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Swiss German — Daily Life (for German Speakers) Official

Swiss German (Züridütsch) words for daily life. Shopping, food, transport, work, weather, and social life with phonetic pronunciation guides and comparisons to standard German.

GER A2 — Grundlegende Kenntnisse
Auf diesem Niveau kannst du: den alltag bewältigen, den eigenen hintergrund beschreiben. Wortschatz: ~1.200 Wörter (kumulativ).
Das lernst du
What does “im Lade” mean in Swiss German?
“im Lade” means “im Laden / im Geschäft” in Swiss German. Example: Ich bi grad im Lade, bruuchsch öppis? — Ich bin gerade im Laden, brauchst du etwas?
What does “de Coop” mean in Swiss German?
“de Coop” means “der Coop (zweitgrößte Supermarktkette)” in Swiss German. Example: Im Coop gits hüt Aktion uf Joghurt. — Im Coop gibt es heute ein Sonderangebot auf Joghurt.
What does “de Rappe” mean in Swiss German?
“de Rappe” means “der Rappen (Centime)” in Swiss German. Example: Das chostet drüü Fränkli und sächzg Rappe. — Das kostet drei Franken und sechzig Rappen.
What does “d Kasse” mean in Swiss German?
“d Kasse” means “die Kasse” in Swiss German. Example: D Kasse isch döte vorne. — Die Kasse ist dort vorne.
What does “s Rückgäld” mean in Swiss German?
“s Rückgäld” means “das Wechselgeld / Rückgeld” in Swiss German. Example: Du häsch s Rückgäld vergässe! — Du hast das Wechselgeld vergessen!
What does “poschte gah” mean in Swiss German?
“poschte gah” means “einkaufen gehen” in Swiss German. Example: Chum, mir gönd go poschte! — Komm, wir gehen einkaufen!
What does “das chostet” mean in Swiss German?
“das chostet” means “das kostet” in Swiss German. Example: Was chostet das Brot? — Was kostet das Brot?
What does “s Aagebot” mean in Swiss German?
“s Aagebot” means “das Angebot” in Swiss German. Example: S Aagebot vo de Wuche isch Lachs. — Das Angebot der Woche ist Lachs.
Schweizerdeutsch → Deutsch 217 Wörter ~22 Tage bei 10 Wörtern/Tag 0 Downloads A2 B1
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WortÜbersetzungBeispiel
im LadeA1
„im Lade“ = im Laden: „Ich bi grad im Lade“ = ich bin gerade im Geschäft.
im Laden / im Geschäft Ich bi grad im Lade, bruuchsch öppis?
Ich bin gerade im Laden, brauchst du etwas?
de CoopA1
Der zweite Schweizer Supermarkt-Riese — ewiges Duell: Migros-Chind oder Coop-Chind?
der Coop (zweitgrößte Supermarktkette) Im Coop gits hüt Aktion uf Joghurt.
Im Coop gibt es heute ein Sonderangebot auf Joghurt.
de RappeA1
Der Rappen = 1/100 Franken: „Föif Rappe“ — „De Rappe macht de Franke!“ (Schweizer Sparsamkeit).
der Rappen (Centime) Das chostet drüü Fränkli und sächzg Rappe.
Das kostet drei Franken und sechzig Rappen.
d KasseA1
Die Kasse: „a de Kasse zahle“ = an der Kasse zahlen.
die Kasse D Kasse isch döte vorne.
Die Kasse ist dort vorne.
s RückgäldA1
Das Rückgeld: „S Rückgäld stimmt“ = das Wechselgeld stimmt.
das Wechselgeld / Rückgeld Du häsch s Rückgäld vergässe!
Du hast das Wechselgeld vergessen!
poschte gahA1
Einkaufen gehen: „Ich gang go poschte“ — DIE Schweizer Alltagsformel mit go!
einkaufen gehen Chum, mir gönd go poschte!
Komm, wir gehen einkaufen!
das chostetA1
„Das choschtet zwänzg Stutz“ = das kostet zwanzig Franken.
das kostet Was chostet das Brot?
Was kostet das Brot?
s AagebotA1
Das Angebot: „es guets Aagebot“ = ein gutes Angebot.
das Angebot S Aagebot vo de Wuche isch Lachs.
Das Angebot der Woche ist Lachs.
d AktionA1
SCHWEIZER WORT: „i de Aktion“ = im Sonderangebot! „Är isch i de Aktion“ — der Klassiker im Migros-Prospekt.
das Sonderangebot / die Aktion Schoggistängeli sind i de Aktion.
Schokoladenriegel sind im Sonderangebot.
d QuittungA1
Die Quittung: „Wänd Sie d Quittung?“ = möchten Sie den Kassenbon?
die Quittung / der Kassenbon Bruuchsch d Quittung? – Nei, danke.
Brauchst du den Kassenbon? – Nein, danke.
de DetaillistA1formal
Der Einzelhändler (Schweizer Fachbegriff, französisch „détail“): Migros und Coop sind die grössten Detaillisten!
der Einzelhändler De chli Detaillist a de Egge hät guete Chäs.
Der kleine Einzelhändler an der Ecke hat guten Käse.
Zahle bitteA1
„Zahle bitte!“ = die Rechnung bitte — der Klassiker in der Beiz.
Zahlen bitte / Die Rechnung bitte Exgüsi, mir möchted zahle bitte.
Entschuldigung, wir möchten bitte zahlen.
parkiereA1
SCHWEIZER VERB: parkiere = parken! „Wo chan i parkiere?“ — auch: grillieren statt grillen!
parken Wo chan ich do parkiere?
Wo kann ich hier parken?
s LädeliA1
Das Lädchen — der kleine Quartierladen: „is Lädeli go poschte“ — herzig und persönlich!
das kleine Geschäft / der Laden S Lädeli am Egge hät am beste Brot.
Der kleine Laden an der Ecke hat das beste Brot.
e SchtangeA1
Die Stange = das Standardbier vom Fass (3 dl): „E Schtange, bitte!“ — die klassische Bestellung.
ein Stangenbier (0.3L Bier) Ich nimm e Schtange, bitte.
Ich nehme ein Stangenbier, bitte.
de Nüni-LadeA1
Der Abendladen (bis 21 Uhr = „nüni“) — rettet den vergessenen Einkauf nach Ladenschluss!
der Laden mit Öffnungszeiten bis 21 Uhr Am Sundi gasch halt i de Nüni-Lade am Bahnhof.
Am Sonntag gehst du halt in den Laden am Bahnhof, der bis 21 Uhr offen hat.
de MärtA1
Der Markt — Markt→Märt: „uf de Märt gah“ = auf den Markt gehen; Gmües und Blueme!
der Markt Am Samschtig isch Märt uf em Bürgiplatz.
Am Samstag ist Markt auf dem Bürkliplatz.
s MüesliA1
Das Müsli — eine Schweizer Erfindung (Dr. Bircher)! Achtung: s Müüsli (üü) = das Mäuschen!
das Müsli Zum Zmorge äss i immer Birchermüesli.
Zum Frühstück esse ich immer Birchermüsli.
de CervelatA1
Die Schweizer Nationalwurst! Am Feuer „brätle“ mit eingeschnittenen Enden — der Cervelat-Grill ist Volkskultur.
die Cervelat (Schweizer Nationalwurst) Mir grilliere Cervelat am Lagerföör.
Wir grillen Cervelat am Lagerfeuer.
s RacletteA1
Geschmolzener Käse über Gschwellti (Pellkartoffeln) — aus dem Wallis, im Winter Familienritual!
das Raclette (Käsegericht) Hüt Aabig gits Raclette mit Härdöpfel.
Heute Abend gibt es Raclette mit Kartoffeln.
s FondueA1
Der Käsetopf zum Tunken — Nationalgericht! Regel: Wer das Brot verliert, zahlt eine Runde!
das Fondue (Käsefondue) Im Winter ässe mir gärn Fondue.
Im Winter essen wir gerne Fondue.
e StangeA1
Das Standardbier vom Fass (3 dl) im schlanken Glas: „E Stange, bitte!“
ein Stangenbier (0.3L Bier) Zwei Stange, bitte!
Zwei Stangenbier, bitte!
de SchoppeA1
Das Glas Wein/der Schoppen — auch die Babyflasche heisst Schoppe!
das Glas Wein (ca. 1-2 dL) Ich nimm en Schoppe Wiisse.
Ich nehme ein Glas Weißwein.
de KafiA1
Der Kaffee: „en Kafi, bitte!“ — Kafi crème, Kafi Lutz (mit Schnaps!), Schale (Milchkaffee).
der Kaffee En Kafi Crème, bitte.
Einen Milchkaffee, bitte.
s GipfeliA1
Das Croissant/Hörnchen — zum Zmorge oder zur Znünipause: „es Gipfeli und en Kafi“!
das Croissant Es Gipfeli mit Butter und Confi.
Ein Croissant mit Butter und Marmelade.
s WeggliA1
Das Milchbrötchen — weich und fein: „es Weggli und es Schoggistängeli“ = der Kinderklassiker!
das Brötchen / die Semmel Zwei Weggli und es Vollkornbrot, bitte.
Zwei Brötchen und ein Vollkornbrot, bitte.
d ConfitüreA1
Die Konfitüre (französisch!) — in der Schweiz nie „Marmelade“ sagen: „Confi“ reicht auch!
die Marmelade / Konfitüre Häsch no Confitüre? D Erdbeer isch alli.
Hast du noch Konfitüre? Die Erdbeermarmelade ist alle.
de RahmA1
Die Sahne heisst in der Schweiz Rahm! „Schlagrahm“ = Schlagsahne — auf de Meräng!
die Sahne Wotsch Rahm zum Kafi?
Willst du Sahne zum Kaffee?
s JoghurtA1
Das Joghurt — in der Schweiz sächlich: „es Joghurt“ zum Zmorge.
das Joghurt Ich ässe jede Morge es Joghurt.
Ich esse jeden Morgen ein Joghurt.
d RöstiA1
Das Nationalgericht aus geriebenen Kartoffeln! Der „Röstigraben“ trennt Deutsch- und Westschweiz — kulinarisch-politische Metapher!
die Rösti (gebratene Kartoffeln) E Rösti mit Spiegelei, bitte.
Eine Rösti mit Spiegelei, bitte.
d SchoggiA1
Die Schokolade — DAS Schweizer Produkt: „es Stückli Schoggi“ — Weltmeister im Pro-Kopf-Konsum!
die Schokolade Schwiizer Schoggi isch di bescht.
Schweizer Schokolade ist die beste.
de ÖpfelmostA1
Der Apfelsaft/-wein: „süesse Moscht“ = Saft; „suure Moscht“ = vergoren — Achtung Wirkung!
der Apfelsaft / Apfelwein Wotsch en Glas Öpfelmost?
Willst du ein Glas Apfelsaft?
s ZmittagA1
Das Mittagessen („z Mittag“): „Was gits z Zmittag?“ — reiht sich ein: Zmorge, Znüni, Zmittag, Zvieri, Znacht!
das Mittagessen Was gits zum Zmittag?
Was gibt es zum Mittagessen?
S isch fein gsiA1
„S isch fein gsi!“ = es war lecker — das Kompliment nach dem Essen; gsi = gewesen!
Es war lecker Merci, s isch mega fein gsi!
Danke, es war richtig lecker!
Nochmals s GliicheA1
„Nomal s Gliiche, bitte!“ = nochmal dasselbe — die einfachste Nachbestellung!
Nochmal dasselbe (Nachbestellung) Nochmals s Gliiche, bitte.
Nochmal dasselbe, bitte.
de WiiA1
Der Wein — Wein→Wii: „en guete Wii“ — die Schweiz hat eigene Weinberge, exportiert aber kaum!
der Wein Ich nimm en Glas Wii, bitte.
Ich nehme ein Glas Wein, bitte.
s DessertA1
Das Dessert (französisch!): „Was nämed Sie als Dessert?“ — Meräng mit Rahm!
das Dessert / der Nachtisch Zum Dessert gits Crème brûlée.
Zum Dessert gibt es Crème brûlée.
s SpitzliA1
Die Spätzli — die Schweizer Variante der Spätzle, oft als Beilage zum Voressen (Gulasch)!
die Spätzle / Spätzli Zu de Schnitzel gits Spitzli.
Zum Schnitzel gibt es Spätzle.
en Guete!A1
„En Guete mitenand!“ — vor dem Essen Pflicht, auch in der Kantine unter Fremden!
Guten Appetit! So, s Ässe isch parat. En Guete!
So, das Essen ist fertig. Guten Appetit!
de BusA1
Der Bus: „mit em Bus fahre“ — pünktlich wie die ganze Schweiz!
der Bus De Bus chunnt alli zehn Minute.
Der Bus kommt alle zehn Minuten.
de ZugA1
Der Zug — Schweizer Stolz: dichtestes Bahnnetz der Welt, und (fast) immer pünktlich!
der Zug De Zug uf Bärn fahrt ab Gleis drü.
Der Zug nach Bern fährt ab Gleis drei.
s AboA1
Das Abo: „es Abo lööse“ = ein Abo kaufen — ÖV-Abos hat fast jeder Schweizer!
das Abonnement / die Monatskarte Mit em Abo isch s günstiger.
Mit dem Abonnement ist es günstiger.
s GAA1
Das Generalabonnement — die Bahn-Flatrate für die GANZE Schweiz! Teuer, aber Kult: „Ich ha es GA.“
das Generalabonnement (Bahn-Flatrate) Mit em GA chasch überall fahre.
Mit dem Generalabonnement kannst du überall fahren.
s HalbtaxA1
Das Halbtax = 50% auf alle ÖV-Billette — hat jeder zweite Schweizer! „Mit Halbtax, bitte.“
das Halbtax-Abo (50% Rabatt) Häsch es Halbtax? Denn chostets halb.
Hast du ein Halbtax? Dann kostet es die Hälfte.
d SBBA1
Die Schweizerischen Bundesbahnen — SBB CFF FFS (dreisprachig aufs Logo!) — die pünktlichste Bahn Europas.
die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) Lueg uf de SBB-App, wänn de Zug fahrt.
Schau auf der SBB-App, wann der Zug fährt.
de ZVVA1
Der Zürcher Verkehrsverbund — ein Billett für Tram, Bus, Zug und sogar Schiff!
der ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) S ZVV-Netz deckt de ganz Kanton Züri ab.
Das ZVV-Netz deckt den ganzen Kanton Zürich ab.
de VelowegA1
Der Radweg: „ufem Veloweg fahre“ — Velo + Weg.
der Fahrradweg / Radweg Faahr uf em Veloweg, nöd uf em Trottoir!
Fahr auf dem Radweg, nicht auf dem Bürgersteig!
de StauA1
Der Stau: „Stau am Gotthard“ — zu Ferienbeginn legendäre 10+ Kilometer!
der Stau Uf de Autobahn isch immer Stau.
Auf der Autobahn ist immer Stau.
de öVA1
Der öffentliche Verkehr (Schweizer Abkürzung öV): „mit em öV“ = mit Bus und Bahn — die Schweizer Lebensader!
der öffentliche Verkehr (ÖPNV) De öV i de Schwiiz isch mega guet.
Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist super gut.
umsteigeA1
Umsteigen: „z Züri umsteige“ = in Zürich umsteigen — Anschluss in 4 Minuten, klappt!
umsteigen Du muesch z Oerlikon umsteige.
Du musst in Oerlikon umsteigen.
iistigeA1
Einsteigen: „Bitte iistige!“ — dann pfeift der Kondukteur und der Zug fährt pünktlich ab!
einsteigen Schnäll iistige, de Zug fahrt scho!
Schnell einsteigen, der Zug fährt schon!
uusstigeA1
Aussteigen: „a de nächschte Station uusstige“ = an der nächsten Station aussteigen.
aussteigen Mir müend a de nöchschte Haltestell uusstige.
Wir müssen an der nächsten Haltestelle aussteigen.
de JobA1
Der Job: „en neue Job“ = eine neue Stelle — englisch, auch in der Schweiz!
der Job / die Arbeit Min Job isch stressig, aber i mag ne.
Mein Job ist stressig, aber ich mag ihn.
s BüroA1
Das Büro: „im Büro schaffe“ = im Büro arbeiten.
das Büro Ich bi am nüni im Büro.
Ich bin um neun im Büro.
de FeierabendA1
Der Feierabend: „Feierabend mache“ — danach das wohlverdiente Feierabendbier!
der Feierabend Ich ha Feierabend, gömer go es Bier trinke?
Ich habe Feierabend, gehen wir ein Bier trinken?
d SitzigA1
Die Sitzung — Sitzung→Sitzig: „Ich ha di ganz Ziit Sitzige“ = ich habe dauernd Meetings!
die Sitzung / Besprechung / Meeting Ich ha jetzt e Sitzig, chan nöd rede.
Ich habe jetzt eine Besprechung, kann nicht reden.
s SitzigszimmerA1
Der Besprechungsraum: „Mir träffed üs im Sitzigszimmer.“
das Sitzungszimmer / der Besprechungsraum D Sitzig isch im Sitzigszimmer am dritte Stock.
Die Besprechung ist im Sitzungszimmer im dritten Stock.
s WeekendA1
Das Wochenende — englisch, aber mit s: „Es schöns Weekend!“ Dialektal auch: s Wuchenänd.
Synonyme: s Wuchenänd
das Wochenende Am Weekend gömer i d Bärge.
Am Wochenende gehen wir in die Berge.
de SundiA1
Der Sonntag — heilig in der Schweiz: Läden zu, nicht Rasen mähen, keine Wäsche raus!
der Sonntag Am Sundi isch alles zue.
Am Sonntag ist alles geschlossen.
frei haaA1
„Ich ha frei“ = ich habe frei — der schönste Satz der Woche!
frei haben / nicht arbeiten Morn han ich frei, gömer öppis mache?
Morgen habe ich frei, gehen wir etwas unternehmen?
d FerieA1
Die Ferien — in der Schweiz sagt niemand „Urlaub“! „i d Ferie gah“ = in die Ferien fahren.
die Ferien / der Urlaub Mir gönd i d Ferie uf Italie.
Wir fahren in den Urlaub nach Italien.
de LohnA1
Der Lohn: „en guete Lohn“ — Schweizer Löhne sind hoch, die Preise auch!
der Lohn / das Gehalt De Lohn i de Schwiiz isch hoch.
Der Lohn in der Schweiz ist hoch.
de StiftA1informal
SCHWEIZER WORT: de Stift = der Lehrling! „Er isch Stift bi de Bank“ — nicht der Bleistift!
der Lehrling / Auszubildende De nöi Stift isch huere fleissig.
Der neue Lehrling ist sehr fleißig.
de ZmorgeA1
Das Frühstück — auch als Pause im Büro: „Zmorge-Pause“; s Zmorge/de Zmorge, beides kursiert!
die Frühstückspause (am Arbeitsplatz) Um nüni mached mir Zmorge.
Um neun machen wir Frühstückspause.
s WetterA1
Das Wetter — Smalltalk-Thema Nummer 1: „Schöns Wetter hüt, oder?“
das Wetter S Wetter isch hüt schön, gömer go wandere?
Das Wetter ist heute schön, gehen wir wandern?
de FöhnA1
Der warme Fallwind aus den Alpen — macht klare Sicht und (angeblich) Kopfweh: „Es isch Föhn!“
der Föhn (warmer Fallwind) Bi Föhn gsehsch d Alpe vo Züri uus.
Bei Föhn siehst du die Alpen von Zürich aus.
d BiseA1
Der bissig kalte Nordostwind — die Bise macht aus 5 Grad gefühlte minus 5!
die Bise (kalter Nordostwind) Hüt blost d Bise, zieh di warm aa!
Heute bläst die Bise, zieh dich warm an!
s isch chaltA1
„S isch chalt hüt!“ = es ist kalt heute — mit Bise sowieso.
es ist kalt S isch cheibe chalt hüt, minus zehn Grad!
Es ist verdammt kalt heute, minus zehn Grad!
s isch warmA1
„S isch warm“ = es ist warm — ab 20 Grad ist Badiwetter!
es ist warm S isch warm, gömer go bade?
Es ist warm, gehen wir baden?
s isch heissA1
„S isch heiss!“ = es ist heiss — ab in d Badi oder in See!
es ist heiß Puh, s isch hüt mega heiss!
Puh, es ist heute super heiß!
es rägnetA1
„Es rägnet scho wieder!“ = es regnet schon wieder — de Räge gehört dazu.
es regnet Es rägnet scho de ganz Taag.
Es regnet schon den ganzen Tag.
es schneitA1
„Es schneit!“ — und die halbe Schweiz plant das Skiweekend!
es schneit Es schneit, mir chönd go Ski fahre!
Es schneit, wir können Ski fahren gehen!
s isch schönA1
„Hüt isch es schön!“ = heute ist schönes Wetter — Terrassenwetter!
es ist schön (Wetter) S isch mega schön, mir sötted use gah!
Es ist wunderschön, wir sollten rausgehen!
de NäbelA1
Der Nebel — im Mittelland liegt im Herbst wochenlang Hochnebel; oben auf dem Berg: Sonne!
der Nebel Im Winter hets immer Näbel am Mittelland.
Im Winter gibt es immer Nebel im Mittelland.
d SunneA1
Die Sonne — Sonne→Sunne: „D Sunne schiint!“ = die Sonne scheint!
die Sonne D Sunne schiint, gömer a See!
Die Sonne scheint, gehen wir an den See!
de JassA1
DAS Schweizer Kartenspiel — mit eigenen Karten (Schilte, Rose, Eichle, Schelle)! „en Jass mache“ = jassen.
das Jassen (Schweizer Kartenspiel) Chömed, mir jassed e Rundi!
Kommt, wir spielen eine Runde Jass!
de Erst AugustA1
Der Schweizer Nationalfeiertag (seit 1291!) — Höhenfeuer, Lampions, Brunch auf dem Bauernhof und Feuerwerk!
der 1. August (Schweizer Nationalfeiertag) Am Erst August gits Füürwerk und Lampions.
Am 1. August gibt es Feuerwerk und Lampions.
de ApéroA1
DIE Schweizer Institution: Umtrunk mit Häppchen — vor dem Essen, nach der Sitzung, einfach immer: „Es git en Apéro!“
der Apéro / Aperitif Nach de Sitzig gits en Apéro.
Nach der Besprechung gibt es einen Apéro.
s OpenairA1
Das Freiluftfestival: „ans Openair gah“ — St. Gallen und Frauenfeld sind legendär (auch der Schlamm)!
das Open-Air-Festival Am Weekend gömer as Openair.
Am Wochenende gehen wir auf ein Open-Air-Festival.
d FasnachtA1
Die Schweizer Fastnacht — Basel (mit Morgestraich um 4 Uhr!) und Luzern sind die Hochburgen!
der Karneval / die Fastnacht D Basler Fasnacht isch berühmt.
Die Basler Fastnacht ist berühmt.
Schwiizerdütsch redeA1
„Redsch Schwiizerdütsch?“ = sprichst du Schweizerdeutsch? — dein Ziel!
Schweizerdeutsch sprechen I de Schwiiz redet mer Schwiizerdütsch.
In der Schweiz spricht man Schweizerdeutsch.
Hochdütsch redeA1
„Mir chönd au Hochdütsch rede“ — Schweizer wechseln höflich, aber lieber nicht!
Hochdeutsch sprechen I de Schuel mues mer Hochdütsch rede.
In der Schule muss man Hochdeutsch sprechen.
s SchwingeA1
Das Schwingen — Schweizer Ringen im Sägemehl! Der Schwingerkönig ist ein Nationalheld, der Preis: ein Muni (Stier)!
das Schwingen (Schweizer Ringen) Am Schwingfäscht gwinnt de Schwingerkönig.
Am Schwingfest gewinnt der Schwingerkönig.
de SamichlausA1
Der Samichlaus kommt am 6. Dezember mit dem Schmutzli — bringt Nüssli, Mandarinli und Schoggi!
der Nikolaus / Weihnachtsmann De Samichlaus chunnt am sächste Dezämber.
Der Nikolaus kommt am 6. Dezember.
s HornusseA1
Urschweizer Mannschaftssport: Der „Nouss“ fliegt vom Bock, die Gegner stoppen ihn mit Schindeln — nur in der Schweiz!
das Hornussen (Schweizer Mannschaftssport) Hornusse isch en typisch Schwiizer Sport.
Hornussen ist ein typisch schweizerischer Sport.
d WohnigA1
Die Wohnung — Wohnung→Wohnig: „e 3.5-Zimmer-Wohnig“ — die Schweiz zählt halbe Zimmer!
die Wohnung Mir sueched e nöii Wohnig.
Wir suchen eine neue Wohnung.
de AbwartA1
SCHWEIZER WORT: der Hauswart/Hausmeister — wacht über Waschküche und Hausordnung!
der Hausmeister / Hauswart De Abwart hät s Treppehus putzt.
Der Hausmeister hat das Treppenhaus geputzt.
d NebekoschteA1
Die Nebenkosten: „Miete plus Nebekoschte“ — Heizung, Wasser, Abwart!
die Nebenkosten D Nebekoschte sind i de Mieti inbegriffe.
Die Nebenkosten sind in der Miete inbegriffen.
ufruumeA1
Aufräumen: „s Zimmer ufruume“ = das Zimmer aufräumen.
aufräumen Du muesch dis Zimmer ufruume!
Du musst dein Zimmer aufräumen!
s WohnzimmerA1
Das Wohnzimmer — auch: d Stube! „Mir hocked i de Stube.“
Synonyme: d Stube
das Wohnzimmer Chum, mir hocked is Wohnzimmer.
Komm, wir setzen uns ins Wohnzimmer.
de ChällerA1
Der Keller — mit Chäller-Abteil für jede Wohnung: das Schweizer Stauraum-Paradies!
der Keller De Wii isch im Chäller.
Der Wein ist im Keller.
de BalkonA1
Der Balkon: „ufem Balkon sünnele“ = auf dem Balkon sonnenbaden.
der Balkon Mir sitzed uf em Balkon i de Sunne.
Wir sitzen auf dem Balkon in der Sonne.
d GarageA1
Die Garage — französisch ausgesprochen! Auch: die Autowerkstatt heisst Garage: „s Auto i d Garage bringe“!
die Garage S Auto isch i de Garage.
Das Auto ist in der Garage.
d MietiA1
Die Miete — Miete→Mieti: „D Mieti isch tüür“ — die Schweiz ist ein Mieterland: 60% mieten!
die Miete D Mieti z Züri isch huere tüür.
Die Miete in Zürich ist sehr teuer.
zügleA1
SCHWEIZER VERB: zügle = umziehen! „Mir zügled am 1. April“ — offizieller Zügeltermin!
umziehen Mir zügled nöchscht Monet.
Wir ziehen nächsten Monat um.
Hä?A1informal
„Hä?“ = was? — informell und direkt; höflicher: „Wie bitte?“
Wie bitte? / Was? Hä? Was häsch gseit?
Was? Was hast du gesagt?
Wie bitte?A1formal
„Wie bitte?“ = die höfliche Nachfrage, wenn man nichts verstanden hat — beim Dialekt öfter nötig!
Wie bitte? (höflich) Wie bitte? Chönd Sie das wiiderhole?
Wie bitte? Können Sie das wiederholen?
eigetlichA1
Eigentlich: „Eigetlich scho“ = eigentlich schon — die halbherzige Schweizer Zustimmung!
eigentlich Eigetlich wött i hei, aber...
Eigentlich möchte ich nach Hause, aber...
sicherA1
Sicher: „Ja sicher!“ = klar doch! „Bisch sicher?“ = bist du sicher?
sicher / bestimmt / ja klar Sicher, das mach ich gärn!
Sicher, das mache ich gerne!
eifachA1
Einfach: „ganz eifach“ = ganz einfach; „Mach s eifach!“ = mach es einfach!
einfach S isch eifach so, da chasch nüüt mache.
Es ist einfach so, da kannst du nichts machen.
gradA1
Gerade: „Ich chume grad“ = ich komme gleich; „grad jetzt“ = genau jetzt.
gerade / gleich Ich chume grad!
Ich komme gleich!
nomolA1
Nochmal: „Säg s nomol!“ = sag es nochmal — der Lernbegleiter Nummer 1!
nochmal / noch einmal Chasch das nomol säge?
Kannst du das nochmal sagen?
jetzA1
Jetzt: „Jetz grad!“ = sofort; „Was jetz?“ = was nun?
jetzt Mir gönd jetz, tschau!
Wir gehen jetzt, tschüss!
öppeA1
Ungefähr: „öppe zäh Minute“ = etwa zehn Minuten — nicht mit öppis (etwas) verwechseln!
ungefähr / etwa S sind öppe zwänzg Lüüt cho.
Es sind ungefähr zwanzig Leute gekommen.
noA1
Noch: „no einisch“ = noch einmal; „no nöd“ = noch nicht. Auch Verstärker: „no guet!“
noch Häsch no öppis z trinke?
Hast du noch etwas zu trinken?
schoA1
Schon: „Bisch scho da?“ = schon da? „Das stimmt scho“ = das stimmt schon.
schon Ich ha das scho gmacht.
Ich habe das schon gemacht.
immerA1
Immer — wie hochdeutsch: „wie immer“ = wie immer; Bern sagt: gäng!
immer Er chunnt immer z spat.
Er kommt immer zu spät.
nieA1
Nie: „Das mach i nie meh!“ = das mache ich nie mehr!
nie / niemals Ich ha das nie gseit!
Ich habe das nie gesagt!
vilichtA1
Vielleicht: „Vilicht morn“ = vielleicht morgen.
vielleicht Vilicht chum i spöter no verbi.
Vielleicht komme ich später noch vorbei.
sicher nödA1
„Sicher nöd!“ = sicher nicht, auf keinen Fall — das klare Schweizer Nein!
sicher nicht / bestimmt nicht Das mach i sicher nöd!
Das mache ich sicher nicht!
äbeA1
„Äbe!“ = eben, genau / tja leider — das resignierte Schweizer Schulterzucken in einem Wort.
eben / leider Äbe, das isch s Problem.
Eben, das ist das Problem.
de ChlapfA1informal
Der Knall/Schlag: „en Chlapf gää“ = eine Ohrfeige geben; auch scherzhaft: ein altes Auto!
der Knall / Schlag / Ohrfeige Häsch de Chlapf ghöört?
Hast du den Knall gehört?
härzlich willkommeA1
„Härzlich willkomme!“ = herzlich willkommen — am Empfang und auf jedem Ortsschild.
herzlich willkommen Härzlich willkomme i de Schwiiz!
Herzlich willkommen in der Schweiz!
drumA1
Darum: „Drum bin i z spaat“ = darum bin ich zu spät; „Warum? — Drum!“
deshalb / darum S rägnet, drum blibe mir dehei.
Es regnet, deshalb bleiben wir daheim.
wägeA1
Wegen: „wäge em Wätter“ = wegen des Wetters; „wäge dem“ = deswegen.
wegen Wäge dem Wetter gömer nöd.
Wegen des Wetters gehen wir nicht.
trotzdemA1
Trotzdem — wie hochdeutsch: „Es rägnet, aber mir gönd trotzdem!“
trotzdem S rägnet, aber mir gönd trotzdem.
Es regnet, aber wir gehen trotzdem.
dännA1
Dann: „Zersch poschte, dänn hei“ = zuerst einkaufen, dann heim; „Bis dänn!“ = bis dann!
dann Mir ässe zersch, dänn gömer.
Wir essen zuerst, dann gehen wir.
auA1
Auch: „Ich au!“ = ich auch! „au nöd“ = auch nicht.
auch Chunnsch du au?
Kommst du auch?
deetA1
Dort: „Deet äne“ = dort drüben — Zürich sagt deet, andere det/dört.
dort / da drüben De Lade isch deet äne.
Der Laden ist dort drüben.
doA1
Hier/da: „Ich bi do!“ = ich bin hier — Basel und Bern sagen do, Zürich eher da/hie.
hier / da Chum do ane, do isch Platz!
Komm hierher, hier ist Platz!
deheiA1
Zu Hause: „Ich bliibe dehei“ = ich bleibe daheim — gemütlich!
daheim / zu Hause Ich bi dehei und mache nüüt.
Ich bin zu Hause und mache nichts.
useA1
Hinaus: „Gang use!“ = geh raus! Die Richtungswörter: use, ine, ufe, abe!
hinaus / raus Chum, mir gönd use i d Sunne!
Komm, wir gehen raus in die Sonne!
ineA1
Hinein: „Chum ine!“ = komm rein! — die Einladung an der Tür.
hinein / rein Chum ine, s isch chalt usse!
Komm rein, es ist kalt draußen!
ufeA1
Hinauf: „de Bärg ufe“ = den Berg hinauf — beim Wandern das halbe Programm!
hinauf / rauf Mir gönd ufe uf de Berg.
Wir gehen hinauf auf den Berg.
abeA1
Hinunter: „abe laufe“ = hinuntergehen — die andere Hälfte der Wanderung!
hinunter / runter Gang abe i de Chäller und hol de Wii.
Geh runter in den Keller und hol den Wein.
umeA1
Herum: „ume laufe“ = herumlaufen; „um de See ume“ = um den See herum.
herum / um ... herum D Chind springe im Garte ume.
Die Kinder rennen im Garten herum.
zruggA1
Zurück: „Ich chume gli zrugg“ = ich komme gleich zurück; „hin und zrugg“ = hin und zurück!
zurück Ich chume um föifi zrugg.
Ich komme um fünf zurück.
verbiA1
Vorbei: „Es isch verbi“ = es ist vorbei; „verbi cho“ = vorbeikommen: „Chum doch verbi!“
vorbei Ich chum hüt no bi der verbi.
Ich komme heute noch bei dir vorbei.
dehei bliibeA1
„Hüt bliib i dehei“ = heute bleibe ich zu Hause — Gemütlichkeit auf Schweizerdeutsch.
zu Hause bleiben Ich bliib hüt dehei, ich bi chrank.
Ich bleibe heute zu Hause, ich bin krank.
Gopfertami!A1informal
Der stärkere Schweizer Fluch (von „Gott verdamme mich“) — laut, aber verbreitet; vorsichtig einsetzen!
Verdammt! / Verflucht! Gopfertami, ich ha de Bus verpasst!
Verdammt, ich habe den Bus verpasst!
s NachtlebeA1
Das Nachtleben: „s Zürcher Nachtlebe“ — die Langstrasse schläft nie!
das Nachtleben S Nachtlebe z Züri isch läbig.
Das Nachtleben in Zürich ist lebendig.
de Schwiizer NatiA1
Die „Nati“ = die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft — bei jeder WM Gesprächsthema Nummer 1!
die Schweizer Nationalmannschaft D Nati spilt hüt gege Dütschland.
Die Nationalmannschaft spielt heute gegen Deutschland.
de SeeA1
Der See: „a See gah“ = an den See gehen — Zürisee, Genfersee, Bodensee: Sommer-Lebensqualität!
der See Im Summer gömer a Zürisee go bade.
Im Sommer gehen wir an den Zürichsee baden.
d BadiA1
SCHWEIZER WORT: das Freibad! „i d Badi gah“ — der Schweizer Sommer findet in der Badi statt!
das Freibad / die Badi Bi dem Wetter gömer i d Badi.
Bei diesem Wetter gehen wir ins Freibad.
wandereA1
Wandern — der Nationalsport! 65'000 km markierte Wanderwege: gelbe Wegweiser überall!
wandern Am Sundi gömer go wandere.
Am Sonntag gehen wir wandern.
Ski fahreA1
„Mir gönd go Ski fahre“ = wir gehen Skifahren — im Winter Volkssport mit Skilager für alle Schulkinder!
Ski fahren Im Winter gömer go Ski fahre.
Im Winter gehen wir Ski fahren.
MäntigA1
Montag → Mäntig: „am Mäntig“ = am Montag.
Montag Am Mäntig fang i wider aa z schaffe.
Am Montag fange ich wieder an zu arbeiten.
ZischtigA1
Dienstag → Zischtig — klingt völlig anders als hochdeutsch, stammt vom alten „Ziestag“!
Dienstag Am Zischtig han ich e Sitzig.
Am Dienstag habe ich eine Besprechung.
MittwuchA1
Mittwoch → Mittwuch: „am Mittwuch Namittag“ — schulfrei für viele Kinder!
Mittwoch Am Mittwuch gömer i d Badi.
Am Mittwoch gehen wir ins Schwimmbad.
DunschtigA1
Donnerstag → Dunschtig: „am Dunschtig Aabig“ = Donnerstagabend.
Donnerstag Am Dunschtig isch Kochtag.
Am Donnerstag ist Kochtag.
FriitigA1
Freitag → Friitig: „Endli Friitig!“ = endlich Freitag!
Freitag Am Friitig gömer go es Bier trinke.
Am Freitag gehen wir ein Bier trinken.
SamschtigA1
Samstag → Samschtig: „am Samschtig uf de Märt“ = samstags auf den Markt!
Samstag Am Samschtig gömer uf de Märt.
Am Samstag gehen wir auf den Markt.
de SchirmA1
Der Regenschirm: „Nimm de Schirm mit!“ = nimm den Schirm mit — bei Schweizer Wetter oft!
der Regenschirm Nimm de Schirm mit, es chönnt rägne.
Nimm den Regenschirm mit, es könnte regnen.
de SchneeA1
Der Schnee: „Es hät Schnee!“ = es liegt Schnee — ab in die Berge!
der Schnee Mir händ scho im Novämber Schnee gha.
Wir hatten schon im November Schnee.
de SturmA1
Der Sturm: „Es git en Sturm“ = es gibt Sturm.
der Sturm De Sturm hät d Bäum umgheit.
Der Sturm hat die Bäume umgeworfen.
grilliereA1
SCHWEIZER VERB: grilliere = grillen! „Am Sunntig grilliere mir“ — mit Cervelat, natürlich!
grillen Am Weekend grilliere mir im Garte.
Am Wochenende grillen wir im Garten.
d WurstA1
Die Wurst: „e feini Wurst“ — Cervelat, Bratwurst, Schüblig: die Schweizer Wurstwelt! „Das isch mir Wurst!“ = egal!
die Wurst E Bratwurst vom Grill, bitte.
Eine Bratwurst vom Grill, bitte.
s ChäschüechliA1
Das Käseküchlein — warmes Blätterteig-Käse-Törtchen vom Beck: der Znüni-Klassiker! (-li = neutrum!)
das Käseküchlein (frittierte Käsetasche) Am Märt gits d beschte Chäschüechli.
Am Markt gibt es die besten Käseküchlein.
de FleischkäsA1
Der Fleischkäse (= Leberkäse) — warm im Weggli vom Metzger: der schnelle Zmittag!
der Leberkäse / Fleischkäse En Fleischkäs mit Brot, bitte.
Einen Leberkäse mit Brot, bitte.
d ZüpfeA1
Der Butterzopf — DAS Sonntagsbrot der Schweiz (Bern: Züpfe, Zürich: Zopf): am Sunntig zum Zmorge!
der Hefezopf / Zopf Am Sundi gits Züpfe zum Zmorge.
Am Sonntag gibt es Hefezopf zum Frühstück.
s ZwätschgeA1
Die Zwetschge: „Zwätschgewäie“ = Zwetschgenkuchen — der Spätsommer-Klassiker!
die Zwetschge / Pflaume De Zwätschgechueche isch fein.
Der Zwetschgenkuchen ist lecker.
s HörnliA1
Die Hörnchennudeln: „Hörnli und Ghackets“ = Hörnli mit Hackfleisch — mit Apfelmus: Schweizer Kindheit pur!
die Hörnli-Nudeln (Makkaroni-Art) Hörnli mit Ghackets und Öpfelmus, bitte.
Hörnli mit Hackfleisch und Apfelmus, bitte.
de ZmorgekafiA1
Der Frühstückskaffee — ohne ihn startet kein Schweizer Tag!
der Frühstückskaffee Ohni min Zmorgekafi funzioniert nüüt.
Ohne meinen Frühstückskaffee funktioniert nichts.
s PostautoA1
Der gelbe Postbus — erschliesst jedes Bergdorf, mit dem berühmten Dreiklanghorn: tü-ta-too!
der Postbus (öffentlicher Bus auf dem Land) S Postauto fahrt bis is Dorf ue.
Der Postbus fährt bis ins Dorf hinauf.
d S-BahnA1
Die S-Bahn: „d S3 Richtig Züri“ — das Rückgrat des Pendlerverkehrs.
die S-Bahn Ich nimm d S-Bahn uf Winterthur.
Ich nehme die S-Bahn nach Winterthur.
s GleisA1
Das Gleis: „Abfahrt Gleis 4“ — Schweizer Züge fahren dort ab, wo es steht, und zwar pünktlich!
das Gleis / der Bahnsteig De Zug fahrt ab Gleis zwöi.
Der Zug fährt ab Gleis zwei.
de VerspaatigA1
Die Verspätung: „De Zug hät Verspaatig“ — in der Schweiz sind schon 3 Minuten ein Skandal!
die Verspätung De Zug hät fünf Minute Verspaatig.
Der Zug hat fünf Minuten Verspätung.
s ÖV-NetzA1
Das öV-Netz — das dichteste der Welt: Bahn, Bus, Tram, Schiff und Seilbahn in einem Takt!
das ÖPNV-Netz S ÖV-Netz i de Schwiiz isch mega guet.
Das öffentliche Verkehrsnetz in der Schweiz ist super gut.
de TöffA1
SCHWEIZER WORT: de Töff = das Motorrad! „Töff fahre“ — das Töffli = das Mofa, Jugendkult!
das Motorrad Er fahrt mit em Töff i d Ferie.
Er fährt mit dem Motorrad in den Urlaub.
de VelohelmA1
Der Velohelm: „de Velohelm aalege“ = den Fahrradhelm anziehen.
der Fahrradhelm Zieh de Velohelm aa, s isch sicherer!
Zieh den Fahrradhelm an, es ist sicherer!
de LehrlingA1
Der Lehrling — die Berufslehre ist der Schweizer Königsweg: zwei Drittel aller Jugendlichen machen eine!
der Lehrling / Auszubildende De Lehrling isch im dritte Lehrjahr.
Der Lehrling ist im dritten Lehrjahr.
d LehreA1
Die Berufslehre: „e Lehre mache“ = eine Ausbildung machen — 3-4 Jahre Betrieb + Berufsschule, weltweit bewundert!
die Lehre / Berufsausbildung Mini Tochter macht e Lehre als Chöchin.
Meine Tochter macht eine Lehre als Köchin.
s KVA1
Das KV = die kaufmännische Lehre — die beliebteste Berufslehre der Schweiz: „Si macht s KV.“
die kaufmännische Lehre Si macht s KV bi ere Versicherig.
Sie macht eine kaufmännische Lehre bei einer Versicherung.
d ÜberzytigA1
Die Überzeit (Schweizer Wort für Überstunden): „Überzytig mache“ — wird kompensiert!
die Überstunden / Überzeit Ich ha viel Überzytig gmacht letscht Wuche.
Ich habe viele Überstunden gemacht letzte Woche.
s Feierabend-BierA1
Das Feierabendbier — nach dem Schaffen e Stange mit den Kollegen: verdient!
das Feierabendbier Chum, mir gönd go Feierabend-Bier trinke!
Komm, wir gehen ein Feierabendbier trinken!
de WeckerA1
Der Wecker: „de Wecker stelle“ = den Wecker stellen.
der Wecker De Wecker hät nöd glüütet!
Der Wecker hat nicht geklingelt!
d WaschmaschineA1
Die Waschmaschine — oft gemeinsam im Haus: siehe Waschküche und ihr legendärer Waschplan!
die Waschmaschine D Waschmaschine isch im Chäller.
Die Waschmaschine ist im Keller.
d WaschchuchiA1
Die gemeinsame Waschküche — mit Waschplan! Wehe, du wäschst am falschen Tag: Schweizer Nachbarschaftsdrama Nummer 1!
die Waschküche Ich ha morn de Waschdag i de Waschchuchi.
Ich habe morgen den Waschtag in der Waschküche.
d NachbereA1
Die Nachbarn: „nätti Nachbere“ = nette Nachbarn — grüssen im Treppenhaus ist Pflicht!
die Nachbarn Eusi Nachbere sind huere nett.
Unsere Nachbarn sind sehr nett.
de SchlüsselA1
Der Schlüssel: „de Schlüssel vergässe“ = den Schlüssel vergessen.
der Schlüssel Ich ha de Schlüssel i de Wohnig vergässe!
Ich habe den Schlüssel in der Wohnung vergessen!
de LismerA1
Der Strickpullover — vom Verb lisme (stricken): warm und selbstgemacht!
der Pullover (gestrickt) Zieh en Lismer aa, s isch chalt!
Zieh einen Pullover an, es ist kalt!
lismeA1
SCHWEIZER VERB: lisme = stricken! „E Chappe lisme“ = eine Mütze stricken.
stricken Mini Grossmueter tuet gärn lisme.
Meine Großmutter strickt gerne.
de Räbeliechtli-UmzugA1
Der Kinderumzug im November mit geschnitzten Räben-Laternen — Lichterzauber im Quartier!
der Rübenlichterumzug Am Räbeliechtli-Umzug laufed d Chind mit Liechter.
Am Rübenlichterumzug gehen die Kinder mit Laternen.
d BundesfierA1
Die 1.-August-Feier: Rede, Höhenfeuer, Wurst und Feuerwerk in jeder Gemeinde!
die Bundesfeier (1. August-Feier) D Bundesfier isch immer am Erst August.
Die Bundesfeier ist immer am 1. August.
de BööggA1
Der Schneemann des Sechseläuten! Je schneller sein Kopf explodiert, desto schöner der Sommer — Zürcher Wetterorakel!
der Böögg (Schneemann-Figur am Sechseläuten) Wänn de Böögg explodiert, chunnts en guete Summer.
Wenn der Böögg explodiert, kommt ein guter Sommer.
s SächsiläuteA1
Das Zürcher Frühlingsfest im April: Zünfte reiten um den brennenden Böögg — Züri-Tradition seit Jahrhunderten!
das Sechseläuten (Zürcher Frühlingsfest) Am Sächsiläute rited d Zünft um de Böögg.
Am Sechseläuten reiten die Zünfte um den Böögg.
s WienachtsmärtA1
Der Weihnachtsmarkt: „ufe Wienachtsmärt gah“ — Glühwii und Raclette-Brot!
der Weihnachtsmarkt Am Wienachtsmärt gits Glühwii und Magenbrot.
Am Weihnachtsmarkt gibt es Glühwein und Magenbrot.
Alles Gueti!A1
„Alles Gueti zum Geburtstag!“ = alles Gute — der Universalwunsch!
Alles Gute! Alles Gueti zum Geburtstag!
Alles Gute zum Geburtstag!
Es schöns Weekend!A1
„Es schöns Weekend mitenand!“ — der Freitagnachmittags-Gruss im Büro!
Ein schönes Wochenende! Tschau, es schöns Weekend!
Tschüss, ein schönes Wochenende!
uffA1informal
„Uff, gschafft!“ = puh, geschafft! — der Seufzer der Erleichterung.
puh / uff (Erleichterung) Uff, das isch aasträngend gsi!
Puh, das war anstrengend!
ahaA1
„Aha!“ = ach so, jetzt verstehe ich! — oft gedehnt: „Ahaaa!“
aha / achso Aha, jetzt verstah ich!
Aha, jetzt verstehe ich!
easyA1informal
„Easy!“ = kein Problem, entspannt — englisches Jugendwort, überall zu hören.
einfach / kein Problem (Jugendsprache) Das isch easy, kei Problem!
Das ist einfach, kein Problem!
vollA1informal
Jugendverstärker: „voll guet!“ = total gut; „voll krass“ — die Jugend von heute!
total / voll (Verstärkung) Das isch voll cool!
Das ist total cool!
megaA1informal
DER Schweizer Verstärker: „mega schön“, „mega fein“, „mega müed“ — mega alles!
mega / super / richtig Das isch mega geil!
Das ist mega geil!
Es gaht soA1
„Wie gahts? — Es gaht so.“ = es geht so, mittel — ehrliche Antwort!
Es geht so / so lala Wie gaats? – Es gaht so.
Wie geht es? – Es geht so.
de Znüni-SackA1
Die Znüni-Tüte fürs Schulkind — Öpfel und Brötli für die 9-Uhr-Pause!
die Znüni-Tüte (für den Schulsnack) Vergiss de Znüni-Sack nöd!
Vergiss die Znüni-Tüte nicht!
d GlacéA1
Das Speiseeis (französisch!): „e Glacé ässe“ = ein Eis essen — im Sommer am See!
Synonyme: d Glace
das Eis / die Eiscreme Mir gönd go Glacé ässe!
Wir gehen Eis essen!
s BitzgiA1
Das Apfel-Kerngehäuse — dafür hat das Schweizerdeutsche tatsächlich ein eigenes Wort!
das Kerngehäuse (Apfel) Schmiss s Bitzgi i de Kompost!
Wirf das Kerngehäuse in den Kompost!
s GummeliA1
Das Radiergummi: „Häsch es Gummeli?“ — im Schulsack jedes Kindes.
das Radiergummi Häsch es Gummeli? Ich ha fehler gmacht.
Hast du ein Radiergummi? Ich habe Fehler gemacht.
s SackmesserA1
Das Taschenmesser — das Schweizer Sackmesser (Victorinox!) ist Weltkulturgut: rot mit weissem Kreuz!
das Taschenmesser Häsch dis Sackmesser dabi?
Hast du dein Taschenmesser dabei?
de WanderwegA1
Der Wanderweg — gelb markiert; Bergweg: weiss-rot-weiss! 65'000 km Netz!
der Wanderweg De Wanderweg isch guet markiert.
Der Wanderweg ist gut markiert.
d BergbahnA1
Die Bergbahn: „mit de Bergbahn ufe“ = mit der Seilbahn hinauf — die Schweiz hat hunderte!
die Bergbahn / Seilbahn Mir fahred mit de Bergbahn uf de Gipfel.
Wir fahren mit der Bergbahn auf den Gipfel.
d AbstimmigA1
Die Volksabstimmung — viermal pro Jahr stimmt die Schweiz ab: direkte Demokratie in Aktion!
die Abstimmung / Volksabstimmung Am nöchschte Sundi isch Abstimmig.
Am nächsten Sonntag ist Abstimmung.
stimmeA1
Abstimmen: „go stimme“ = abstimmen gehen — brieflich machen es die meisten!
abstimmen / wählen Häsch scho gstimmt?
Hast du schon abgestimmt?
de RöstigrabeA1
Der „Röstigraben“ = die kulturelle Grenze zwischen Deutsch- und Westschweiz — sichtbar bei jeder Abstimmung!
der Röstigraben (Sprachgrenze) De Röstigrabe isch d Gränze zwüsched Dütsch- und Wälschschwiiz.
Der Röstigraben ist die Grenze zwischen der Deutsch- und Westschweiz.
de SchwingerA1
Der Schwinger — Athlet im Sägemehl mit Zwilchhosen; der Schwingerkönig wird alle drei Jahre gekrönt!
der Schwinger (Schweizer Ringer) De Schwinger hät sin Gägner uf de Rugge gheit.
Der Schwinger hat seinen Gegner auf den Rücken geworfen.
d PoschtA2
D Poscht isch dää Ort, wo mer Brief und Päckli abgit.
Synonyme: s Poschtbüro
die Post Ich mues no schnäll uf d Poscht go es Päckli abgäh.
Ich muss noch schnell auf die Post gehen, um ein Päckchen abzugeben.
d WöschA2
D Wösch sind alli Chleider, wo mer wäscht oder scho gwäsche hät.
die Wäsche D Wösch isch fertig, ich hänke si grad ufem Balkon uuf.
Die Wäsche ist fertig, ich hänge sie gerade auf dem Balkon auf.
abwäscheA2
Abwäsche heisst, s dräckige Gschirr mit Wasser wieder suuber mache.
Synonyme: s Gschirr mache
abwaschen / spülen Nachem Znacht wäsch ich ab und du chasch abtrochne, guet?
Nach dem Abendessen wasche ich ab und du kannst abtrocknen, gut?
uusschlafeA2
Uusschlafe heisst, so lang schlafe, bis mer vo sälber wach wird.
Synonyme: lang schlafe
ausschlafen Am Samschtig chan ich ändlich emal richtig uusschlafe, das isch herrlich.
Am Samstag kann ich endlich einmal richtig ausschlafen, das ist herrlich.
lüfteA2
Lüfte heisst, s Fänschter ufmache, damit frischi Luft inechunnt.
Synonyme: s Fänschter ufmache
lüften Am Morge lüfte ich zerscht s Schlafzimmer, au wenn s chalt isch.
Am Morgen lüfte ich zuerst das Schlafzimmer, auch wenn es kalt ist.
Was git's z Ässe?A2informal
Das frögt mer, wenn mer wüsse wott, was uf de Tisch chunnt.
Synonyme: Was chochsch hüt?
Was gibt es zu essen? Mami, was git's z Ässe? Ich ha en Riesehunger nach de Schuel.
Mama, was gibt es zu essen? Ich habe einen Riesenhunger nach der Schule.
de Tisch deckeA2
De Tisch decke heisst, Täller, Bschteck und Glesli ufe Tisch stelle.
den Tisch decken Chasch du bitte de Tisch decke, s Ässe isch i füf Minute parat?
Kannst du bitte den Tisch decken, das Essen ist in fünf Minuten fertig?
de Güsel usetrageA2informal
Das heisst, de Abfallsack vor s Huus use stelle, damit er abgholt wird.
Synonyme: de Abfall usetue
den Müll rausbringen Vergiss nöd, am Zischtig de Güsel usetrage, susch stinkt s i de Chuchi.
Vergiss nicht, am Dienstag den Müll rauszubringen, sonst stinkt es in der Küche.
s Liecht uuslöscheA2
Das heisst, de Schalter drücke, damit s im Zimmer dunkel wird.
Synonyme: s Liecht abstelle
das Licht ausschalten Bitte s Liecht uuslösche, wenn du als Letschte us em Zimmer gohsch.
Bitte das Licht ausschalten, wenn du als Letzter aus dem Zimmer gehst.
Es pressiertA2
Me seit das, wenn öppis schnäll mues gah und mer kei Zit hät.
Synonyme: s isch dringend
Es ist eilig / Es eilt Mir müend jetz gah, es pressiert, susch verpasse mir de Zug.
Wir müssen jetzt gehen, es eilt, sonst verpassen wir den Zug.
Chunnsch au mit?A2informal
So frögt mer öpper, öb er mitchunnt und debii isch.
Synonyme: Bisch au debii?
Kommst du auch mit? Mir gönd am Aabig no i d Badi - chunnsch au mit?
Wir gehen am Abend noch ins Freibad - kommst du auch mit?
Ich ha HungerA2informal
Me seit das, wenn me dringend öppis wott ässe.
Synonyme: Ich bi am verhungere
Ich habe Hunger Ich ha Hunger, mir chönted vilicht no schnäll es Sandwich hole.
Ich habe Hunger, wir könnten vielleicht noch schnell ein Sandwich holen.
Machs guet!A2informal
Das seit mer zum Abschied zu öpperem, wo mer guet kennt.
Synonyme: Bhüet di
Mach's gut! Also denn, machs guet und grüess mir dini Familie schön!
Also dann, mach's gut und grüß mir deine Familie schön!
hütA2
Hüt meint dää Tag, wo grad jetz am laufe isch.
heute Hüt hämmer schöns Wätter, drum gömmer am Namittag no go spaziere.
Heute haben wir schönes Wetter, darum gehen wir am Nachmittag noch spazieren.
mornA2
Morn isch de Tag grad nach hüt.
morgen Morn mues ich früeh ufstah, will ich um sibni im Büro bi.
Morgen muss ich früh aufstehen, weil ich um sieben im Büro bin.
geschterA2
Geschter isch de Tag gsi, wo grad vor hüt gsi isch.
gestern Geschter isch es de ganz Tag am rägne gsi, drum simmer dehei blibe.
Gestern hat es den ganzen Tag geregnet, darum sind wir zu Hause geblieben.
mängischA2
Mängisch heisst, nöd immer, aber ab und zue emal.
Synonyme: ab und zue
manchmal Mängisch nimm ich s Velo, aber bi Räge fahr ich mit em Bus.
Manchmal nehme ich das Velo, aber bei Regen fahre ich mit dem Bus.
sälteA2
Sälte heisst, fascht nie und nur ganz wenig mal.
Synonyme: fascht nie
selten Ich gang sälte i d Stadt, will ich alles im Dorf überchume.
Ich gehe selten in die Stadt, weil ich alles im Dorf bekomme.
meischtensA2
Meischtens heisst, fascht immer, aber nöd jedes einzig Mal.
Synonyme: fascht immer
meistens Am Zmittag iss ich meischtens nur en Salat und es Brötli dezue.
Am Mittag esse ich meistens nur einen Salat und ein Brötchen dazu.
würkliA2
Würkli seit mer, wenn öppis tatsächlich eso isch.
Synonyme: tatsächlich
wirklich Das Fondue isch würkli fein gsi, mir chömed sicher wieder emal.
Das Fondue war wirklich lecker, wir kommen sicher wieder einmal.
hoffentliA2
Hoffentli seit mer, wenn me öppis ganz fescht hofft.
hoffentlich Hoffentli rägnet s am Wuchenend nöd, mir wänd am See go grilliere.
Hoffentlich regnet es am Wochenende nicht, wir wollen am See grillieren.

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