraza“); die Preisliste muss alle drei Preise ausweisen. Bei weiblichen Dingen (una napolitana) heißt es „una de estas“.
Uno de estos, por favor. – ¿Para llevar o para tomar aquí? — Eins von denen, bitte. – Zum Mitnehmen oder zum Hieressen?
¿Tiene…?TJE-neSatzmuster
Haben Sie…?
Baustein: „tiene“ (an eine Person, Sie-Form) oder „tienen“ (an den Laden als Ganzes) plus die Sache; beides hört man ständig, beides ist richtig. „¿Hay…?“ (gibt es…?) tut denselben Dienst. „Talla“ ist die Kleidergröße, „número“ die Schuhgröße, beide in denselben EU-Größen wie bei uns. WLAN heißt „wifi“ und wird „UI-fi“ gesprochen.
¿Tiene una talla más grande? ¿Tienen wifi? — Haben Sie eine Nummer größer? Haben Sie WLAN?
Abierto / Cerradoa-BJER-to / the-RRA-doSchild
Geöffnet / Geschlossen
Die beiden Schilder an der Ladentür. Kleine Geschäfte und viele Büros machen weiterhin lange Mittagspause, etwa von zwei bis fünf, und öffnen dann bis acht oder halb neun: abends also länger als bei uns, mittags dafür zu. Sonntags ist wie zu Hause fast alles geschlossen, große Ketten, Einkaufszentren und Läden in Touristenvierteln bleiben aber durchgehend offen. „Cerrado por vacaciones“ heißt Betriebsferien, im August häufig; „horario“ ist der Aushang mit den Öffnungszeiten. Das „c“ vor „e“ ist wieder das Lispel-s, hier als „th“ geschrieben.
Cerrado de 14:00 a 17:00. Domingos cerrado. — Geschlossen von 14:00 bis 17:00 Uhr. Sonntags geschlossen.
Rebajas / Cajare-BA-chass / KA-chaSchild
Schlussverkauf / Kasse
„Rebajas“ ist der große Saisonschlussverkauf, traditionell gleich nach dem Dreikönigstag am 7. Januar und ab dem 1. Juli, auch wenn die Läden inzwischen jederzeit reduzieren dürfen; „descuento“ ist der Rabatt, „oferta“ das Sonderangebot. „Caja“ ist die Kasse. In der Bar zahlst du aber nicht vorab an einer Kasse: Dort wird zuerst bestellt und am Ende an der Theke oder am Tisch bezahlt. Das „j“ ist das „ch“ wie in „Bach“.
Rebajas: hasta el 50 %. Pague en caja. — Schlussverkauf: bis zu 50 %. Bitte an der Kasse zahlen.
Tag 4
Unterwegs und Schilder
10 Sätze
Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.
¿Dónde está…?DON-de ess-TASatzmuster
Wo ist…?
Baustein: „dónde está“ plus den Ort mitsamt Artikel; setz ein „perdone“ davor. Bei mehreren Orten heißt es „dónde están“ (los servicios). Die Antwort enthält fast immer eines der drei Richtungswörter: a la derecha, a la izquierda, todo recto, und womöglich eine Hand auf deiner Schulter, die dich in die richtige Richtung dreht. Das ist Freundlichkeit, keine Distanzlosigkeit.
¿Dónde está la estación? ¿Dónde está el baño? — Wo ist der Bahnhof? Wo ist die Toilette?
¿Dónde está el baño?DON-de ess-TA el BA-njo
Wo ist die Toilette?
„El baño“ fragen die meisten Spanier in der Bar, und man versteht es überall; auf den Schildern steht allerdings „servicios“ oder „aseos“, danach musst du suchen. Öffentliche Toiletten sind selten und kostenpflichtige Anlagen mit Drehkreuz gibt es kaum, dafür die Bars: Der Anstand verlangt, vorher einen Kaffee zu bestellen, viele hängen „solo clientes“ aus. An den Türen heißt „caballeros“ oder „hombres“ Herren, „señoras“ oder „mujeres“ Damen.
Perdone, ¿dónde está el baño? – Al fondo a la derecha. — Entschuldigen Sie, wo ist die Toilette? – Ganz hinten rechts.
¿Dónde está la estación?DON-de ess-TA la ess-ta-THJON
Wo ist der Bahnhof?
„La estación“ allein versteht jeder als Bahnhof; für die U-Bahn hängst du „de metro“ an, für den Fernbus sagst du „la estación de autobuses“. Einen „Hauptbahnhof“ als Wort gibt es nicht: Die großen Bahnhöfe stehen auf den Schildern nur unter ihrem Eigennamen, Atocha und Chamartín in Madrid, Sants in Barcelona.
¿Dónde está la estación? – Todo recto, diez minutos andando. — Wo ist der Bahnhof? – Immer geradeaus, zehn Minuten zu Fuß.
Un billete para Sevilla, por favorun bi-JE-te PA-ra sse-BI-ja, por fa-BOR
Eine Fahrkarte nach Sevilla, bitte
„Ida“ ist einfach, „ida y vuelta“ hin und zurück. Fernzüge und der Hochgeschwindigkeitszug AVE gelten nur für einen bestimmten Zug und Sitzplatz: früh online buchen (Renfe, Iryo, Ouigo), denn am Reisetag kostet dieselbe Fahrt ein Vielfaches und beliebte Züge sind ausverkauft – eine flexible Fahrkarte wie den Flexpreis zu Hause gibt es hier nicht. Die Nahverkehrszüge „Cercanías“ kauft man einfach und steigt ein, „Media Distancia“ nennt zwar einen Zug, hat aber feste Preise. „Billete“ ist der Fahrschein, „entrada“ die Eintrittskarte. Doppel-l klingt wie das deutsche „j“.
Un billete para Sevilla, por favor. – ¿Ida o ida y vuelta? — Eine Fahrkarte nach Sevilla, bitte. – Einfach oder hin und zurück?
¿Qué andén?ke an-DEN
Welcher Bahnsteig?
Spanisch trennt, was wir oft beides „Gleis“ nennen: „andén“ ist der Bahnsteig, „vía“ das Gleis, und auf der Anzeigetafel („salidas“) wie in der Antwort steht die vía. In der Frage kannst du beide Wörter benutzen. Auf der Fahrkarte steht kein Gleis, die Nummer erscheint oft erst zehn bis fünfzehn Minuten vor der Abfahrt. Vor dem AVE-Bahnsteig wird das Gepäck durchleuchtet, sei also früher da; „retraso“ ist die Verspätung.
¿Qué andén para Madrid? – Vía cuatro. — Welcher Bahnsteig nach Madrid? – Gleis vier.
A la izquierda / a la derecha / todo rectoa la ith-KJER-da / a la de-RE-tscha / TO-do REK-to
Links / rechts / geradeaus
Diese drei stecken in jeder Antwort auf „¿dónde está?“. „Siga todo recto“ heißt immer geradeaus, „al fondo“ ganz hinten, „cerca“ nah, „lejos“ weit, „la primera / la segunda“ die erste bzw. zweite Straße. Rechne nicht mit Meterangaben: „está ahí mismo“ (gleich da drüben) kann alles bis zu zehn Minuten Fußweg bedeuten. Das „z“ in „izquierda“ ist das Lispel-s, hier „th“ geschrieben.
Todo recto y la segunda a la izquierda. — Geradeaus und die zweite links.
Entrada / Salidaen-TRA-da / ssa-LI-daSchild
Eingang / Ausgang
„Salida“ ist auch die Autobahnausfahrt und der Weg aus der Metro, wo an den Ausgängen die Straßennamen stehen und nicht Himmelsrichtungen wie in deutschen U-Bahnhöfen. „Entrada“ wiederum heißt zugleich Eintrittskarte: „entrada gratuita“ am Museum bedeutet freien Eintritt, und „entradas“ ist der Kartenschalter oder die Ticketseite.
Salida de emergencia. Entrada gratuita. — Notausgang. Eintritt frei.
Empujar / Tirarem-pu-CHAR / ti-RARSchild
Drücken / Ziehen
An Türen stehen entweder die Grundformen „empujar“ und „tirar“ oder die höflichen Befehlsformen „empuje“ und „tire“. Achtung: „tirar“ sieht der deutschen „Tür“ ähnlich, heißt aber ziehen. „Pulse“ (drücken) steht auf Knöpfen und Klingeln, „abrir“ und „cerrar“ an Toren und Aufzügen. Das „j“ von „empujar“ ist wieder das „ch“ wie in „Bach“.
Empujar. – Tirar. — Drücken. – Ziehen.
Valide su billeteba-LI-de ssu bi-JE-teSchild
Entwerten Sie Ihre Fahrkarte
Bei Renfe wird nichts entwertet: Die Fahrkarte wird an der Sperre oder im Zug gescannt, und bei den Cercanías brauchst du sie auch zum Herauskommen. Teuer wird es in Bus und Metro: Bei jeder einzelnen Fahrt legst du die Verkehrskarte auf oder ziehst den Papierfahrschein am Einstieg durch den Automaten, auch mit einer Mehrfahrtenkarte. In Barcelona gilt die T-casual nur für eine Person, sie wird also nicht wie ein deutsches Gruppenticket weitergereicht. Kontrolleure kassieren sofort, in Barcelona 100 Euro; auf die Hälfte kommst du nur, wenn du innerhalb von zwei Werktagen zahlst, und spätestens nach 30 Tagen muss das Bußgeld beglichen sein. Die Madrider Metro verkauft überhaupt keine Papierfahrscheine: Der Automat verkauft dir zuerst eine wiederverwendbare „Tarjeta Multi“ für 2,50 Euro (oder du nutzt die virtuelle in der CRTM-App) und lädt die Fahrten darauf; in Madrider Bussen kannst du auch kontaktlos mit der Bankkarte zahlen.
Valide su billete al subir al autobús. — Entwerten Sie Ihre Fahrkarte beim Einsteigen in den Bus.
Paradapa-RA-daSchild
Haltestelle
Das Schild an Bus- und Straßenbahnhaltestellen („parada de autobús“) und das Wort aus der Ansage „próxima parada“. Spanische Busse halten nur auf Zeichen: Wink, wenn der Bus kommt, sonst fährt er vorbei, während er bei uns von selbst hält. Zum Aussteigen drückst du den Knopf, dann leuchtet „parada solicitada“ auf. „Parada de taxis“ ist der Taxistand.
Próxima parada: Sol. — Nächste Haltestelle: Sol.
Tag 5
Hotel und Hilfe
10 Sätze
Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.
Tengo una reservaTEN-go U-na re-SSER-ba
Ich habe eine Reservierung
Der Einstieg an der Rezeption und im Restaurant; „a nombre de“ plus Nachname nennt den Namen. Hotels und Ferienwohnungen verlangen deinen Ausweis und seit Dezember 2024 einige zusätzliche Angaben, etwa Wohnadresse, Telefon oder E-Mail und die Zahlungsart. Das geht an ein Register des Innenministeriums und ist dort völlig normal, auch wenn es nach deutlich mehr Daten aussieht als auf einem deutschen Meldeschein. „Reserva“ ist auch die Tischreservierung.
Buenas tardes, tengo una reserva a nombre de Smith. — Guten Abend, ich habe eine Reservierung auf den Namen Smith.
La llave, por favorla JA-be, por fa-BOR
Den Schlüssel, bitte
Spanische Hotels arbeiten meist mit Karten („la tarjeta“), die neben der Tür in einen Schlitz kommen und erst dann den Strom im Zimmer einschalten; kleinere pensiones und hostales bewahren echte Schlüssel an der Rezeption auf, nenn dort die Zimmernummer. „La habitación“ ist das Zimmer. Das Doppel-l spricht man wie das deutsche „j“, also „JA-be“.
La llave, por favor. Habitación doce. — Den Schlüssel, bitte. Zimmer zwölf.
¿Cuál es la contraseña del wifi?kual ESS la kon-tra-SSE-nja del UI-fi
Wie lautet das WLAN-Passwort?
WLAN heißt in Spanien „wifi“ und wird „UI-fi“ gesprochen, das Passwort ist „la contraseña“ oder „la clave“. Die Frage funktioniert auch im Café, wo das Passwort oft auf dem Kassenbon oder einem Schild steht; offenes Gäste-WLAN ist verbreiteter als bei uns. „¿Tienen wifi?“ fragt, ob es überhaupt eines gibt, „gratis“ heißt kostenlos.
¿Cuál es la contraseña del wifi? – Está en la tarjeta de la habitación. — Wie lautet das WLAN-Passwort? – Es steht auf der Zimmerkarte.
¿A qué hora es el desayuno?a ke O-ra ess el de-ssa-JU-no
Wann gibt es Frühstück?
„A qué hora“ heißt „um wie viel Uhr“, die Antwort „de… a…“ nennt den Zeitraum. Das spanische Frühstück ist klein: Kaffee mit geröstetem Brot („tostada con tomate“) oder ein Gebäckstück, kein Buffet mit Wurst, Käse und Ei; im Hotel gibt es das eher, am Wochenende auch länger. Die zweite Frage, die du brauchst, ist „¿a qué hora es la salida?“ nach dem Check-out, meist mittags.
¿A qué hora es el desayuno? – De siete a diez y media. — Wann gibt es Frühstück? – Von sieben bis halb elf.
¡Socorro!sso-KO-rro
Hilfe!
Einfach rufen, jeder versteht es; „¡ayuda!“ geht genauso. Die einheitliche Notrufnummer ist in Spanien die 112, von jedem Telefon kostenlos und mit englischsprachigen Mitarbeitern; sie erledigt in einer Nummer das, wofür wir 110 und 112 getrennt wählen, und vermittelt Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. „¡Ladrón!“ oder „¡que me roban!“ (man bestiehlt mich!), wenn jemand nach der Tasche greift; das Risiko für Reisende sind Taschendiebe in Madrid und Barcelona, nicht Gewalt.
¡Socorro! ¡Llamen a una ambulancia! — Hilfe! Rufen Sie einen Krankenwagen!
Necesito un médicone-the-SSI-to un ME-di-ko
Ich brauche einen Arzt
„Necesito“ heißt „ich brauche“. „Urgencias“ ist die Notaufnahme jedes Krankenhauses, der Notruf bleibt die 112. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte auf der Rückseite deiner Gesundheitskarte („tarjeta sanitaria europea“) wirst du in öffentlichen Krankenhäusern behandelt; privat Versicherte halten ihre Versicherungsdaten bereit. Bei Kleinigkeiten führt der erste Weg in die Apotheke.
Necesito un médico. No me encuentro bien. — Ich brauche einen Arzt. Mir geht es nicht gut.
¿Dónde está la farmacia?DON-de ess-TA la far-MA-thja
Wo ist die Apotheke?
Achte auf das blinkende grüne Kreuz. Die Falle: Auch Paracetamol und Ibuprofen bekommst du in Spanien ausschließlich in der Apotheke, nie im Supermarkt oder in der Drogerie; dafür beraten die Apotheker ausführlich und geben vieles ohne Rezept ab. „Farmacia de guardia“ ist der Notdienst nachts und sonntags, und an jeder Apothekentür hängt, welche gerade dran ist.
¿Dónde está la farmacia más cercana? — Wo ist die nächste Apotheke?
Llame a la policía, por favorJA-me a la po-li-THI-a, por fa-BORformal
Rufen Sie bitte die Polizei
Höfliche Bitte in der Sie-Form. Spanien hat mehrere Polizeien nebeneinander: die Policía Nacional (blau), die Guardia Civil (grün, für Landstraßen und ländliche Gebiete), die örtliche Policía Municipal und in Katalonien die Mossos d’Esquadra; jede von ihnen hilft dir. Für Gestohlenes brauchst du für die Versicherung eine Anzeige („denuncia“), aufgenommen auf einer „comisaría“, und dafür deinen Ausweis. „Me han robado…“ heißt „man hat mir … gestohlen“.
Llame a la policía, por favor. Me han robado la cartera. — Rufen Sie bitte die Polizei. Man hat mir die Brieftasche gestohlen.
Me he perdidome e per-DI-do
Ich habe mich verlaufen
Wörtlich „ich habe mich verloren“, und für Männer und Frauen gleich. Die andere Möglichkeit ist „estoy perdido“ (Mann) oder „estoy perdida“ (Frau); hier richtet sich die Endung nach dem Sprecher. Häng „¿dónde está…?“ mit dem Ort an oder zeig die Adresse auf dem Handy; „¿está lejos?“ (ist es weit?) bringt eine brauchbare Antwort. Das „h“ in „he“ bleibt stumm.
Me he perdido. ¿Dónde está la Plaza Mayor? — Ich habe mich verlaufen. Wo ist die Plaza Mayor?
¿Puede llamar a un taxi, por favor?PUE-de ja-MAR a un TAK-ssi, por fa-BORformal
Können Sie bitte ein Taxi rufen?
„Puede“ ist die Sie-Form; Spanier sagen eher „¿me pide un taxi?“. Taxis kannst du auch auf der Straße heranwinken: Ein grünes Dachlicht oder ein Schild „libre“ heißt frei, und an jedem Bahnhof gibt es einen Stand („parada de taxis“). Abgerechnet wird nach Taxameter; in Madrid gilt zwischen Flughafen und Zentrum ein Festpreis von rund 33 Euro, in Barcelona läuft der Zähler mit Flughafenzuschlag und Mindestpreis. Cabify, FreeNow und Uber fahren in den großen Städten. „El recibo“ ist die Quittung.
¿Puede llamar a un taxi, por favor? – Claro. ¿Adónde va? — Können Sie bitte ein Taxi rufen? – Klar. Wohin fahren Sie?
Bonus
Zahlen 1–10
10 Karten
Gruppengrößen, Preise, Gleise, Zimmernummern. Eine optionale sechste Sitzung, und die Gruppe, die am häufigsten als Karteikarten ausgedruckt wird.
uno
eins
U-no
dos
zwei
doss
tres
drei
tress
cuatro
vier
KUA-tro
cinco
fünf
THIN-ko
seis
sechs
ssejss
siete
sieben
SSJE-te
ocho
acht
O-tscho
nueve
neun
NUE-be
diez
zehn
djeth
Fragen von Reisenden
Wie viele Sätze auf Spanisch brauche ich für eine Reise nach Spanien?
Etwa fünfzig. Reisende berichten immer wieder, dass eine Handvoll Sätze am meisten gebracht hat, und zwar als Höflichkeit, nicht als Überlebenshilfe: beim Betreten eines Ladens grüßen, danke sagen, höflich fragen. Dieses Kit sind fünfzig Sätze in fünf Tagen zu je zehn, mit den zehn, die zählen, an Tag eins, dazu die Zahlen eins bis zehn als Bonus.
Wie sagt man danke auf Spanisch?
Auf Spanisch heißt danke “Gracias” (GRA-thjas). Die Antwort lautet „de nada“ (nichts zu danken); genauso hört man „a usted“ oder „a ti“ (ich danke Ihnen bzw. dir) und „no hay de qué“. „Muchas gracias“ heißt „vielen Dank“. Bei der Aussprache liegt die Falle: Das „c“ vor „i“ ist in Spanien ein Lispel-s, gesprochen mit der Zungenspitze zwischen den Zähnen und hier als „th“ geschrieben. Sag also „GRA-thjas“ und auf keinen Fall „GRA-zias“ mit deutschem „z“.
Wie sagt man Entschuldigung auf Spanisch?
Um auf dich aufmerksam zu machen oder dich zu entschuldigen, sagst du “Disculpe” (dis-KUL-pe). Im Deutschen deckt „Entschuldigung“ alles ab, im Spanischen teilt sich die Aufgabe: „disculpe“ (die Sie-Form, überall sicher) spricht jemanden an oder entschuldigt eine Kleinigkeit, ebenso „perdone“ und das vertrauliche „perdona“. Einen beschäftigten Kellner ruft man dagegen mit einem kräftigen „¡oiga!“ (hören Sie mal!) quer durch die Bar; das ist in Spanien normal und nicht unhöflich, auch wenn ein gerufenes „Hallo!“ bei uns unangenehm wäre. Für eine echte Entschuldigung sagst du „lo siento“.
Wie bitte ich auf Spanisch um die Rechnung?
Nach der Rechnung fragst du mit “La cuenta, por favor” (la KUEN-ta, por fa-BOR). Die Rechnung kommt erst, wenn du danach fragst; dass man dich am leer geräumten Tisch in Ruhe lässt, ist Höflichkeit und kein schlechter Service. Such Blickkontakt und sag diesen Satz, das spanischere „¿me cobra?“ (kassieren Sie bitte?), oder schreib in die Luft. „Junto o separado“ ist das „zusammen oder getrennt“: Getrennt zahlen geht, unter Spaniern ist es aber unüblich, dort zahlt einer und man rechnet hinterher ab.
Wie frage ich auf Spanisch nach der Toilette?
Frag “¿Dónde está el baño?” (DON-de ess-TA el BA-njo). „El baño“ fragen die meisten Spanier in der Bar, und man versteht es überall; auf den Schildern steht allerdings „servicios“ oder „aseos“, danach musst du suchen. Öffentliche Toiletten sind selten und kostenpflichtige Anlagen mit Drehkreuz gibt es kaum, dafür die Bars: Der Anstand verlangt, vorher einen Kaffee zu bestellen, viele hängen „solo clientes“ aus. An den Türen heißt „caballeros“ oder „hombres“ Herren, „señoras“ oder „mujeres“ Damen.
Kann ich wirklich fünfzig Sätze auf Spanisch in fünf Tagen lernen?
Ja, bei zehn neuen Sätzen am Tag. Das sind fünf bis acht Minuten täglich mit verteiltem Wiederholen, weil die App die Sätze von Tag eins an den Tagen zwei bis fünf zurückbringt, während du die nächsten zehn hinzunimmst. Fang eine Woche vor der Abreise an, und du kommst mit allen fünfzig an. Das druckbare Blatt ist die Rückversicherung für die Reise selbst.
Über einige Links erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich.
Eine 30-Minuten-Lektion vor der Abreise, um die Sätze mit einem Muttersprachler laut zu sagen. Lehrer auf italki finden →
Words on Repeat · Reise-Kit50 Sätze auf Spanisch für deine Reise
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Tag 1Die zehn, die zählen
Grüßen, danken, sich entschuldigen, auf sich aufmerksam machen und sagen, dass du nicht verstehst.
Hola / Buenos díasO-la / BUE-nos DI-as
Hallo / Guten Tag
Buenas tardesBUE-nas TAR-des
Guten Tag (ab mittags) / Guten Abend
Por favorpor fa-BOR
Bitte
GraciasGRA-thjas
Danke
Disculpedis-KUL-pe
Entschuldigen Sie / Entschuldigung
Perdónper-DON
Entschuldigung (um durchzukommen)
Sí / Nossi / no
Ja / Nein
¿Habla inglés?A-bla in-GLESS
Sprechen Sie Englisch?
No entiendono en-TJEN-do
Ich verstehe nicht
Adiósa-DJOSS
Auf Wiedersehen
Tag 2Café und Restaurant
Einen Tisch bekommen, bestellen, bezahlen und beim Essen höflich bleiben.
Una mesa para dos, por favorU-na ME-ssa PA-ra DOSS, por fa-BOR
Einen Tisch für zwei, bitte
Quería…ke-RI-a
Ich hätte gern…
La carta, por favorla KAR-ta, por fa-BOR
Die Speisekarte, bitte
Un café, por favorun ka-FE, por fa-BOR
Einen Kaffee, bitte
¿Con gas o sin gas?kon GASS o ssin GASS
Mit oder ohne Kohlensäure?
La cuenta, por favorla KUEN-ta, por fa-BOR
Die Rechnung, bitte
¿Puedo pagar con tarjeta?PUE-do pa-GAR kon tar-CHE-ta
Kann ich mit Karte zahlen?
¡Salud!ssa-LUD
Prost!
¡Que aproveche!ke a-pro-BE-tsche
Guten Appetit!
Panpann
Brot (Posten auf der Rechnung)
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Tag 3Bezahlen und Einkaufen
Nach Preisen fragen, bezahlen, schauen ohne zu kaufen und die zwei Schilder lesen, die zählen.
¿Cuánto cuesta…?KUAN-to KUES-ta
Was kostet…?
Es demasiado caroess de-ma-SSJA-do KA-ro
Das ist zu teuer
¿En efectivo o con tarjeta?en e-fek-TI-bo o kon tar-CHE-ta
Bar oder mit Karte?
El ticket, por favorel TI-ket, por fa-BOR
Den Kassenbon, bitte
Solo estoy mirando, graciasSSO-lo ess-TOI mi-RAN-do, GRA-thjas
Ich schaue mich nur um, danke
Nada más, graciasNA-da MASS, GRA-thjas
Das ist alles, danke
Uno de estos, por favorU-no de ESS-toss, por fa-BOR
Eins von denen, bitte
¿Tiene…?TJE-ne
Haben Sie…?
Abierto / Cerradoa-BJER-to / the-RRA-do
Geöffnet / Geschlossen
Rebajas / Cajare-BA-chass / KA-cha
Schlussverkauf / Kasse
Tag 4Unterwegs und Schilder
Dinge finden, ein Ticket kaufen und die Schilder lesen, an denen du vorbeikommst.
¿Dónde está…?DON-de ess-TA
Wo ist…?
¿Dónde está el baño?DON-de ess-TA el BA-njo
Wo ist die Toilette?
¿Dónde está la estación?DON-de ess-TA la ess-ta-THJON
Wo ist der Bahnhof?
Un billete para Sevilla, por favorun bi-JE-te PA-ra sse-BI-ja, por fa-BOR
Eine Fahrkarte nach Sevilla, bitte
¿Qué andén?ke an-DEN
Welcher Bahnsteig?
A la izquierda / a la derecha / todo rectoa la ith-KJER-da / a la de-RE-tscha / TO-do REK-to
Links / rechts / geradeaus
Entrada / Salidaen-TRA-da / ssa-LI-da
Eingang / Ausgang
Empujar / Tirarem-pu-CHAR / ti-RAR
Drücken / Ziehen
Valide su billeteba-LI-de ssu bi-JE-te
Entwerten Sie Ihre Fahrkarte
Paradapa-RA-da
Haltestelle
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Tag 5Hotel und Hilfe
Einchecken, online gehen und Hilfe bekommen, wenn etwas schiefgeht.
Tengo una reservaTEN-go U-na re-SSER-ba
Ich habe eine Reservierung
La llave, por favorla JA-be, por fa-BOR
Den Schlüssel, bitte
¿Cuál es la contraseña del wifi?kual ESS la kon-tra-SSE-nja del UI-fi
Wie lautet das WLAN-Passwort?
¿A qué hora es el desayuno?a ke O-ra ess el de-ssa-JU-no
Wann gibt es Frühstück?
¡Socorro!sso-KO-rro
Hilfe!
Necesito un médicone-the-SSI-to un ME-di-ko
Ich brauche einen Arzt
¿Dónde está la farmacia?DON-de ess-TA la far-MA-thja
Wo ist die Apotheke?
Llame a la policía, por favorJA-me a la po-li-THI-a, por fa-BOR
Rufen Sie bitte die Polizei
Me he perdidome e per-DI-do
Ich habe mich verlaufen
¿Puede llamar a un taxi, por favor?PUE-de ja-MAR a un TAK-ssi, por fa-BOR
Können Sie bitte ein Taxi rufen?
BonusZahlen 1–10
unoU-no
eins
dosdoss
zwei
trestress
drei
cuatroKUA-tro
vier
cincoTHIN-ko
fünf
seisssejss
sechs
sieteSSJE-te
sieben
ochoO-tscho
acht
nueveNUE-be
neun
diezdjeth
zehn
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Schneide entlang der gestrichelten Zeilen und falte jeden Streifen an der Mittellinie, sodass der Satz auf der einen und die Bedeutung auf der anderen Seite steht. Druckt einseitig.
Vorderseite
Hola / Buenos días
O-la / BUE-nos DI-as
Rückseite
Hallo / Guten Tag
In Deutschland betritt man einen Laden gern wortlos; in Spanien fällt genau das auf, also grüß von der Tür aus, in jedem Geschäft, jeder Bar und jedem Bus. „Hola“ ist dabei keine Duz-Ansage wie ein lockeres „Hallo“, sondern passt vom Busfahrer bis zum Hoteldirektor. „Buenos días“ gilt bis zum Mittagessen, und das ist in Spanien gegen zwei Uhr nachmittags. Das „h“ bleibt stumm.
Vorderseite
Buenas tardes
BUE-nas TAR-des
Rückseite
Guten Tag (ab mittags) / Guten Abend
Gewechselt wird nach der Uhr, nicht nach dem Licht: nach dem Mittagessen, also gegen zwei, und dann bis es dunkel wird oder etwa neun. Unser „Guten Abend“ ab sechs kommt hier also zwei bis drei Stunden zu früh. Danach heißt es „buenas noches“, das in Spanien auch eine Begrüßung beim Ankommen ist und nicht nur der Gutenachtgruß. Im Alltag sagen die meisten zu jeder Tageszeit einfach „buenas“.
Vorderseite
Por favor
por fa-BOR
Rückseite
Bitte
Es steht am Ende der Bitte, nach dem Komma, und nicht mittendrin wie das deutsche „bitte“. Spanier setzen es sparsamer ein, als Deutsche „bitte“ sagen; Tonfall und ein „gracias“ hinterher tragen die Höflichkeit. Ein schlichtes „un café, por favor“ ist deshalb vollständig höflich und keineswegs knapp. Das „v“ klingt wie ein weiches „b“.
Vorderseite
Gracias
GRA-thjas
Rückseite
Danke
Die Antwort lautet „de nada“ (nichts zu danken); genauso hört man „a usted“ oder „a ti“ (ich danke Ihnen bzw. dir) und „no hay de qué“. „Muchas gracias“ heißt „vielen Dank“. Bei der Aussprache liegt die Falle: Das „c“ vor „i“ ist in Spanien ein Lispel-s, gesprochen mit der Zungenspitze zwischen den Zähnen und hier als „th“ geschrieben. Sag also „GRA-thjas“ und auf keinen Fall „GRA-zias“ mit deutschem „z“.
Vorderseite
Disculpe
dis-KUL-pe
Rückseite
Entschuldigen Sie / Entschuldigung
Im Deutschen deckt „Entschuldigung“ alles ab, im Spanischen teilt sich die Aufgabe: „disculpe“ (die Sie-Form, überall sicher) spricht jemanden an oder entschuldigt eine Kleinigkeit, ebenso „perdone“ und das vertrauliche „perdona“. Einen beschäftigten Kellner ruft man dagegen mit einem kräftigen „¡oiga!“ (hören Sie mal!) quer durch die Bar; das ist in Spanien normal und nicht unhöflich, auch wenn ein gerufenes „Hallo!“ bei uns unangenehm wäre. Für eine echte Entschuldigung sagst du „lo siento“.
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Vorderseite
Perdón
per-DON
Rückseite
Entschuldigung (um durchzukommen)
Für „darf ich mal vorbei“ gibt es kein eigenes Wort: „perdón“ oder „perdone“ mit einer Geste genügt, und „¿me deja pasar?“ (lassen Sie mich durch?) schafft in der vollen Metro Platz. Wer an der Tür steht, fragt dich umgekehrt „¿va a bajar?“ (steigen Sie aus?). „Con permiso“ versteht man auch, eher beim Betreten eines Raums oder beim Vorbeigehen am Tisch. „Perdón“ ist zugleich das Ein-Wort-Sorry, wenn du jemanden anrempelst oder ihm auf den Fuß trittst.
Vorderseite
Sí / No
ssi / no
Rückseite
Ja / Nein
„No, gracias“ ist der höfliche Schlusspunkt gegenüber Straßenverkäufern, Flyerverteilern und den Schleppern der Restaurants auf den Ramblas; „sí, gracias“ nimmt an. Für „einverstanden“ sagen Spanier zu allem „vale“. Achte auf den Akzent: „si“ ohne ihn heißt „wenn“. Das „s“ ist immer scharf, nie das summende deutsche s.
Vorderseite
¿Habla inglés?
A-bla in-GLESS
Rückseite
Sprechen Sie Englisch?
Wer erst auf Spanisch fragt, bekommt die freundlichere Antwort. „Habla“ ist die Sie-Form (usted); in Spanien wird allerdings viel schneller geduzt als bei uns, sodass ein „¿hablas inglés?“ von einer jungen Verkäuferin freundlich gemeint ist und keine Respektlosigkeit. Bei Gleichaltrigen darfst du es genauso halten. „Un poco“ heißt „ein bisschen“.
Vorderseite
No entiendo
no en-TJEN-do
Rückseite
Ich verstehe nicht
Häng „más despacio, por favor“ an, dann wird tatsächlich langsamer und einfacher gesprochen. „No hablo español“ heißt „ich spreche kein Spanisch“, „¿puede repetir?“ bittet um Wiederholung, und ein schlichtes „¿cómo?“ ist das „wie bitte?“. Spanier sprechen schnell und verschlucken Endungen, frag also lieber früh nach, statt höflich mitzunicken.
Vorderseite
Adiós
a-DJOSS
Rückseite
Auf Wiedersehen
Passt überall, doch beim Hinausgehen aus Laden und Bar hörst du fast immer „hasta luego“ (bis später), oft zu „ta luego“ verschliffen, auch zu Fremden, die man nie wiedersieht; wörtlich nehmen darf man es so wenig wie ein norddeutsches „bis dann“. Sag eines von beiden beim Gehen, selbst wenn du nichts gekauft hast. „Que vaya bien“ ist der freundliche Zusatz.
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Vorderseite
Una mesa para dos, por favor
U-na ME-ssa PA-ra DOSS, por fa-BOR
Rückseite
Einen Tisch für zwei, bitte
Im Restaurant wartet man darauf, platziert zu werden, in Bar und Café setzt man sich an jeden freien Tisch. „Dos“ ersetzt du durch deine Zahl, oder du sagst „somos tres“. Die eigentliche Falle ist die Uhrzeit: Mittagessen gibt es etwa von 13:30 bis 16:00 Uhr, Abendessen ab 20:30 oder 21:00 Uhr. Wer um sechs zum Abendessen kommt wie zu Hause, steht vor einer geschlossenen Küche („la cocina“); an der Bar bekommt er aber Tapas.
Vorderseite
Quería…
ke-RI-a
Rückseite
Ich hätte gern…
Baustein: „quería“ plus die Sache. Genau so bestellen Spanier, während das Lehrbuch-„quisiera“ steif klingt. In der Bar ist „¿me pone…?“ (geben Sie mir…?) die Alltagsform, und „para mí…“ (für mich…) funktioniert, wenn der Kellner am Tisch die Runde macht. „Quiero“ heißt wörtlich „ich will“, wirkt aber nicht so fordernd wie im Deutschen, sondern nur direkter.
Vorderseite
La carta, por favor
la KAR-ta, por fa-BOR
Rückseite
Die Speisekarte, bitte
Die Falle steckt im falschen Freund: Die Speisekarte heißt „la carta“. „El menú“ ist nicht die Karte, sondern das feste Mittagsmenü, „el menú del día“, meist drei Gänge mit Brot und Getränk für 12 bis 18 Euro und nur werktags. Es ist oft das beste Angebot im Haus und steht häufig gar nicht auf der carta, frag also danach. „La carta de vinos“ ist die Weinkarte.
Vorderseite
Un café, por favor
un ka-FE, por fa-BOR
Rückseite
Einen Kaffee, bitte
„Un café“ allein löst die Rückfrage „solo, cortado o con leche?“ aus. „Café solo“ ist ein einfacher Espresso, „cortado“ ein Espresso mit einem Schuss Milch, „café con leche“ halb Milch in der großen Tasse, der Frühstückskaffee. Filterkaffee wie zu Hause gibt es praktisch nicht, dafür stört ein café con leche nach dem Essen niemanden. An der Theke kostet er etwa 1,50 bis 2 Euro; „americano“ ist ein verlängerter, „descafeinado“ ein entkoffeinierter.
Vorderseite
¿Con gas o sin gas?
kon GASS o ssin GASS
Rückseite
Mit oder ohne Kohlensäure?
Wörtlich „mit Gas“ und „ohne Gas“: „con gas“ ist Sprudel, „sin gas“ stilles Wasser. Wer nur „agua“ sagt, bekommt in Spanien stilles Wasser und nicht wie bei uns selbstverständlich Sprudel. Flaschenwasser kostet, aber Bars und Restaurants müssen dir auf Nachfrage kostenlos Leitungswasser („agua del grifo“) geben. Gefragt wird außerdem „fría o del tiempo“, also kalt oder zimmerwarm.
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Vorderseite
La cuenta, por favor
la KUEN-ta, por fa-BOR
Rückseite
Die Rechnung, bitte
Die Rechnung kommt erst, wenn du danach fragst; dass man dich am leer geräumten Tisch in Ruhe lässt, ist Höflichkeit und kein schlechter Service. Such Blickkontakt und sag diesen Satz, das spanischere „¿me cobra?“ (kassieren Sie bitte?), oder schreib in die Luft. „Junto o separado“ ist das „zusammen oder getrennt“: Getrennt zahlen geht, unter Spaniern ist es aber unüblich, dort zahlt einer und man rechnet hinterher ab.
Vorderseite
¿Puedo pagar con tarjeta?
PUE-do pa-GAR kon tar-CHE-ta
Rückseite
Kann ich mit Karte zahlen?
Karte und kontaktlos funktionieren fast überall, auch im Taxi der großen Städte; anders als zu Hause kommst du in Spanien mit der Karte weiter als mit Bargeld. Kleine Bars, Kioske und Marktstände nehmen dagegen nur bar oder verlangen einen Mindestbetrag von ein paar Euro, frag also vor dem Bestellen. „En efectivo“ heißt bar. Das „j“ in „tarjeta“ ist das „ch“ wie in „Bach“.
Vorderseite
¡Salud!
ssa-LUD
Rückseite
Prost!
Anstoßen und dabei jedem in die Augen sehen, das kennst du so schon; mit Wasser stoßen manche Spanier allerdings nicht an. „Chin chin“ hört man genauso oft wie „salud“. „Salud“ ist außerdem das „Gesundheit!“ nach dem Niesen, daneben auch „¡Jesús!“. Es gilt nur für Getränke; zum Essen wünscht man „que aproveche“.
Vorderseite
¡Que aproveche!
ke a-pro-BE-tsche
Rückseite
Guten Appetit!
Der Kellner sagt es beim Hinstellen der Teller, und Fremde sagen es im Vorbeigehen an deinem Tisch oder beim Verlassen der Bar, ein Wunsch von wildfremden Leuten, den man bei uns nur am eigenen Tisch hört. Die Antwort ist „gracias“ oder „igualmente“ (gleichfalls). „Buen provecho“ ist derselbe Wunsch, in Lateinamerika häufiger, aber auch in Spanien geläufig.
Vorderseite
Pan
pann
Rückseite
Brot (Posten auf der Rechnung)
„Servicio incluido“ ist genau das deutsche „Bedienung inklusive“ und keine Trinkgeldzeile. Ein festes Gedeck wie in Italien kennt Spanien nicht, das ungefragt gebrachte Brot ist aber nicht gratis: ein Posten „pan“ oder „servicio de pan“ von ein bis zwei Euro pro Person ist normal, und du darfst es beim Bringen zurückgehen lassen. Einige Häuser drucken noch „cubierto“; erlaubt ist das nur, wenn es auf der carta ausgewiesen ist. Trinkgeld fällt viel kleiner aus als die deutschen fünf bis zehn Prozent: im Restaurant aufrunden oder ein, zwei Euro liegen lassen, an der Bar gar nichts. „IVA incluido“ heißt, die Mehrwertsteuer steckt im Preis; auf der „terraza“ dürfen die Preise legal höher sein.
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Vorderseite
¿Cuánto cuesta…?
KUAN-to KUES-ta
Rückseite
Was kostet…?
Baustein: „cuánto cuesta“ plus die Sache, oder allein, während du darauf zeigst; bei mehreren Dingen heißt es „cuánto cuestan“. In Spanien bedeutet „¿cuánto vale?“ dasselbe, und „¿cuánto es?“ fragt an der Kasse oder an der Theke nach der Summe. „Entrada“ ist die Eintrittskarte, „billete“ der Fahrschein.
Vorderseite
Es demasiado caro
ess de-ma-SSJA-do KA-ro
Rückseite
Das ist zu teuer
Preise sind im Laden fest, und Handeln gilt dort als unhöflich; gefeilscht wird nur auf Flohmärkten wie dem Madrider Rastro und bei Straßenverkäufern. Mit „gracias de todas formas“ gehst du höflich weiter. Bei einem weiblichen Gegenstand (una bolsa) heißt es „cara“, die Endung richtet sich nach dem Geschlecht des Dings, ähnlich wie bei unseren Adjektiven. „Es muy caro“ ist die weichere Variante.
Vorderseite
¿En efectivo o con tarjeta?
en e-fek-TI-bo o kon tar-CHE-ta
Rückseite
Bar oder mit Karte?
Die Frage an jeder Kasse, oft auf ein knappes „¿tarjeta?“ verkürzt, während man dir das Gerät hinhält. Antworte „con tarjeta“ oder „en efectivo“. Die zweite Frage lautet „¿quiere bolsa?“: Tüten kosten wie bei uns per Gesetz ein paar Cent. „Efectivo“ ist das Bargeld, „dinero“ das Geld allgemein.
Vorderseite
El ticket, por favor
el TI-ket, por fa-BOR
Rückseite
Den Kassenbon, bitte
Eine Pflicht, den Bon aus dem Laden mitzunehmen, gibt es in Spanien nicht, heb ihn aber auf: Umtausch und Rückgabe („cambios y devoluciones“) sind ohne ihn nicht möglich, und reduzierte Ware wird oft nur umgetauscht statt erstattet. Ein Rückgaberecht wie beim Onlinekauf hast du im Laden ohnehin nicht, weder hier noch dort. Der Kassenbon heißt „el ticket“ (Sprachpuristen schreiben „tique“), „el recibo“ ist der Kartenbeleg, „la factura“ die Rechnung mit Ausweis der Steuer.
Vorderseite
Solo estoy mirando, gracias
SSO-lo ess-TOI mi-RAN-do, GRA-thjas
Rückseite
Ich schaue mich nur um, danke
Die Antwort auf „¿le atienden?“ (werden Sie bedient?) oder „¿le puedo ayudar?“ in jedem Geschäft. Sag beim Hereinkommen „hola“ und beim Gehen „hasta luego“, auch ohne etwas zu kaufen; das wortlose Stöbern, das bei uns niemanden stört, wirkt hier unfreundlich. Wenn du doch etwas möchtest, öffnet „¿me enseña…?“ (zeigen Sie mir…?) das Gespräch.
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Vorderseite
Nada más, gracias
NA-da MASS, GRA-thjas
Rückseite
Das ist alles, danke
Beendet die Bestellung am Marktstand, beim Bäcker oder an der Wursttheke („charcutería“) als Antwort auf „¿algo más?“. Die Falle ist die Warteschlange: An spanischen Theken stellt man sich nicht ordentlich an, sondern fragt beim Ankommen „¿quién es el último?“ (wer ist der Letzte?) und ist nach dieser Person dran. Bestellt wird nach Gewicht: „cien gramos“, „un cuarto“ sind 250 g, „medio kilo“ 500 g.
Vorderseite
Uno de estos, por favor
U-no de ESS-toss, por fa-BOR
Rückseite
Eins von denen, bitte
Zeigen plus dieser Satz bestellt jedes Gebäckstück, jedes bocadillo und jede Karte. „Para llevar“ ist zum Mitnehmen, „para tomar aquí“ oder kurz „para aquí“ zum Hieressen. In vielen spanischen Bars kostet derselbe Kaffee an der Theke („barra“) weniger als am Tisch („mesa“) und dort weniger als auf der Terrasse („terraza“); die Preisliste muss alle drei Preise ausweisen. Bei weiblichen Dingen (una napolitana) heißt es „una de estas“.
Vorderseite
¿Tiene…?
TJE-ne
Rückseite
Haben Sie…?
Baustein: „tiene“ (an eine Person, Sie-Form) oder „tienen“ (an den Laden als Ganzes) plus die Sache; beides hört man ständig, beides ist richtig. „¿Hay…?“ (gibt es…?) tut denselben Dienst. „Talla“ ist die Kleidergröße, „número“ die Schuhgröße, beide in denselben EU-Größen wie bei uns. WLAN heißt „wifi“ und wird „UI-fi“ gesprochen.
Vorderseite
Abierto / Cerrado
a-BJER-to / the-RRA-do
Rückseite
Geöffnet / Geschlossen
Die beiden Schilder an der Ladentür. Kleine Geschäfte und viele Büros machen weiterhin lange Mittagspause, etwa von zwei bis fünf, und öffnen dann bis acht oder halb neun: abends also länger als bei uns, mittags dafür zu. Sonntags ist wie zu Hause fast alles geschlossen, große Ketten, Einkaufszentren und Läden in Touristenvierteln bleiben aber durchgehend offen. „Cerrado por vacaciones“ heißt Betriebsferien, im August häufig; „horario“ ist der Aushang mit den Öffnungszeiten. Das „c“ vor „e“ ist wieder das Lispel-s, hier als „th“ geschrieben.
Vorderseite
Rebajas / Caja
re-BA-chass / KA-cha
Rückseite
Schlussverkauf / Kasse
„Rebajas“ ist der große Saisonschlussverkauf, traditionell gleich nach dem Dreikönigstag am 7. Januar und ab dem 1. Juli, auch wenn die Läden inzwischen jederzeit reduzieren dürfen; „descuento“ ist der Rabatt, „oferta“ das Sonderangebot. „Caja“ ist die Kasse. In der Bar zahlst du aber nicht vorab an einer Kasse: Dort wird zuerst bestellt und am Ende an der Theke oder am Tisch bezahlt. Das „j“ ist das „ch“ wie in „Bach“.
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wordsonrepeat.com/de/travel-phrases/spanish · kostenlose Karteikarten mit AusspracheSeite 7 von 12
Vorderseite
¿Dónde está…?
DON-de ess-TA
Rückseite
Wo ist…?
Baustein: „dónde está“ plus den Ort mitsamt Artikel; setz ein „perdone“ davor. Bei mehreren Orten heißt es „dónde están“ (los servicios). Die Antwort enthält fast immer eines der drei Richtungswörter: a la derecha, a la izquierda, todo recto, und womöglich eine Hand auf deiner Schulter, die dich in die richtige Richtung dreht. Das ist Freundlichkeit, keine Distanzlosigkeit.
Vorderseite
¿Dónde está el baño?
DON-de ess-TA el BA-njo
Rückseite
Wo ist die Toilette?
„El baño“ fragen die meisten Spanier in der Bar, und man versteht es überall; auf den Schildern steht allerdings „servicios“ oder „aseos“, danach musst du suchen. Öffentliche Toiletten sind selten und kostenpflichtige Anlagen mit Drehkreuz gibt es kaum, dafür die Bars: Der Anstand verlangt, vorher einen Kaffee zu bestellen, viele hängen „solo clientes“ aus. An den Türen heißt „caballeros“ oder „hombres“ Herren, „señoras“ oder „mujeres“ Damen.
Vorderseite
¿Dónde está la estación?
DON-de ess-TA la ess-ta-THJON
Rückseite
Wo ist der Bahnhof?
„La estación“ allein versteht jeder als Bahnhof; für die U-Bahn hängst du „de metro“ an, für den Fernbus sagst du „la estación de autobuses“. Einen „Hauptbahnhof“ als Wort gibt es nicht: Die großen Bahnhöfe stehen auf den Schildern nur unter ihrem Eigennamen, Atocha und Chamartín in Madrid, Sants in Barcelona.
Vorderseite
Un billete para Sevilla, por favor
un bi-JE-te PA-ra sse-BI-ja, por fa-BOR
Rückseite
Eine Fahrkarte nach Sevilla, bitte
„Ida“ ist einfach, „ida y vuelta“ hin und zurück. Fernzüge und der Hochgeschwindigkeitszug AVE gelten nur für einen bestimmten Zug und Sitzplatz: früh online buchen (Renfe, Iryo, Ouigo), denn am Reisetag kostet dieselbe Fahrt ein Vielfaches und beliebte Züge sind ausverkauft – eine flexible Fahrkarte wie den Flexpreis zu Hause gibt es hier nicht. Die Nahverkehrszüge „Cercanías“ kauft man einfach und steigt ein, „Media Distancia“ nennt zwar einen Zug, hat aber feste Preise. „Billete“ ist der Fahrschein, „entrada“ die Eintrittskarte. Doppel-l klingt wie das deutsche „j“.
Vorderseite
¿Qué andén?
ke an-DEN
Rückseite
Welcher Bahnsteig?
Spanisch trennt, was wir oft beides „Gleis“ nennen: „andén“ ist der Bahnsteig, „vía“ das Gleis, und auf der Anzeigetafel („salidas“) wie in der Antwort steht die vía. In der Frage kannst du beide Wörter benutzen. Auf der Fahrkarte steht kein Gleis, die Nummer erscheint oft erst zehn bis fünfzehn Minuten vor der Abfahrt. Vor dem AVE-Bahnsteig wird das Gepäck durchleuchtet, sei also früher da; „retraso“ ist die Verspätung.
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Vorderseite
A la izquierda / a la derecha / todo recto
a la ith-KJER-da / a la de-RE-tscha / TO-do REK-to
Rückseite
Links / rechts / geradeaus
Diese drei stecken in jeder Antwort auf „¿dónde está?“. „Siga todo recto“ heißt immer geradeaus, „al fondo“ ganz hinten, „cerca“ nah, „lejos“ weit, „la primera / la segunda“ die erste bzw. zweite Straße. Rechne nicht mit Meterangaben: „está ahí mismo“ (gleich da drüben) kann alles bis zu zehn Minuten Fußweg bedeuten. Das „z“ in „izquierda“ ist das Lispel-s, hier „th“ geschrieben.
Vorderseite
Entrada / Salida
en-TRA-da / ssa-LI-da
Rückseite
Eingang / Ausgang
„Salida“ ist auch die Autobahnausfahrt und der Weg aus der Metro, wo an den Ausgängen die Straßennamen stehen und nicht Himmelsrichtungen wie in deutschen U-Bahnhöfen. „Entrada“ wiederum heißt zugleich Eintrittskarte: „entrada gratuita“ am Museum bedeutet freien Eintritt, und „entradas“ ist der Kartenschalter oder die Ticketseite.
Vorderseite
Empujar / Tirar
em-pu-CHAR / ti-RAR
Rückseite
Drücken / Ziehen
An Türen stehen entweder die Grundformen „empujar“ und „tirar“ oder die höflichen Befehlsformen „empuje“ und „tire“. Achtung: „tirar“ sieht der deutschen „Tür“ ähnlich, heißt aber ziehen. „Pulse“ (drücken) steht auf Knöpfen und Klingeln, „abrir“ und „cerrar“ an Toren und Aufzügen. Das „j“ von „empujar“ ist wieder das „ch“ wie in „Bach“.
Vorderseite
Valide su billete
ba-LI-de ssu bi-JE-te
Rückseite
Entwerten Sie Ihre Fahrkarte
Bei Renfe wird nichts entwertet: Die Fahrkarte wird an der Sperre oder im Zug gescannt, und bei den Cercanías brauchst du sie auch zum Herauskommen. Teuer wird es in Bus und Metro: Bei jeder einzelnen Fahrt legst du die Verkehrskarte auf oder ziehst den Papierfahrschein am Einstieg durch den Automaten, auch mit einer Mehrfahrtenkarte. In Barcelona gilt die T-casual nur für eine Person, sie wird also nicht wie ein deutsches Gruppenticket weitergereicht. Kontrolleure kassieren sofort, in Barcelona 100 Euro; auf die Hälfte kommst du nur, wenn du innerhalb von zwei Werktagen zahlst, und spätestens nach 30 Tagen muss das Bußgeld beglichen sein. Die Madrider Metro verkauft überhaupt keine Papierfahrscheine: Der Automat verkauft dir zuerst eine wiederverwendbare „Tarjeta Multi“ für 2,50 Euro (oder du nutzt die virtuelle in der CRTM-App) und lädt die Fahrten darauf; in Madrider Bussen kannst du auch kontaktlos mit der Bankkarte zahlen.
Vorderseite
Parada
pa-RA-da
Rückseite
Haltestelle
Das Schild an Bus- und Straßenbahnhaltestellen („parada de autobús“) und das Wort aus der Ansage „próxima parada“. Spanische Busse halten nur auf Zeichen: Wink, wenn der Bus kommt, sonst fährt er vorbei, während er bei uns von selbst hält. Zum Aussteigen drückst du den Knopf, dann leuchtet „parada solicitada“ auf. „Parada de taxis“ ist der Taxistand.
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Vorderseite
Tengo una reserva
TEN-go U-na re-SSER-ba
Rückseite
Ich habe eine Reservierung
Der Einstieg an der Rezeption und im Restaurant; „a nombre de“ plus Nachname nennt den Namen. Hotels und Ferienwohnungen verlangen deinen Ausweis und seit Dezember 2024 einige zusätzliche Angaben, etwa Wohnadresse, Telefon oder E-Mail und die Zahlungsart. Das geht an ein Register des Innenministeriums und ist dort völlig normal, auch wenn es nach deutlich mehr Daten aussieht als auf einem deutschen Meldeschein. „Reserva“ ist auch die Tischreservierung.
Vorderseite
La llave, por favor
la JA-be, por fa-BOR
Rückseite
Den Schlüssel, bitte
Spanische Hotels arbeiten meist mit Karten („la tarjeta“), die neben der Tür in einen Schlitz kommen und erst dann den Strom im Zimmer einschalten; kleinere pensiones und hostales bewahren echte Schlüssel an der Rezeption auf, nenn dort die Zimmernummer. „La habitación“ ist das Zimmer. Das Doppel-l spricht man wie das deutsche „j“, also „JA-be“.
Vorderseite
¿Cuál es la contraseña del wifi?
kual ESS la kon-tra-SSE-nja del UI-fi
Rückseite
Wie lautet das WLAN-Passwort?
WLAN heißt in Spanien „wifi“ und wird „UI-fi“ gesprochen, das Passwort ist „la contraseña“ oder „la clave“. Die Frage funktioniert auch im Café, wo das Passwort oft auf dem Kassenbon oder einem Schild steht; offenes Gäste-WLAN ist verbreiteter als bei uns. „¿Tienen wifi?“ fragt, ob es überhaupt eines gibt, „gratis“ heißt kostenlos.
Vorderseite
¿A qué hora es el desayuno?
a ke O-ra ess el de-ssa-JU-no
Rückseite
Wann gibt es Frühstück?
„A qué hora“ heißt „um wie viel Uhr“, die Antwort „de… a…“ nennt den Zeitraum. Das spanische Frühstück ist klein: Kaffee mit geröstetem Brot („tostada con tomate“) oder ein Gebäckstück, kein Buffet mit Wurst, Käse und Ei; im Hotel gibt es das eher, am Wochenende auch länger. Die zweite Frage, die du brauchst, ist „¿a qué hora es la salida?“ nach dem Check-out, meist mittags.
Vorderseite
¡Socorro!
sso-KO-rro
Rückseite
Hilfe!
Einfach rufen, jeder versteht es; „¡ayuda!“ geht genauso. Die einheitliche Notrufnummer ist in Spanien die 112, von jedem Telefon kostenlos und mit englischsprachigen Mitarbeitern; sie erledigt in einer Nummer das, wofür wir 110 und 112 getrennt wählen, und vermittelt Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. „¡Ladrón!“ oder „¡que me roban!“ (man bestiehlt mich!), wenn jemand nach der Tasche greift; das Risiko für Reisende sind Taschendiebe in Madrid und Barcelona, nicht Gewalt.
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Vorderseite
Necesito un médico
ne-the-SSI-to un ME-di-ko
Rückseite
Ich brauche einen Arzt
„Necesito“ heißt „ich brauche“. „Urgencias“ ist die Notaufnahme jedes Krankenhauses, der Notruf bleibt die 112. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte auf der Rückseite deiner Gesundheitskarte („tarjeta sanitaria europea“) wirst du in öffentlichen Krankenhäusern behandelt; privat Versicherte halten ihre Versicherungsdaten bereit. Bei Kleinigkeiten führt der erste Weg in die Apotheke.
Vorderseite
¿Dónde está la farmacia?
DON-de ess-TA la far-MA-thja
Rückseite
Wo ist die Apotheke?
Achte auf das blinkende grüne Kreuz. Die Falle: Auch Paracetamol und Ibuprofen bekommst du in Spanien ausschließlich in der Apotheke, nie im Supermarkt oder in der Drogerie; dafür beraten die Apotheker ausführlich und geben vieles ohne Rezept ab. „Farmacia de guardia“ ist der Notdienst nachts und sonntags, und an jeder Apothekentür hängt, welche gerade dran ist.
Vorderseite
Llame a la policía, por favor
JA-me a la po-li-THI-a, por fa-BOR
Rückseite
Rufen Sie bitte die Polizei
Höfliche Bitte in der Sie-Form. Spanien hat mehrere Polizeien nebeneinander: die Policía Nacional (blau), die Guardia Civil (grün, für Landstraßen und ländliche Gebiete), die örtliche Policía Municipal und in Katalonien die Mossos d’Esquadra; jede von ihnen hilft dir. Für Gestohlenes brauchst du für die Versicherung eine Anzeige („denuncia“), aufgenommen auf einer „comisaría“, und dafür deinen Ausweis. „Me han robado…“ heißt „man hat mir … gestohlen“.
Vorderseite
Me he perdido
me e per-DI-do
Rückseite
Ich habe mich verlaufen
Wörtlich „ich habe mich verloren“, und für Männer und Frauen gleich. Die andere Möglichkeit ist „estoy perdido“ (Mann) oder „estoy perdida“ (Frau); hier richtet sich die Endung nach dem Sprecher. Häng „¿dónde está…?“ mit dem Ort an oder zeig die Adresse auf dem Handy; „¿está lejos?“ (ist es weit?) bringt eine brauchbare Antwort. Das „h“ in „he“ bleibt stumm.
Vorderseite
¿Puede llamar a un taxi, por favor?
PUE-de ja-MAR a un TAK-ssi, por fa-BOR
Rückseite
Können Sie bitte ein Taxi rufen?
„Puede“ ist die Sie-Form; Spanier sagen eher „¿me pide un taxi?“. Taxis kannst du auch auf der Straße heranwinken: Ein grünes Dachlicht oder ein Schild „libre“ heißt frei, und an jedem Bahnhof gibt es einen Stand („parada de taxis“). Abgerechnet wird nach Taxameter; in Madrid gilt zwischen Flughafen und Zentrum ein Festpreis von rund 33 Euro, in Barcelona läuft der Zähler mit Flughafenzuschlag und Mindestpreis. Cabify, FreeNow und Uber fahren in den großen Städten. „El recibo“ ist die Quittung.
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Vorderseite
uno
U-no
Rückseite
eins
Vor einem männlichen Substantiv wird „uno“ zu „un“ (un café, un billete), vor einem weiblichen zu „una“ (una cerveza, una mesa) – die Zahl beugt sich also wie unser „ein/eine“. Allein, beim Zählen oder als Antwort, heißt sie „uno“.
Vorderseite
dos
doss
Rückseite
zwei
„Somos dos“ (wir sind zwei) sagt man dem Restaurant zur Gruppengröße. „Dos cañas“ sind zwei kleine Bier vom Fass, die Standardbestellung an der Theke. Das „o“ bleibt kurz und rein, und das „s“ am Ende ist scharf: „doss“, nicht mit summendem deutschem s.
Vorderseite
tres
tress
Rückseite
drei
Nach dem „t“ ist das „r“ nur ein kurzer Zungenschlag wie in „cuatro“, kein langes gerolltes r und auf keinen Fall das deutsche Rachen-r. Gleis-, Bahnsteig-, Zimmer- und Liniennummern werden als schlichte Zahlen gelesen; auf der Anzeigetafel führt dich „vía 3“ zum Zug.
Vorderseite
cuatro
KUA-tro
Rückseite
vier
„Somos“ plus Zahl sagt dem Restaurant, wie viele ihr seid. Einfaches „r“, einmal angetippt, und am Ende ein klares „o“. Das „cu“ sprichst du als k plus u in einem Zug, also „KUA-tro“, und nicht wie das deutsche „qu“ in „Quelle“, in dem ein w-Laut steckt.
Vorderseite
cinco
THIN-ko
Rückseite
fünf
In Spanien ist das „c“ vor „i“ das Lispel-s mit der Zungenspitze zwischen den Zähnen, hier „th“ geschrieben: „THIN-ko“, auf keinen Fall mit deutschem „z“. Auf den Kanaren, in weiten Teilen Andalusiens und in ganz Lateinamerika sagt man „SSIN-ko“, und beides ist richtig. „Son“ plus Betrag nennt die Summe, und anders als bei uns bekommt „euro“ im Spanischen eine Mehrzahl: „cinco euros“.
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Vorderseite
seis
ssejss
Rückseite
sechs
„A las“ plus Stunde heißt „um“. Sechs Uhr abends ist in Spanien noch „la tarde“, denn „la noche“ beginnt erst gegen neun; unser Abend fängt also Stunden früher an als der spanische. Fahrpläne nutzen die 24-Stunden-Zählung: 18:00 heißt auf der Tafel „las dieciocho“ und im Gespräch „las seis“.
Vorderseite
siete
SSJE-te
Rückseite
sieben
Das „ie“ ist hier nicht das lange i wie in „Liebe“, sondern j + e: „SSJE-te“, und das „e“ am Ende verschluckt man nicht. So werden Hotelfrühstück und Öffnungszeiten angegeben: „de siete a diez“, von sieben bis zehn.
Vorderseite
ocho
O-tscho
Rückseite
acht
„Sale a las“ plus Stunde heißt „fährt ab um“. Spanier essen spät: Ein Abendessen „a las ocho“ gilt als früh, und viele Küchen öffnen erst um halb neun oder neun. Wer um acht satt sein möchte wie zu Hause, hält sich an Tapas. Das „ch“ klingt wie das deutsche „tsch“.
Vorderseite
nueve
NUE-be
Rückseite
neun
Zwei Silben, das „e“ am Ende wird mitgesprochen. „Nuevo“ (neu) ist nur einen Buchstaben entfernt, achte also auf die Endung. Zimmernummern liest man als schlichte Zahlen, und das „v“ klingt wie ein weiches „b“: „NUE-be“.
Vorderseite
diez
djeth
Rückseite
zehn
„Andando“ heißt „zu Fuß“ und ist die spanische Antwort auf „¿está lejos?“. Das „ie“ ist kein langes i wie in „Liebe“, sondern j + e, und das „z“ am Ende ist in Spanien wieder das Lispel-s und nie ein deutsches „z“: „djeth“. „Veinte“ sind zwanzig, „cien“ hundert – die beiden Zahlen für Preise.