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Swiss German B1 — Conversation & Daily Life (for German Speakers) Official

B1-level Swiss German (Zurich dialect) words and phrases with Standard German translations, example sentences and pronunciation guides. Levels are approximate: Swiss German has no official CEFR framework, so each word inherits the level of its Standard German equivalent in the Goethe-Institut A1-B1 wordlists.

GER B1 — Mittelstufe
Auf diesem Niveau kannst du: meinungen austauschen, allein reisen, erlebnisse beschreiben. Wortschatz: ~2.500 Wörter (kumulativ).
Das lernst du
What does “s Rüebli” mean in Swiss German?
“s Rüebli” means “die Karotte / Möhre” in Swiss German. Example: Rüeblitorte isch typisch Schwiizerisch.
What does “d Beiz” mean in Swiss German?
“d Beiz” means “die Kneipe / das Restaurant” in Swiss German. Example: Gömer hüt in d Beiz?
What does “d Quittung” mean in Swiss German?
“d Quittung” means “die Quittung / der Kassenbon” in Swiss German. Example: Bruuched Si d Quittung?
What does “d Aktion” mean in Swiss German?
“d Aktion” means “das Sonderangebot / die Aktion” in Swiss German. Example: Häsch gseh? S Poulet isch in de Aktion.
What does “de Stau” mean in Swiss German?
“de Stau” means “der Stau” in Swiss German. Example: Uf de Autobahn isch Stau.
What does “d Sitzig” mean in Swiss German?
“d Sitzig” means “die Sitzung / Besprechung / Meeting” in Swiss German. Example: Ich ha no e Sitzig am Namittag.
What does “d Lehre” mean in Swiss German?
“d Lehre” means “die Lehre / Berufsausbildung” in Swiss German. Example: Si macht e Lehre als Chöchin.
What does “de Näbel” mean in Swiss German?
“de Näbel” means “der Nebel” in Swiss German. Example: Im Herbscht gits vill Näbel.
Schweizerdeutsch → Deutsch 21 Wörter ~3 Tage bei 10 Wörtern/Tag 0 Downloads B1
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WortÜbersetzungBeispiel
Proscht
„Proscht!“ oder „Proscht mitenand!“ — beim Anstossen. Wichtig: dabei in die Augen schauen!
Prost Proscht, uf eusi Gsundheit!
probiere
Probieren: „Probier emal!“ = probier mal! — beim Chäs-Stand auf dem Märt.
versuchen / probieren Wotsch mol probiere?
s Rüebli
Die Karotte — berühmt durch die Rüeblitorte aus dem Aargau (dem „Rüebliland“)!
die Karotte / Möhre Rüeblitorte isch typisch Schwiizerisch.
d Beiz
Das einfache, gemütliche Restaurant/die Kneipe: „i d Beiz gah“ — die Schweizer Institution für Feierabend und Stammtisch!
die Kneipe / das Restaurant Gömer hüt in d Beiz?
fein
Lecker! DAS Schweizer Wort fürs Essen: „Das isch fein!“ = das schmeckt gut — nicht „lecker“ sagen, das klingt deutsch!
lecker / fein / gut (Essen) Das Ässe isch fein gsi.
gschpässig
Seltsam/komisch: „en gschpässige Typ“ = ein komischer Typ — schönes Zürcher Wort!
seltsam / komisch / eigenartig Das isch e gschpässigi Gschicht.
glustig
Appetit machend / gluschtig: „Das gseht glustig us!“ = das sieht verlockend aus! Vom „Glust“ = die Lust/der Appetit.
neugierig / gelüstig / Appetit habend Ich bi glustig uf e Glace.
strub
Wild/heftig/streng: „e strube Wuche“ = eine strenge Woche; „Das isch strub!“ = das ist heftig!
wild / heftig / turbulent S isch en strube Taag gsi.
gmüetlich
Gemütlich: „en gmüetliche Oobe“ = ein gemütlicher Abend — in der Beiz mit Fondue!
gemütlich / behaglich Dini Wohnig isch mega gmüetlich.
lässiginformal
Cool/toll: „Das isch lässig!“ = das ist super! — der Schweizer Allzweck-Daumen-hoch.
cool / toll / super Das isch lässig, merci!
öppe
Ungefähr: „öppe zäh Minute“ = etwa zehn Minuten — nicht mit öppis (etwas) verwechseln!
ungefähr / etwa S sind öppe zwänzg Lüüt cho.
Halt
„Es isch halt eso“ = es ist nun mal so — die resignierte Schweizer Weisheit.
Halt / Eben (Modalpartikel) S isch halt Züri.
d Quittung
Die Quittung: „Wänd Sie d Quittung?“ = möchten Sie den Kassenbon?
die Quittung / der Kassenbon Bruuched Si d Quittung?
d Aktion
SCHWEIZER WORT: „i de Aktion“ = im Sonderangebot! „Är isch i de Aktion“ — der Klassiker im Migros-Prospekt.
das Sonderangebot / die Aktion Häsch gseh? S Poulet isch in de Aktion.
de Stau
Der Stau: „Stau am Gotthard“ — zu Ferienbeginn legendäre 10+ Kilometer!
der Stau Uf de Autobahn isch Stau.
d Sitzig
Die Sitzung — Sitzung→Sitzig: „Ich ha di ganz Ziit Sitzige“ = ich habe dauernd Meetings!
die Sitzung / Besprechung / Meeting Ich ha no e Sitzig am Namittag.
d Lehre
Die Berufslehre: „e Lehre mache“ = eine Ausbildung machen — 3-4 Jahre Betrieb + Berufsschule, weltweit bewundert!
die Lehre / Berufsausbildung Si macht e Lehre als Chöchin.
de Näbel
Der Nebel — im Mittelland liegt im Herbst wochenlang Hochnebel; oben auf dem Berg: Sonne!
der Nebel Im Herbscht gits vill Näbel.
de Abwart
SCHWEIZER WORT: der Hauswart/Hausmeister — wacht über Waschküche und Hausordnung!
der Hausmeister / Hauswart Frog de Abwart, er weiss Bescheid.
de Kanton
Der Kanton — 26 Stück, jeder mit eigener Schule, Steuer und Stolz: „In welem Kanton wohnsch?“
der Kanton (Bundesland) D Schwiiz hät 26 Kantön.
s Dessert
Das Dessert (französisch!): „Was nämed Sie als Dessert?“ — Meräng mit Rahm!
das Dessert / der Nachtisch Nämed er no es Dessert?

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