Swiss German (Züridütsch) words for daily life. Shopping, food, transport, work, weather, and social life with phonetic pronunciation guides and comparisons to standard German.
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| Wort | Übersetzung | Beispiel |
|---|---|---|
| im LadeA1 „im Lade“ = im Laden: „Ich bi grad im Lade“ = ich bin gerade im Geschäft. | im Laden / im Geschäft | Ich bi grad im Lade, bruuchsch öppis? Ich bin gerade im Laden, brauchst du etwas? |
| de CoopA1 Der zweite Schweizer Supermarkt-Riese — ewiges Duell: Migros-Chind oder Coop-Chind? | der Coop (zweitgrößte Supermarktkette) | Im Coop gits hüt Aktion uf Joghurt. Im Coop gibt es heute ein Sonderangebot auf Joghurt. |
| de RappeA1 Der Rappen = 1/100 Franken: „Föif Rappe“ — „De Rappe macht de Franke!“ (Schweizer Sparsamkeit). | der Rappen (Centime) | Das chostet drüü Fränkli und sächzg Rappe. Das kostet drei Franken und sechzig Rappen. |
| d KasseA1 Die Kasse: „a de Kasse zahle“ = an der Kasse zahlen. | die Kasse | D Kasse isch döte vorne. Die Kasse ist dort vorne. |
| s RückgäldA1 Das Rückgeld: „S Rückgäld stimmt“ = das Wechselgeld stimmt. | das Wechselgeld / Rückgeld | Du häsch s Rückgäld vergässe! Du hast das Wechselgeld vergessen! |
| poschte gahA1 Einkaufen gehen: „Ich gang go poschte“ — DIE Schweizer Alltagsformel mit go! | einkaufen gehen | Chum, mir gönd go poschte! Komm, wir gehen einkaufen! |
| das chostetA1 „Das choschtet zwänzg Stutz“ = das kostet zwanzig Franken. | das kostet | Was chostet das Brot? Was kostet das Brot? |
| s AagebotA1 Das Angebot: „es guets Aagebot“ = ein gutes Angebot. | das Angebot | S Aagebot vo de Wuche isch Lachs. Das Angebot der Woche ist Lachs. |
| d AktionA1 SCHWEIZER WORT: „i de Aktion“ = im Sonderangebot! „Är isch i de Aktion“ — der Klassiker im Migros-Prospekt. | das Sonderangebot / die Aktion | Schoggistängeli sind i de Aktion. Schokoladenriegel sind im Sonderangebot. |
| d QuittungA1 Die Quittung: „Wänd Sie d Quittung?“ = möchten Sie den Kassenbon? | die Quittung / der Kassenbon | Bruuchsch d Quittung? – Nei, danke. Brauchst du den Kassenbon? – Nein, danke. |
| de DetaillistA1formal Der Einzelhändler (Schweizer Fachbegriff, französisch „détail“): Migros und Coop sind die grössten Detaillisten! | der Einzelhändler | De chli Detaillist a de Egge hät guete Chäs. Der kleine Einzelhändler an der Ecke hat guten Käse. |
| Zahle bitteA1 „Zahle bitte!“ = die Rechnung bitte — der Klassiker in der Beiz. | Zahlen bitte / Die Rechnung bitte | Exgüsi, mir möchted zahle bitte. Entschuldigung, wir möchten bitte zahlen. |
| parkiereA1 SCHWEIZER VERB: parkiere = parken! „Wo chan i parkiere?“ — auch: grillieren statt grillen! | parken | Wo chan ich do parkiere? Wo kann ich hier parken? |
| s LädeliA1 Das Lädchen — der kleine Quartierladen: „is Lädeli go poschte“ — herzig und persönlich! | das kleine Geschäft / der Laden | S Lädeli am Egge hät am beste Brot. Der kleine Laden an der Ecke hat das beste Brot. |
| e SchtangeA1 Die Stange = das Standardbier vom Fass (3 dl): „E Schtange, bitte!“ — die klassische Bestellung. | ein Stangenbier (0.3L Bier) | Ich nimm e Schtange, bitte. Ich nehme ein Stangenbier, bitte. |
| de Nüni-LadeA1 Der Abendladen (bis 21 Uhr = „nüni“) — rettet den vergessenen Einkauf nach Ladenschluss! | der Laden mit Öffnungszeiten bis 21 Uhr | Am Sundi gasch halt i de Nüni-Lade am Bahnhof. Am Sonntag gehst du halt in den Laden am Bahnhof, der bis 21 Uhr offen hat. |
| de MärtA1 Der Markt — Markt→Märt: „uf de Märt gah“ = auf den Markt gehen; Gmües und Blueme! | der Markt | Am Samschtig isch Märt uf em Bürgiplatz. Am Samstag ist Markt auf dem Bürkliplatz. |
| s MüesliA1 Das Müsli — eine Schweizer Erfindung (Dr. Bircher)! Achtung: s Müüsli (üü) = das Mäuschen! | das Müsli | Zum Zmorge äss i immer Birchermüesli. Zum Frühstück esse ich immer Birchermüsli. |
| de CervelatA1 Die Schweizer Nationalwurst! Am Feuer „brätle“ mit eingeschnittenen Enden — der Cervelat-Grill ist Volkskultur. | die Cervelat (Schweizer Nationalwurst) | Mir grilliere Cervelat am Lagerföör. Wir grillen Cervelat am Lagerfeuer. |
| s RacletteA1 Geschmolzener Käse über Gschwellti (Pellkartoffeln) — aus dem Wallis, im Winter Familienritual! | das Raclette (Käsegericht) | Hüt Aabig gits Raclette mit Härdöpfel. Heute Abend gibt es Raclette mit Kartoffeln. |
| s FondueA1 Der Käsetopf zum Tunken — Nationalgericht! Regel: Wer das Brot verliert, zahlt eine Runde! | das Fondue (Käsefondue) | Im Winter ässe mir gärn Fondue. Im Winter essen wir gerne Fondue. |
| e StangeA1 Das Standardbier vom Fass (3 dl) im schlanken Glas: „E Stange, bitte!“ | ein Stangenbier (0.3L Bier) | Zwei Stange, bitte! Zwei Stangenbier, bitte! |
| de SchoppeA1 Das Glas Wein/der Schoppen — auch die Babyflasche heisst Schoppe! | das Glas Wein (ca. 1-2 dL) | Ich nimm en Schoppe Wiisse. Ich nehme ein Glas Weißwein. |
| de KafiA1 Der Kaffee: „en Kafi, bitte!“ — Kafi crème, Kafi Lutz (mit Schnaps!), Schale (Milchkaffee). | der Kaffee | En Kafi Crème, bitte. Einen Milchkaffee, bitte. |
| s GipfeliA1 Das Croissant/Hörnchen — zum Zmorge oder zur Znünipause: „es Gipfeli und en Kafi“! | das Croissant | Es Gipfeli mit Butter und Confi. Ein Croissant mit Butter und Marmelade. |
| s WeggliA1 Das Milchbrötchen — weich und fein: „es Weggli und es Schoggistängeli“ = der Kinderklassiker! | das Brötchen / die Semmel | Zwei Weggli und es Vollkornbrot, bitte. Zwei Brötchen und ein Vollkornbrot, bitte. |
| d ConfitüreA1 Die Konfitüre (französisch!) — in der Schweiz nie „Marmelade“ sagen: „Confi“ reicht auch! | die Marmelade / Konfitüre | Häsch no Confitüre? D Erdbeer isch alli. Hast du noch Konfitüre? Die Erdbeermarmelade ist alle. |
| de RahmA1 Die Sahne heisst in der Schweiz Rahm! „Schlagrahm“ = Schlagsahne — auf de Meräng! | die Sahne | Wotsch Rahm zum Kafi? Willst du Sahne zum Kaffee? |
| s JoghurtA1 Das Joghurt — in der Schweiz sächlich: „es Joghurt“ zum Zmorge. | das Joghurt | Ich ässe jede Morge es Joghurt. Ich esse jeden Morgen ein Joghurt. |
| d RöstiA1 Das Nationalgericht aus geriebenen Kartoffeln! Der „Röstigraben“ trennt Deutsch- und Westschweiz — kulinarisch-politische Metapher! | die Rösti (gebratene Kartoffeln) | E Rösti mit Spiegelei, bitte. Eine Rösti mit Spiegelei, bitte. |
| d SchoggiA1 Die Schokolade — DAS Schweizer Produkt: „es Stückli Schoggi“ — Weltmeister im Pro-Kopf-Konsum! | die Schokolade | Schwiizer Schoggi isch di bescht. Schweizer Schokolade ist die beste. |
| de ÖpfelmostA1 Der Apfelsaft/-wein: „süesse Moscht“ = Saft; „suure Moscht“ = vergoren — Achtung Wirkung! | der Apfelsaft / Apfelwein | Wotsch en Glas Öpfelmost? Willst du ein Glas Apfelsaft? |
| s ZmittagA1 Das Mittagessen („z Mittag“): „Was gits z Zmittag?“ — reiht sich ein: Zmorge, Znüni, Zmittag, Zvieri, Znacht! | das Mittagessen | Was gits zum Zmittag? Was gibt es zum Mittagessen? |
| S isch fein gsiA1 „S isch fein gsi!“ = es war lecker — das Kompliment nach dem Essen; gsi = gewesen! | Es war lecker | Merci, s isch mega fein gsi! Danke, es war richtig lecker! |
| Nochmals s GliicheA1 „Nomal s Gliiche, bitte!“ = nochmal dasselbe — die einfachste Nachbestellung! | Nochmal dasselbe (Nachbestellung) | Nochmals s Gliiche, bitte. Nochmal dasselbe, bitte. |
| de WiiA1 Der Wein — Wein→Wii: „en guete Wii“ — die Schweiz hat eigene Weinberge, exportiert aber kaum! | der Wein | Ich nimm en Glas Wii, bitte. Ich nehme ein Glas Wein, bitte. |
| s DessertA1 Das Dessert (französisch!): „Was nämed Sie als Dessert?“ — Meräng mit Rahm! | das Dessert / der Nachtisch | Zum Dessert gits Crème brûlée. Zum Dessert gibt es Crème brûlée. |
| s SpitzliA1 Die Spätzli — die Schweizer Variante der Spätzle, oft als Beilage zum Voressen (Gulasch)! | die Spätzle / Spätzli | Zu de Schnitzel gits Spitzli. Zum Schnitzel gibt es Spätzle. |
| en Guete!A1 „En Guete mitenand!“ — vor dem Essen Pflicht, auch in der Kantine unter Fremden! | Guten Appetit! | So, s Ässe isch parat. En Guete! So, das Essen ist fertig. Guten Appetit! |
| de BusA1 Der Bus: „mit em Bus fahre“ — pünktlich wie die ganze Schweiz! | der Bus | De Bus chunnt alli zehn Minute. Der Bus kommt alle zehn Minuten. |
| de ZugA1 Der Zug — Schweizer Stolz: dichtestes Bahnnetz der Welt, und (fast) immer pünktlich! | der Zug | De Zug uf Bärn fahrt ab Gleis drü. Der Zug nach Bern fährt ab Gleis drei. |
| s AboA1 Das Abo: „es Abo lööse“ = ein Abo kaufen — ÖV-Abos hat fast jeder Schweizer! | das Abonnement / die Monatskarte | Mit em Abo isch s günstiger. Mit dem Abonnement ist es günstiger. |
| s GAA1 Das Generalabonnement — die Bahn-Flatrate für die GANZE Schweiz! Teuer, aber Kult: „Ich ha es GA.“ | das Generalabonnement (Bahn-Flatrate) | Mit em GA chasch überall fahre. Mit dem Generalabonnement kannst du überall fahren. |
| s HalbtaxA1 Das Halbtax = 50% auf alle ÖV-Billette — hat jeder zweite Schweizer! „Mit Halbtax, bitte.“ | das Halbtax-Abo (50% Rabatt) | Häsch es Halbtax? Denn chostets halb. Hast du ein Halbtax? Dann kostet es die Hälfte. |
| d SBBA1 Die Schweizerischen Bundesbahnen — SBB CFF FFS (dreisprachig aufs Logo!) — die pünktlichste Bahn Europas. | die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) | Lueg uf de SBB-App, wänn de Zug fahrt. Schau auf der SBB-App, wann der Zug fährt. |
| de ZVVA1 Der Zürcher Verkehrsverbund — ein Billett für Tram, Bus, Zug und sogar Schiff! | der ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) | S ZVV-Netz deckt de ganz Kanton Züri ab. Das ZVV-Netz deckt den ganzen Kanton Zürich ab. |
| de VelowegA1 Der Radweg: „ufem Veloweg fahre“ — Velo + Weg. | der Fahrradweg / Radweg | Faahr uf em Veloweg, nöd uf em Trottoir! Fahr auf dem Radweg, nicht auf dem Bürgersteig! |
| de StauA1 Der Stau: „Stau am Gotthard“ — zu Ferienbeginn legendäre 10+ Kilometer! | der Stau | Uf de Autobahn isch immer Stau. Auf der Autobahn ist immer Stau. |
| de öVA1 Der öffentliche Verkehr (Schweizer Abkürzung öV): „mit em öV“ = mit Bus und Bahn — die Schweizer Lebensader! | der öffentliche Verkehr (ÖPNV) | De öV i de Schwiiz isch mega guet. Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist super gut. |
| umsteigeA1 Umsteigen: „z Züri umsteige“ = in Zürich umsteigen — Anschluss in 4 Minuten, klappt! | umsteigen | Du muesch z Oerlikon umsteige. Du musst in Oerlikon umsteigen. |
| iistigeA1 Einsteigen: „Bitte iistige!“ — dann pfeift der Kondukteur und der Zug fährt pünktlich ab! | einsteigen | Schnäll iistige, de Zug fahrt scho! Schnell einsteigen, der Zug fährt schon! |
| uusstigeA1 Aussteigen: „a de nächschte Station uusstige“ = an der nächsten Station aussteigen. | aussteigen | Mir müend a de nöchschte Haltestell uusstige. Wir müssen an der nächsten Haltestelle aussteigen. |
| de JobA1 Der Job: „en neue Job“ = eine neue Stelle — englisch, auch in der Schweiz! | der Job / die Arbeit | Min Job isch stressig, aber i mag ne. Mein Job ist stressig, aber ich mag ihn. |
| s BüroA1 Das Büro: „im Büro schaffe“ = im Büro arbeiten. | das Büro | Ich bi am nüni im Büro. Ich bin um neun im Büro. |
| de FeierabendA1 Der Feierabend: „Feierabend mache“ — danach das wohlverdiente Feierabendbier! | der Feierabend | Ich ha Feierabend, gömer go es Bier trinke? Ich habe Feierabend, gehen wir ein Bier trinken? |
| d SitzigA1 Die Sitzung — Sitzung→Sitzig: „Ich ha di ganz Ziit Sitzige“ = ich habe dauernd Meetings! | die Sitzung / Besprechung / Meeting | Ich ha jetzt e Sitzig, chan nöd rede. Ich habe jetzt eine Besprechung, kann nicht reden. |
| s SitzigszimmerA1 Der Besprechungsraum: „Mir träffed üs im Sitzigszimmer.“ | das Sitzungszimmer / der Besprechungsraum | D Sitzig isch im Sitzigszimmer am dritte Stock. Die Besprechung ist im Sitzungszimmer im dritten Stock. |
| s WeekendA1 Das Wochenende — englisch, aber mit s: „Es schöns Weekend!“ Dialektal auch: s Wuchenänd. Synonyme: s Wuchenänd | das Wochenende | Am Weekend gömer i d Bärge. Am Wochenende gehen wir in die Berge. |
| de SundiA1 Der Sonntag — heilig in der Schweiz: Läden zu, nicht Rasen mähen, keine Wäsche raus! | der Sonntag | Am Sundi isch alles zue. Am Sonntag ist alles geschlossen. |
| frei haaA1 „Ich ha frei“ = ich habe frei — der schönste Satz der Woche! | frei haben / nicht arbeiten | Morn han ich frei, gömer öppis mache? Morgen habe ich frei, gehen wir etwas unternehmen? |
| d FerieA1 Die Ferien — in der Schweiz sagt niemand „Urlaub“! „i d Ferie gah“ = in die Ferien fahren. | die Ferien / der Urlaub | Mir gönd i d Ferie uf Italie. Wir fahren in den Urlaub nach Italien. |
| de LohnA1 Der Lohn: „en guete Lohn“ — Schweizer Löhne sind hoch, die Preise auch! | der Lohn / das Gehalt | De Lohn i de Schwiiz isch hoch. Der Lohn in der Schweiz ist hoch. |
| de StiftA1informal SCHWEIZER WORT: de Stift = der Lehrling! „Er isch Stift bi de Bank“ — nicht der Bleistift! | der Lehrling / Auszubildende | De nöi Stift isch huere fleissig. Der neue Lehrling ist sehr fleißig. |
| de ZmorgeA1 Das Frühstück — auch als Pause im Büro: „Zmorge-Pause“; s Zmorge/de Zmorge, beides kursiert! | die Frühstückspause (am Arbeitsplatz) | Um nüni mached mir Zmorge. Um neun machen wir Frühstückspause. |
| s WetterA1 Das Wetter — Smalltalk-Thema Nummer 1: „Schöns Wetter hüt, oder?“ | das Wetter | S Wetter isch hüt schön, gömer go wandere? Das Wetter ist heute schön, gehen wir wandern? |
| de FöhnA1 Der warme Fallwind aus den Alpen — macht klare Sicht und (angeblich) Kopfweh: „Es isch Föhn!“ | der Föhn (warmer Fallwind) | Bi Föhn gsehsch d Alpe vo Züri uus. Bei Föhn siehst du die Alpen von Zürich aus. |
| d BiseA1 Der bissig kalte Nordostwind — die Bise macht aus 5 Grad gefühlte minus 5! | die Bise (kalter Nordostwind) | Hüt blost d Bise, zieh di warm aa! Heute bläst die Bise, zieh dich warm an! |
| s isch chaltA1 „S isch chalt hüt!“ = es ist kalt heute — mit Bise sowieso. | es ist kalt | S isch cheibe chalt hüt, minus zehn Grad! Es ist verdammt kalt heute, minus zehn Grad! |
| s isch warmA1 „S isch warm“ = es ist warm — ab 20 Grad ist Badiwetter! | es ist warm | S isch warm, gömer go bade? Es ist warm, gehen wir baden? |
| s isch heissA1 „S isch heiss!“ = es ist heiss — ab in d Badi oder in See! | es ist heiß | Puh, s isch hüt mega heiss! Puh, es ist heute super heiß! |
| es rägnetA1 „Es rägnet scho wieder!“ = es regnet schon wieder — de Räge gehört dazu. | es regnet | Es rägnet scho de ganz Taag. Es regnet schon den ganzen Tag. |
| es schneitA1 „Es schneit!“ — und die halbe Schweiz plant das Skiweekend! | es schneit | Es schneit, mir chönd go Ski fahre! Es schneit, wir können Ski fahren gehen! |
| s isch schönA1 „Hüt isch es schön!“ = heute ist schönes Wetter — Terrassenwetter! | es ist schön (Wetter) | S isch mega schön, mir sötted use gah! Es ist wunderschön, wir sollten rausgehen! |
| de NäbelA1 Der Nebel — im Mittelland liegt im Herbst wochenlang Hochnebel; oben auf dem Berg: Sonne! | der Nebel | Im Winter hets immer Näbel am Mittelland. Im Winter gibt es immer Nebel im Mittelland. |
| d SunneA1 Die Sonne — Sonne→Sunne: „D Sunne schiint!“ = die Sonne scheint! | die Sonne | D Sunne schiint, gömer a See! Die Sonne scheint, gehen wir an den See! |
| de JassA1 DAS Schweizer Kartenspiel — mit eigenen Karten (Schilte, Rose, Eichle, Schelle)! „en Jass mache“ = jassen. | das Jassen (Schweizer Kartenspiel) | Chömed, mir jassed e Rundi! Kommt, wir spielen eine Runde Jass! |
| de Erst AugustA1 Der Schweizer Nationalfeiertag (seit 1291!) — Höhenfeuer, Lampions, Brunch auf dem Bauernhof und Feuerwerk! | der 1. August (Schweizer Nationalfeiertag) | Am Erst August gits Füürwerk und Lampions. Am 1. August gibt es Feuerwerk und Lampions. |
| de ApéroA1 DIE Schweizer Institution: Umtrunk mit Häppchen — vor dem Essen, nach der Sitzung, einfach immer: „Es git en Apéro!“ | der Apéro / Aperitif | Nach de Sitzig gits en Apéro. Nach der Besprechung gibt es einen Apéro. |
| s OpenairA1 Das Freiluftfestival: „ans Openair gah“ — St. Gallen und Frauenfeld sind legendär (auch der Schlamm)! | das Open-Air-Festival | Am Weekend gömer as Openair. Am Wochenende gehen wir auf ein Open-Air-Festival. |
| d FasnachtA1 Die Schweizer Fastnacht — Basel (mit Morgestraich um 4 Uhr!) und Luzern sind die Hochburgen! | der Karneval / die Fastnacht | D Basler Fasnacht isch berühmt. Die Basler Fastnacht ist berühmt. |
| Schwiizerdütsch redeA1 „Redsch Schwiizerdütsch?“ = sprichst du Schweizerdeutsch? — dein Ziel! | Schweizerdeutsch sprechen | I de Schwiiz redet mer Schwiizerdütsch. In der Schweiz spricht man Schweizerdeutsch. |
| Hochdütsch redeA1 „Mir chönd au Hochdütsch rede“ — Schweizer wechseln höflich, aber lieber nicht! | Hochdeutsch sprechen | I de Schuel mues mer Hochdütsch rede. In der Schule muss man Hochdeutsch sprechen. |
| s SchwingeA1 Das Schwingen — Schweizer Ringen im Sägemehl! Der Schwingerkönig ist ein Nationalheld, der Preis: ein Muni (Stier)! | das Schwingen (Schweizer Ringen) | Am Schwingfäscht gwinnt de Schwingerkönig. Am Schwingfest gewinnt der Schwingerkönig. |
| de SamichlausA1 Der Samichlaus kommt am 6. Dezember mit dem Schmutzli — bringt Nüssli, Mandarinli und Schoggi! | der Nikolaus / Weihnachtsmann | De Samichlaus chunnt am sächste Dezämber. Der Nikolaus kommt am 6. Dezember. |
| s HornusseA1 Urschweizer Mannschaftssport: Der „Nouss“ fliegt vom Bock, die Gegner stoppen ihn mit Schindeln — nur in der Schweiz! | das Hornussen (Schweizer Mannschaftssport) | Hornusse isch en typisch Schwiizer Sport. Hornussen ist ein typisch schweizerischer Sport. |
| d WohnigA1 Die Wohnung — Wohnung→Wohnig: „e 3.5-Zimmer-Wohnig“ — die Schweiz zählt halbe Zimmer! | die Wohnung | Mir sueched e nöii Wohnig. Wir suchen eine neue Wohnung. |
| de AbwartA1 SCHWEIZER WORT: der Hauswart/Hausmeister — wacht über Waschküche und Hausordnung! | der Hausmeister / Hauswart | De Abwart hät s Treppehus putzt. Der Hausmeister hat das Treppenhaus geputzt. |
| d NebekoschteA1 Die Nebenkosten: „Miete plus Nebekoschte“ — Heizung, Wasser, Abwart! | die Nebenkosten | D Nebekoschte sind i de Mieti inbegriffe. Die Nebenkosten sind in der Miete inbegriffen. |
| ufruumeA1 Aufräumen: „s Zimmer ufruume“ = das Zimmer aufräumen. | aufräumen | Du muesch dis Zimmer ufruume! Du musst dein Zimmer aufräumen! |
| s WohnzimmerA1 Das Wohnzimmer — auch: d Stube! „Mir hocked i de Stube.“ Synonyme: d Stube | das Wohnzimmer | Chum, mir hocked is Wohnzimmer. Komm, wir setzen uns ins Wohnzimmer. |
| de ChällerA1 Der Keller — mit Chäller-Abteil für jede Wohnung: das Schweizer Stauraum-Paradies! | der Keller | De Wii isch im Chäller. Der Wein ist im Keller. |
| de BalkonA1 Der Balkon: „ufem Balkon sünnele“ = auf dem Balkon sonnenbaden. | der Balkon | Mir sitzed uf em Balkon i de Sunne. Wir sitzen auf dem Balkon in der Sonne. |
| d GarageA1 Die Garage — französisch ausgesprochen! Auch: die Autowerkstatt heisst Garage: „s Auto i d Garage bringe“! | die Garage | S Auto isch i de Garage. Das Auto ist in der Garage. |
| d MietiA1 Die Miete — Miete→Mieti: „D Mieti isch tüür“ — die Schweiz ist ein Mieterland: 60% mieten! | die Miete | D Mieti z Züri isch huere tüür. Die Miete in Zürich ist sehr teuer. |
| zügleA1 SCHWEIZER VERB: zügle = umziehen! „Mir zügled am 1. April“ — offizieller Zügeltermin! | umziehen | Mir zügled nöchscht Monet. Wir ziehen nächsten Monat um. |
| Hä?A1informal „Hä?“ = was? — informell und direkt; höflicher: „Wie bitte?“ | Wie bitte? / Was? | Hä? Was häsch gseit? Was? Was hast du gesagt? |
| Wie bitte?A1formal „Wie bitte?“ = die höfliche Nachfrage, wenn man nichts verstanden hat — beim Dialekt öfter nötig! | Wie bitte? (höflich) | Wie bitte? Chönd Sie das wiiderhole? Wie bitte? Können Sie das wiederholen? |
| eigetlichA1 Eigentlich: „Eigetlich scho“ = eigentlich schon — die halbherzige Schweizer Zustimmung! | eigentlich | Eigetlich wött i hei, aber... Eigentlich möchte ich nach Hause, aber... |
| sicherA1 Sicher: „Ja sicher!“ = klar doch! „Bisch sicher?“ = bist du sicher? | sicher / bestimmt / ja klar | Sicher, das mach ich gärn! Sicher, das mache ich gerne! |
| eifachA1 Einfach: „ganz eifach“ = ganz einfach; „Mach s eifach!“ = mach es einfach! | einfach | S isch eifach so, da chasch nüüt mache. Es ist einfach so, da kannst du nichts machen. |
| gradA1 Gerade: „Ich chume grad“ = ich komme gleich; „grad jetzt“ = genau jetzt. | gerade / gleich | Ich chume grad! Ich komme gleich! |
| nomolA1 Nochmal: „Säg s nomol!“ = sag es nochmal — der Lernbegleiter Nummer 1! | nochmal / noch einmal | Chasch das nomol säge? Kannst du das nochmal sagen? |
| jetzA1 Jetzt: „Jetz grad!“ = sofort; „Was jetz?“ = was nun? | jetzt | Mir gönd jetz, tschau! Wir gehen jetzt, tschüss! |
| öppeA1 Ungefähr: „öppe zäh Minute“ = etwa zehn Minuten — nicht mit öppis (etwas) verwechseln! | ungefähr / etwa | S sind öppe zwänzg Lüüt cho. Es sind ungefähr zwanzig Leute gekommen. |
| noA1 Noch: „no einisch“ = noch einmal; „no nöd“ = noch nicht. Auch Verstärker: „no guet!“ | noch | Häsch no öppis z trinke? Hast du noch etwas zu trinken? |
| schoA1 Schon: „Bisch scho da?“ = schon da? „Das stimmt scho“ = das stimmt schon. | schon | Ich ha das scho gmacht. Ich habe das schon gemacht. |
| immerA1 Immer — wie hochdeutsch: „wie immer“ = wie immer; Bern sagt: gäng! | immer | Er chunnt immer z spat. Er kommt immer zu spät. |
| nieA1 Nie: „Das mach i nie meh!“ = das mache ich nie mehr! | nie / niemals | Ich ha das nie gseit! Ich habe das nie gesagt! |
| vilichtA1 Vielleicht: „Vilicht morn“ = vielleicht morgen. | vielleicht | Vilicht chum i spöter no verbi. Vielleicht komme ich später noch vorbei. |
| sicher nödA1 „Sicher nöd!“ = sicher nicht, auf keinen Fall — das klare Schweizer Nein! | sicher nicht / bestimmt nicht | Das mach i sicher nöd! Das mache ich sicher nicht! |
| äbeA1 „Äbe!“ = eben, genau / tja leider — das resignierte Schweizer Schulterzucken in einem Wort. | eben / leider | Äbe, das isch s Problem. Eben, das ist das Problem. |
| de ChlapfA1informal Der Knall/Schlag: „en Chlapf gää“ = eine Ohrfeige geben; auch scherzhaft: ein altes Auto! | der Knall / Schlag / Ohrfeige | Häsch de Chlapf ghöört? Hast du den Knall gehört? |
| härzlich willkommeA1 „Härzlich willkomme!“ = herzlich willkommen — am Empfang und auf jedem Ortsschild. | herzlich willkommen | Härzlich willkomme i de Schwiiz! Herzlich willkommen in der Schweiz! |
| drumA1 Darum: „Drum bin i z spaat“ = darum bin ich zu spät; „Warum? — Drum!“ | deshalb / darum | S rägnet, drum blibe mir dehei. Es regnet, deshalb bleiben wir daheim. |
| wägeA1 Wegen: „wäge em Wätter“ = wegen des Wetters; „wäge dem“ = deswegen. | wegen | Wäge dem Wetter gömer nöd. Wegen des Wetters gehen wir nicht. |
| trotzdemA1 Trotzdem — wie hochdeutsch: „Es rägnet, aber mir gönd trotzdem!“ | trotzdem | S rägnet, aber mir gönd trotzdem. Es regnet, aber wir gehen trotzdem. |
| dännA1 Dann: „Zersch poschte, dänn hei“ = zuerst einkaufen, dann heim; „Bis dänn!“ = bis dann! | dann | Mir ässe zersch, dänn gömer. Wir essen zuerst, dann gehen wir. |
| auA1 Auch: „Ich au!“ = ich auch! „au nöd“ = auch nicht. | auch | Chunnsch du au? Kommst du auch? |
| deetA1 Dort: „Deet äne“ = dort drüben — Zürich sagt deet, andere det/dört. | dort / da drüben | De Lade isch deet äne. Der Laden ist dort drüben. |
| doA1 Hier/da: „Ich bi do!“ = ich bin hier — Basel und Bern sagen do, Zürich eher da/hie. | hier / da | Chum do ane, do isch Platz! Komm hierher, hier ist Platz! |
| deheiA1 Zu Hause: „Ich bliibe dehei“ = ich bleibe daheim — gemütlich! | daheim / zu Hause | Ich bi dehei und mache nüüt. Ich bin zu Hause und mache nichts. |
| useA1 Hinaus: „Gang use!“ = geh raus! Die Richtungswörter: use, ine, ufe, abe! | hinaus / raus | Chum, mir gönd use i d Sunne! Komm, wir gehen raus in die Sonne! |
| ineA1 Hinein: „Chum ine!“ = komm rein! — die Einladung an der Tür. | hinein / rein | Chum ine, s isch chalt usse! Komm rein, es ist kalt draußen! |
| ufeA1 Hinauf: „de Bärg ufe“ = den Berg hinauf — beim Wandern das halbe Programm! | hinauf / rauf | Mir gönd ufe uf de Berg. Wir gehen hinauf auf den Berg. |
| abeA1 Hinunter: „abe laufe“ = hinuntergehen — die andere Hälfte der Wanderung! | hinunter / runter | Gang abe i de Chäller und hol de Wii. Geh runter in den Keller und hol den Wein. |
| umeA1 Herum: „ume laufe“ = herumlaufen; „um de See ume“ = um den See herum. | herum / um ... herum | D Chind springe im Garte ume. Die Kinder rennen im Garten herum. |
| zruggA1 Zurück: „Ich chume gli zrugg“ = ich komme gleich zurück; „hin und zrugg“ = hin und zurück! | zurück | Ich chume um föifi zrugg. Ich komme um fünf zurück. |
| verbiA1 Vorbei: „Es isch verbi“ = es ist vorbei; „verbi cho“ = vorbeikommen: „Chum doch verbi!“ | vorbei | Ich chum hüt no bi der verbi. Ich komme heute noch bei dir vorbei. |
| dehei bliibeA1 „Hüt bliib i dehei“ = heute bleibe ich zu Hause — Gemütlichkeit auf Schweizerdeutsch. | zu Hause bleiben | Ich bliib hüt dehei, ich bi chrank. Ich bleibe heute zu Hause, ich bin krank. |
| Gopfertami!A1informal Der stärkere Schweizer Fluch (von „Gott verdamme mich“) — laut, aber verbreitet; vorsichtig einsetzen! | Verdammt! / Verflucht! | Gopfertami, ich ha de Bus verpasst! Verdammt, ich habe den Bus verpasst! |
| s NachtlebeA1 Das Nachtleben: „s Zürcher Nachtlebe“ — die Langstrasse schläft nie! | das Nachtleben | S Nachtlebe z Züri isch läbig. Das Nachtleben in Zürich ist lebendig. |
| de Schwiizer NatiA1 Die „Nati“ = die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft — bei jeder WM Gesprächsthema Nummer 1! | die Schweizer Nationalmannschaft | D Nati spilt hüt gege Dütschland. Die Nationalmannschaft spielt heute gegen Deutschland. |
| de SeeA1 Der See: „a See gah“ = an den See gehen — Zürisee, Genfersee, Bodensee: Sommer-Lebensqualität! | der See | Im Summer gömer a Zürisee go bade. Im Sommer gehen wir an den Zürichsee baden. |
| d BadiA1 SCHWEIZER WORT: das Freibad! „i d Badi gah“ — der Schweizer Sommer findet in der Badi statt! | das Freibad / die Badi | Bi dem Wetter gömer i d Badi. Bei diesem Wetter gehen wir ins Freibad. |
| wandereA1 Wandern — der Nationalsport! 65'000 km markierte Wanderwege: gelbe Wegweiser überall! | wandern | Am Sundi gömer go wandere. Am Sonntag gehen wir wandern. |
| Ski fahreA1 „Mir gönd go Ski fahre“ = wir gehen Skifahren — im Winter Volkssport mit Skilager für alle Schulkinder! | Ski fahren | Im Winter gömer go Ski fahre. Im Winter gehen wir Ski fahren. |
| MäntigA1 Montag → Mäntig: „am Mäntig“ = am Montag. | Montag | Am Mäntig fang i wider aa z schaffe. Am Montag fange ich wieder an zu arbeiten. |
| ZischtigA1 Dienstag → Zischtig — klingt völlig anders als hochdeutsch, stammt vom alten „Ziestag“! | Dienstag | Am Zischtig han ich e Sitzig. Am Dienstag habe ich eine Besprechung. |
| MittwuchA1 Mittwoch → Mittwuch: „am Mittwuch Namittag“ — schulfrei für viele Kinder! | Mittwoch | Am Mittwuch gömer i d Badi. Am Mittwoch gehen wir ins Schwimmbad. |
| DunschtigA1 Donnerstag → Dunschtig: „am Dunschtig Aabig“ = Donnerstagabend. | Donnerstag | Am Dunschtig isch Kochtag. Am Donnerstag ist Kochtag. |
| FriitigA1 Freitag → Friitig: „Endli Friitig!“ = endlich Freitag! | Freitag | Am Friitig gömer go es Bier trinke. Am Freitag gehen wir ein Bier trinken. |
| SamschtigA1 Samstag → Samschtig: „am Samschtig uf de Märt“ = samstags auf den Markt! | Samstag | Am Samschtig gömer uf de Märt. Am Samstag gehen wir auf den Markt. |
| de SchirmA1 Der Regenschirm: „Nimm de Schirm mit!“ = nimm den Schirm mit — bei Schweizer Wetter oft! | der Regenschirm | Nimm de Schirm mit, es chönnt rägne. Nimm den Regenschirm mit, es könnte regnen. |
| de SchneeA1 Der Schnee: „Es hät Schnee!“ = es liegt Schnee — ab in die Berge! | der Schnee | Mir händ scho im Novämber Schnee gha. Wir hatten schon im November Schnee. |
| de SturmA1 Der Sturm: „Es git en Sturm“ = es gibt Sturm. | der Sturm | De Sturm hät d Bäum umgheit. Der Sturm hat die Bäume umgeworfen. |
| grilliereA1 SCHWEIZER VERB: grilliere = grillen! „Am Sunntig grilliere mir“ — mit Cervelat, natürlich! | grillen | Am Weekend grilliere mir im Garte. Am Wochenende grillen wir im Garten. |
| d WurstA1 Die Wurst: „e feini Wurst“ — Cervelat, Bratwurst, Schüblig: die Schweizer Wurstwelt! „Das isch mir Wurst!“ = egal! | die Wurst | E Bratwurst vom Grill, bitte. Eine Bratwurst vom Grill, bitte. |
| s ChäschüechliA1 Das Käseküchlein — warmes Blätterteig-Käse-Törtchen vom Beck: der Znüni-Klassiker! (-li = neutrum!) | das Käseküchlein (frittierte Käsetasche) | Am Märt gits d beschte Chäschüechli. Am Markt gibt es die besten Käseküchlein. |
| de FleischkäsA1 Der Fleischkäse (= Leberkäse) — warm im Weggli vom Metzger: der schnelle Zmittag! | der Leberkäse / Fleischkäse | En Fleischkäs mit Brot, bitte. Einen Leberkäse mit Brot, bitte. |
| d ZüpfeA1 Der Butterzopf — DAS Sonntagsbrot der Schweiz (Bern: Züpfe, Zürich: Zopf): am Sunntig zum Zmorge! | der Hefezopf / Zopf | Am Sundi gits Züpfe zum Zmorge. Am Sonntag gibt es Hefezopf zum Frühstück. |
| s ZwätschgeA1 Die Zwetschge: „Zwätschgewäie“ = Zwetschgenkuchen — der Spätsommer-Klassiker! | die Zwetschge / Pflaume | De Zwätschgechueche isch fein. Der Zwetschgenkuchen ist lecker. |
| s HörnliA1 Die Hörnchennudeln: „Hörnli und Ghackets“ = Hörnli mit Hackfleisch — mit Apfelmus: Schweizer Kindheit pur! | die Hörnli-Nudeln (Makkaroni-Art) | Hörnli mit Ghackets und Öpfelmus, bitte. Hörnli mit Hackfleisch und Apfelmus, bitte. |
| de ZmorgekafiA1 Der Frühstückskaffee — ohne ihn startet kein Schweizer Tag! | der Frühstückskaffee | Ohni min Zmorgekafi funzioniert nüüt. Ohne meinen Frühstückskaffee funktioniert nichts. |
| s PostautoA1 Der gelbe Postbus — erschliesst jedes Bergdorf, mit dem berühmten Dreiklanghorn: tü-ta-too! | der Postbus (öffentlicher Bus auf dem Land) | S Postauto fahrt bis is Dorf ue. Der Postbus fährt bis ins Dorf hinauf. |
| d S-BahnA1 Die S-Bahn: „d S3 Richtig Züri“ — das Rückgrat des Pendlerverkehrs. | die S-Bahn | Ich nimm d S-Bahn uf Winterthur. Ich nehme die S-Bahn nach Winterthur. |
| s GleisA1 Das Gleis: „Abfahrt Gleis 4“ — Schweizer Züge fahren dort ab, wo es steht, und zwar pünktlich! | das Gleis / der Bahnsteig | De Zug fahrt ab Gleis zwöi. Der Zug fährt ab Gleis zwei. |
| de VerspaatigA1 Die Verspätung: „De Zug hät Verspaatig“ — in der Schweiz sind schon 3 Minuten ein Skandal! | die Verspätung | De Zug hät fünf Minute Verspaatig. Der Zug hat fünf Minuten Verspätung. |
| s ÖV-NetzA1 Das öV-Netz — das dichteste der Welt: Bahn, Bus, Tram, Schiff und Seilbahn in einem Takt! | das ÖPNV-Netz | S ÖV-Netz i de Schwiiz isch mega guet. Das öffentliche Verkehrsnetz in der Schweiz ist super gut. |
| de TöffA1 SCHWEIZER WORT: de Töff = das Motorrad! „Töff fahre“ — das Töffli = das Mofa, Jugendkult! | das Motorrad | Er fahrt mit em Töff i d Ferie. Er fährt mit dem Motorrad in den Urlaub. |
| de VelohelmA1 Der Velohelm: „de Velohelm aalege“ = den Fahrradhelm anziehen. | der Fahrradhelm | Zieh de Velohelm aa, s isch sicherer! Zieh den Fahrradhelm an, es ist sicherer! |
| de LehrlingA1 Der Lehrling — die Berufslehre ist der Schweizer Königsweg: zwei Drittel aller Jugendlichen machen eine! | der Lehrling / Auszubildende | De Lehrling isch im dritte Lehrjahr. Der Lehrling ist im dritten Lehrjahr. |
| d LehreA1 Die Berufslehre: „e Lehre mache“ = eine Ausbildung machen — 3-4 Jahre Betrieb + Berufsschule, weltweit bewundert! | die Lehre / Berufsausbildung | Mini Tochter macht e Lehre als Chöchin. Meine Tochter macht eine Lehre als Köchin. |
| s KVA1 Das KV = die kaufmännische Lehre — die beliebteste Berufslehre der Schweiz: „Si macht s KV.“ | die kaufmännische Lehre | Si macht s KV bi ere Versicherig. Sie macht eine kaufmännische Lehre bei einer Versicherung. |
| d ÜberzytigA1 Die Überzeit (Schweizer Wort für Überstunden): „Überzytig mache“ — wird kompensiert! | die Überstunden / Überzeit | Ich ha viel Überzytig gmacht letscht Wuche. Ich habe viele Überstunden gemacht letzte Woche. |
| s Feierabend-BierA1 Das Feierabendbier — nach dem Schaffen e Stange mit den Kollegen: verdient! | das Feierabendbier | Chum, mir gönd go Feierabend-Bier trinke! Komm, wir gehen ein Feierabendbier trinken! |
| de WeckerA1 Der Wecker: „de Wecker stelle“ = den Wecker stellen. | der Wecker | De Wecker hät nöd glüütet! Der Wecker hat nicht geklingelt! |
| d WaschmaschineA1 Die Waschmaschine — oft gemeinsam im Haus: siehe Waschküche und ihr legendärer Waschplan! | die Waschmaschine | D Waschmaschine isch im Chäller. Die Waschmaschine ist im Keller. |
| d WaschchuchiA1 Die gemeinsame Waschküche — mit Waschplan! Wehe, du wäschst am falschen Tag: Schweizer Nachbarschaftsdrama Nummer 1! | die Waschküche | Ich ha morn de Waschdag i de Waschchuchi. Ich habe morgen den Waschtag in der Waschküche. |
| d NachbereA1 Die Nachbarn: „nätti Nachbere“ = nette Nachbarn — grüssen im Treppenhaus ist Pflicht! | die Nachbarn | Eusi Nachbere sind huere nett. Unsere Nachbarn sind sehr nett. |
| de SchlüsselA1 Der Schlüssel: „de Schlüssel vergässe“ = den Schlüssel vergessen. | der Schlüssel | Ich ha de Schlüssel i de Wohnig vergässe! Ich habe den Schlüssel in der Wohnung vergessen! |
| de LismerA1 Der Strickpullover — vom Verb lisme (stricken): warm und selbstgemacht! | der Pullover (gestrickt) | Zieh en Lismer aa, s isch chalt! Zieh einen Pullover an, es ist kalt! |
| lismeA1 SCHWEIZER VERB: lisme = stricken! „E Chappe lisme“ = eine Mütze stricken. | stricken | Mini Grossmueter tuet gärn lisme. Meine Großmutter strickt gerne. |
| de Räbeliechtli-UmzugA1 Der Kinderumzug im November mit geschnitzten Räben-Laternen — Lichterzauber im Quartier! | der Rübenlichterumzug | Am Räbeliechtli-Umzug laufed d Chind mit Liechter. Am Rübenlichterumzug gehen die Kinder mit Laternen. |
| d BundesfierA1 Die 1.-August-Feier: Rede, Höhenfeuer, Wurst und Feuerwerk in jeder Gemeinde! | die Bundesfeier (1. August-Feier) | D Bundesfier isch immer am Erst August. Die Bundesfeier ist immer am 1. August. |
| de BööggA1 Der Schneemann des Sechseläuten! Je schneller sein Kopf explodiert, desto schöner der Sommer — Zürcher Wetterorakel! | der Böögg (Schneemann-Figur am Sechseläuten) | Wänn de Böögg explodiert, chunnts en guete Summer. Wenn der Böögg explodiert, kommt ein guter Sommer. |
| s SächsiläuteA1 Das Zürcher Frühlingsfest im April: Zünfte reiten um den brennenden Böögg — Züri-Tradition seit Jahrhunderten! | das Sechseläuten (Zürcher Frühlingsfest) | Am Sächsiläute rited d Zünft um de Böögg. Am Sechseläuten reiten die Zünfte um den Böögg. |
| s WienachtsmärtA1 Der Weihnachtsmarkt: „ufe Wienachtsmärt gah“ — Glühwii und Raclette-Brot! | der Weihnachtsmarkt | Am Wienachtsmärt gits Glühwii und Magenbrot. Am Weihnachtsmarkt gibt es Glühwein und Magenbrot. |
| Alles Gueti!A1 „Alles Gueti zum Geburtstag!“ = alles Gute — der Universalwunsch! | Alles Gute! | Alles Gueti zum Geburtstag! Alles Gute zum Geburtstag! |
| Es schöns Weekend!A1 „Es schöns Weekend mitenand!“ — der Freitagnachmittags-Gruss im Büro! | Ein schönes Wochenende! | Tschau, es schöns Weekend! Tschüss, ein schönes Wochenende! |
| uffA1informal „Uff, gschafft!“ = puh, geschafft! — der Seufzer der Erleichterung. | puh / uff (Erleichterung) | Uff, das isch aasträngend gsi! Puh, das war anstrengend! |
| ahaA1 „Aha!“ = ach so, jetzt verstehe ich! — oft gedehnt: „Ahaaa!“ | aha / achso | Aha, jetzt verstah ich! Aha, jetzt verstehe ich! |
| easyA1informal „Easy!“ = kein Problem, entspannt — englisches Jugendwort, überall zu hören. | einfach / kein Problem (Jugendsprache) | Das isch easy, kei Problem! Das ist einfach, kein Problem! |
| vollA1informal Jugendverstärker: „voll guet!“ = total gut; „voll krass“ — die Jugend von heute! | total / voll (Verstärkung) | Das isch voll cool! Das ist total cool! |
| megaA1informal DER Schweizer Verstärker: „mega schön“, „mega fein“, „mega müed“ — mega alles! | mega / super / richtig | Das isch mega geil! Das ist mega geil! |
| Es gaht soA1 „Wie gahts? — Es gaht so.“ = es geht so, mittel — ehrliche Antwort! | Es geht so / so lala | Wie gaats? – Es gaht so. Wie geht es? – Es geht so. |
| de Znüni-SackA1 Die Znüni-Tüte fürs Schulkind — Öpfel und Brötli für die 9-Uhr-Pause! | die Znüni-Tüte (für den Schulsnack) | Vergiss de Znüni-Sack nöd! Vergiss die Znüni-Tüte nicht! |
| d GlacéA1 Das Speiseeis (französisch!): „e Glacé ässe“ = ein Eis essen — im Sommer am See! Synonyme: d Glace | das Eis / die Eiscreme | Mir gönd go Glacé ässe! Wir gehen Eis essen! |
| s BitzgiA1 Das Apfel-Kerngehäuse — dafür hat das Schweizerdeutsche tatsächlich ein eigenes Wort! | das Kerngehäuse (Apfel) | Schmiss s Bitzgi i de Kompost! Wirf das Kerngehäuse in den Kompost! |
| s GummeliA1 Das Radiergummi: „Häsch es Gummeli?“ — im Schulsack jedes Kindes. | das Radiergummi | Häsch es Gummeli? Ich ha fehler gmacht. Hast du ein Radiergummi? Ich habe Fehler gemacht. |
| s SackmesserA1 Das Taschenmesser — das Schweizer Sackmesser (Victorinox!) ist Weltkulturgut: rot mit weissem Kreuz! | das Taschenmesser | Häsch dis Sackmesser dabi? Hast du dein Taschenmesser dabei? |
| de WanderwegA1 Der Wanderweg — gelb markiert; Bergweg: weiss-rot-weiss! 65'000 km Netz! | der Wanderweg | De Wanderweg isch guet markiert. Der Wanderweg ist gut markiert. |
| d BergbahnA1 Die Bergbahn: „mit de Bergbahn ufe“ = mit der Seilbahn hinauf — die Schweiz hat hunderte! | die Bergbahn / Seilbahn | Mir fahred mit de Bergbahn uf de Gipfel. Wir fahren mit der Bergbahn auf den Gipfel. |
| d AbstimmigA1 Die Volksabstimmung — viermal pro Jahr stimmt die Schweiz ab: direkte Demokratie in Aktion! | die Abstimmung / Volksabstimmung | Am nöchschte Sundi isch Abstimmig. Am nächsten Sonntag ist Abstimmung. |
| stimmeA1 Abstimmen: „go stimme“ = abstimmen gehen — brieflich machen es die meisten! | abstimmen / wählen | Häsch scho gstimmt? Hast du schon abgestimmt? |
| de RöstigrabeA1 Der „Röstigraben“ = die kulturelle Grenze zwischen Deutsch- und Westschweiz — sichtbar bei jeder Abstimmung! | der Röstigraben (Sprachgrenze) | De Röstigrabe isch d Gränze zwüsched Dütsch- und Wälschschwiiz. Der Röstigraben ist die Grenze zwischen der Deutsch- und Westschweiz. |
| de SchwingerA1 Der Schwinger — Athlet im Sägemehl mit Zwilchhosen; der Schwingerkönig wird alle drei Jahre gekrönt! | der Schwinger (Schweizer Ringer) | De Schwinger hät sin Gägner uf de Rugge gheit. Der Schwinger hat seinen Gegner auf den Rücken geworfen. |
| d PoschtA2 D Poscht isch dää Ort, wo mer Brief und Päckli abgit. Synonyme: s Poschtbüro | die Post | Ich mues no schnäll uf d Poscht go es Päckli abgäh. Ich muss noch schnell auf die Post gehen, um ein Päckchen abzugeben. |
| d WöschA2 D Wösch sind alli Chleider, wo mer wäscht oder scho gwäsche hät. | die Wäsche | D Wösch isch fertig, ich hänke si grad ufem Balkon uuf. Die Wäsche ist fertig, ich hänge sie gerade auf dem Balkon auf. |
| abwäscheA2 Abwäsche heisst, s dräckige Gschirr mit Wasser wieder suuber mache. Synonyme: s Gschirr mache | abwaschen / spülen | Nachem Znacht wäsch ich ab und du chasch abtrochne, guet? Nach dem Abendessen wasche ich ab und du kannst abtrocknen, gut? |
| uusschlafeA2 Uusschlafe heisst, so lang schlafe, bis mer vo sälber wach wird. Synonyme: lang schlafe | ausschlafen | Am Samschtig chan ich ändlich emal richtig uusschlafe, das isch herrlich. Am Samstag kann ich endlich einmal richtig ausschlafen, das ist herrlich. |
| lüfteA2 Lüfte heisst, s Fänschter ufmache, damit frischi Luft inechunnt. Synonyme: s Fänschter ufmache | lüften | Am Morge lüfte ich zerscht s Schlafzimmer, au wenn s chalt isch. Am Morgen lüfte ich zuerst das Schlafzimmer, auch wenn es kalt ist. |
| Was git's z Ässe?A2informal Das frögt mer, wenn mer wüsse wott, was uf de Tisch chunnt. Synonyme: Was chochsch hüt? | Was gibt es zu essen? | Mami, was git's z Ässe? Ich ha en Riesehunger nach de Schuel. Mama, was gibt es zu essen? Ich habe einen Riesenhunger nach der Schule. |
| de Tisch deckeA2 De Tisch decke heisst, Täller, Bschteck und Glesli ufe Tisch stelle. | den Tisch decken | Chasch du bitte de Tisch decke, s Ässe isch i füf Minute parat? Kannst du bitte den Tisch decken, das Essen ist in fünf Minuten fertig? |
| de Güsel usetrageA2informal Das heisst, de Abfallsack vor s Huus use stelle, damit er abgholt wird. Synonyme: de Abfall usetue | den Müll rausbringen | Vergiss nöd, am Zischtig de Güsel usetrage, susch stinkt s i de Chuchi. Vergiss nicht, am Dienstag den Müll rauszubringen, sonst stinkt es in der Küche. |
| s Liecht uuslöscheA2 Das heisst, de Schalter drücke, damit s im Zimmer dunkel wird. Synonyme: s Liecht abstelle | das Licht ausschalten | Bitte s Liecht uuslösche, wenn du als Letschte us em Zimmer gohsch. Bitte das Licht ausschalten, wenn du als Letzter aus dem Zimmer gehst. |
| Es pressiertA2 Me seit das, wenn öppis schnäll mues gah und mer kei Zit hät. Synonyme: s isch dringend | Es ist eilig / Es eilt | Mir müend jetz gah, es pressiert, susch verpasse mir de Zug. Wir müssen jetzt gehen, es eilt, sonst verpassen wir den Zug. |
| Chunnsch au mit?A2informal So frögt mer öpper, öb er mitchunnt und debii isch. Synonyme: Bisch au debii? | Kommst du auch mit? | Mir gönd am Aabig no i d Badi - chunnsch au mit? Wir gehen am Abend noch ins Freibad - kommst du auch mit? |
| Ich ha HungerA2informal Me seit das, wenn me dringend öppis wott ässe. Synonyme: Ich bi am verhungere | Ich habe Hunger | Ich ha Hunger, mir chönted vilicht no schnäll es Sandwich hole. Ich habe Hunger, wir könnten vielleicht noch schnell ein Sandwich holen. |
| Machs guet!A2informal Das seit mer zum Abschied zu öpperem, wo mer guet kennt. Synonyme: Bhüet di | Mach's gut! | Also denn, machs guet und grüess mir dini Familie schön! Also dann, mach's gut und grüß mir deine Familie schön! |
| hütA2 Hüt meint dää Tag, wo grad jetz am laufe isch. | heute | Hüt hämmer schöns Wätter, drum gömmer am Namittag no go spaziere. Heute haben wir schönes Wetter, darum gehen wir am Nachmittag noch spazieren. |
| mornA2 Morn isch de Tag grad nach hüt. | morgen | Morn mues ich früeh ufstah, will ich um sibni im Büro bi. Morgen muss ich früh aufstehen, weil ich um sieben im Büro bin. |
| geschterA2 Geschter isch de Tag gsi, wo grad vor hüt gsi isch. | gestern | Geschter isch es de ganz Tag am rägne gsi, drum simmer dehei blibe. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet, darum sind wir zu Hause geblieben. |
| mängischA2 Mängisch heisst, nöd immer, aber ab und zue emal. Synonyme: ab und zue | manchmal | Mängisch nimm ich s Velo, aber bi Räge fahr ich mit em Bus. Manchmal nehme ich das Velo, aber bei Regen fahre ich mit dem Bus. |
| sälteA2 Sälte heisst, fascht nie und nur ganz wenig mal. Synonyme: fascht nie | selten | Ich gang sälte i d Stadt, will ich alles im Dorf überchume. Ich gehe selten in die Stadt, weil ich alles im Dorf bekomme. |
| meischtensA2 Meischtens heisst, fascht immer, aber nöd jedes einzig Mal. Synonyme: fascht immer | meistens | Am Zmittag iss ich meischtens nur en Salat und es Brötli dezue. Am Mittag esse ich meistens nur einen Salat und ein Brötchen dazu. |
| würkliA2 Würkli seit mer, wenn öppis tatsächlich eso isch. Synonyme: tatsächlich | wirklich | Das Fondue isch würkli fein gsi, mir chömed sicher wieder emal. Das Fondue war wirklich lecker, wir kommen sicher wieder einmal. |
| hoffentliA2 Hoffentli seit mer, wenn me öppis ganz fescht hofft. | hoffentlich | Hoffentli rägnet s am Wuchenend nöd, mir wänd am See go grilliere. Hoffentlich regnet es am Wochenende nicht, wir wollen am See grillieren. |
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