Die schweizerdeutschen Begrüssungen und Small-Talk-Phrasen (Zürcher Dialekt) für sofortige Sympathie: Grüezi, Hallo, wie geht's, Vorstellen, Danke, Entschuldigungen und Verabschiedungen. Jede Karte mit hochdeutscher Entsprechung und Dialekthinweis. Für Deutschsprachige.
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| Word | Translation | Example |
|---|---|---|
| GrüeziA1 DER Zürcher Gruss (von „Gott grüez i“)! Formell und neutral: „Grüezi!“ im Laden, im Zug, überall in der Deutschschweiz. | Guten Tag | Grüezi, wie gaht's Ihne? Guten Tag, wie geht es Ihnen? |
| Grüezi mitenandA1 „Grüezi mitenand!“ = Guten Tag zusammen — beim Betreten von Wartezimmer oder Coupé: man grüsst! | Hallo zusammen | Grüezi mitenand! Hallo zusammen! |
| Guete MorgeA1 „Guete Morge!“ = Guten Morgen — bis etwa 9 Uhr, danach Grüezi. | Guten Morgen | Guete Morge zäme! Guten Morgen zusammen! |
| Guete AbigA1 „Guete Abig!“ = guten Abend — Abig/Aabig/Oobe: alles der Abend! | Guten Abend | Guete Abig mitenand. Guten Abend zusammen. |
| HoiA1informal Informeller Gruss unter Freunden: „Hoi, wie gahts?“ — nur bei Duzfreunden! Synonyms: Sali | Hallo (informell) | Hoi Anna, wie gaht's? Hallo Anna, wie geht's? |
| SaliA1informal Informell, vor allem in Basel und der Nordwestschweiz (vom französischen „salut“): „Sali zäme!“ Synonyms: Hoi | Hi / Hallo (informell) | Sali zäme! Hallo zusammen! |
| Wie gaht's?A1 „Wie gahts?“ = wie geht's? — mit Apostroph oder ohne, der Dialekt ist frei! | Wie geht's? | Wie gaht's dir hüt? Wie geht's dir heute? |
| Guet, dankeA1 „Guet, danke!“ = gut, danke — und zurückfragen nicht vergessen: „Und Ihne?“ | Gut, danke | Guet, danke, und dir? Gut, danke, und dir? |
| Es gaht schoA1 „Es gaht scho“ = es geht schon — halb Trost, halb Durchhalteparole! | Es geht so | Es gaht scho, danke. Es geht so, danke. |
| Merci vilmalA1 „Vielen Dank“ auf Schweizerdeutsch — Merci (französisch!) + vilmal (vielmals). Die Schweizer Höflichkeit in zwei Wörtern. | Vielen Dank | Merci vilmal für d Hilf. Vielen Dank für die Hilfe. |
| Gärn gschehA1 Antwort auf Merci: „Gärn gscheh!“ = gern geschehen — die Standard-Antwort auf jeden Dank. | Gern geschehen | Gärn gscheh, bitte. Gern geschehen, bitte. |
| ExgüsiA1 „Entschuldigung!“ (vom französischen „excusez“): „Exgüsi, dörf i verbii?“ — im Tram unentbehrlich! | Entschuldigung | Exgüsi, dörf i verbii? Entschuldigung, darf ich vorbei? |
| Es tuet mer leidA1 „Es tuet mer leid“ = es tut mir leid — aufrichtige Entschuldigung. | Es tut mir leid | Es tuet mer würkli leid. Es tut mir wirklich leid. |
| Kei ProblemA1 „Kei Problem!“ = kein Problem — entspannt schweizerisch. | Kein Problem | Kei Problem, alles guet. Kein Problem, alles gut. |
| Wie heissed Sie?A1formal „Wie heissed Sie?“ = Wie heissen Sie? — formell mit Sie; unter Freunden: „Wie heissisch?“ | Wie heissen Sie? | Grüezi, wie heissed Sie? Guten Tag, wie heissen Sie? |
| Ich heisse...A1 „Ich heisse Anna“ = ich heisse Anna — heissen mit ss, ohne ß! | Ich heisse... | Ich heisse Tom, und Sie? Ich heisse Tom, und Sie? |
| Freut miA1 „Freut mi!“ = freut mich — beim Händeschütteln (die Schweiz schüttelt Hände)! | Freut mich | Freut mi, Sie kennezlerne. Freut mich, Sie kennenzulernen. |
| Wo chömed Sie här?A1formal „Wo chömed Sie här?“ = woher kommen Sie? — die Kennenlernfrage. | Woher kommen Sie? | Und wo chömed Sie eigentlich här? Und woher kommen Sie eigentlich? |
| Ich chume us...A1 „Ich chume us Poland“ = ich komme aus Polen — us = aus! | Ich komme aus... | Ich chume us Amerika. Ich komme aus Amerika. |
| Ich verstah nödA1 „Ich verstah nöd“ = ich verstehe nicht — dann wechselt der Schweizer freundlich zu Hochdeutsch! | Ich verstehe nicht | Exgüsi, ich verstah nöd. Entschuldigung, ich verstehe nicht. |
| Chönd Sie das wiederhole?A1formal „Chönd Sie das wiederhole?“ = können Sie das wiederholen? — beim Dialektlernen Gold wert! | Können Sie das wiederholen? | Chönd Sie das langsam wiederhole? Können Sie das langsam wiederholen? |
| Wie bitte?A1formal „Wie bitte?“ = die höfliche Nachfrage, wenn man nichts verstanden hat — beim Dialekt öfter nötig! | Wie bitte? | Wie bitte? Ich han das nöd ghört. Wie bitte? Ich habe das nicht gehört. |
| Redsch Änglisch?A1informal „Redsch Änglisch?“ = sprichst du Englisch? — informell mit du. | Sprichst du Englisch? | Redsch vilicht Änglisch? Sprichst du vielleicht Englisch? |
| Es freut mi, di z gsehA1 „Es freut mi, di z gseh!“ = schön, dich zu sehen — herzlich unter Freunden. | Schön, dich zu sehen | Es freut mi, di wieder z gseh. Schön, dich wiederzusehen. |
| Bis spöterA1 „Bis spöter!“ = bis später — später→spöter. | Bis später | Tschau, bis spöter! Tschüss, bis später! |
| Bis mornA1 „Bis morn!“ = bis morgen — morn = morgen (der Tag)! | Bis morgen | Guet, bis morn! Gut, bis morgen! |
| Schöne Tag noA1 „Schöne Tag no!“ = schönen Tag noch — das freundliche no (noch) am Ende! | Schönen Tag noch | Merci, schöne Tag no! Danke, schönen Tag noch! |
| Uf WiderluegeA1 „Uf Widerluege!“ — Schreibvariante von Wiederluege: der Standard-Abschied. | Auf Wiedersehen | Uf Widerluege und bis bald. Auf Wiedersehen und bis bald. |
| TschauA1informal Informeller Abschied (vom italienischen „ciao“): „Tschau, bis morn!“ — auch als Begrüssung möglich. | Tschüss (informell) | Tschau zäme, bis morn! Tschüss zusammen, bis morgen! |
| Schlaf guetA1 „Schlaf guet und träum süess!“ = schlaf gut — zur Guet Nacht. | Schlaf gut | Schlaf guet und bis morn. Schlaf gut und bis morgen. |
| Alles GueteA1 „Alles Guete!“ = alles Gute — zum Geburtstag, zum Abschied, zur Prüfung! | Alles Gute | Alles Guete zum Geburtstag! Alles Gute zum Geburtstag! |
| Härzliche GlückwunschA1 „Härzliche Glückwunsch!“ = herzlichen Glückwunsch — zur bestandenen Prüfung! | Herzlichen Glückwunsch | Härzliche Glückwunsch! Herzlichen Glückwunsch! |
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